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  • Januar
  • Täglich in den Schriften forschen – 2026
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Täglich in den Schriften forschen – 2026
es26 S. 7-17

Januar

Donnerstag, 1. Januar

Werdet Erwachsene, was euer Verständnis angeht (1. Kor. 14:20)

Die Geburt eines Kindes gehört zu den schönsten Momenten im Leben eines Ehepaars. Doch auch wenn die Eltern noch so begeistert von ihrem Neugeborenen sind, möchten sie nicht, dass es immer ein Baby bleibt. Sie würden sich sogar ernsthafte Sorgen machen, wenn es nicht wächst. Ähnlich empfindet Jehova. Er freut sich, wenn wir die ersten Schritte als Nachfolger Jesu machen, möchte aber nicht, dass wir auf dem Entwicklungsstand eines Kindes bleiben (1. Kor. 3:1). Vielmehr fordert er uns auf, als Christen erwachsen zu werden. In der Bibel kann das griechische Wort für „erwachsen“ auch „reif“, „vollständig“ oder „vollkommen“ bedeuten (1. Kor. 2:6). Je enger unsere Freundschaft zu Jehova wird, desto reifer werden wir als Christ. Und dieser Prozess hört nie auf. Wir müssen immer weiter Fortschritte machen (1. Tim. 4:15). w24.04 2 Abs. 1, 3

Freitag, 2. Januar

Mein Zelt wird bei ihnen sein und ich werde ihr Gott sein (Hes. 37:27)

Wie würdest du auf die Frage antworten: „Was ist Jehova für dich?“? Vielleicht sagst du spontan: „Jehova ist mein Vater, mein Gott und mein Freund.“ Natürlich gibt es noch andere Bezeichnungen für ihn. Aber siehst du ihn auch als deinen Gastgeber? König David verglich Jehovas Freundschaft zu seinen loyalen Anbetern mit dem Verhältnis, das ein Gastgeber zu seinen Gästen hat. Er fragte: „O Jehova, wer darf Gast in deinem Zelt sein? Wer darf auf deinem heiligen Berg wohnen?“ (Ps. 15:1). Aus diesen Worten lässt sich ableiten, dass wir Gäste Jehovas sein können – seine Freunde. Vor Beginn der Schöpfung war Jehova allein. Doch irgendwann wurde sein erstgeborener Sohn Gast in seinem Zelt. Die neue Rolle als Gastgeber bereitete Jehova große Freude. Die Bibel berichtet, dass er seinen Sohn „besonders lieb hatte“. Und wie empfand sein Gast? Er sagte: „Vor ihm freute ich mich die ganze Zeit“ (Spr. 8:30). w24.06 2 Abs. 1-3

Samstag, 3. Januar

Zadok war ein starker, mutiger junger Mann (1. Chr. 12:28)

Stell dir die Szene vor: Über 340 000 Mann haben sich versammelt, um David zum König von ganz Israel zu machen. Drei Tage lang hört man in den Hügeln bei Hebron das Echo von lebhaften Gesprächen und fröhlichen Lobgesängen (1. Chr. 12:39). In dieser riesigen Menschenmenge ist ein junger Mann namens Zadok wahrscheinlich kaum aufgefallen. Doch Jehova stellte sicher, dass wir von seiner Anwesenheit erfahren (1. Chr. 12:22, 26-28). Zadok war ein Priester, der eng mit dem Hohen Priester Abjathar zusammenarbeitete. Außerdem kannte man ihn als Seher (2. Sam. 15:27). Er besaß also außergewöhnliche Weisheit und war in der Lage, den Willen Gottes wahrzunehmen. Zadok war auch ein sehr mutiger Mann. Wir brauchen ebenfalls Mut, während wir darauf warten, dass Jehova uns von Satan und seinem bösen Weltsystem befreit (Ps. 31:24). Die Angriffe des Teufels werden in den heutigen letzten Tagen immer intensiver (1. Pet. 5:8). Nehmen wir uns daher Zadoks Mut zum Vorbild. w24.07 2 Abs. 1-3

Sonntag, 4. Januar

Adam lebte 930 Jahre, dann starb er (1. Mo. 5:5)

Als Jehova den ersten Mann und die erste Frau erschuf, wollte er, dass sie glücklich sind. Er bereitete ein wunderschönes Zuhause für sie vor, machte ihnen mit der Ehe ein Geschenk und gab ihnen eine faszinierende Aufgabe. Sie sollten die Erde mit ihren Nachkommen bevölkern und den Garten Eden auf die ganze Erde ausdehnen. Jehova erlegte ihnen nur eine einzige simple Einschränkung auf. Gleichzeitig warnte er sie davor, dass die Missachtung dieser Einschränkung bedeuten würde, sich bewusst gegen ihn aufzulehnen. Es wäre eine Sünde, die den Tod nach sich zieht. Wir wissen, wie die Sache ausging. Ein unsichtbares Geistwesen, das weder Gott noch die Menschen liebte, verleitete Adam und Eva zur Sünde. Statt ihrem liebevollen Vater zu vertrauen, gaben sie dem schlechten Einfluss nach. Was Jehova gesagt hatte, traf ein. Adam und Eva mussten ab sofort mit den Konsequenzen ihrer Sünde leben: Sie alterten und starben schließlich (1. Mo. 1:28, 29; 2:8, 9, 16-18; 3:1-6, 17-19, 24). w24.08 3 Abs. 3

