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  • Dezember
  • Täglich in den Schriften forschen – 2026
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Täglich in den Schriften forschen – 2026
es26 S. 118-128

Dezember

Dienstag, 1. Dezember

Er bewirkte, dass sie die Bedeutung der Schriften voll und ganz erfassen konnten (Luk. 24:45)

Jesu Jünger glaubten fest an Gottes Wort und gaben ihr Bestes, danach zu leben (Joh. 17:6). Doch dass ihr Herr wie ein Verbrecher an einem Marterpfahl hingerichtet wurde, brachte sie völlig durcheinander. Jesus wusste, dass ihre Zweifel nicht auf einen schlechten Herzenszustand zurückzuführen waren, sondern darauf, dass sie die Schriften nicht verstanden (Luk. 9:44, 45; Joh. 20:9). Deshalb half er ihnen, die richtigen Schluss­folgerungen zu ziehen. Wie tat er das, als er zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus erschien? Interessant ist, dass Jesus sich nicht gleich zu erkennen gab. Stattdessen stellte er den beiden Männern Fragen. Warum? Vielleicht wollte er ihnen die Möglichkeit geben zu sagen, was in ihnen vorging. Und das taten sie. Wie sie ihm erzählten, hatten sie gehofft, Jesus würde Israel von der römischen Unterdrückung befreien (Luk. 24:18-27). Jesus gebrauchte nun die Schriften, um ihnen zu helfen das Geschehen richtig einzuordnen. Noch am selben Abend erschien er den anderen Jüngern und half ihnen, diese Wahrheiten ebenfalls zu verstehen (Luk. 24:33-48). w24.10 14 Abs. 9-10

Mittwoch, 2. Dezember

Ich tue nichts aus eigener Initiative, sondern sage das, was der Vater mir beigebracht hat (Joh. 8:28)

Jesus gab das weiter, was sein Vater ihm beigebracht hatte. So wie Jesus stützt sich Jehovas Organisation auf Gottes Wort, wenn sie uns anleitet (2. Tim. 3:16, 17). Wir werden immer wieder daran erinnert, die Bibel zu lesen und nach ihr zu leben. Was bringt es uns, diesen Rat umzusetzen? Bei unserem persönlichen Studium können wir beispielsweise die Anleitung, die wir von Gottes Organisation erhalten, mit dem vergleichen, was in der Bibel steht. Zu sehen, dass diese Anleitung mit Gottes Wort übereinstimmt, stärkt unser Vertrauen zur Organisation Jehovas (Röm. 12:2). Außerdem machte Jesus „die gute Botschaft von Gottes Königreich“ bekannt (Luk. 4:43, 44). Auch seinen Nachfolgern gab er den Auftrag, das zu tun (Luk. 9:1, 2; 10:8, 9). Heute sprechen alle, die mit Jehovas Organisation verbunden sind, über Gottes Königreich – ganz gleich wo sie leben. w24.04 9 Abs. 5-7

Donnerstag, 3. Dezember

Wir werden alles tun, was du befohlen hast. Wo immer du uns hinschickst, da gehen wir hin (Jos. 1:16)

Vertraue weiter der Anleitung durch Jehovas Organisation. Im alten Israel ließ Jehova seinem Volk durch Moses und Josua Anweisungen zukommen (Jos. 1:17). Diese Männer als Repräsentanten Jehovas zu sehen wirkte sich auf die Israeliten gut aus. Als Jahrhunderte später die Christen­versammlung gegründet wurde, vermittelten die 12 Apostel Anleitung (Apg. 8:14, 15). Zu diesem Gremium kamen später noch andere Älteste in Jerusalem dazu. Weil die Brüder und Schwestern die Anweisungen dieser treuen Männer umsetzten, „wurden die Versammlungen im Glauben weiter gestärkt und nahmen Tag für Tag an Zahl zu“ (Apg. 16:4, 5). Auch heute werden wir von Jehova gesegnet, wenn wir der Anleitung seiner Organisation folgen. w24.07 10 Abs. 10

Freitag, 4. Dezember

Ich habe David gefunden, den Sohn von Isai, einen Mann nach meinem Herzen (Apg. 13:22)

Jehova liebte König David sehr und bezeichnete ihn sogar als „einen Mann nach meinem Herzen“. Allerdings machte sich David schwerer Sünden wie Ehebruch und Mord schuldig. Nach dem mosaischen Gesetz hätte er den Tod verdient (3. Mo. 20:10; 4. Mo. 35:31). Doch Jehova schritt liebevollerweise ein. Er sandte seinen Propheten Nathan zu David, obwohl es noch keine Anzeichen für Reue gab. Nathan erzählte eine Geschichte, die David so tief berührte, dass er bereute (2. Sam. 12:1-14). In einem zu Herzen gehenden Psalm beschreibt er, wie sehr ihm sein Verhalten leidtat (Ps. 51, Überschrift). Dieser Psalm hat schon viele, die vom richtigen Weg abgekommen sind, getröstet und motiviert umzukehren. Wir können wirklich dankbar sein, dass Jehova seinen geliebten Diener David zur Reue geführt hat. w24.08 10 Abs. 9

