Juli
Mittwoch, 1. Juli
Nie sah ich einen Gerechten verlassen (Ps. 37:25)
Manche von uns leiden unter den Folgen des Alters, sind chronisch krank oder müssen mit einer Behinderung leben. Diese Lebensumstände können das Gefühl auslösen, für Jehova nicht mehr so wertvoll zu sein. Vielleicht entsteht sogar die Frage: Kann Jehova mich überhaupt noch gebrauchen? Der Schreiber von Psalm 71 hatte ähnliche Sorgen. In einem Gebet sagte er: „Verlass mich nicht, wenn meine Kraft versagt“ (Ps. 71:9, 18). Doch er verlor nicht die Überzeugung, dass er weiter auf Jehovas Leitung und Unterstützung zählen konnte, wenn er loyal blieb. Ihm wurde bewusst, dass Jehova Freude an Menschen hat, die ihm trotz Einschränkungen ihr Bestes geben (Ps. 37:23-25). Versuche, deine Situation aus Jehovas Blickwinkel zu sehen. Mit seiner Hilfe kannst du „weiterblühen“, selbst wenn dir das Alter oder deine Gesundheit zu schaffen macht (Ps. 92:12-15). Konzentriere dich nicht darauf, was du nicht mehr schaffst, sondern darauf, was du noch tun kannst. w24.10 28 Abs. 14-16
Donnerstag, 2. Juli
Was das Essen von Nahrungsmitteln betrifft, die Götzen geopfert wurden, so wissen wir, dass ein Götze in der Welt nichts ist (1. Kor. 8:4)
Christen, denen es an Reife fehlt, haben oft Schwierigkeiten mit Situationen, in denen es auf biblische Grundsätze ankommt. Wenn es auf einem bestimmten Gebiet kein ausdrückliches Gebot gibt, haben manche das Gefühl, sie dürften machen, was sie wollen. Andere wünschen sich eine Regel, selbst wenn gar keine erforderlich ist. Die Christen in Korinth waren sich beispielsweise unsicher, ob man Nahrungsmittel essen darf, die Götzen geopfert worden waren, und baten den Apostel Paulus offensichtlich um eine Regel. Er wies jedoch auf die Rolle des Gewissens hin und betonte, dass jeder das „Recht [hat], zu wählen“. Dabei führte er Grundsätze an, die den Christen halfen, einerseits ein gutes Gewissen zu bewahren und andererseits niemanden zum Stolpern zu bringen (1. Kor. 8:7-9). Paulus half ihnen also, ihr Wahrnehmungsvermögen zu gebrauchen, statt sich auf andere zu verlassen oder nach Regeln zu suchen. So konnten die Korinther reifer werden. w24.04 5 Abs. 14
Freitag, 3. Juli
Ich, Jehova, erforsche das Herz, um jedem das zu geben, was er für sein Verhalten verdient (Jer. 17:10)
Zur Zeit von Jona bekamen die Niniviten die Gelegenheit zu bereuen. Denken wir außerdem an das, was Jesus über die „Auferstehung zum Gericht“ sagte. Sie schließt diejenigen ein, „die Schlechtes getrieben haben“ (Joh. 5:29). Vielleicht besteht für die Einwohner Sodoms und Gomorras also noch Hoffnung. Es kann durchaus sein, dass zumindest einige von ihnen auferstehen werden und wir ihnen helfen dürfen Jehova und Jesus kennenzulernen. Jehova sagt über sich: „Ich … erforsche das Herz, prüfe die innersten Gedanken.“ Er wird auch bei der künftigen Auferstehung zu seinen gerechten Maßstäben stehen und „jedem das … geben, was er für sein Verhalten verdient“. Wann immer möglich wird er Barmherzigkeit zeigen. Wir sollten also nicht davon ausgehen, dass jemand keine Auferstehungshoffnung hat – es sei denn, wir wissen, dass es so ist. w24.05 6 Abs. 15-16
Samstag, 4. Juli
Hab keine Angst. Ich werde dir helfen (Jes. 41:13)
Schon in alter Zeit waren die Botschaften von Gott bei schwierigen Aufgaben eine Kraftquelle. Der Prophet Jeremia zum Beispiel zögerte, als ihm Jehova den Auftrag gab zu predigen. Seine Sorge war: „Ich kann nicht reden, ich bin doch noch so jung“ (Jer. 1:6). Was gab ihm das nötige Selbstvertrauen? Er zog Kraft aus den Worten Jehovas und sagte über sie: „Sie [brannten] in meinem Herzen wie ein Feuer, eingeschlossen in meinen Knochen, und es ermüdete mich, sie zurückzuhalten“ (Jer. 20:8, 9). Jeremia war in einem schwierigen Gebiet tätig. Doch die Botschaft, die er überbringen sollte, gab ihm die Kraft, sich seiner Aufgabe zu stellen. Auch uns gibt Gottes Wort viel Kraft. Der Apostel Paulus schrieb, dass genaue Erkenntnis seine Glaubensbrüder motivieren würde, „so [zu] leben, wie es Jehovas würdig ist“, und „weiter in jedem guten Werk Frucht“ zu tragen (Kol. 1:9, 10). w24.04 14-15 Abs. 2-4
