Mai
Freitag, 1. Mai
Bei Gott gibt es keine Parteilichkeit (Röm. 2:11)
Nach der Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten setzte Jehova Priester für den Dienst in der Stiftshütte ein. Auch die Leviten hatten im Bereich dieses heiligen Zeltes Arbeiten zu erledigen. Wurden diejenigen, die dort Dienst leisteten oder die in der Nähe der Stiftshütte lagerten, besser von Jehova versorgt als die anderen? Nein, denn Jehova ist nicht parteiisch. Jeder Israelit konnte ein Freund Jehovas sein. Jehova stellte zum Beispiel sicher, dass das ganze Volk die Wolken- und Feuersäule über der Stiftshütte sehen konnte (2. Mo. 40:38). Wenn sich die Wolke in Bewegung setzte, konnte man das auch am äußersten Lagerrand sehen, seine Sachen packen, die Zelte abbauen und zusammen mit den anderen aufbrechen (4. Mo. 9:15-23). Auch heute können wir unabhängig davon, wo wir leben, Jehovas liebevolles Interesse und seinen Schutz spüren. w24.06 4 Abs. 10-12
Samstag, 2. Mai
Los, schnell weg hier, denn keiner von uns wird Absalom entkommen! (2. Sam. 15:14)
Das Leben von König David stand auf dem Spiel. Sein Sohn Absalom war entschlossen, den Thron an sich zu reißen (2. Sam. 15:12, 13). David musste sofort aus Jerusalem fliehen. Als die Gruppe aufgebrochen war, wurde ihm bewusst, dass auch jemand in der Stadt bleiben musste, der ihn über Absaloms Pläne auf dem Laufenden halten würde. Also schickte er Zadok und andere Priester zurück, um Absalom auszuspionieren (2. Sam. 15:27-29). Sie mussten äußerst vorsichtig sein. David überlegte sich einen Plan, bei dem Zadok und Huschai, treue Freunde von ihm, eine wichtige Rolle spielten (2. Sam. 15:32-37). Huschai gewann Absaloms Vertrauen und schlug ihm dann eine Strategie vor, die David Zeit verschaffen würde, einen Angriff vorzubereiten. Als Nächstes informierte er Zadok und Abjathar (2. Sam. 17:8-16). Die beiden ließen David daraufhin eine Nachricht zukommen, was entscheidend dazu beitrug, Davids Leben zu schützen (2. Sam. 17:21, 22). w24.07 4-5 Abs. 9-10
Sonntag, 3. Mai
„Kommt nun und lasst uns die Sache zwischen uns klären“, sagt Jehova (Jes. 1:18)
Manche von uns machen sich schwere Vorwürfe wegen Fehlern, die sie vor oder nach ihrer Taufe begangen haben. In so einem Fall tut es gut, daran zu denken, dass Jehova das Lösegeld aus tiefer Liebe zu uns beschafft hat. Er möchte, dass wir dieses Geschenk annehmen, und fordert uns auf: „Lasst uns die Sache zwischen uns klären.“ Wenn wir das getan haben, holt er sie nicht wieder hervor. Wie liebevoll von Jehova, nicht mehr an unsere vergangenen Sünden zu denken! Gleichzeitig vergisst er aber nie das Gute, das wir getan haben (Ps. 103:9, 12; Heb. 6:10). Wenn dir frühere Fehler zu schaffen machen, streng dich bewusst an, dich nicht auf die Vergangenheit, sondern auf die Gegenwart und die Zukunft zu konzentrieren. Du kannst deine Vergangenheit nicht ändern. Aber du kannst Jehova jetzt dein Bestes geben und dich auf die wunderschöne Zukunft konzentrieren, die er dir versprochen hat. w24.10 8 Abs. 8-9
Montag, 4. Mai
Kleidet euch mit der neuen Persönlichkeit (Kol. 3:10)
Könnte man sich manchmal überfordert fühlen, wenn es darum geht, Ratschläge der Bibel zu beachten? Stell dir folgendes Szenario vor. Tag 1: Du liest etwas darüber, dass du niemanden bevorzugen solltest, und möchtest dich in diesem Punkt noch ein wenig verbessern (Jak. 2:1-8). Tag 2: In der heutigen Passage geht es um unsere Sprache (Jak. 3:1-12). Dir wird bewusst, dass du in deinen Gesprächen positiver sein könntest. Deshalb nimmst du dir vor, daran zu arbeiten. Tag 3: Die Bibel warnt dich davor, ein Freund der Welt zu werden, und du merkst, dass du bei der Wahl deiner Unterhaltung wählerischer sein solltest (Jak. 4:4-12). Spätestens am 4. Tag fragst du dich, wie du das alles schaffen sollst. Sei nicht entmutigt. Denk daran: Es ist ein fortlaufender Prozess, sich mit der „neuen Persönlichkeit“ zu kleiden. w24.09 5 Abs. 11-12