Samstag, 5. Dezember

Stellt durch Prüfung fest, was der gute und annehmbare und vollkommene Wille Gottes ist (Röm. 12:2)

Viele würden der Aussage zustimmen, dass das Elternsein ein Vollzeitjob ist. Bestimmt lässt du nichts unversucht, deinem Kind zu helfen einen starken Glauben zu entwickeln, und das freut Jehova sehr (5. Mo. 6:6, 7). Mit der Zeit hinterfragt es vielleicht unsere Glaubens­ansichten und die Moralprinzipien der Bibel. Im ersten Moment erschreckt dich das womöglich, weil du denkst, dein Kind hätte zu wenig Glauben. Doch damit ein Kind eine eigene Überzeugung entwickeln kann, muss es Fragen stellen (1. Kor. 13:11). Es gibt also keinen Grund, besorgt zu sein. Versuch doch, die aufrichtigen Fragen deines Kindes als Chance zu sehen, ihm dabei zu helfen, die richtigen Schluss­folgerungen zu ziehen. w24.12 14 Abs. 1-2

Sonntag, 6. Dezember

Wir gehören zu denen, die Glauben haben und so ihr Leben retten (Heb. 10:39)

Die Christen in Judäa brauchten einen starken Glauben, um die kommende Drangsal zu überleben (Heb. 10:37, 38). Jesus hatte seine Nachfolger aufgefordert in die Berge zu fliehen, sobald Jerusalem von Heeren umlagert wäre. Diese Warnung galt für alle Christen, ob sie in Jerusalem oder auf dem Land lebten (Luk. 21:20-24). Normalerweise hätte man damals eher in einer ummauerten Stadt wie Jerusalem Schutz vor einer anrückenden Armee gesucht. In die Berge zu fliehen hätte unlogisch erscheinen können und erforderte großen Glauben. Die hebräischen Christen mussten auch denen vertrauen, durch die Jesus die Versammlung leitete. Die verantwortlichen Brüder gaben der Versammlung bestimmt genaue Anweisungen, wie und wann Jesu Aufforderung zu fliehen befolgt werden sollte (Heb. 13:17). w24.09 10 Abs. 9-10

Montag, 7. Dezember

Er gab Menschen als Gaben (Eph. 4:8)

Jesus erfüllte den Auftrag seines Vaters perfekt (Joh. 17:4). Trotzdem hatte er nicht die Einstellung: „Wenn du willst, dass etwas gut gemacht wird, mach es selbst.“ Er schulte seine Jünger und übertrug ihnen die Verantwortung, sich um Jehovas kostbare Schafe zu kümmern und beim Predigen und Lehren die Führung zu übernehmen. Jesus gab seinen Jüngern liebevollen und offenen Rat. Als einige von ihnen zu Zweifeln neigten, sprach er das an (Luk. 24:25-27; Joh. 20:27). Er führte ihnen auch vor Augen, dass die Hirtentätigkeit wichtiger ist als irgendein Beruf (Joh. 21:15). Außerdem legte er ihnen ans Herz, sich nicht darauf zu konzentrieren, welche Aufgaben andere bekommen (Joh. 21:20-22). Nicht zuletzt half er ihnen, einige falsche Vorstellungen über das Königreich abzulegen und stattdessen den Fokus auf das Predigen der guten Botschaft zu richten (Apg. 1:6-8). w24.10 15-16 Abs. 13-14

Dienstag, 8. Dezember

Die Gerechten werden die Erde besitzen und für immer auf ihr leben (Ps. 37:29)

Gehorsam bedeutet Leben. Wie die Israeliten vor dem Einzug ins verheißene Land stehen wir an der Schwelle zur neuen Welt, wo wir erleben werden, dass die Erde zu einem Paradies gemacht wird (Jes. 35:1; Luk. 23:43). Der Teufel und seine Dämonen sind dann nicht mehr da (Offb. 20:2, 3). Es wird keine falsche Religion mehr geben, die Menschen in die Irre führt (Offb. 17:16). Und auch Regierungen, die ihre Bürger unterdrücken, werden der Vergangenheit angehören (Offb. 19:19, 20). Im Paradies gibt es keinen Platz für Rebellen (Ps. 37:10, 11). Überall auf der Erde wird man Jehovas Gesetze befolgen, die den Frieden und die Einheit fördern. Die Menschen werden einander lieben und vertrauen (Jes. 11:9). Was für eine herrliche Zukunft! Und wenn wir auf Jehova hören, werden wir diese schöne Umgebung nicht nur für Hunderte von Jahren genießen, sondern bis in alle Ewigkeit (Joh. 3:16). w24.11 9 Abs. 7