Sonntag, 5. Juli
Der Priester Zadok salbte Salomo (1. Kö. 1:39)
Adonia, der Sohn von König David, versuchte den Thron zu besteigen. Der Hohe Priester Abjathar unterstützte Adonia, aber Zadok blieb Jehova unerschütterlich treu. David wusste, dass er sich immer auf Zadok verlassen konnte. Als David von Adonias Machenschaften erfuhr, beauftragte er Zadok, Nathan und Benaja, Salomo als König einzusetzen (1. Kö. 1:32-34). Es muss Zadok sehr gestärkt haben, mit Nathan und anderen, die Jehova und David die Treue hielten, zusammen zu sein. Als Salomo König wurde, setzte er „den Priester Zadok … an die Stelle von Abjathar“ (1. Kö. 2:35). Wie kannst du dir Zadok zum Vorbild nehmen? Wenn jemand, der dir nahesteht, die Wahrheit verlässt, dann bezieh klar Stellung für Jehova (Jos. 24:15). Er wird dir die Kraft und den Mut geben, das Richtige zu tun. Bete intensiv zu ihm und halte dich eng an seine Freunde. Deine Loyalität bedeutet ihm viel und er wird dich dafür belohnen (2. Sam. 22:26). w24.07 6-7 Abs. 16-17
Montag, 6. Juli
Lasst uns nicht aufhören, Gutes zu tun (Gal. 6:9)
In Psalm 15:2 wird ein Freund Gottes als jemand beschrieben, der „ein einwandfreies Leben führt“ und „tut, was richtig ist“. Dieser Text beschreibt einen Lebensweg und keine einmalige Handlung. Aber ist es uns als unvollkommenen Menschen überhaupt möglich, „ein einwandfreies Leben“ zu führen? Ja. Aus Jehovas Sicht erreichen wir dieses Ziel, wenn wir unser Bestes geben, ihm zu gehorchen. Unsere Hingabe und Taufe ist aber erst der Startpunkt unseres Lebenswegs mit Jehova. In biblischer Zeit reichte es nicht aus, einfach ein Israelit zu sein, um Gast in Jehovas Zelt zu werden. Manche beteten Gott zwar an, jedoch nicht „in Wahrheit und Gerechtigkeit“ (Jes. 48:1). Wer sich Gottes Anerkennung wünschte, musste seine Bestimmungen kennenlernen und sie befolgen. Auch heute reicht es nicht aus, sich taufen zu lassen und zur Versammlung zu gehören. Wir müssen tun, „was richtig ist“. w24.06 9 Abs. 4; 10 Abs. 6
Dienstag, 7. Juli
Nehmt euch Gott zum Vorbild (Eph. 5:1)
Worin zeigt sich Jehovas Großzügigkeit? Gehen wir auf einige Beispiele ein. Jehova sorgt für das Lebensnotwendige. Wir leben vielleicht nicht im Luxus, aber dank Jehova haben wir immer das, was wir brauchen – zum Beispiel Nahrung, Kleidung und ein Dach über dem Kopf (Ps. 4:8; Mat. 6:31-33; 1. Tim. 6:6-8). Sorgt Jehova nur aus reinem Pflichtgefühl für uns? Auf gar keinen Fall! Das geht aus Jesu Worten in Matthäus 6:25, 26 hervor. Über die Vögel sagt er: „Sie säen nicht, ernten nicht und sammeln auch nichts in Vorratshäusern.“ Dann erklärt er: „Trotzdem ernährt sie euer himmlischer Vater.“ Als Nächstes stellt er die Frage: „Seid ihr nicht mehr wert als sie?“ Was wollte er damit sagen? Jehova sind Tiere wichtig und deshalb kümmert er sich um sie. Aber seine Anbeter liegen ihm noch mehr am Herzen. Wir können also sicher sein, dass er auch für uns da ist. Wie ein guter Vater sorgt Jehova aus Liebe für seine Familie (Ps. 145:16; Mat. 6:32). w24.09 26-27 Abs. 4-6
Mittwoch, 8. Juli
Die Männer, die auf gute Weise dienen, erwerben sich einen guten Ruf und können im Glauben an Christus Jesus frei und offen reden (1. Tim. 3:13)
Dienstamtgehilfen werden durch heiligen Geist ernannt und unterstützen die Ältesten bei vielen Aufgaben, die in der Versammlung anfallen. Dienstamtgehilfen sind in allererster Linie Glaubensmenschen, die Jehova lieben und sich an seine Maßstäbe halten. Und sie zeichnen sich durch tiefe Liebe zu ihren Brüdern und Schwestern aus (Mat. 22:37-39). Wie kannst du das Ziel erreichen, Dienstamtgehilfe zu werden? Die Bibel nennt die Anforderungen, die ein Bruder erfüllen muss, um als Dienstamtgehilfe ernannt zu werden (1. Tim. 3:8-10, 12). Setz dich bei deinem persönlichen Studium damit auseinander und gib dein Bestes, die Erfordernisse zu erfüllen. Doch zuallererst solltest du auf das richtige Motiv achten. w24.11 14-15 Abs. 4-5
