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Täglich in den Schriften forschen – 2026
es26 S. 17-26

Februar

Sonntag, 1. Februar

Es ehrt einen Menschen, sich nicht auf Streit einzulassen, doch jeder Dumme wird in ihn verwickelt (Spr. 20:3)

Brüder, die christliche Eigenschaften erkennen lassen, sind ein Gewinn für die Versammlung. Ein vernünftiger Bruder fördert den Frieden. Wenn du als vernünftig gelten möchtest, dann höre anderen gut zu und sei offen für ihre Ansichten. Wärst du zum Beispiel bei einer Ältestensitzung bereit, die Entscheidung der Mehrheit mitzutragen, solange keine biblischen Grundsätze verletzt werden? Beharre nicht auf deinem Standpunkt, sondern sei dankbar dafür, viele Ratgeber zu haben (1. Mo. 13:8, 9; Spr. 15:22). Behandle andere auch nicht schroff oder unfreundlich, sondern einfühlsam und rücksichtsvoll. Ergreife selbst in angespannten Situationen die Initiative, um den Frieden zu fördern (Jak. 3:17, 18). Deine freundlichen Worte wirken besänftigend – auch auf Gegner (Ri. 8:1-3; Spr. 25:15; Mat. 5:23, 24). w24.11 23 Abs. 13

Montag, 2. Februar

Er wird die Engel aussenden und seine Auserwählten von den vier Himmels­richtungen her versammeln – vom äußersten Ende der Erde bis zum äußersten Ende des Himmels (Mar. 13:27)

Jesus starb zwar „ein für alle Mal“, aber er bringt immer noch Opfer für uns (Röm. 6:10). Er setzt weiter Zeit und Kraft dafür ein, dass uns das Lösegeld zugutekommt. Was gehört alles zu seinen Aufgaben? Er ist unser König, unser Hoher Priester und das Haupt der Versammlung (1. Kor. 15:25; Eph. 5:23; Heb. 2:17). Er leitet die Einsammlung der Gesalbten und der großen Volksmenge – ein Auftrag, der vor dem Ende der großen Drangsal abgeschlossen sein wird (Mat. 25:32). Jesus stellt auch sicher, dass seine treuen Diener in den heutigen letzten Tagen geistig gut ernährt sind (Mat. 24:45). Und während seiner Tausendjahr­herrschaft wird er sich weiter für uns einsetzen. Jehova hat seinen einziggezeugten Sohn wirklich ohne Einschränkungen gegeben. w25.01 24 Abs. 12

Dienstag, 3. Februar

Als Geschenk werden sie durch seine unverdiente Güte für gerecht erklärt aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus bezahlte Lösegeld (Röm. 3:24)

Jehova vergibt Sünden vollständig und für immer. Das ermöglicht uns ein gutes Verhältnis zu ihm. Vergessen wir dabei aber nicht, dass wahre Vergebung ein Geschenk ist. Sie ist ein Ausdruck der Liebe und unverdienten Güte Jehovas uns unvollkommenen Menschen gegenüber – und kein Recht, das wir einfordern können. Wir können Jehova, der „wahre Vergebung“ schenkt, wirklich dankbar sein! (Ps. 130:4; Röm. 4:8). Doch damit er uns vergibt, müssen wir eine wichtige Voraussetzung erfüllen. Jesus sagte: „Wenn ihr … die Verfehlungen anderer nicht vergebt, wird euer Vater auch eure Verfehlungen nicht vergeben“ (Mat. 6:14, 15). Es ist also überaus wichtig, dem Beispiel Jehovas zu folgen und anderen zu vergeben. w25.02 13 Abs. 18-19

Mittwoch, 4. Februar

Es wird eine Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten geben (Apg. 24:15)