Mittwoch, 9. Dezember

Die gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde bekannt gemacht werden als Zeugnis für alle Völker (Mat. 24:14)

Die obige Prophezeiung erfüllt sich heute in noch nie da gewesenem Umfang. Die Königreichs­botschaft wird in mehr als 1000 Sprachen verbreitet, und durch jw.org hat ein Großteil der Weltbevölkerung Zugriff darauf. Jesus sagte seinen Jüngern aber auch, sie würden es nicht schaffen, in „allen Städten“ – das heißt jedem einzelnen Menschen – zu predigen, bevor er kommt (Mat. 10:23; 25:31-33). Seine Worte lassen sich auch auf unsere Zeit anwenden. Millionen leben heute in Regionen, wo das Predigtwerk stark eingeschränkt ist. Außerdem werden jede Minute Hunderte von Kindern geboren. Wir tun unser Bestes, „jede Nation, jeden Stamm, jede Sprache und jedes Volk“ zu erreichen (Offb. 14:6). Tatsache ist aber, dass wir vor dem Ende nicht mit jedem Einzelnen über die gute Botschaft sprechen können. w24.05 10 Abs. 6-7

Donnerstag, 10. Dezember

Sie sind nicht mehr zwei, sondern eins (Mat. 19:6)

Jesus spendete anderen Trost und Kraft. Er war nie unfreundlich zu seinen Nachfolgern (Luk. 8:47, 48). Damit gab er Ehemännern ein hervorragendes Beispiel! Er forderte Ehemänner auf, ihrer Frau treu zu bleiben. Er zitierte die Worte seines Vaters, dass ein Mann „fest zu seiner Frau halten“ soll (Mat. 19:4-6). Das zugrunde liegende griechische Verb bedeutet wörtlich „zusammenleimen“. Die Bindung zwischen einem Mann und seiner Frau sollte so stark sein, als wären sie fest zusammengeklebt. Man kann so eine Verbindung nicht auflösen, ohne dass beide Schaden nehmen. Ein Mann, der diese Art Bindung zu seiner Frau entwickelt, lehnt jegliche Form von Pornografie ab. Er wird seinen Blick sofort „von Wertlosem“ wegwenden (Ps. 119:37). Er macht sozusagen einen Vertrag mit seinen Augen und beschließt, keiner anderen Frau unangemessene Aufmerksamkeit zu schenken (Hiob 31:1). w25.01 10 Abs. 12-13

Freitag, 11. Dezember

Unser Gott wird großzügig vergeben (Jes. 55:7)

Bei Menschen kann Vergebung eine komplizierte Angelegenheit sein. Bei Jehova sieht Vergebung ganz anders aus als bei uns. Die Art und Weise, wie er unvollkommenen Menschen vergibt, ist einzigartig. Ein Psalmenschreiber sagte über Jehova: „Du schenkst wahre Vergebung, damit man Ehrfurcht vor dir hat“ (Ps. 130:4). Jehova setzt den Standard dafür, was „wahre Vergebung“ bedeutet. Interessant ist auch, dass die Bibelschreiber in einigen Textstellen ein hebräisches Wort für Vergebung verwendeten, das nur in Verbindung mit Gott gebraucht wird. Wenn Jehova vergibt, löscht er die Sünde aus. Das gestörte Verhältnis ist dann vollständig wiederher­gestellt. Jehovas Vergebung ist vollumfassend und äußerst großzügig. w25.02 8 Abs. 1-3

Samstag, 12. Dezember

Er gab uns den Auftrag, dem Volk zu predigen und ein gründliches Zeugnis abzulegen (Apg. 10:42)

Erfolg im Dienst hängt nicht von den Ergebnissen ab. Warum kann man das sagen? Immer wenn wir über die Wahrheit sprechen, tun wir genau das, was sich Jehova und sein Sohn von uns wünschen. Und selbst wenn wir kein Gespräch führen können oder unsere Botschaft abgelehnt wird, können wir glücklich sein, weil wir wissen, dass wir unserem himmlischen Vater eine Freude machen (Spr. 27:11). Auch wenn ein anderer Verkündiger jemanden findet, der Interesse zeigt, ist das ein Grund zur Freude. Im Wachtturm wurde unser Predigtwerk einmal mit der Suche nach einem vermissten Kind verglichen. Es wird ein Gebiet nach dem anderen durchkämmt und viele sind daran beteiligt. Wird das Kind dann gefunden, freuen sich alle. Auch unsere Tätigkeit ist ein Gemeinschafts­projekt. Alle werden gebraucht, um das Gebiet zu bearbeiten, und alle freuen sich, wenn jemand beginnt die Zusammenkünfte zu besuchen. w24.04 18 Abs. 13-14