Donnerstag, 9. Juli
Ihr habt es nicht als das Wort von Menschen angenommen, sondern als das, was es wirklich ist, als das Wort Gottes (1. Thes. 2:13)
Manche sagen, sie hätten die Bibel schon oft gelesen. Aber glauben sie auch an Gottes Wort? Lassen sie sich in ihrem Leben davon beeinflussen? Leider ist das nicht unbedingt der Fall. Anders ist es in Jehovas Volk. Uns ist wichtig, dass die Bibel in unserem Leben ihre volle Wirkung entfaltet. Trotzdem ist es nicht immer leicht, Gottes Wort zu lesen und danach zu leben. Manchmal macht uns ein voller Zeitplan zu schaffen. Oder wir neigen dazu, so schnell zu lesen, dass wir nicht viel davon haben. Es kann auch sein, dass wir uns überfordert fühlen, wenn wir merken, worin wir uns noch verbessern müssten. Egal vor welcher Herausforderung du stehst – mit Jehovas Hilfe kannst du sie überwinden. Nimm dir deshalb fest vor, nach Gottes Wort zu leben. Eins ist sicher: Je besser es dir gelingt, Gottes Wort in deinem Leben umzusetzen, desto glücklicher wirst du sein (Jak. 1:25). w24.09 7 Abs. 15-16
Freitag, 10. Juli
Bittet immer wieder und ihr werdet bekommen (Luk. 11:9)
Jehova tröstet uns durch seinen heiligen Geist, wenn wir unter einem Trauma oder einem schweren Verlust leiden. Wenn du gerade etwas sehr Schmerzliches durchmachst, dann schütte Jehova immer wieder dein Herz aus – so oft und so lange du möchtest (Ps. 86:3; 88:1). Bitte ihn um seinen heiligen Geist. Jehova wird seine Ohren niemals vor deinen Hilferufen verschließen. Fühlst du dich durch das, was du erlebt hast, kraftlos? Der heilige Geist kann dich stärken und dir helfen treu zu bleiben (Eph. 3:16). Wie kannst du deinen Teil tun, nachdem du um Gottes heiligen Geist gebeten hast? Beteilige dich an Aktivitäten, bei denen dieser Geist fließt. Dazu zählen die Zusammenkünfte und der Predigtdienst. Lies auch jeden Tag in der Bibel und beschäftige dich so mit den Gedanken Jehovas (Phil. 4:8, 9). Frag dich beim Lesen, wie Glaubensmenschen in alter Zeit mit seiner Hilfe Herausforderungen gemeistert haben. w24.10 9 Abs. 12-14
Samstag, 11. Juli
Gott hat die Welt so sehr geliebt (Joh. 3:16)
Wie Jehova und Jesus lieben wir Menschen (Spr. 8:31). Wir empfinden tiefes Mitgefühl für alle, die „ohne Gott“ sind und „keine Hoffnung“ haben (Eph. 2:12). Sie ertrinken förmlich in den Problemen des Lebens und wir haben die Rettungsweste, die sie brauchen: die gute Botschaft von Gottes Königreich. Aus Liebe und Mitgefühl scheuen wir keine Mühe, sie mit dieser kostbaren Botschaft zu erreichen. Die Wahrheit schenkt ihnen Hoffnung, steigert schon heute die Lebensqualität und bringt sie auf den Weg zum „wirklichen Leben“ in Gottes neuer Welt (1. Tim. 6:19). Die Liebe zu Menschen motiviert uns auch, sie vor dem Ende der Welt Satans zu warnen (Hes. 33:7, 8). Wir möchten, dass sie erfahren, was während der großen Drangsal geschieht: Die falsche Religion wird vernichtet und das heutige böse Weltsystem wird in Armageddon zerstört (Offb. 16:14, 16; 17:16, 17; 19:11, 19, 20). w24.05 16-17 Abs. 8-9
Sonntag, 12. Juli
Rächt euch nicht selbst, ihr Lieben, sondern lasst Raum für den Zorn. Denn in den Schriften steht: „ ,Es ist meine Sache, Rache zu nehmen. Ich werde Vergeltung üben‘, sagt Jehova“ (Röm. 12:19)