Montag, 5. Januar

Hört nicht nur das Wort Gottes, sondern lebt auch danach (Jak. 1:22)

Jehova und sein Sohn möchten, dass wir glücklich sind. In Psalm 119:2 heißt es: „Glücklich sind die, die seine Erinnerungen beachten, die mit ganzem Herzen nach ihm suchen.“ Und auch Jesus sagte: „Glücklich ist, wer Gottes Wort hört und danach lebt!“ (Luk. 11:28). Dass Jehovas Anbeter glücklich sind, liegt vor allem daran, dass wir regelmäßig in Gottes Wort lesen und uns bemühen das Gelernte umzusetzen (Jak. 1:22-25). Dadurch gefallen wir Jehova (Pred. 12:13). Die Ratschläge Jehovas in die Tat umzusetzen wirkt sich gut auf unser Familienleben aus und trägt zu stabilen Freundschaften in der Versammlung bei. Wir ersparen uns außerdem Probleme, die entstehen, wenn man Gottes Maßstäbe ignoriert. Nachdem König David auf Gottes Gesetz, seine Befehle und seine Urteilssprüche Bezug genommen hatte, sagte er über die Worte Jehovas: „Sie zu halten bringt große Belohnung“ (Ps. 19:7-11). Sicher stimmen wir dem von ganzem Herzen zu. w24.09 2 Abs. 1-3

Dienstag, 6. Januar

Er heilt die, deren Herz gebrochen ist. Ihre Wunden verbindet er (Ps. 147:3)

Was nimmt Jehova wahr, wenn er auf seine Diener schaut? Er sieht, worüber wir uns freuen, aber auch, was uns traurig macht (Ps. 37:18). Und wie stolz muss er auf uns sein, wenn er beobachtet, dass wir ihm trotz emotionaler Wunden unser Bestes geben. Er lässt uns mit unserem Schmerz aber nicht allein, sondern möchte uns helfen und uns trösten. Psalm 147:3 sagt, dass Jehova die Wunden derjenigen verbindet, „deren Herz gebrochen ist“. Dieser Vers beschreibt plastisch, wie fürsorglich sich Jehova um jemand kümmert, der verletzt ist. Doch was muss man selbst tun? Hierzu ein Vergleich. Ein guter Arzt hat viele Möglichkeiten, einem Verletzten zu helfen. Aber damit alles gut verheilen kann, muss der Patient sich an die ärztlichen Hinweise halten. Ebenso gibt Jehova denen, die emotionale Wunden haben, durch sein Wort liebevollen Rat. w24.10 6 Abs. 1-2

Mittwoch, 7. Januar

Sie wurden alle von der Erde weggewischt (1. Mo. 7:23)

Die Frage, wen Jehova zu den Ungerechten zählt, wurde in unseren Publikationen schon wiederholt behandelt. In der Vergangenheit haben wir erklärt, dass Menschen, die von Jehova vernichtet wurden, keine Auferstehungs­hoffnung haben. Die Bibel beschreibt mehrere Urteils­vollstreckungen Jehovas. Bei der Sintflut zum Beispiel kamen alle Menschen außer Noah und seine Familie um. Später befahl Jehova den Israeliten, die sieben Völker zu vernichten, die im Land der Verheißung lebten. Und ein Engel tötete in einer einzigen Nacht 185 000 assyrische Soldaten (5. Mo. 7:1-3; Jes. 37:36, 37). Gibt uns die Bibel genug Anhaltspunkte für die Schlussfolgerung, dass Jehova alle diese Menschen zum ewigen Tod verurteilt hat – ohne die Aussicht, auferweckt zu werden? Nein. Wir wissen nicht, wie Jehova jeden Einzelnen beurteilte. Wir können auch nicht sagen, ob alle, die vernichtet wurden, die Möglichkeit hatten, ihn kennenzulernen und zu bereuen. w24.05 3 Abs. 5-7

Donnerstag, 8. Januar

Besiege das Böse immer mit dem Guten (Röm. 12:21)