Was ist über die Menschen in Sodom und Gomorra zu sagen? Unter ihnen lebte der gerechte Lot. Aber wissen wir, ob er allen predigte? Nein. Die Einwohner von Sodom und Gomorra waren ohne Frage moralisch verdorben. Doch war sich jeder Einzelne dessen bewusst? Denken wir an die Männer, die vorhatten Lots Gäste zu vergewaltigen. Die Bibel sagt, dass „vom Jungen bis zum alten Mann“ alle Altersgruppen vertreten waren (1. Mo. 19:4; 2. Pet. 2:7). Können wir wirklich sagen, dass unser barmherziger Gott jeden Einzelnen von ihnen für immer vernichtet hat? Es stimmt, Jehova gab Abraham zu verstehen, dass in der Stadt nicht einmal zehn Gerechte lebten (1. Mo. 18:32). Es war also richtig von Jehova, sie für ihr Verhalten zur Rechenschaft zu ziehen. Aber kann man daraus schlussfolgern, dass keiner von ihnen bei der „Auferstehung der … Ungerechten“ berücksichtigt wird? Darüber können wir keine definitive Aussage treffen. w24.05 2 Abs. 3; 3 Abs. 8

Donnerstag, 5. Februar

Setzt das Königreich und Gottes gerechte Maßstäbe weiter an die erste Stelle und ihr werdet all das andere noch dazubekommen (Mat. 6:33)

Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten haben manche eine Arbeit angenommen, bei der es erforderlich war, von ihrer Familie wegzuziehen. Aber das hat sich oft als unkluge Entscheidung herausgestellt. Bevor du ein Angebot annimmst, solltest du dir nicht nur über die möglichen finanziellen Vorteile Gedanken machen, sondern auch „die Kosten berechnen“ (Luk. 14:28). Frag dich: Welche Auswirkungen wird es auf meine Ehe haben, wenn ich längere Zeit weg bin? Auf meinen Zusammenkunfts­besuch und den Predigtdienst? Auf meine Freundschaften in der Versammlung? Wie kann ich meine Kinder „nach den Maßstäben und der Anleitung Jehovas“ erziehen, wenn ich nicht bei ihnen bin? (Eph. 6:4). Lass dich bei deinen Überlegungen von Gottes Denkweise beeinflussen statt von Verwandten oder Freunden, die biblische Prinzipien außer Acht lassen. w25.03 29 Abs. 12

Freitag, 6. Februar

Wir sollten keine Kinder mehr sein (Eph. 4:14)

Ein unreifer Christ fällt leicht auf „listige Täuschungsmanöver“ und „das falsche Spiel von Menschen“ herein, die Verschwörungs­theorien oder abtrünniges Gedankengut verbreiten. Oft neigen unreife Christen auch zu Eifersucht und Streitigkeiten, sind schnell beleidigt oder geben bei Versuchungen eher nach (1. Kor. 3:3). Die Bibel vergleicht den Reifeprozess eines Christen mit dem Erwachsenwerden (Eph. 4:15). Einem Kind fehlt es an Urteilsvermögen und es ist auf die Fürsorge von Erwachsenen angewiesen. Wenn ein Kind klein ist, nimmt die Mutter es beim Überqueren einer Straße an die Hand. Wird das Kind älter, darf es vielleicht allein über die Straße gehen. Aber die Mutter wird es wahrscheinlich daran erinnern, nach links und nach rechts zu schauen. Irgendwann ist es dann erwachsen und hat gelernt, Gefahren von sich aus zu erkennen und darauf zu reagieren. Ähnlich ist es, wenn ein Christ reifer wird. Er versucht, vor einer Entscheidung durch biblische Grundsätze herauszufinden, wie Jehova denkt, und handelt entsprechend. w24.04 3 Abs. 5-6

Samstag, 7. Februar

O Jehova, wer darf Gast in deinem Zelt sein? (Ps. 15:1)

Zunächst war die Freundschaft zu Jehova auf den himmlischen Bereich beschränkt. Später, als Gott Menschen erschuf, lud er auch sie in sein Zelt ein. Zu seinen Gästen zählten Henoch, Noah, Abraham und Hiob. Sie wurden als Freunde Gottes bezeichnet, die ihren Weg „mit dem wahren Gott“ gingen (1. Mo. 5:24; 6:9; Hiob 29:4; Jes. 41:8). Im Lauf der Jahrhunderte hat Jehova immer mehr Freunde in sein Zelt eingeladen (Hes. 37:26, 27). Aus der Prophezeiung Hesekiels erfahren wir, dass er sich eine enge Bindung zu seinen Dienern wünscht. Er hat versprochen mit ihnen „einen Friedensbund“ zu schließen. Diese Prophezeiung deutet auf eine Zeit hin, in der alle Anbeter Jehovas, ob mit himmlischer oder irdischer Hoffnung, als „eine einzige Herde“ in seinem Zelt vereint sein werden (Joh. 10:16). Genau in dieser Zeit leben wir heute. w24.06 2 Abs. 2, 4; 3 Abs. 5