Wessen Zorn hatte der Apostel Paulus im Sinn, als er Christen aufforderte, „Raum für den Zorn“ zu lassen? Wie der Kontext zeigt, ist hier der Zorn Gottes gemeint. Wir lassen dem Zorn Gottes Raum, wenn wir es Jehova überlassen, zu der Zeit und auf die Weise für Gerechtigkeit zu sorgen, die er für richtig hält. John, der selbst unfair behandelt wurde, sagte: „Ich musste gegen den Drang ankämpfen, die Sache auf meine Art zu klären. Römer 12:19 hat mir geholfen, auf Jehova zu warten.“ Darauf zu warten, dass Jehova etwas unternimmt, hat viele Vorteile. Wir ersparen uns den Ärger und die Enttäuschung, die es oft mit sich bringt, das Problem selbst lösen zu wollen. Jehova bietet uns seine Hilfe an. Er verspricht: „Ich werde Vergeltung üben.“ Mit anderen Worten: „Überlass die Sache mir. Ich kümmere mich darum.“ Wenn wir seinem Versprechen vertrauen, können wir loslassen, weil wir wissen, dass er für die bestmögliche Lösung sorgen wird. w24.11 6 Abs. 14-15
Montag, 13. Juli
Gib uns jeden Tag das Brot nach unserem täglichen Bedarf (Luk. 11:3)
Wir müssen aufpassen, dass materielle Dinge den richtigen Stellenwert behalten. Das machte der Apostel Paulus deutlich, als er an Christen schrieb, die in den letzten Tagen des jüdischen Systems lebten. Er sprach über die Vergangenheit der Israeliten und führte an, was sich am Berg Sinai ereignet hatte. Paulus warnte die Christen davor, wie die Israeliten „nach Schlechtem [zu] verlangen“ (1. Kor. 10:6, 7, 11). Ihre Gier nach Nahrung hatte dazu geführt, dass das, wofür Jehova durch ein Wunder sorgte, für sie zu etwas Schlechtem wurde (4. Mo. 11:4-6, 31-34). Auch bei der Anbetung des Goldenen Kalbs standen Essen, Trinken und Vergnügen im Mittelpunkt (2. Mo. 32:4-6). Den Christen, die kurz vor dem Ende des jüdischen Systems im Jahr 70 lebten, sollte das eine Warnung sein. Uns steht ebenfalls das Ende eines Weltsystems bevor. Deshalb sollten wir uns die Worte von Paulus zu Herzen nehmen. w24.12 6 Abs. 13
Dienstag, 14. Juli
Freue dich mit der Ehefrau deiner Jugend (Spr. 5:18)
Jehova ist der „glückliche Gott“, und er möchte, dass auch wir glücklich sind (1. Tim. 1:11). Er hat uns viele Geschenke gemacht, durch die wir Freude am Leben haben (Jak. 1:17). Eines dieser Geschenke ist die Ehe. Bei der Eheschließung versprechen Mann und Frau einander, sich zu lieben, zu respektieren und zu ehren. Wenn beide an einer engen Bindung arbeiten, können sie wirklich glücklich werden. In der Welt von heute führen viele eine unglückliche Ehe, weil sie vergessen haben, was sie sich am Tag ihrer Heirat versprochen haben. Was für ein Verhalten erwartet Jehova von einem Ehemann? Er verlangt von Ehemännern, ihre Frauen zu ehren. Ehre ist ein Ausdruck von Respekt. Ein Mann, der seine Frau ehrt, geht freundlich und liebevoll mit ihr um (1. Pet. 3:7). w25.01 8 Abs. 1-2; 9 Abs. 4-5
Mittwoch, 15. Juli
Jehova ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten (Heb. 13:6)
Der Hebräerbrief rüstete die ersten Christen zweifellos gut für die Drangsal aus, die vor ihnen lag. Der Apostel Paulus forderte seine Glaubensbrüder auf, in Gottes Wort einzutauchen und sich ein tieferes Verständnis der Schriften anzueignen. So könnten sie Lehren, die eine Gefahr für ihren Glauben darstellten, erkennen und zurückweisen. Er legte ihnen auch ans Herz, ihr Vertrauen zu stärken, damit sie der Anleitung Jesu und der verantwortlichen Brüder ohne zu zögern folgen würden. Und dadurch, dass er ihnen half Prüfungen als Gelegenheit zu sehen, sich von ihrem himmlischen Vater schulen zu lassen, fiel es ihnen leichter auszuharren. Seien auch wir für diese wertvollen Ratschläge offen, damit wir bis zum Ende treu bleiben können (Heb. 3:14). w24.09 13 Abs. 17, 19
Donnerstag, 16. Juli
Wir sind durch das Opfer des Körpers Jesu Christi ein für alle Mal geheiligt worden (Heb. 10:10)