Jesus erzählte einmal eine Geschichte, in der eine Witwe einen Richter immer wieder um Gerechtigkeit bat. Mit Sicherheit konnten sich viele seiner Jünger gut in diese Situation hineinversetzen, weil das einfache Volk damals oft ungerecht behandelt wurde (Luk. 18:1-5). Wir können bestimmt nachfühlen, wie die Witwe empfunden haben muss, denn auch wir erleben hin und wieder Ungerechtigkeiten. In der heutigen Welt sind Vorurteile, Diskriminierung und Unterdrückung gang und gäbe. Deshalb überrascht es uns nicht, wenn wir unfair behandelt werden (Pred. 5:8). Allerdings rechnen wir nicht unbedingt damit, innerhalb der Versammlung Ungerechtigkeiten zu erleben. Doch auch das kann passieren. Natürlich sind unsere Glaubensbrüder nicht unsere Gegner, sondern einfach nur unvollkommen. Dennoch können wir viel daraus lernen, wie Jesus auf die Ungerechtigkeiten von Gegnern reagierte. Wenn wir schon die Anfeindungen von Gegnern geduldig ertragen, wie viel mehr sollten wir dann für unsere Brüder und Schwestern Geduld aufbringen! w24.11 2 Abs. 1-2

Freitag, 9. Januar

Wo sollen wir Brot kaufen, damit die Leute etwas zu essen haben? (Joh. 6:5)

Brot war in biblischer Zeit für viele ein Grund­nahrungs­mittel (1. Mo. 14:18; Luk. 4:4). Tatsächlich war es so wichtig, dass in der Bibel das Wort „Brot“ manchmal für Nahrung im Allgemeinen verwendet wird (Mat. 6:11; Apg. 20:7, Studienanmerkung). Auch bei zwei bekannten Wundern Jesu stand Brot im Mittelpunkt (Mat. 16:9, 10). Einen dieser Berichte finden wir in Johannes, Kapitel 6. Nach einer Predigtreise fuhr Jesus mit seinen Aposteln in einem Boot über den See von Galiläa, damit sie sich ausruhen konnten (Mar. 6:7, 30-32; Luk. 9:10). Sie legten an einem einsamen Ort in der Nähe von Bethsaida an. Doch es dauerte nicht lange und sie wurden von Tausenden Menschen umlagert. Jesus ignorierte das nicht. Er nahm sich gern Zeit, um sie über das Königreich zu belehren und die Kranken zu heilen. Als es spät wurde, fragten sich die Jünger, woher die vielen Leute etwas zu essen bekommen sollten. Manche hatten vielleicht eine Kleinigkeit dabei, aber die meisten müssten sich in den Dörfern etwas kaufen (Mat. 14:15). w24.12 2 Abs. 1-2

Samstag, 10. Januar

Das Geschenk, das Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn (Röm. 6:23)

Adam und Eva, unsere Ureltern, waren vollkommen und lebten in einem wunderschönen Paradies (1. Mo. 1:27; 2:7-9). Sie hatten die Aussicht auf endloses Leben und es fehlte ihnen an nichts. Aber dann änderte sich alles. Sie verloren das ewige Leben und ihr paradiesisches Zuhause. Welches Erbe hinterließen sie ihren Nachkommen? Die Bibel sagt, dass „durch einen einzigen Menschen [Adam] die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich der Tod so unter allen Menschen ausgebreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten“ (Röm. 5:12). Adam vererbte uns also die Sünde und damit auch den Tod. Dieses Erbe ist wie ein riesiger Schuldenberg, den niemand von uns abtragen kann (Ps. 49:8). Auch Jesus verglich Sünden mit einer „Schuld“ (Mat. 6:12; Luk. 11:4). Wenn wir sündigen, verschulden wir uns sozusagen bei Jehova. Und diese Schulden verlangen einen Ausgleich. Würden sie nicht bezahlt, könnten sie nur durch unseren Tod getilgt werden (Röm. 6:7). w25.02 2 Abs. 2-3

Sonntag, 11. Januar

Ich habe deinen Namen bekannt gemacht (Joh. 17:26)

Mit anderen über Gottes Königreich zu sprechen ist eine große Ehre. Nicht jeder ist dazu berechtigt. Als Jesus auf der Erde war, verbot er zum Beispiel den Dämonen über ihn zu reden (Luk. 4:41). Wer sich heute am Predigtwerk beteiligen möchte, muss sich zuerst dafür qualifizieren. Wenn wir uns bewusst machen, was für eine Ehre es ist, über Gottes Königreich zu sprechen, werden wir das bei jeder passenden Gelegenheit tun. Wir möchten wie Jesus den Samen der Wahrheit in Menschenherzen pflanzen und ihn bewässern (Mat. 13:3, 23; 1. Kor. 3:6). Wie Jesus tut Gottes Organisation alles in ihrer Macht Stehende, damit andere den Namen Gottes kennenlernen. Die Neue-Welt-Übersetzung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Sie gibt dem Namen „Jehova“ den Platz, der ihm zusteht. Diese Übersetzung ist als Gesamt- oder Teilausgabe in über 270 Sprachen verfügbar. w24.04 9 Abs. 8-9

Montag, 12. Januar

Ihr Mann steht auf und ist voll des Lobes über sie (Spr. 31:28)