Sonntag, 8. Februar

Wir brachten mithilfe unseres Gottes Mut auf (1. Thes. 2:2)

Als Zeugen Jehovas stehen wir fest für Gottes Königreich ein, was oft Mut von uns erfordert (Mat. 6:33). Wir müssen zum Beispiel mutig sein, um die gute Botschaft zu predigen und uns an Jehovas Maßstäbe zu halten. Es ist auch nicht immer leicht, in der politisch gespaltenen Welt von heute neutral zu bleiben (Joh. 18:36). Viele unter uns haben finanzielle Nachteile, Misshandlung oder Haft in Kauf genommen, weil sie sich geweigert haben politisch aktiv zu werden oder zum Militär zu gehen. Uns kann es mutiger machen, uns mit Personen zu beschäftigen, die furchtlos für Jehovas Herrschaft eingetreten sind. Unser König Jesus Christus lehnte es strikt ab, sich in das politische System des Teufels hineinziehen zu lassen (Mat. 4:8-11; Joh. 6:14, 15). Er vertraute immer darauf, dass Jehova ihm Kraft gab. w24.07 2 Abs. 4; 4 Abs. 7

Montag, 9. Februar

Sie nahm von den Früchten und aß. Als ihr Mann dann bei ihr war, gab sie auch ihm etwas davon, und er fing ebenfalls an zu essen (1. Mo. 3:6)

Jehova hat diesen traurigen Bericht aufzeichnen lassen, damit wir etwas Wichtiges verstehen, nämlich warum er die Sünde so sehr hasst. Sie trennt uns von unserem Vater und führt zum Tod (Jes. 59:2). Genau das ist der Grund, warum Satan, der Urheber aller Probleme, die Sünde liebt und sie fördert. Vielleicht dachte er, im Garten Eden einen großen Sieg errungen zu haben. Aber ihm war nicht bewusst, wie liebevoll Jehova ist. Am Vorhaben Gottes mit den Nachkommen Adams und Evas hat sich nie etwas geändert. Aus Liebe stellte Jehova allen Menschen sofort eine Hoffnung in Aussicht (Röm. 8:20, 21). Er wusste, dass einige von ihnen seine Liebe erwidern und im Kampf gegen die Sünde seine Hilfe suchen würden. Und als ihr Vater und Schöpfer würde er die Möglichkeit schaffen, von der Sünde befreit zu werden und ihm näherzukommen. w24.08 3 Abs. 3-4

Dienstag, 10. Februar

Prüft, worauf es wirklich ankommt (Phil. 1:10)

Die meisten von uns sind sehr beschäftigt und müssen arbeiten, um für sich selbst und ihre Familie zu sorgen (1. Tim. 5:8). Viele kümmern sich um kranke oder betagte Angehörige. Und jeder von uns muss auf seine eigene Gesundheit achten – was auch Zeit in Anspruch nimmt. Zusätzlich gibt es in der Versammlung jede Menge zu tun. Und wir alle haben den Auftrag, uns so gut wie möglich im Predigtwerk einzusetzen. Auch das Bibellesen gehört zu dem, „worauf es wirklich ankommt“. Deshalb sollten wir es zu einer Priorität machen. Laut dem ersten Psalm hat ein glücklicher Mensch „Freude am Gesetz Jehovas und liest Tag und Nacht mit leiser Stimme darin“ (Ps. 1:1, 2). Es führt also kein Weg daran vorbei, sich fürs Bibellesen Zeit zu reservieren. Was ist die beste Tageszeit dafür? Eine, die es dir ermöglicht, regelmäßig in der Bibel zu lesen. Und das kann bei jedem unterschiedlich sein. w24.09 3 Abs. 5-6

Mittwoch, 11. Februar

Jeder wird seine eigene Last tragen (Gal. 6:5)