Sonntag, 13. Dezember

Alle, die zum ewigen Leben richtig eingestellt waren, wurden gläubig (Apg. 13:48)

Vor uns liegen spannende Zeiten. Wir hoffen, dass noch viele mit der Hilfe Jehovas die Wahrheit annehmen, bevor die große Drangsal ausbricht. Und möglicherweise werden sich sogar noch mitten in der großen Drangsal Menschen von der untergehenden Welt Satans abwenden und zusammen mit uns Jehova preisen. Was für ein begeisternder Gedanke! Bis dahin haben wir jede Menge Arbeit. Wir dürfen uns an einem einmaligen Werk beteiligen, das es nie wieder geben wird – an der Verkündigung der guten Botschaft auf der ganzen Erde. Gleichzeitig wollen wir die Menschen aber auch warnen. Sie müssen wissen, dass das Ende des heutigen Weltsystems kurz bevorsteht. Aus Liebe zur guten Botschaft, zu den Menschen und vor allem zu Jehova und seinem Namen predigen wir begeistert und mit Feuereifer weiter, bis Jehova sagt: „Es ist genug.“ w24.05 19 Abs. 14-16

Montag, 14. Dezember

Kleidet euch im Umgang miteinander mit Demut, denn Gott stellt sich den Überheblichen entgegen, aber den Demütigen schenkt er unverdiente Güte (1. Pet. 5:5)

Jesus vermittelte Petrus und den anderen Aposteln am Abend vor seinem Tod, wie wichtig Demut ist. Sehr zum Erstaunen seiner Apostel tat er etwas, das eigentlich Aufgabe eines Dieners war. Er legte seine Obergewänder ab, band sich ein Handtuch um die Hüfte, goss Wasser in die Schüssel und fing an, ihnen die Füße zu waschen (Joh. 13:4, 5). Es hat sicher eine ganze Zeit gedauert, bis er allen 12 Aposteln die Füße gewaschen hatte – darunter auch seinem Verräter Judas. Doch er brachte die nötige Demut und Geduld auf und erklärte ihnen dann: „Versteht ihr, was ich da gemacht habe? Ihr nennt mich ‚Lehrer‘ und ‚Herr‘, und das ist auch richtig so, denn das bin ich. Wenn ich als Herr und Lehrer euch also die Füße gewaschen habe, dann solltet auch ihr einander die Füße waschen“ (Joh. 13:12-14). w25.03 10 Abs. 9-11

Dienstag, 15. Dezember

Du leitest mich mit deinem Rat und bringst mich danach zu Ehren (Ps. 73:24)

Die Welt um uns herum macht es uns schwer, Jehova nah zu bleiben. Viele lehnen die Vorstellung ab, dass Gott existiert. Oft hat es den Anschein, als würden diejenigen, die Gottes Maßstäbe ignorieren, ein gutes Leben führen. Das könnte unseren Glauben auf die Probe stellen. Wahrscheinlich würden wir nicht anzweifeln, dass es Gott gibt, aber uns könnten Zweifel kommen, ob er für uns aktiv wird. Der Schreiber von Psalm 73 hatte einmal solche Gefühle. Er sah Menschen, die Gottes Gesetze außer Acht ließen, aber das Leben in vollen Zügen genossen. Deshalb fragte er sich, ob es sich überhaupt lohnt, Gott zu dienen (Ps. 73:11-13). Was verhalf dem Psalmenschreiber wieder zur richtigen Sichtweise? Er dachte darüber nach, wie es mit denen ausgeht, die sich von Jehova fernhalten (Ps. 73:18, 19, 27). Und er machte sich bewusst, welche Vorteile es hat, Gott zu dienen. Konzentrieren auch wir uns darauf, wie Jehova uns segnet. w24.06 25 Abs. 16-17

Mittwoch, 16. Dezember

Eure Lebensweise soll von Geldliebe frei sein (Heb. 13:5)

In biblischen Zeiten nutzten manche die Armut ihrer Mitmenschen aus und verlangten Zinsen, wenn sie ihnen Geld liehen. Es gab auch Richter, die sich bestechen ließen und daraufhin ein ungerechtes Urteil fällten. Jehova verabscheut so ein Verhalten (Hes. 22:12). Es ist gut, unsere Einstellung zum Thema Geld zu überprüfen. Fragen wir uns doch: Denke ich oft an Geld und daran, was ich mir damit kaufen kann? Lasse ich mir Zeit, geliehenes Geld zurückzuzahlen, weil ich der Meinung bin, der andere wäre nicht darauf angewiesen? Fühle ich mich anderen überlegen, wenn ich Geld habe? Macht es mich geizig? Beurteile ich jemanden schnell als materialistisch, nur weil es ihm finanziell gut geht? Fühle ich mich eher zu Wohlhabenden hingezogen? Damit wir unsere Freundschaft mit Jehova nicht verlieren, müssen wir uns vor Geldliebe in Acht nehmen. Im Gegenzug verspricht uns Jehova, dass er uns nie verlassen wird. w24.06 12-13 Abs. 17-18