Einige glücklich verheiratete Brüder tun jeden Tag etwas, das ihrer Frau zeigt, wie sehr sie sie lieben (1. Joh. 3:18). Das können kleine Dinge sein wie eine liebevolle Umarmung oder das Halten ihrer Hand. Oder auch eine Textnachricht mit den Worten „Du fehlst mir“ oder „Wie läuft dein Tag?“. Von Zeit zu Zeit könnte man seiner Frau auch eine Karte mit ein paar lieben Zeilen schreiben. Mit solchen Gesten kann ein Ehemann seine Frau ehren und die Ehe stärken. Ein Mann, der seine Frau ehrt, gibt ihr das Gefühl, wertvoll und liebenswert zu sein. Er vergisst zum Beispiel nicht, ihr zu zeigen, wie sehr er alles schätzt, was sie für ihn tut (Kol. 3:15). Wenn ein Ehemann seine Frau lobt, schafft er eine Atmosphäre, in der sie sich geborgen, geliebt und geehrt fühlt. w25.01 11 Abs. 15; 13 Abs. 16

Dienstag, 13. Januar

Ich, Jehova, bin dein Gott, der dich auf den Weg führt, den du gehen sollst (Jes. 48:17)

Psalm 15 endet mit dem Versprechen: „Wer so handelt, wird nicht zu erschüttern sein.“ Hier wird deutlich, warum Jehova Anforderungen an seine Freunde stellt: Er möchte, dass wir glücklich sind. Seine Anleitung wirkt sich gut auf uns aus und schützt uns. Jehovas Gästen steht eine wunderschöne Zukunft in Aussicht. Für treue Gesalbte gibt es „viele Wohnungen“, die Jesus im Himmel für sie vorbereitet hat (Joh. 14:2). Und diejenigen, die darauf hoffen, ewig auf der Erde zu leben, können sich auf die Erfüllung von Offenbarung 21:3 freuen. Es ist für uns alle wirklich eine große Ehre, dass Jehova uns in seiner Nähe haben möchte und dass wir für immer Gäste in seinem Zelt sein dürfen (Ps. 15:1-5). w24.06 13 Abs. 19-20

Mittwoch, 14. Januar

Gebt Jehova die Ehre, die seinem Namen gebührt (Ps. 96:8)

Die Bibel macht deutlich, dass unserem großen Gott Ehre und Herrlichkeit zusteht. Kurz nachdem die Israeliten aus der ägyptischen Gefangenschaft befreit wurden, demonstrierte Jehova seine Herrlichkeit auf außergewöhnliche Art und Weise. Stellen wir uns die Szene einmal vor: Millionen Israeliten versammeln sich am Fuß des Sinai, um vor ihrem Gott zu erscheinen. Eine dunkle Wolke hat sich auf den Berg gelegt. Plötzlich erschüttert ein gewaltiges Erdbeben – wahrscheinlich verbunden mit vulkanischer Aktivität – den Boden unter ihren Füßen. Blitze zucken und die Luft ist erfüllt von Donnergrollen und dem ohrenbetäubenden Schall eines Horns (2. Mo. 19:16-18; 24:17; Ps. 68:8). Es muss einen tiefen Eindruck auf die Israeliten gemacht haben, Jehovas Herrlichkeit auf diese Weise wahrnehmen zu können. Auch wir können Jehova Herrlichkeit und Ehre zukommen lassen, wenn wir anderen von seiner beeindruckenden Macht und seinen anziehenden Eigenschaften erzählen. Wir verherrlichen Jehova außerdem dadurch, dass wir ihm die Ehre geben, wenn wir etwas mit seiner Hilfe geschafft haben (Jes. 26:12). w25.01 2 Abs. 2-3

Donnerstag, 15. Januar

Jehova hat mich gesandt (4. Mo. 16:28)

Irgendwann während der Wildniswanderung kritisierten etliche namhafte Israeliten Moses und stellten die Rolle infrage, die Jehova ihm gegeben hatte. Sie sagten: „Die ganze Gemeinde [nicht nur Moses] ist heilig, sie alle, und Jehova ist in ihrer Mitte“ (4. Mo. 16:1-3). Natürlich stimmte es, dass Jehova „die ganze Gemeinde“ als heilig betrachtete, doch die Führung hatte er Moses übertragen. Sich gegen ihn zu stellen bedeutete in Wirklichkeit, sich gegen Jehova zu stellen. Den Rebellen ging es nicht darum, was sich Jehova wünschte, sondern was sie sich selbst wünschten: mehr Macht und Ansehen. Jehova vernichtete sie und Tausende, die auf ihrer Seite standen (4. Mo. 16:30-35, 41, 49). Auch heute verurteilt Jehova Respektlosigkeit gegenüber seiner Organisation und ihrer Vorgehensweise. w24.07 11 Abs. 11

Freitag, 16. Januar

Die Vision wird sich erst zu ihrer festgelegten Zeit erfüllen (Hab. 2:3)