Braucht auch ein reifer Christ manchmal Hilfe von anderen? Ja. Auch er muss hin und wieder um Rat fragen. Doch im Unterschied zu einem unreifen Christen erwartet er nicht, dass andere ihm Entscheidungen abnehmen und ihm sagen, was er tun soll. Wer reif ist, zapft zwar den Erfahrungsschatz anderer an, ist sich aber bewusst, dass Jehova von ihm erwartet, „seine eigene Last [zu] tragen“. So wie sich reife Christen im Aussehen unterscheiden, sind bei ihnen auch Eigenschaften wie Weisheit, Mut, Großzügigkeit und Mitgefühl unterschiedlich stark ausgeprägt. Und es kann durchaus vorkommen, dass sie in einer ähnlichen Situation unterschiedliche Ansichten haben, die vom biblischen Standpunkt aus beide in Ordnung sind. In so einem Fall kritisieren sie einander nicht, sondern konzentrieren sich darauf, dass die Einheit gewahrt bleibt (Röm. 14:10; 1. Kor. 1:10). Das ist besonders wichtig, wenn es um Gewissensfragen geht. w24.04 4 Abs. 7-8

Donnerstag, 12. Februar

Als mich Sorgen überwältigten, hast du mich getröstet und beruhigt (Ps. 94:19)

Was kannst du bei Selbstzweifeln tun? Beschäftige dich intensiv mit Bibelversen, die dir vor Augen führen, wie wertvoll du für Jehova bist. Wenn du ein bestimmtes Ziel nicht erreicht hast oder entmutigt bist, weil du nicht so viel tun kannst wie andere, dann geh nicht zu hart mit dir ins Gericht. Jehova erwartet nie zu viel von uns (Ps. 103:13, 14). Falls du Missbrauch oder Misshandlung erlebt hast, gib dir nicht die Schuld dafür. Es ist nicht deine Schuld! Vergiss nicht: Jehova wird die Täter zur Rechenschaft ziehen, nicht die Opfer (1. Pet. 3:12). Denke nie, dass Jehova dich nicht gebrauchen kann, um anderen beizustehen. Durch deinen Predigtdienst kannst du sein Mitarbeiter sein (1. Kor. 3:9). Das, was du erlebt hast, hilft dir wahrscheinlich dich noch besser in andere hineinzuversetzen. Dadurch kannst du viel bewirken. w24.10 7-8 Abs. 6-7

Freitag, 13. Februar

Wird Gott nicht seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, ganz bestimmt zu ihrem Recht verhelfen, während er gleichzeitig geduldig mit ihnen ist? Ich sage euch: Er wird ihnen schleunigst zu ihrem Recht verhelfen (Luk. 18:7, 8)

Jehova interessiert sich sehr dafür, wie man uns behandelt. Er „liebt das Recht“ (Ps. 37:28). Wie Jesus sagte, möchte Jehova seinen Dienern „schleunigst zu ihrem Recht verhelfen“ – und zwar genau zur richtigen Zeit. Schon in Kurzem wird er Ungerechtigkeiten aller Art beseitigen und jeden entstandenen Schaden wiedergutmachen (Ps. 72:1, 2). Solange wir auf die Lösung aller Probleme warten, hilft Jehova uns mit Ungerechtigkeiten umzugehen (2. Pet. 3:13). Er lässt uns wissen, wie wir es vermeiden können, uns unklug zu verhalten. Wie tut er das? Durch seinen Sohn hat er für ein perfektes Vorbild gesorgt, und durch sein Wort gibt er uns praktische Hinweise, wie wir auf Ungerechtigkeiten reagieren können. w24.11 2-3 Abs. 3-4

Samstag, 14. Februar

Gebt ihr ihnen etwas zu essen (Mat. 14:16)

Jesu Bitte stellte die Apostel vor ein Problem, denn es waren etwa 5000 Männer anwesend. Zählt man Frauen und Kinder dazu, kommt man schnell auf eine Menschenmenge von rund 15 000 (Mat. 14:21). Jetzt meldete sich Andreas zu Wort: „Der kleine Junge hier hat fünf Gerstenbrote und zwei kleine Fische. Doch was ist das schon bei so vielen Leuten?“ (Joh. 6:9). Gerstenbrot wurde damals nicht nur von den Armen geschätzt, sondern war auch allgemein beliebt. Die kleinen Fische waren wahrscheinlich gesalzen und getrocknet. Was der Junge hatte, würde allerdings niemals für so viele Menschen ausreichen. Jesus wollte gastfreundlich sein und forderte die Menge zunächst auf, sich in Gruppen auf das Gras zu setzen (Mar. 6:39, 40; Joh. 6:11-13). Dann dankte er seinem Vater für das Brot und den Fisch. Das war angebracht, denn letztendlich kam das Essen von Jehova. Was für eine schöne Erinnerung, Jehova vor einer Mahlzeit Danke zu sagen. Jesus ließ das Essen austeilen, und alle wurden satt. w24.12 2-3 Abs. 3-4