Dienstag, 5. Mai
Heiligt den Christus als Herrn in eurem Herzen – immer bereit, euch vor jedem zu verteidigen, der von euch einen Grund für eure Hoffnung verlangt, doch tut es mit Milde und tiefem Respekt (1. Pet. 3:15)
Jesus war bewusst, dass Jehovas Sicht auf die Dinge entscheidend ist. Er vertraute darauf, dass sein Vater zur richtigen Zeit für Gerechtigkeit sorgen wird. Wie können wir Jesus nachahmen? Indem wir unsere Zunge beherrschen, wenn uns Ungerechtigkeiten treffen. Manchmal ist eine Sache nicht der Rede wert und wir können sie einfach übergehen. Oder wir entschließen uns zu schweigen, um die Situation nicht unnötig zu verschlimmern (Pred. 3:7; Jak. 1:19, 20). In manchen Fällen, wo wir unfaires Verhalten beobachten oder unsere Glaubensansichten angegriffen werden, mag es hingegen nötig sein, etwas zu sagen (Apg. 6:1, 2). Dabei sollten wir uns aber immer bemühen, ruhig und respektvoll zu bleiben. Vertrauen wir uns wie Jesus dem an, „der gerecht urteilt“ (1. Pet. 2:23). w24.11 5-6 Abs. 10-12
Mittwoch, 6. Mai
Die Engel Gottes freuen sich über einen einzigen Sünder, der bereut (Luk. 15:10)
Wenn jemand bereut, ist das ein Grund zu großer Freude! (Luk. 15:7). Aber wer verdient die Ehre dafür? Die Ältesten? Erinnern wir uns daran, was der Apostel Paulus über Sünder schrieb: „Vielleicht ermöglicht Gott ihnen Reue“ (2. Tim. 2:25). In einer Studienanmerkung zu diesem Vers heißt es: „Dass jemand diesen lebenswichtigen Schritt unternimmt und bereut, ist nicht den Bemühungen von Menschen zu verdanken. Die Ehre dafür gebührt Jehova. Er hilft dem Betreffenden, seine Einstellung zu ändern. Im Anschluss erwähnt Paulus, wie gut sich Reue auswirkt: Sie ermöglicht dem Sünder, die Wahrheit besser zu verstehen, wieder klar zu denken und den Fallen des Teufels zu entkommen (2Ti 2:26).“ Wenn jemand bereut, wird das Komitee für Hirtenbesuche sorgen, damit er weiter Hilfe im Kampf gegen die Angriffe des Teufels bekommt und gerade Wege für seine Füße schaffen kann (Heb. 12:12, 13). w24.08 23 Abs. 14-15
Donnerstag, 7. Mai
Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr die Brote gegessen habt und satt geworden seid (Joh. 6:26)
Jesus hatte eine Menschenmenge mit Brot und Fisch versorgt. Am nächsten Tag kamen die Leute wieder zu dem Ort, wo Jesus dieses Wunder gewirkt hatte, aber weder er noch die Apostel waren dort. Also bestiegen sie Boote, die aus Tiberias eingetroffen waren, und fuhren nach Kapernaum, um Jesus zu suchen (Joh. 6:22-24). Taten sie das, weil sie mehr über das Königreich erfahren wollten? Nein. Es ging ihnen hauptsächlich darum, mehr Brot von Jesus zu bekommen. Woher wissen wir das? Interessant ist, was geschah, als die Leute Jesus bei Kapernaum fanden. Er erkannte, dass es ihnen in erster Linie um ihre körperlichen Bedürfnisse ging, und sprach das offen an. Wie Jesus sagte, hatten sie „die Brote gegessen“ und waren „satt geworden“. Sie gaben sich also mit „Nahrung, die vergänglich ist“, zufrieden. Doch stattdessen sollten sie sich um die „unvergängliche Nahrung, die zu ewigem Leben führt“, bemühen (Joh. 6:26, 27). Jesus wies sie darauf hin, dass diese Nahrung von seinem Vater kommt. w24.12 5 Abs. 8-9
Freitag, 8. Mai
Das Herz des Weisen gibt seinem Mund Einsicht und seine Worte haben größere Überzeugungskraft (Spr. 16:23)