In der Bibel beschreibt Lösegeld den Preis, der gezahlt werden muss, um Sühne und Versöhnung zu erreichen. Aus Jehovas Sicht schafft das Lösegeld die Grundlage dafür, das zurückzugewinnen, was verloren gegangen war. Es musste den gleichen Wert haben wie das, was Adam und Eva verloren hatten: Vollkommenheit und die Aussicht auf ewiges Leben (1. Tim. 2:6). Das Lösegeld konnte deshalb nur von einem erwachsenen Mann erbracht werden, der 1. vollkommen war, 2. das Potenzial hatte, ewig auf der Erde zu leben, und 3. bereit war, dieses Leben für uns zu opfern. Jesus konnte das Lösegeld bezahlen, weil er diese drei Voraussetzungen erfüllte. 1. Er war vollkommen und „beging keine Sünde“ (1. Pet. 2:22). 2. Wegen seiner Sündenlosigkeit hatte er das Potenzial, für immer auf der Erde zu leben. 3. Er war bereit, auf dieses Leben zu verzichten und für uns zu sterben (Heb. 10:9). w25.02 4-5 Abs. 11-12
Freitag, 17. Juli
Gott spart nicht mit dem Geist (Joh. 3:34)
Ganz gleich, vor welchem Hindernis du stehst – Jehova liebt dich und er möchte, dass du zu seiner Familie gehörst. Jesus sagte einmal zu einer Gruppe von Jüngern: „Wenn euer Glaube auch nur so groß wie ein Senfkorn ist, werdet ihr zu diesem Berg sagen: ‚Rück von hier nach dort!‘, und er wird wegrücken. Nichts wird für euch unmöglich sein“ (Mat. 17:20). Seine Zuhörer folgten ihm erst seit wenigen Jahren nach und ihr Glaube musste noch wachsen. Doch wie Jesus ihnen versicherte, würde Jehova ihnen helfen, bergähnliche Hindernisse zu überwinden, wenn sie genug Glauben entwickelten. Das Gleiche wird Jehova für dich tun. Steht deiner Taufe noch etwas im Weg? Dann zögere nicht, etwas dagegen zu unternehmen. Gib dich Jehova hin und lass dich taufen. Eine bessere Entscheidung könntest du nicht treffen! w25.03 7 Abs. 18-20
Samstag, 18. Juli
Jehova ist auf meiner Seite, ich werde mich nicht fürchten (Ps. 118:6)
Wir können Herausforderungen mit Mut begegnen, wenn wir daran denken, dass der lebendige Gott auf unserer Seite ist. Uns bewusst zu machen, was er in der Vergangenheit schon alles getan hat, stärkt unser Vertrauen zusätzlich (Jes. 37:17, 33-37). Suchen wir außerdem auf jw.org nach Artikeln, die zeigen, wie Jehova unseren Brüdern und Schwestern heute hilft. Erinnern wir uns auch an Situationen, wo Jehova uns persönlich beigestanden hat. Aber vielleicht fällt dir gar nichts Spektakuläres ein. Tatsache ist jedoch, dass Jehova in deinem Leben bereits aktiv geworden ist. Er hat dich zu sich gezogen (Joh. 6:44). Du könntest Jehova bitten, dich an Momente zu erinnern, wo er ein Gebet von dir erhört hat, dir genau zur richtigen Zeit zu Hilfe gekommen ist oder dich durch eine schwierige Zeit getragen hat. Über solche Erlebnisse nachzudenken festigt deine Überzeugung, dass Jehova weiter für dich da sein wird. w24.06 21 Abs. 8
Sonntag, 19. Juli
Der Tod hat sich unter allen Menschen ausgebreitet, weil sie alle gesündigt hatten (Röm. 5:12)
Wir sind zwar entschlossen, immer treu zu Jehova zu stehen, aber wir sind auch unvollkommen und gegen Versuchungen nicht immun (Röm. 7:21-23). Wir könnten uns ganz plötzlich in einer Situation wiederfinden, in der es am einfachsten erscheint, etwas zu tun, das verkehrt ist. Um Versuchungen zu widerstehen und Jehova und seinem Sohn die Treue zu halten, müssen wir Jesu Rat befolgen, wachsam zu bleiben. Wir alle sind Versuchungen ausgesetzt, doch jeder von uns hat unterschiedliche Schwachpunkte. Vielleicht steht man in der Gefahr, eine schwere Sünde zu begehen, sich auf unreines Verhalten einzulassen oder weltliches Denken zu übernehmen. Manche kämpfen zum Beispiel gegen die Versuchung an, sexuelle Unmoral zu begehen. Andere müssen unreinen Gewohnheiten wie Masturbation oder dem Ansehen von Pornografie widerstehen. Wieder anderen macht Menschenfurcht, Stolz oder ein hitziges Temperament zu schaffen. w24.07 14 Abs. 3; 15 Abs. 5
Montag, 20. Juli
Ihr solltet ihm verzeihen und ihn trösten, damit er nicht von übergroßer Traurigkeit überwältigt wird (2. Kor. 2:7)