Sonntag, 15. Februar

Preist euren Gott Jehova! (1. Chr. 29:20)

Als Jesus auf der Erde war, ehrte er seinen Vater, indem er offen anerkannte, dass seine Macht, Wunder zu wirken, von Jehova kam (Mar. 5:18-20). Auch die Art und Weise, wie er über Jehova sprach und wie er mit anderen umging, ehrte seinen Vater. Als Jesus einmal in einer Synagoge lehrte, hörte auch eine Frau zu, die seit 18 Jahren von einem Dämon besessen war. Der Dämon bewirkte, dass sie verkrümmt war und sich überhaupt nicht aufrichten konnte. Das muss schrecklich für sie gewesen sein. Jesus war von Mitleid bewegt. Er ging auf sie zu und sagte liebevoll zu ihr: „Frau, du bist von deiner Krankheit befreit.“ Dann legte er ihr die Hände auf und sie stellte sich sofort gerade hin und „begann, Gott zu verherrlichen“ (Luk. 13:10-13). Sie hatte ihre Gesundheit und ihre Würde zurückerhalten. Diese Frau hatte wirklich allen Grund, Jehova zu verherrlichen, und dasselbe gilt auch für uns. w25.01 2-3 Abs. 3-4

Montag, 16. Februar

Vergib uns unsere Sünden (Luk. 11:4)

Können wir das, was Adam und Eva verloren haben, zurückgewinnen? Nicht aus eigener Kraft (Ps. 49:7-9). Auf uns allein gestellt, hätten wir keine Hoffnung auf ewiges Leben oder eine Auferstehung. Unser Tod käme dem von Tieren gleich (Pred. 3:19; 2. Pet. 2:12). Unser liebevoller Vater Jehova hat uns ein Geschenk gemacht, das die von Adam geerbte Sündenschuld vollständig tilgt. Sie wird uns nicht mehr angerechnet. Jesus sagte darüber: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gegeben hat, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht vernichtet wird, sondern ewiges Leben hat“ (Joh. 3:16). Darüber hinaus ermöglicht uns dieses großzügige Geschenk ein gutes Verhältnis zu Jehova. w25.02 2-3 Abs. 3-6

Dienstag, 17. Februar

Saulus stand auf und ließ sich taufen (Apg. 9:18)

Was half Saulus, sich taufen zu lassen? Als der verherrlichte Jesus ihm erschien, wurde Saulus blind (Apg. 9:3-9). Er fastete drei Tage lang und dachte mit Sicherheit über dieses Erlebnis nach. Saulus kam zu der Überzeugung, dass Jesus der Messias ist und seine Nachfolger die wahre Religion praktizieren. Was können wir von Saulus lernen? Stolz und Menschenfurcht hätten ihn davon abhalten können, sich taufen zu lassen. Doch das ließ er nicht zu. Er war bereit, ein Christ zu werden, obwohl er wusste, dass das Verfolgung mit sich bringen würde (Apg. 9:15, 16; 20:22, 23). Nach seiner Taufe bewies er unter verschiedensten Schwierigkeiten immer wieder Vertrauen zu Jehova (2. Kor. 4:7-10). Auch deine Taufe kann Glaubens­prüfungen nach sich ziehen. Aber du bist nicht auf dich allein gestellt. Du kannst fest auf die Unterstützung Jehovas und Jesu zählen (Phil. 4:13). w25.03 4 Abs. 8-9

Mittwoch, 18. Februar

Ich laufe nicht, als hätte ich kein Ziel (1. Kor. 9:26)