Die meisten Menschen um uns herum ignorieren die Warnung vor dem Ende des heutigen Weltsystems und machen sich sogar darüber lustig (2. Pet. 3:3, 4). Obwohl wir nicht alle Details kennen, müssen wir fest davon überzeugt sein, dass das Ende zur richtigen Zeit kommt und dass Jehova uns dann zur Seite stehen wird. Stärken wir auch unbedingt unser Vertrauen in die Art und Weise, wie Jehova uns heute führt: durch den „treuen und verständigen Sklaven“ (Mat. 24:45). Wir können davon ausgehen, dass wir lebensrettende Anweisungen bekommen werden, wenn die große Drangsal beginnt. Jetzt ist die Zeit, unser Vertrauen zu denen zu stärken, die die Führung in Jehovas Organisation übernehmen. Wir dürfen nicht erwarten, dass es uns leichtfallen wird, in der großen Drangsal ihrer Anleitung zu folgen, wenn wir uns heute damit schwertun. w24.09 11 Abs. 11-12

Samstag, 17. Januar

Stellt durch Prüfung fest, was der gute und annehmbare und vollkommene Wille Gottes ist (Röm. 12:2)

Eltern ist bewusst, dass der Glaube an Gott nichts ist, was man seinem Kind vererben kann. Irgendwann stellt es sich vielleicht Fragen wie: Gibt es Gott wirklich? Stimmt das, was die Bibel sagt? Es ist nicht verkehrt, solche Fragen zu stellen. Die Bibel fordert uns schließlich auf, unsere „Vernunft“ zu gebrauchen und alles zu prüfen (Röm. 12:1; 1. Thes. 5:21). Wie kannst du deinem Kind helfen im Glauben zu wachsen? Motiviere es, Beweise für die Zuverlässigkeit der Bibel zu finden. Wenn es Fragen hat, dann zeige ihm, wie es nach Antworten in unseren Studien­hilfsmitteln suchen kann – zum Beispiel im Index der Wachtturm-Publikationen und im Studienleitfaden für Jehovas Zeugen. Im Studienleitfaden kann es sich unter dem Stichwort „Bibel“ und dann „Von Gott inspiriert“ davon überzeugen, dass die Bibel nicht lediglich ein gutes Buch von Menschen ist, sondern „das Wort Gottes“ (1. Thes. 2:13). w24.12 14-15 Abs. 4-5

Sonntag, 18. Januar

Vertraue das, was du von mir gehört hast, treuen Menschen an, die dann selbst ausreichend befähigt sein werden, andere zu lehren (2. Tim. 2:2)

Wie können Älteste dem Beispiel Jesu folgen? Sie müssen Brüder, auch wenn diese noch relativ jung sind, schulen und ihnen helfen sich für mehr Verantwortung zu eignen. Dabei erwarten sie von ihnen keine Perfektion. Vielmehr lassen sie diese jungen Männer Erfahrung sammeln und helfen ihnen durch liebevolle Hinweise, den Wert von Demut, Gewissenhaftigkeit und Einsatz­bereitschaft zu erkennen (1. Tim. 3:1; 1. Pet. 5:5). Jesus gab seinen Jüngern nicht nur den Auftrag zu predigen, sondern auch zu lehren. Es kann sein, dass sie sich nicht ausreichend qualifiziert fühlten, doch Jesus traute ihnen diese Aufgabe durchaus zu und sagte ihnen das auch. Er drückte sein Vertrauen mit den Worten aus: „So wie der Vater mich gesandt hat, sende ich jetzt euch“ (Joh. 20:21). w24.10 16 Abs. 15; 17 Abs. 17

Montag, 19. Januar

David, ein Mann nach meinem Herzen (Apg. 13:22)

David war ein bedeutender König. Außerdem war er Musiker, Dichter, Krieger und Prophet. In seinem Leben gab es aber auch viele Tiefpunkte. Jahrelang war er auf der Flucht vor dem eifersüchtigen König Saul. Später, als Sauls Nachfolger, musste er wieder fliehen – diesmal vor seinem Sohn Absalom, der versuchte den Thron an sich zu reißen. Trotz aller Schwierigkeiten und seiner persönlichen Fehler blieb David Jehova bis zum Ende seines Lebens treu ergeben. Deshalb beschrieb Jehova ihn als „einen Mann nach meinem Herzen“. Was David zu sagen hatte, ist also auch für uns von großem Wert (1. Kö. 15:5). Denken wir zum Beispiel an das, was David seinem Sohn und Thronfolger Salomo mit auf den Weg gab. Jehova hatte diesen jungen Mann dafür ausgewählt, die wahre Anbetung zu fördern und einen prächtigen Tempel zu bauen (1. Chr. 22:5). Salomo stand vor einer gewaltigen Aufgabe. Was riet David seinem Sohn? David erklärte ihm, dass er Erfolg haben würde, wenn er auf Jehova hört (1. Kö. 2:2, 3). w24.11 10 Abs. 9-11

Dienstag, 20. Januar

Überlass deinen Weg Jehova. Vertraue auf ihn und er wird für dich handeln (Ps. 37:5)