Wozu hätte es führen können, wenn die Ältesten einen reumütigen Mann nicht wieder in die Versammlung aufgenommen hätten oder wenn die Versammlung ihm nach seiner Rückkehr keine Liebe gezeigt hätte? Er wäre womöglich von „übergroßer Traurigkeit“ überwältigt worden, weil ihm seine Situation hoffnungslos erschien. Vielleicht hätte er sogar aufgegeben und nicht mehr versucht, seine Freundschaft zu Gott in Ordnung zu bringen. Hätten sich die Brüder und Schwestern geweigert zu vergeben, wäre außerdem ihre eigene Freundschaft zu Jehova gefährdet gewesen. Warum? Weil sie dann nicht Jehovas liebevolle Haltung gegenüber reumütigen Sündern widergespiegelt hätten, sondern die harte, erbarmungslose Haltung Satans. Im Grunde wären sie so zu Werkzeugen des Teufels geworden. Er hätte sie benutzen können, um den Mann völlig zu Fall zu bringen (2. Kor. 2:10, 11; Eph. 4:27). w24.08 17 Abs. 7, 10-11
Dienstag, 21. Juli
Als er in die Höhe hinaufging, gab er Menschen als Gaben (Eph. 4:8)
Jesus gab auch „Menschen als Gaben“, die eine ganz spezielle Aufgabe erfüllen. Unter seiner Leitung setzten die Ältesten in Jerusalem Paulus, Barnabas und andere als reisende Aufseher ein (Apg. 11:22). Zu welchem Zweck? Wie Dienstamtgehilfen und Älteste sollten sie die Versammlungen stärken (Apg. 15:40, 41). Kreisaufseher sind ständig unterwegs. Manchmal legen sie von einer Versammlung zur nächsten Hunderte von Kilometern zurück. Ein Kreisaufseher hält jede Woche mehrere Vorträge, macht Hirtenbesuche, leitet die Pionierbesprechung, die Ältestensitzung und die Zusammenkünfte für den Predigtdienst. Er ist an der Organisation der Kreiskongresse und regionalen Kongresse beteiligt und arbeitet Vorträge dafür aus. Außerdem ist er Lehrer bei Pionierschulen und organisiert eine besondere Zusammenkunft mit den Pionieren des Kreises. Dazu kommen noch weitere, manchmal dringende Aufgaben, die ihm vom Zweigbüro übertragen werden. w24.10 21 Abs. 12-13
Mittwoch, 22. Juli
Ich werde ihr Vergehen vergeben und an ihre Sünde werde ich nicht mehr denken (Jer. 31:34)
Im heutigen Tagestext zitiert der Prophet Jeremia die Worte Jehovas. Diese Worte hatte Paulus im Sinn, als er schrieb: „Ihre Sünden werde ich mir nicht mehr in Erinnerung rufen“ (Heb. 8:12). Was steckt hinter dieser Aussage? An etwas zu denken bezieht sich in der Bibel nicht lediglich darauf, sich an eine Sache zu erinnern oder darüber nachzudenken. Dieser Ausdruck beinhaltet manchmal den Gedanken, etwas zu unternehmen. Zum Beispiel sagte der Verbrecher, der neben Jesus am Stamm hing: „Jesus, denk an mich, wenn du in dein Königreich kommst“ (Luk. 23:42, 43). Damit bat er Jesus nicht einfach nur darum, über ihn nachzudenken, sondern auch darum, etwas für ihn zu tun. Und Jesus machte durch seine Reaktion deutlich, dass er auf diese Bitte eingehen und ihn auferwecken würde. Wenn Jehova also sagt, dass er nicht länger an unsere Sünden denkt, dann bedeutet das, dass er nichts gegen uns unternehmen wird. Er wird uns nicht irgendwann in der Zukunft für etwas bestrafen, das er längst vergeben hat. w25.02 10-11 Abs. 14-15
Donnerstag, 23. Juli
Den Heiligsten zu kennen, das ist Verständnis (Spr. 9:10)
Nur wenn wir mit Jehovas Eigenschaften vertraut sind, mit seinem Vorhaben und mit seinen Maßstäben für Richtig und Falsch, können wir echtes Verständnis erlangen. Du könntest dich fragen: Bei allem, was ich über Jehova weiß – über welche Entscheidung würde er sich freuen? (Eph. 5:17). Jehova zu gefallen bedeutet manchmal, Personen, die uns nahestehen, zu enttäuschen. Es gibt zum Beispiel Eltern, die ihre Tochter in bester Absicht drängen, einen Mann zu heiraten, der zwar finanziell gut dasteht, aber kein Glaubensmensch ist. Natürlich wünschen sie sich für ihre Tochter, dass sie abgesichert ist. Aber wird dieser Mann ihr helfen, im Glauben zu wachsen? Wie beurteilt Jehova die Sache? Die Antwort finden wir in Matthäus 6:33. Dort werden wir aufgefordert, „das Königreich … weiter an die erste Stelle“ zu setzen. Natürlich ehren wir unsere Eltern und haben Achtung vor den Menschen in unserem Umfeld. Aber am wichtigsten ist es, Jehova glücklich zu machen. w25.01 17 Abs. 9-10