In der Bibel zu lesen ist ein lobenswertes Ziel. Aber damit das Bibellesen uns wirklich etwas bringt, ist mehr nötig. Dazu ein Vergleich. Ohne Wasser ist kein Leben möglich. Doch wenn in kurzer Zeit zu viel Regen fällt, kann der Boden das Wasser nicht mehr aufnehmen. Noch mehr Regen bringt dann nichts. Es braucht Zeit, bis das Wasser einsickert und der Boden es an die Pflanzen weitergeben kann. Das ist beim Bibellesen nicht anders. Wenn wir zu schnell und zu viel lesen, gelingt es uns nicht, die Gedanken aufzunehmen, uns daran zu erinnern und sie umzusetzen (Jak. 1:24). Ertappst du dich manchmal dabei, die Bibel im Schnelldurchlauf zu lesen? Was dann? Verlangsame das Tempo. Versuch, über das nachzudenken, was du gerade gelesen hast. Du könntest mehr Zeit für das Studium einplanen, damit noch Zeit zum Nachdenken bleibt. w24.09 4 Abs. 7-9

Donnerstag, 19. Februar

Hört auf die, die unter euch die Führung übernehmen (Heb. 13:17)

Älteste müssen Anweisungen, die sie von Jehovas Organisation bekommen, genau lesen und so gut wie möglich umsetzen. Sie enthalten nicht nur Hinweise zu Lehraufgaben und öffentlichen Gebeten, sondern auch zur Hirtentätigkeit. Wenn sich Älteste an diese Anweisungen halten, fühlen sich Christi Schafe geborgen und geliebt. Und wir sollten die Anleitung der Ältesten bereitwillig umsetzen. So können wir ihnen die Arbeit leichter machen. In der Bibel werden wir aufgefordert, auf die zu hören, die die Führung übernehmen, und uns ihnen unterzuordnen (Heb. 13:7, 17). Da die Ältesten unvollkommen sind, ist das allerdings nicht immer leicht. Aber wenn wir uns auf ihre Fehler konzentrieren statt auf ihre guten Seiten, tun wir unseren Feinden einen Gefallen. Warum kann man das sagen? Weil wir dadurch unser Vertrauen zur Organisation Jehovas schwächen. w24.04 10 Abs. 11-12

Freitag, 20. Februar

Er wird die Menschen voneinander trennen (Mat. 25:32)

Besteht für diejenigen, die während der großen Drangsal sterben, keine Hoffnung auf eine Auferstehung? Die Bibel macht deutlich, dass Feinde Jehovas, die von ihm und seinen Streitkräften in Armageddon vernichtet werden, nicht mit einer Auferstehung rechnen können (2. Thes. 1:6-10). Was ist aber mit denen, die in dieser Zeit aufgrund von Alter und Krankheit, durch einen Unfall oder durch Menschenhand sterben? (Pred. 9:11; Sach. 14:13). Könnte es sein, dass Jehova manche von ihnen zu den „Ungerechten“ zählt, die auferweckt werden? (Apg. 24:15). Wir wissen es nicht. Aber wir wissen, dass in Armageddon die Menschen danach beurteilt werden, wie sie Christi Brüder behandelt haben (Mat. 25:40). Wer die Gesalbten und damit auch Jesus unterstützt hat, wird als Schaf eingestuft (Offb. 12:17). w24.05 10-11 Abs. 9-11

Samstag, 21. Februar

Jehova lebt! Gepriesen sei mein Fels! Gott, mein Retter, soll gerühmt werden (Ps. 18:46)

Was wir heute beobachten, sind wirklich „kritische Zeiten …, mit denen man schwer fertigwird“ (2. Tim. 3:1). Neben den Problemen, die alle Menschen haben, kommen für uns als Diener Jehovas noch Widerstand und Verfolgung dazu. Was hilft uns, trotz dieser Belastungen nicht aufzugeben? Vor allem die Tatsache, dass wir Jehova als „den lebendigen Gott“ kennengelernt haben (Jer. 10:10; 2. Tim. 1:12). Jehova sieht jedes Problem, mit dem wir zu kämpfen haben, und lässt uns damit nicht allein (2. Chr. 16:9; Ps. 23:4). Wenn wir ihn als den lebendigen Gott sehen, können wir uns jeder Herausforderung stellen. w24.06 20 Abs. 1-2

Sonntag, 22. Februar

Der Weg der Gerechten ist wie helles Morgenlicht, das heller und heller wird bis zum vollen Tageslicht (Spr. 4:18)