Donnerstag, 17. Dezember

Ich weigere mich, irgendeinen schlechten Weg zu gehen, um mich an deine Worte halten zu können (Ps. 119:101)

Um uns vor Versuchungen zu schützen, müssen wir unbedingt die richtigen Wünsche entwickeln. Wenn wir lernen das Schlechte zu hassen und das Gute zu lieben, stärken wir unseren Entschluss, das Richtige zu tun (Am. 5:15). Wir werden dann auch bei Versuchungen stark bleiben, mit denen wir nicht gerechnet hätten. Wie fördern wir in uns die richtigen Wünsche? Indem wir in unserem Glauben aufgehen. Bei unseren Zusammenkünften oder im Predigtdienst stärken wir unseren Wunsch, Jehova zu gefallen (Mat. 28:19, 20; Heb. 10:24, 25). Je mehr wir in Gottes Wort lesen und darüber nachdenken, desto mehr werden wir das Gute lieben und das Schlechte hassen (Jos. 1:8; Ps. 1:2, 3; 119:97). Und denken wir auch daran, was Jesus zu seinen Jüngern sagte: „Hört nicht auf zu beten, damit ihr nicht in Versuchung geratet“ (Mat. 26:41). So geben wir Jehova die Gelegenheit, uns zu helfen, und stärken unseren Entschluss, ihm zu gefallen (Jak. 4:8). w24.07 17-18 Abs. 14-16

Freitag, 18. Dezember

Ich werde dir Einsicht schenken und dir den Weg zeigen, den du gehen solltest. Ich werde dir mit Rat zur Seite stehen und dich nicht aus den Augen lassen (Ps. 32:8)

Wenn man andere schult, ist es gut, daran zu denken, wie Jehova mit seiner Weisheit umgeht. Er ist großzügig. Auch wir lassen andere gern an unserer Erfahrung und unserem Wissen teilhaben. Wir halten kein Wissen zurück, aus Angst, dass unser Schüler uns irgendwann ersetzen könnte. Und wir vertreten nicht den Standpunkt: „Mich hat auch keiner geschult. Das muss er schon selbst lernen.“ So eine Einstellung passt nicht zu Jehovas Volk. Stattdessen wollen wir andere nicht nur an unserem Wissen teilhaben lassen, „sondern auch an unserem eigenen Leben“ (1. Thes. 2:8). Wir hoffen, dass sie dann irgendwann „selbst ausreichend befähigt sein werden, andere zu lehren“ (2. Tim. 2:1, 2). So tragen wir zu einem ständigen Kreislauf der Großzügigkeit und des Glücks bei. w24.09 29 Abs. 12-13

Samstag, 19. Dezember

Als Einzelne sind wir Teile, die zueinander gehören (Röm. 12:5)

Sei nicht entmutigt, wenn du das Gefühl hast, dass du keine besonderen Fähigkeiten mitbringst. Bestimmt hast du Qualitäten, die für die Versammlung nützlich sind. Lies einmal 1. Korinther 12:12-30 und bitte Jehova, dir verstehen zu helfen, wie du diesen Text auf dich anwenden kannst. Die Worte des Apostels Paulus machen deutlich, dass du wie jeder andere Diener Jehovas in der Versammlung gebraucht wirst und eine wichtige Rolle spielst. Tu für Jehova und für deine Brüder und Schwestern einfach das, was dir möglich ist. Du kannst sicher sein, dass die Ältesten bei allen Aufgaben, die sie dir übertragen, deine Fähigkeiten und Grenzen berücksichtigen werden (Röm. 12:4-8). Jeder von uns sollte sich um eine enge Bindung zu Jehova bemühen, Freude am Geben haben und ein Leben führen, das Gott gefällt. w24.11 17 Abs. 12-13

Sonntag, 20. Dezember

Sie fing an zu Jehova zu beten und weinte hemmungslos (1. Sam. 1:10)

Hanna hatte mehrere Gründe, Tränen der Traurigkeit zu vergießen. Sie lebte in einer polygamen Ehe und wurde von Peninna, der anderen Frau ihres Mannes, verachtet. Zu allem Übel war Hanna kinderlos, während Peninna Kinder hatte (1. Sam. 1:1, 2). Sie wurde deswegen immer wieder von Peninna gekränkt. Hannas Kummer war so groß, „dass sie weinte und nichts mehr aß“. Sie „war völlig verzweifelt“ (1. Sam. 1:6, 7, 10). Hanna fand Trost, als sie zur Stiftshütte ging, zum Zentrum der wahren Anbetung. Dort flehte sie Jehova an, ihren Kummer zu sehen und an seine Dienerin zu denken (1. Sam. 1:11). Jehova sah ihren Kummer, hörte ihr Weinen, und später segnete er sie mit Kindern (1. Sam. 1:19, 20; 2:21). w24.12 21 Abs. 5-7