Ein Ehemann, der seine Frau körperlich oder verbal misshandelt, muss Schritte unternehmen, um sein Verhältnis zu Jehova und zu seiner Frau wieder in Ordnung zu bringen. Erstens: Er macht sich bewusst, dass er ein schwerwiegendes Problem hat und vor Jehova nichts verbergen kann (Ps. 44:21; Pred. 12:14; Heb. 4:13). Zweitens: Er hört damit auf, seine Frau schlecht zu behandeln, und arbeitet an sich (Spr. 28:13). Drittens: Er bittet seine Frau und Jehova um Vergebung (Apg. 3:19). Er sollte Jehova auch anflehen, in ihm den Wunsch zu fördern, sich zu ändern, und ihm zu helfen, seine Gedanken, Worte und Taten unter Kontrolle zu behalten (Ps. 51:10-12; 2. Kor. 10:5; Phil. 2:13). Viertens: Er handelt in Übereinstimmung mit seinen Gebeten und entwickelt einen Hass auf jede Form von Gewalt – ob körperlich oder verbal (Ps. 97:10). Fünftens: Er nimmt sofort die liebevolle Hilfe der Ältesten in Anspruch (Jak. 5:14-16). Sechstens: Er überlegt sich einen konkreten Plan, der ihm hilft, sein Verhalten nicht zu wiederholen. w25.01 11 Abs. 14

Mittwoch, 21. Januar

Warum zögerst du? Steh auf, lass dich taufen (Apg. 22:16)

Liebst du Jehova, dem du jede gute Gabe, also auch dein Leben, verdankst? Möchtest du seine Liebe erwidern? Das kannst du am besten, wenn du dich ihm hingibst und dich taufen lässt. Durch diese Schritte wirst du Teil von Jehovas Familie. Als dein Vater und Freund wird Jehova dich anleiten und für dich da sein, weil du zu ihm gehörst (Ps. 73:24; Jes. 43:1, 2). Außerdem erhältst du durch deine Hingabe und Taufe die Aussicht, für immer zu leben (1. Pet. 3:21). Hält dich noch irgendetwas von der Taufe zurück? So ist es schon vielen gegangen. Millionen von Menschen mussten Änderungen in ihrem Verhalten und ihrem Denken vornehmen, um sich für die Taufe zu qualifizieren. Doch heute dienen sie Jehova voller Freude und Begeisterung. w25.03 2 Abs. 1-2

Donnerstag, 22. Januar

Du schenkst wahre Vergebung (Ps. 130:4)

In der Bibel werden Sünden oft mit schweren Lasten verglichen. König David sagte über seine eigenen Sünden: „Meine Vergehen türmen sich über meinem Kopf auf. Wie eine schwere Last sind sie mehr, als ich ertragen kann“ (Ps. 38:4). Doch Jehova verzeiht die Sünden von Menschen, die bereuen (Ps. 25:18; 32:5). Das mit „verzeihen“ übersetzte hebräische Wort hat die Grundbedeutung von „heben“ oder „tragen“. Wir könnten uns Jehova als einen starken Mann vorstellen, der uns die Sündenlast von den Schultern nimmt und sie wegträgt. Ein anderes Wortbild macht deutlich, wie weit Jehova unsere Sünden wegträgt. In Psalm 103:12 heißt es: „So weit weg, wie der Sonnenaufgang vom Sonnenuntergang ist, so weit hat er unsere Übertretungen von uns entfernt.“ Nichts ist weiter vom Osten entfernt als der Westen. Die beiden Punkte treffen nie zusammen. Jehova trägt unsere Sünden also so weit weg, wie wir uns nur vorstellen können. Was für ein beruhigender Gedanke! w25.02 9 Abs. 5-6

Freitag, 23. Januar

Wenn du den Armen etwas gibst, dann posaune das nicht hinaus (Mat. 6:2)

Nach Jesu Rückkehr in den Himmel heilte der Apostel Petrus einen Mann, der von Geburt an gelähmt war (Apg. 1:8, 9; 3:2, 6-8). Dieses Wunder zog natürlich viel Aufmerksamkeit auf sich (Apg. 3:11). Würde sich Petrus jetzt im Ruhm sonnen? Schließlich stammte er aus einem kulturellen Umfeld, in dem Ansehen und Stellung eine große Bedeutung hatten. Nein, Petrus nahm sich an Jesu Demut ein Beispiel. Er lenkte von sich ab und gab stattdessen Jehova und Jesus die Ehre. Petrus sagte: „Durch seinen [Jesu] Namen und durch unseren Glauben an seinen Namen hat der Mann, den ihr hier seht und den ihr kennt, Kraft bekommen“ (Apg. 3:12-16). Auch wir können wie Petrus an Demut arbeiten. Wenn wir etwas für andere tun, sollte unser Beweggrund Liebe zu Jehova und zu Menschen sein – nicht der Wunsch nach Bewunderung. Demut zeigt sich daran, dass wir uns gern für Jehova und unsere Glaubensbrüder einsetzen, ganz gleich ob unsere Anstrengungen von anderen wahrgenommen werden oder nicht (Mat. 6:1-4). w25.03 10-11 Abs. 11-12

Samstag, 24. Januar

Achte immer auf dich selbst und auf dein Lehren (1. Tim. 4:16)