Freitag, 24. Juli
Der Herr hat mir beigestanden und mir Kraft gegeben (2. Tim. 4:17)
Nur mit Jehovas Hilfe ist es uns möglich, bei Widerstand eifrig weiterzupredigen (Offb. 12:17). Warum können wir uns seiner Unterstützung sicher sein? Denken wir an Jesu Gebet, das in Johannes, Kapitel 17, aufgezeichnet ist. Er bat Jehova, über die Apostel zu wachen, und Jehova erhörte dieses Gebet. Die Apostelgeschichte berichtet davon, wie die Christen trotz Verfolgung mutig die gute Botschaft bekannt machten. Jesus schloss in sein Gebet auch diejenigen ein, die den Aposteln glauben würden. Also auch dich. Jehova erfüllt Jesu Bitte immer noch. Er wird dir genauso beistehen wie den Aposteln (Joh. 17:11, 15, 20). Selbst wenn es vor dem Ende schwieriger werden sollte, mit Eifer zu predigen – wir werden immer die Unterstützung bekommen, die wir brauchen (Luk. 21:12-15). w25.03 18 Abs. 13-14
Samstag, 25. Juli
Meine Diener werden jubeln (Jes. 65:14)
Weil Jehova so viel Gutes für uns tut, haben wir allen Grund zu jubeln. Durch die biblischen Wahrheiten, die Versprechen Jehovas und unsere gesicherte Hoffnung, die auf dem Lösegeld beruht, ist unser „Herz in guter Verfassung“. Darüber zu sprechen macht uns glücklich (Ps. 34:8; 133:1-3). Das geistige Paradies zeichnet sich vor allem durch Liebe und Einheit aus. Unser „Band der Einheit“ gibt uns eine Vorstellung von der neuen Welt, wo die Liebe und Einheit noch größer sein wird (Kol. 3:14). Wahres Glück und echte Zufriedenheit findet man nur im geistigen Paradies. Ganz gleich was die Menschen in der Welt von uns denken – bei Jehovas universeller Familie haben wir einen guten Namen oder stehen in gutem Ruf (Jes. 65:15). w24.04 21 Abs. 7-8
Sonntag, 26. Juli
Baut einander weiter auf (1. Thes. 5:11)
Wir alle können Singles, die gern heiraten möchten, unterstützen. Achten wir zum Beispiel darauf, was wir sagen (Eph. 4:29). Fragen wir uns doch einmal: Neige ich dazu, Singles damit aufzuziehen, dass sie nicht verheiratet sind? Denke ich mir gleich etwas dabei, wenn sich ein Bruder und eine Schwester miteinander unterhalten? (1. Tim. 5:13). Geben wir Unverheirateten auch nie das Gefühl, ihnen würde etwas fehlen. Suchen wir lieber nach Gelegenheiten, sie zu loben. Wie sollten wir uns verhalten, wenn wir das Gefühl haben, ein Bruder und eine Schwester würden gut zusammenpassen? Die Bibel erinnert uns daran, auf die Gefühle anderer Rücksicht zu nehmen (Röm. 15:2). Viele Singles möchten nicht, dass man sie jemandem vorstellt, und es ist wichtig, das zu respektieren (2. Thes. 3:11). Andere würden sich über ein bisschen Unterstützung freuen (Spr. 3:27). Werden wir aber nicht ungefragt aktiv, und achten wir auf das, was sich diejenigen wünschen. w24.05 24-25 Abs. 14-15
Montag, 27. Juli
Ihr Fels ist nicht wie unser Fels (5. Mo. 32:31)
Wir leben in einer Welt, in der unser Leben über Nacht auf den Kopf gestellt werden kann. Wie beruhigend ist es da, dass wir uns jederzeit an Jehova wenden können. Wenn wir seine Hilfe verspüren, empfinden wir wie König David, der ausrief: „Jehova lebt!“ (Ps. 18:46). Gleich danach bezeichnet er Jehova allerdings als „mein Fels“. Warum verglich er Gott mit etwas Leblosem? Die Bibel gebraucht den Ausdruck „Fels“ als Wortbild, um uns bestimmte Eigenschaften Jehovas begreiflich zu machen. Dieses Bild begegnet uns oft in Bibelpassagen, die Jehova als unvergleichlich beschreiben: Das erste Mal wird er in 5. Mose 32:4 „der Fels“ genannt; Hanna sagte in einem Gebet: „Kein Fels ist wie unser Gott“ (1. Sam. 2:2); Habakuk bezeichnete Jehova als „mein Fels“ (Hab. 1:12); der Schreiber von Psalm 73 nannte Jehova „Fels meines Herzens“ (Ps. 73:26) und sogar Jehova selbst beschrieb sich als „Fels“ (Jes. 44:8). w24.06 26 Abs. 1, 3