Montag, 21. Dezember

Besonders die Menschen hatte ich lieb (Spr. 8:31)

Durch das Lösegeld wird deutlich, dass Jesus viel an Menschen liegt, besonders an seinen Nachfolgern (Joh. 13:1). Jesus wusste, dass er auf der Erde einen schweren Auftrag zu erfüllen hatte, der mit einem schmerzlichen Tod verbunden wäre. Trotzdem war seine Mission für ihn keine reine Pflichterfüllung. Wenn er predigte, lehrte und anderen diente, war er immer mit ganzem Herzen dabei. Selbst am Tag seines Todes nahm er sich die Zeit, seinen Aposteln die Füße zu waschen, sie zu trösten und ihnen wichtige Punkte mit auf den Weg zu geben (Joh. 13:12-15). Und am Marterpfahl nahm er seine letzten Kräfte zusammen, um einem sterbenden Verbrecher Hoffnung zu geben und die Versorgung seiner Mutter sicherzustellen (Luk. 23:42, 43; Joh. 19:26, 27). Jesu tiefe Liebe zu Menschen kam also nicht nur durch seinen Tod zum Ausdruck, sondern auch durch sein ganzes Leben auf der Erde. w25.01 23 Abs. 11

Dienstag, 22. Dezember

Er nahm die Strafe auf sich, damit wir Frieden haben, und seine Wunden brachten uns Heilung (Jes. 53:5)

Ein Wortbild in der Bibel hilft uns zu verstehen, wie viel Freiheit die wahre Vergebung Jehovas mit sich bringt. Aufgrund unserer Unvollkommenheit werden wir als „Sklaven der Sünde“ bezeichnet. Doch weil Jehova uns vergibt, sind wir „von der Sünde befreit“ worden (Röm. 6:17, 18; Offb. 1:5). Was für ein unvergleichliches Gefühl, diese Freiheit erleben zu dürfen! Das Lösegeld, das Jehova durch seinen Sohn beschafft hat, bewirkt sozusagen eine Heilung (1. Pet. 2:24). Es repariert den Schaden, der durch die Sünde an unserer Freundschaft zu Jehova entstanden ist. Wer buchstäblich von einer schweren Krankheit geheilt wird, ist überglücklich. Genauso empfinden wir, wenn wir spüren, dass unser Verhältnis zu Jehova wieder intakt ist und dass wir seine Anerkennung zurückgewonnen haben. w25.02 11 Abs. 16; 13 Abs. 17

Mittwoch, 23. Dezember

Wenn ihr das alles weiter tut, werdet ihr niemals zu Fall kommen (2. Pet. 1:10)

In der Geschichte von den Talenten sprach Jesus von zwei Sklaven, die ihrem Herrn treu dienten, und von einem, der das nicht tat (Mat. 25:14-30). Die beiden fleißigen Sklaven stehen für treue gesalbte Christen. Jesus, ihr Herr, lädt sie ein, an seiner Freude teilzuhaben. Sie bekommen ihre himmlische Belohnung, die erste Auferstehung (Mat. 25:21, 23; Offb. 20:5b). Das schlechte Beispiel des faulen Sklaven ist dagegen eine Warnung für Gesalbte. Sie müssen fleißig und produktiv sein. Wie in der Geschichte von den Jungfrauen sagte Jesus auch hier nicht voraus, die Gesalbten würden irgendwann faul oder träge werden. Er warnte sie vielmehr davor, ihren Eifer zu verlieren. Sie würden sonst nicht erreichen, wozu sie „berufen und auserwählt“ worden sind, und nicht ins himmlische Königreich kommen. w24.09 22 Abs. 10; 23 Abs. 12-13

Donnerstag, 24. Dezember

Prüft, worauf es wirklich ankommt (Phil. 1:10)

Wir alle möchten in der Lage sein, für uns und unsere Familie zu sorgen (Pred. 7:12; 1. Tim. 5:8). Verständlicher­weise macht man sich bei der Arbeitssuche Gedanken darüber, wie viel man verdienen wird. Aber wenn das Einkommen der einzige Faktor ist, den man berücksichtigt, könnte das ein Anzeichen dafür sein, dass man „durch Schauen“ lebt. Wer „durch Glauben“ lebt, denkt auch darüber nach, wie sich die Arbeit auf seine Freundschaft mit Jehova auswirken könnte. Dabei helfen folgende Fragen: Wird mein Arbeitgeber Dinge von mir erwarten, „die Jehova hasst“? (Spr. 6:16-19). Wird diese Arbeit negative Auswirkungen auf mein Glaubensleben haben? Werde ich immer wieder für längere Zeit von meiner Familie getrennt sein? Lautet die Antwort auf solche Fragen Ja, wäre es besser abzulehnen – selbst wenn Arbeit nur schwer zu finden ist. Weil wir „durch Glauben“ leben, sind wir überzeugt, dass Jehova irgendwie für uns sorgen wird, und treffen entsprechende Entscheidungen (Mat. 6:33; Heb. 13:5). w25.03 21 Abs. 5-6