Wir haben allen Grund, der Organisation Jehovas zu vertrauen. Wenn deutlich wird, dass Anpassungen in unserem biblischen Verständnis oder auf organisatorischer Ebene nötig sind, zögern die verantwortlichen Brüder nicht, Veränderungen vorzunehmen. Sie tun das, weil ihnen nichts wichtiger ist, als Jehova zu gefallen. Auch legen sie größten Wert darauf, ihre Entscheidungen auf Gottes Wort zu stützen. Schließlich ist die Bibel der Standard, an den wir uns alle halten müssen. Der Apostel Paulus gab den Rat: „Halte dich weiter an den Standard gesunder Worte“ (2. Tim. 1:13, Fn.). Mit dem „Standard“ oder dem „Muster“ gesunder Worte sind die christlichen Lehren in der Bibel gemeint (Joh. 17:17). Sie bilden die Grundlage für alles, was wir glauben. Durch Jehovas Organisation haben wir gelernt, an diesem Standard festzuhalten. Solange wir das tun, werden wir gesegnet. w24.07 11-12 Abs. 12-13

Montag, 23. Februar

Jehova ist geduldig mit euch, weil er nicht will, dass irgendjemand vernichtet wird, sondern dass alle zur Reue finden (2. Pet. 3:9)

Durch seine persönlichen Erlebnisse war der Apostel Petrus noch besser in der Lage, anderen zu erklären, was Reue und Vergebung bedeuten. Einige Zeit nach dem Pfingstfest führte er einer großen Menge von Juden vor Augen, dass sie den Messias zu Tode gebracht hatten. In seiner Rede forderte er sie aber auch liebevoll auf: „Bereut also und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden, sodass von Jehova Zeiten der Erholung kommen“ (Apg. 3:14, 15, 17, 19). Wie Petrus deutlich machte, ist Reue mit einer Umkehr verbunden. Das heißt, ein Sünder muss sein falsches Denken und Handeln aufgeben und einen Weg einschlagen, der Gott gefällt. Jehova würde die Sünden dann auslöschen, also vollständig vergeben. Was für eine schöne Zusicherung für jemanden, der eine Sünde begangen hat, selbst eine schwere. w24.08 12 Abs. 14

Dienstag, 24. Februar

Eure Lebensweise soll von Geldliebe frei sein (Heb. 13:5)

Wenn wir fest davon überzeugt sind, dass das Ende kurz bevorsteht, wird uns das vor Materialismus schützen. Die Menschen „werden ihr Silber auf die Straßen werfen“, denn „weder ihr Silber noch ihr Gold wird sie am Tag des Zorns Jehovas retten können“ (Hes. 7:19). Statt uns darauf zu konzentrieren, Besitz aufzuhäufen, sollten wir Entscheidungen treffen, die uns ein einfaches, aber ausgeglichenes Leben ermöglichen. Dazu gehört, unnötige Schulden zu vermeiden und nicht zuzulassen, dass unser Besitz zu viel von unserer Zeit und unserer Kraft in Anspruch nimmt. Wir müssen auch aufpassen, dass unser Herz nicht zu sehr an dem hängt, was wir besitzen (Mat. 6:19, 24). Vielleicht kommt irgendwann der Punkt, wo wir vor der Wahl stehen: Vertraue ich eher auf Jehova oder auf das, was ich habe? w24.09 11 Abs. 13-14

Mittwoch, 25. Februar

Wer denkt, dass er steht, soll aufpassen, dass er nicht fällt (1. Kor. 10:12)

Einige Schwächen bekommen wir vielleicht vollständig in den Griff. Andere machen uns womöglich immer wieder zu schaffen. Denken wir an den Apostel Petrus. Er erlag der Menschenfurcht und verleugnete Jesus drei Mal (Mat. 26:69-75). Als er später vor dem Sanhedrin mutig Zeugnis ablegte, sah es so aus, als hätte er diese Schwäche überwunden (Apg. 5:27-29). Doch einige Jahre später hörte er vorübergehend auf, mit Christen nicht jüdischer Herkunft zu essen – aus „Angst vor denen, die zu den Beschnittenen gehörten“ (Gal. 2:11, 12). Seine Menschenfurcht war zurückgekehrt. Möglicherweise konnte er sich nie völlig von ihr befreien. Vielleicht geht es uns ähnlich. Doch wir können hartnäckige Schwächen unter Kontrolle halten, indem wir Jesu Rat beachten: „Bleibt wachsam“ (Mat. 26:41). Geh auch in Zeiten, wo du dich stark fühlst, gefährlichen Situationen konsequent aus dem Weg. Und bleib bei den Strategien, die sich für dich bereits bewährt haben (2. Pet. 3:14). w24.07 18-19 Abs. 17-19