Dienstag, 28. Juli
Josaphat hat Jehova mit ganzem Herzen gesucht (2. Chr. 22:9)
Die Könige Israels, denen Jehova seine Anerkennung schenkte, hatten ein ungeteiltes Herz. Über Josia heißt es in der Bibel: „Er wandte sich wie kein anderer König vor ihm mit ganzem Herzen … wieder Jehova zu“ (2. Kö. 23:25). Was erfahren wir andererseits über Salomo, der sich im Alter von Jehova abwandte? „Sein Herz war gegenüber seinem Gott Jehova dann nicht mehr ungeteilt“ (1. Kö. 11:4, Fn.). Und auch über den untreuen Abijam lesen wir: „Sein Herz war gegenüber seinem Gott Jehova nicht ungeteilt“ (1. Kö. 15:3, Fn.). In der Bibel steht das Wort „Herz“ oft für den gesamten inneren Menschen. Dazu gehören seine Einstellung sowie seine Gedanken, Wünsche, Fähigkeiten, Beweggründe und Ziele. Wer ein ungeteiltes Herz hat, dient Jehova nicht aus einem Pflichtgefühl heraus. Er tut es aus Liebe und Respekt ihm gegenüber – und das sein Leben lang. w24.07 21 Abs. 4-5
Mittwoch, 29. Juli
Wisch alle meine Vergehen weg (Ps. 51:9)
Jehova gebraucht noch ein anderes Wortbild, um deutlich zu machen, wie vollständig er vergibt: „Ich werde deine Übertretungen wie mit einer Wolke bedecken und deine Sünden wie mit einer dicken Wolke verbergen“ (Jes. 44:22). Wenn Jehova uns vergibt, schiebt er gewissermaßen eine dicke Wolke vor unsere Sünden, sodass sie nicht mehr zu sehen sind. Was bedeutet das alles für uns? Wenn Jehova uns vergeben hat, brauchen wir nicht das Gefühl zu haben, uns haftet für den Rest unseres Lebens ein Makel an. Auf der Grundlage des Blutes Jesu ist unsere Schuld vollständig getilgt. Sie ist spurlos verschwunden. Haben wir eine Sünde bereut, ist es für Jehova so, als hätten wir sie nie begangen. Die wahre Vergebung, die Jehova schenkt, ermöglicht uns ein enges Verhältnis zu ihm. Wir brauchen dann keine Schuldgefühle mehr zu haben. w25.02 10 Abs. 11-14
Donnerstag, 30. Juli
Gott möchte dich in seiner Güte zur Reue führen (Röm. 2:4)
Älteste, die zu einem Komitee gehören, sind vor Jehova dafür verantwortlich, die Versammlung rein zu erhalten (1. Kor. 5:7). Gleichzeitig wünschen sie sich, dass Sünder wenn irgend möglich zur Reue geführt werden. Deshalb bleiben sie positiv und geben die Hoffnung nicht auf. Sie möchten Jehova nachahmen, der „voll inniger Liebe und barmherzig ist“ (Jak. 5:11). Diese Einstellung hatte auch der betagte Apostel Johannes. Er schrieb: „Meine lieben Kinder, ich schreibe euch das alles, damit ihr keine Sünde begeht. Und doch: Wenn jemand eine Sünde begeht, dann haben wir einen Helfer beim Vater, Jesus Christus, einen Gerechten“ (1. Joh. 2:1). Leider kommt es vor, dass ein Sünder nicht bereuen möchte. Dann muss er aus der Versammlung entfernt werden. w24.08 25 Abs. 19-20
Freitag, 31. Juli
Seid standhaft im Glauben (1. Kor. 16:13)
Vielleicht neigst du dazu, dich mit anderen zu vergleichen. Aber das solltest du auf keinen Fall tun. Warum nicht? Weil Jehova dich auch nicht mit anderen vergleicht (Gal. 6:4). Dazu ein Beispiel: Maria verbrauchte für Jesus ihr kostbares duftendes Öl (Joh. 12:3-5). Die arme Witwe dagegen spendete für den Tempel nur zwei kleine Münzen von sehr geringem Wert (Luk. 21:1-4). Doch für Jesus zeugten beide Geschenke von großem Glauben. Und sein Vater empfand genauso. Auch wenn es sich für dich manchmal anders anfühlt – Jehova schätzt alles, was du ihm aus Liebe gibst. Uns allen machen hin und wieder Zweifel zu schaffen. Doch mithilfe der Bibel können wir sie bekämpfen. Versuch, deine Bedenken durch Zuversicht zu ersetzen. Für Jehova bist du nicht einer von vielen. Er nimmt dich als Individuum wahr. Er schätzt, was du für ihn aufgegeben hast, und sieht es als seine Pflicht an, dich dafür zu belohnen. Jehova liegen alle seine treuen Diener am Herzen. Deshalb schenkt er jedem Einzelnen von ihnen Liebe und Aufmerksamkeit. w24.10 25 Abs. 3; 29 Abs. 17-18