Freitag, 25. Dezember

Geht freundlich miteinander um, seid von Herzen mitfühlend, vergebt einander großzügig (Eph. 4:32)

Versuchen wir immer, unsere Brüder und Schwestern so zu sehen, wie Jehova sie sieht. Das gelingt uns, wenn wir uns auf ihre positiven Eigenschaften konzentrieren statt auf ihre Fehler und Schwächen, die eines Tages sowieso der Vergangenheit angehören werden. Konflikte lassen sich durch Liebe beilegen. Menschen, die so behandelt werden möchten, werden sich zum geistigen Paradies hingezogen fühlen. Bleiben wir immer dankbar für das, was Jehova geschaffen hat. Jeder, der sich nach guter Nahrung, Zufriedenheit, Ruhe und Sicherheit sehnt, ist im geistigen Paradies gut aufgehoben und sollte es nie mehr verlassen. Passen wir jedoch gut auf, denn Satan möchte uns von dort weglocken (1. Pet. 5:8; Offb. 12:9). Lassen wir nicht zu, dass ihm das gelingt, sondern schützen wir die Schönheit, die Reinheit und den Frieden unseres geistigen Paradieses. w24.04 24-25 Abs. 18-19

Samstag, 26. Dezember

Setzt das Königreich an die erste Stelle (Mat. 6:33)

Liebe Eltern, ihr könnt eure Kinder für die Anbetung Jehovas begeistern. Lebt ihnen vor und erklärt ihnen, dass alles, was mit dem Glauben zu tun hat – zum Beispiel das Bibelstudium, die Zusammenkünfte oder der Predigtdienst –, vor jeder anderen Aktivität Vorrang hat. Andernfalls könnten eure Kinder den Eindruck gewinnen, ein Zeuge Jehovas zu sein würde einfach nur bedeuten, die Religion der Familie zu übernehmen. Es könnte dann passieren, dass die wahre Anbetung für sie auf Platz zwei rutscht oder dass sie die Wahrheit sogar verlassen. Ist jemand, der aufgehört hat Jehova zu dienen, hoffnungslos verloren? Nein, denn er kann bereuen und sich der wahren Anbetung wieder anschließen. Dazu muss er vielleicht seinen Stolz herunterschlucken und sich von den Ältesten helfen lassen (Jak. 5:14). Wieder ein Freund Jehovas zu sein ist jedes Opfer wert! w24.07 25 Abs. 18-19

Sonntag, 27. Dezember

Flieht vor sexueller Unmoral! (1. Kor. 6:18)

Was hilft euch, vor der Ehe ein gutes Gewissen vor Jehova zu bewahren? Je stärker eure Gefühle werden, desto mehr fühlt ihr euch körperlich zueinander hingezogen. Wie gelingt es euch, moralisch rein zu bleiben? Achtet darauf, nicht allein zu sein, nicht zu viel Alkohol zu trinken und keine unmoralischen Gespräche zu führen (Eph. 5:3). Das alles kann sexuelles Verlangen wecken und euren Entschluss schwächen, das Richtige zu tun. Es wäre gut, regelmäßig darüber zu sprechen, welche Grenzen ihr euch setzen möchtet, um Jehovas Maßstäbe einzuhalten (Spr. 22:3). Festigt sich eure Bindung mit der Zeit, möchtet ihr euch vielleicht auf angebrachte Weise Zuneigung zeigen. Aber wenn dadurch sexuelles Verlangen entsteht, kann es schwer werden, die Persönlichkeit des anderen objektiv zu beurteilen (Hoh. 1:2; 2:6). Außerdem könnte man leicht die Kontrolle verlieren und sich auf falsches Verhalten einlassen (Spr. 6:27). Setzt deshalb schon früh in eurer Beziehung Grenzen, die mit Jehovas Maßstäben übereinstimmen (1. Thes. 4:3-7). w24.05 29 Abs. 10-11

Montag, 28. Dezember

Euer Ja soll ein Ja sein und euer Nein ein Nein (Mat. 5:37)