Unsere Freude wird größer, wenn wir uns bewusst machen, warum wir in den Dienst gehen – aus Liebe zu Jehova und zu unseren Mitmenschen (Mat. 22:37-39). Stell dir vor, wie sehr sich Jehova freut, wenn wir über ihn sprechen, und wie begeistert Menschen oft sind, wenn sie die Bibel kennenlernen. Vergiss auch nicht, dass diejenigen, die positiv reagieren, die Aussicht auf Rettung haben (Joh. 6:40). Kannst du aus irgendeinem Grund deine Wohnung nicht verlassen? Gibt es auch in so einer Situation Möglichkeiten, Liebe zu Jehova und zu deinen Mitmenschen zu zeigen? Samuel und Dania konnten während der Covid-19-Pandemie nicht aus dem Haus. In dieser schwierigen Zeit nutzten sie das Telefon, schrieben Briefe und führten Bibelkurse über Zoom durch. Ihre Umstände waren nicht gerade die besten, doch sie nutzten die Möglichkeiten, die sich ihnen boten, und das schenkte ihnen Freude. w24.04 18 Abs. 15-16

Sonntag, 25. Januar

Wer kann eine tüchtige Ehefrau finden? Sie ist viel mehr wert als Korallen (Spr. 31:10)

Würdest du gern heiraten? Auch wenn das Glück im Leben nicht davon abhängt, wünschen sich doch viele, ob jung oder alt, einen Ehepartner. Bevor du allerdings eine feste Freundschaft anfängst, solltest du ein enges Verhältnis zu Jehova haben, dich selbst gut kennen und mit Geld umgehen können (1. Kor. 7:36). Auch solltest du wissen, was dir bei einem Ehepartner wichtig ist. Sonst übersiehst du vielleicht jemanden, der infrage kommen könnte, oder du beginnst eine Freundschaft mit jemandem, der gar nicht zu dir passt. Natürlich sollte derjenige getauft sein (1. Kor. 7:39). Doch nicht jeder getaufte Christ ist automatisch ein guter Ehepartner für dich. Frag dich deshalb: Was sind meine Ziele? Welche Eigenschaften muss mein Ehepartner mitbringen? Sind meine Erwartungen realistisch? w24.05 20 Abs. 1; 21 Abs. 3

Montag, 26. Januar

Geht freundlich miteinander um (Eph. 4:32)

Wie könnt ihr in der Kennenlernzeit mit Problemen und Meinungs­verschiedenheiten umgehen? Ist die Tatsache, dass ab und zu Meinungs­verschiedenheiten auftreten, ein Anzeichen dafür, dass eure Beziehung nicht funktioniert? Nicht unbedingt. Es ist normal, dass man nicht immer einer Meinung ist. Eine gute Ehe besteht aus zwei Menschen, die es schaffen, Probleme gemeinsam zu lösen. Daran, wie ihr Probleme jetzt angeht, lässt sich bis zu einem gewissen Grad ablesen, ob ihr später eine glückliche Ehe führen werdet. Fragt euch doch einmal: Können wir Dinge ruhig und respektvoll ausdiskutieren? Sind wir schnell bereit Fehler zuzugeben und an uns zu arbeiten? Fällt es uns leicht, nachzugeben, uns zu entschuldigen und einander zu verzeihen? (Eph. 4:31). Seid ihr euch allerdings jetzt schon ständig uneinig und streitet andauernd, wird das später wahrscheinlich nicht anders sein. Wenn man merkt, dass der andere nicht der Richtige für einen ist, dann ist es für beide am besten, die Beziehung zu beenden. w24.05 29 Abs. 12

Dienstag, 27. Januar

Gepriesen sei Jehova, mein Fels, der meine Hände für die Schlacht schult (Ps. 144:1)

Wir können einen guten Einfluss auf andere haben, wenn wir entschlossen für das einstehen, was richtig ist, und unsere Entscheidungen auf biblische Grundsätze stützen. Je mehr wir über die Bibel und Jehova dazulernen, desto gefestigter werden wir in der Wahrheit. Wir sind dann nicht unentschlossen und lassen uns nicht von weltlichem Gedankengut oder falschen Lehren aus der Bahn werfen (Eph. 4:14; Jak. 1:6-8). Und wir können für diejenigen da sein, die vor großen Heraus­forderungen stehen (1. Thes. 3:2, 3). Von Ältesten wird erwartet, ein gutes Urteilsvermögen zu haben sowie maßvoll in den Gewohnheiten, ordentlich und vernünftig zu sein. Sie haben auf andere einen stabilisierenden Einfluss, indem sie „an der zuverlässigen Botschaft festhalten“ (Tit. 1:9; 1. Tim. 3:1-3). Durch ihr Vorbild und die Hirtentätigkeit helfen sie den Verkündigern, sich den Zusammenkunfts­besuch, den Predigtdienst und das persönliche Studium zu einer festen Gewohnheit zu machen. Und in Krisensituationen können sie sehr dazu beitragen, dass ihre Brüder und Schwestern den Blick auf Jehova und sein Vorhaben gerichtet halten. w24.06 31 Abs. 16-18