Donnerstag, 26. Februar

Er gab Menschen als Gaben (Eph. 4:8)

Kein Mensch ist jemals großzügiger gewesen als Jesus. Auf der Erde setzte er seine Macht oft für andere ein und wirkte Wunder (Luk. 9:12-17). Sein größtes Geschenk bestand darin, für uns sein Leben zu geben (Joh. 15:13). Doch damit endete seine Großzügigkeit nicht. Nach seiner Auferstehung bat er Jehova wie versprochen, den heiligen Geist auf seine Nachfolger auszugießen, der sie lehren und trösten sollte (Joh. 14:16, 17, Fn.; 16:13). Und durch die Zusammenkünfte rüstet uns Jesus bis heute dafür aus, auf der ganzen Erde Menschen zu Jüngern zu machen (Mat. 28:18-20). Der Apostel Paulus berichtet, was Jesus nach seiner Himmelfahrt außerdem getan hat: „Er gab Menschen als Gaben“ (Eph. 4:7, 8). Wie Paulus erklärte, gab Jesus dieses Geschenk, um die Versammlungen auf unterschiedliche Weise zu unterstützen (Eph. 1:22, 23; 4:11-13). Natürlich sind diese Männer unvollkommen und machen Fehler (Jak. 3:2). Aber unser Herr Jesus Christus gebraucht sie, um uns zu helfen – sie sind sein Geschenk an uns. w24.10 18 Abs. 1-2

Freitag, 27. Februar

Unterscheidungs­vermögen wird dich beschützen (Spr. 2:11)

Wie König David seinem Sohn Salomo erklärte, wäre sein Erfolg immer davon abhängig, dass er Jehova gehorchte. Leider wandte sich Salomo später falschen Göttern zu. Nachdem Jehova ihm seine Anerkennung entzogen hatte, verlor Salomo die Weisheit, die er brauchte, um ein guter und gerechter König zu sein (1. Kö. 11:9, 10; 12:4). Die Lehre für uns: Gehorsam führt zum Erfolg (Ps. 1:1-3). Natürlich hat uns Jehova nicht den Ruhm und Reichtum Salomos versprochen. Aber wenn wir auf ihn hören, wird er uns die nötige Weisheit geben, damit wir kluge Entscheidungen treffen können (Spr. 2:6, 7; Jak. 1:5). Seine weisen Grundsätze sind eine gute Richtschnur, wenn es beispielsweise um Arbeit, Ausbildung, Unterhaltung und Geld­angelegenheiten geht. Sie schützen uns vor dauerhaftem Schaden (Spr. 2:10, 11). Sie fördern echte Freundschaften. Und sie sind der Schlüssel zu einem glücklichen Familienleben. w24.11 10-11 Abs. 11-12

Samstag, 28. Februar

Prüft alles. Haltet am Guten fest (1. Thes. 5:21)

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, mit seinem Kind über die Bibel oder den Glauben an Gott ins Gespräch zu kommen. Vielleicht ergibt sich so eine Gelegenheit bei einem Besuch im Museum. Du könntest die Aufmerksamkeit auf historische Ereignisse oder auf Ausstellungsstücke lenken, die die Genauigkeit der Bibel untermauern. Weiß dein Kind, dass man den Namen Gottes auf einer rund 3000 Jahre alten Steintafel findet, die als Mesa-Stein bekannt ist? Eine Nachbildung bekommt man in der Ausstellung „Die Bibel und der Name Gottes“ in der Weltzentrale von Jehovas Zeugen in Warwick (New York) zu sehen. Auf dem Stein ist zu lesen, dass sich König Mesa von Moab gegen Israel auflehnte. Das passt genau zu dem, was die Bibel sagt (2. Kö. 3:4, 5). Wenn dein Kind die Beweise für die Vertrauens­würdigkeit und Genauigkeit der Bibel mit eigenen Augen sieht, wird sein Glaube stärker. w24.12 14 Abs. 4; 15 Abs. 6

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