Es ist wichtig, dass andere auf uns zählen können – besonders wenn sie es gerade schwer haben (Spr. 17:17). Wie erwirbt man sich den Ruf, zuverlässig zu sein? Wenn man versucht, Jehova konsequent nachzuahmen, indem man Wort hält und pünktlich ist. Die Versammlung profitiert sehr von der Zuverlässigkeit der Ältesten. Wenn zum Beispiel ein Gruppenaufseher gut erreichbar ist, gibt das seiner Gruppe Sicherheit. Auch die Hilfs­bereitschaft der Ältesten trägt dazu bei, dass man sich geborgen fühlt. Und wenn Älteste ihren Rat auf die Bibel und die Publikationen des treuen Sklaven stützen statt auf ihre eigene Meinung, wird dadurch das Vertrauen gefördert. Das Gleiche trifft zu, wenn sie private Dinge vertraulich behandeln und zu ihrem Wort stehen. w24.06 30 Abs. 14-15

Dienstag, 29. Dezember

Du wirst ihnen dauerhaften Frieden schenken, weil du es bist, auf den sie vertrauen (Jes. 26:3)

Wir können heute nicht erwarten, dass Jehova alle unsere Probleme beseitigt, aber wir können darauf zählen, dass er uns beisteht (Ps. 41:3). Durch seinen heiligen Geist gibt er uns Kraft, Weisheit und inneren Frieden (Spr. 18:14; Phil. 4:13). Und er stärkt uns mit der biblischen Hoffnung, dass es in Zukunft keine Krankheiten mehr geben wird (Jes. 33:24). Jehova hat in der Bibel wohltuende Worte aufzeichnen lassen, die uns in schwierigen Zeiten sehr guttun können (Röm. 15:4). Als man bei einer Schwester in Westafrika Krebs diagnostizierte, musste sie oft weinen. Sie erinnert sich: „Ein Vers, der mir besonders viel Kraft gegeben hat, war Jesaja 26:3. … Dieser Vers sichert uns zu, dass Jehova uns den nötigen Frieden schenken kann, damit wir unsere Gefühle unter Kontrolle behalten können.“ Gibt es einen Bibeltext, der dich beruhigen kann, wenn du in einer Situation bist, die dich an deine Grenzen bringt oder dir sogar hoffnungslos erscheint? w24.12 24 Abs. 17-18

Mittwoch, 30. Dezember

Als er noch weit weg war, entdeckte ihn sein Vater und empfand tiefes Mitgefühl. Er rannte seinem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn liebevoll (Luk. 15:20)

Diese liebevolle Haltung wollen auch Älteste zeigen. Sie möchten, dass verlorene Schafe wieder nach Hause kommen (Luk. 15:22-24, 32). Wenn ein Sünder zurückkehrt, herrscht nicht nur im Himmel Freude, sondern auch auf der Erde! (Luk. 15:7). Jehova sieht zwar nicht darüber hinweg, wenn jemand, der schwer gesündigt hat, nicht bereut. Doch er versperrt Sündern nicht den Weg zu ihm. Er wünscht sich, dass sie zu ihm zurückkehren. Für Sünder, die bereuen, empfindet Jehova so, wie in Hosea 14:4 beschrieben: „Ich werde sie von ihrer Untreue heilen. Ich werde sie aus eigenem, freiem Willen lieben, weil sich mein Zorn von ihnen abgewandt hat.“ Was für eine starke Motivation für Älteste, auf jedes Anzeichen von Reue zu reagieren. Und was für eine starke Motivation für diejenigen, die Jehova verlassen haben, so schnell wie möglich zu ihm zurückzukehren. w24.08 28 Abs. 8-9

Donnerstag, 31. Dezember

Zeigt, dass ihr dankbar seid (Kol. 3:15)

Zugegebenermaßen bekommen wir nicht immer und nicht von jedem ein Dankeschön. Es kann vorkommen, dass wir Zeit, Kraft oder Mittel einsetzen und uns hinterher fragen, ob der andere unsere Bemühungen überhaupt wahrgenommen hat. Wie schaffen wir es in so einer Situation, unsere Freude zu bewahren und nicht enttäuscht zu sein? Vergessen wir nicht: Das Glück des Gebens hängt nicht von der Reaktion des Empfängers ab (Apg. 20:35). Ob uns das Geben Freude macht, haben wir selbst in der Hand. Wie gelingt es uns, positiv zu bleiben, wenn wir nicht auf Dankbarkeit stoßen? Denken wir daran, dass wir Jehova nachahmen. Er gibt allen Menschen Gutes, ob sie dankbar sind oder nicht (Mat. 5:43-48). Wenn auch wir anderen geben, „ohne etwas zurückzuerwarten“, verspricht er uns: „Eure Belohnung wird groß sein“ (Luk. 6:35). Mit „etwas“ könnte auch eine Dankesäußerung gemeint sein. Ob unsere Anstrengungen gewürdigt werden oder nicht, Jehova wird jeden belohnen, der anderen Gutes tut – jeden, der fröhlich gibt (Spr. 19:17; 2. Kor. 9:7). w24.09 29 Abs. 14-16

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