Mittwoch, 28. Januar

Bereut, denn das Königreich des Himmels ist nah (Mat. 4:17)

Als Jesus auf der Erde war, betonte er immer wieder, wie gern Jehova vergibt. Nehmen wir zum Beispiel die Geschichte vom verlorenen Sohn. Der junge Mann führte eine Zeit lang ein ausschweifendes Leben und sündigte schwer. Doch schließlich „kam er zur Besinnung“ und kehrte nach Hause zurück. Welche Reaktion erwartete ihn dort? Jesus sagte: „Als er noch weit weg war, entdeckte ihn sein Vater … Er rannte seinem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn liebevoll.“ Der Sohn war bereit als einfacher Diener zu arbeiten. Doch der Vater nahm ihn wieder in die Familie auf und bezeichnete ihn als „mein Sohn“. Er sagte über ihn: „Er war verloren und wurde gefunden“ (Luk. 15:11-32). Als Jesus noch im Himmel lebte, konnte er zweifellos beobachten, wie mitfühlend Jehova mit unzähligen Sündern umging, die bereuten. Ist es nicht berührend und tröstend, was für ein lebendiges Bild Jesus von der Barmherzigkeit seines Vaters gezeichnet hat? w24.08 11 Abs. 11-12

Donnerstag, 29. Januar

Habt ein gutes Urteilsvermögen (1. Pet. 4:7)

Ein Christ beweist gutes Urteilsvermögen, wenn er versucht, Entscheidungen zu treffen, die Jehovas Denkweise widerspiegeln. Ihm ist bewusst, dass es nichts Wichtigeres gibt als die Freundschaft zu Jehova. Er hat ein realistisches Selbstbild und weiß, dass er nicht die Antworten auf alle Fragen kennt. Sein Vertrauen zu Jehova zeigt sich daran, dass er ihn immer wieder um Anleitung bittet. Uns ist bewusst, dass wir Jehova brauchen – unabhängig davon, wie viele natürliche Fähigkeiten wir mitbringen. Beten wir deshalb besonders vor wichtigen Entscheidungen um Anleitung, in dem Vertrauen, dass Jehova weiß, was das Beste für uns ist. Wir können Jehova wirklich dankbar dafür sein, dass er uns mit der Fähigkeit erschaffen hat, seine Eigenschaften widerzuspiegeln (1. Mo. 1:26). Das gelingt uns natürlich nicht perfekt (Jes. 55:9). w25.03 11 Abs. 13; 13 Abs. 17-18

Freitag, 30. Januar

Die Liebe hofft alles, erduldet alles (1. Kor. 13:7)

Unterstellen wir anderen keine schlechten Beweggründe, wenn wir nicht immer ein Dankeschön bekommen. Wir könnten uns fragen: Ist derjenige wirklich undankbar oder hat er einfach nur vergessen sich zu bedanken? Vielleicht gibt es noch andere Gründe, warum die Reaktion nicht so ausgefallen ist wie erhofft. Manche empfinden tiefe Dankbarkeit, können das aber nicht so gut zeigen. Andere schämen sich Hilfe anzunehmen, besonders wenn sie früher immer diejenigen waren, die geholfen haben. Wie dem auch sei, christliche Liebe motiviert uns nachsichtig zu sein und weiter mit Freude zu geben (Eph. 4:2). Seien wir geduldig. König Salomo sagte zum Thema Großzügigkeit: „Wirf dein Brot aufs Wasser, denn nach vielen Tagen wirst du es wiederfinden“ (Pred. 11:1). Diese Worte deuten an, dass die Reaktion auf unsere Großzügigkeit erst viel später kommen kann – „nach vielen Tagen“. w24.09 30 Abs. 18-19

Samstag, 31. Januar

Weise diejenigen, die Sünde treiben, vor aller Augen zurecht, damit die Übrigen gewarnt sind (1. Tim. 5:20)

Manchmal wird die Versammlung in einer Bekanntmachung darüber informiert, dass jemand zurechtgewiesen worden ist. In diesem Fall können wir weiter Umgang mit ihm haben, da er Reue gezeigt und sein falsches Verhalten aufgegeben hat. Er gehört nach wie vor zur Versammlung und braucht die stärkende Gemeinschaft mit seinen Brüdern und Schwestern (Heb. 10:24, 25). Anders verhält es sich, wenn jemand aus der Versammlung entfernt wurde. Wir pflegen mit demjenigen „keinen Umgang mehr“ und würden „nicht einmal mit einem solchen Menschen essen“ (1. Kor. 5:11). Heißt das, wir müssen ihn völlig ignorieren? Nicht unbedingt. Wir würden mit ihm sicherlich keinen Umgang pflegen. Aber wir können nach unserem biblisch geschulten Gewissen entscheiden, ob wir den Betreffenden – möglicherweise einen Verwandten oder einen früheren engen Freund – zu einer Zusammenkunft einladen. w24.08 30 Abs. 13-14

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