Wenn du als Bruder ein besserer Lehrer sein möchtest, dann stütze dich beim Lehren und Ratgeben auf Gottes Wort. Beschäftige dich intensiv mit der Bibel und unseren Publikationen (Spr. 15:28). Achte beim Studieren sorgfältig darauf, wie Bibeltexte erklärt werden, damit du sie richtig anwenden kannst. Und versuche beim Lehren unbedingt das Herz deiner Zuhörer zu erreichen. Es ist auch gut, erfahrene Älteste um Hinweise zu bitten und ihre Tipps umzusetzen (1. Tim. 5:17). Älteste müssen ihren Brüdern und Schwestern Mut machen können, ihnen manchmal aber auch Rat geben oder sie sogar zurechtweisen. Dabei müssen sie immer freundlich sein. Wenn du beim Lehren einfühlsam und liebevoll bist und dich auf Gottes Wort stützt, kannst du viel erreichen, weil du den großen Lehrer Jesus nachahmst (Mat. 11:28-30; 2. Tim. 2:24). w24.11 24 Abs. 16
Samstag, 9. Mai
Erzählt den Nationen von seiner Herrlichkeit (Ps. 96:3)
Wir können Jehova durch das, was wir über ihn sagen, ehren. Seine Diener werden aufgefordert: „Singt Lieder für Jehova, preist seinen Namen. Verkündet … die gute Botschaft von seinen Rettungstaten. Erzählt den Nationen von seiner Herrlichkeit“ (Ps. 96:1-3). Das sind schöne Möglichkeiten, unseren himmlischen Vater zu verherrlichen (Apg. 4:29). Wir können Jehova auch mit dem ehren, was wir besitzen. Anbeter Jehovas haben ihren Gott schon immer auf diese Weise verherrlicht (Spr. 3:9). Die Israeliten zum Beispiel spendeten für den Bau und die Instandhaltung des Tempels (2. Kö. 12:4, 5; 1. Chr. 29:3-9). Einige Jünger Jesu unterstützten ihn und die Apostel mit dem, „was sie besaßen“ (Luk. 8:1-3). Und die Christen im 1. Jahrhundert setzten ihre Mittel für bedürftige Brüder und Schwestern ein (Apg. 11:27-29). Auch heute können wir Jehova durch unsere freiwilligen Spenden ehren. w25.01 4 Abs. 8; 5 Abs. 11
Sonntag, 10. Mai
Kann jemand diesen Menschen das Wasser für die Taufe verweigern? (Apg. 10:47)
Was half Kornelius, sich taufen zu lassen? Die Bibel beschreibt ihn als jemanden, „der mit seiner ganzen Hausgemeinschaft Ehrfurcht vor Gott hatte“. Außerdem flehte er immer wieder zu Gott (Apg. 10:2). Als Petrus ihm von Christus erzählte, reagierten er und seine Familie positiv und ließen sich sofort taufen (Apg. 10:47, 48). Kornelius war zweifellos bereit, jede nötige Änderung vorzunehmen, um Jehova gemeinsam mit seiner Familie anbeten zu können (Jos. 24:15; Apg. 10:24, 33). Seine Stellung hätte ihn davon abhalten können, ein Christ zu werden. Doch das ließ er nicht zu. Müsstest auch du eine größere Änderung vornehmen, um dich taufen lassen zu können? Jehova wird dir dabei helfen. Er wird dich dafür segnen, dass du entschlossen bist, nach biblischen Prinzipien zu leben. w25.03 5 Abs. 12-13
Montag, 11. Mai
Lehne respektloses, unwahres Geschwätz ab (1. Tim. 4:7)
Solltest du negative Berichte über unsere Organisation oder verantwortliche Brüder hören, dann denk daran, wie Gottes Feinde Jesus und die Jünger behandelten. Jehovas Volk wird heute schlechtgemacht und verfolgt, genauso wie es die Bibel vorausgesagt hat (Mat. 5:11, 12). Wenn wir uns bewusst machen, wer hinter unwahren Geschichten steckt, und sofort Schutzmaßnahmen ergreifen, werden wir nicht auf sie hereinfallen. Wie können wir uns schützen? Weise unwahre Geschichten zurück. Der Apostel Paulus sagte klar und deutlich, was mit unwahren Geschichten zu tun ist. Er bat Timotheus die Brüder anzuweisen, solchen Geschichten keine Aufmerksamkeit zu schenken und unwahres Geschwätz abzulehnen (1. Tim. 1:3, 4). Wir lehnen unwahre Geschichten ab, weil wir wissen, aus welcher Quelle sie stammen. Wir konzentrieren uns auf die „gesunden Worte“ der Wahrheit (2. Tim. 1:13). w24.04 11 Abs. 16; 13 Abs. 17
Dienstag, 12. Mai
Sie verführen durch glatte Worte und Schmeicheleien das Herz von Nichtsahnenden (Röm. 16:18)
Bleib mit denen vereint, die loyal zu Jehova stehen. Unser Gott wünscht sich Einheit in seinem Volk. Dazu müssen wir an der Wahrheit festhalten. Personen, die sich von der Wahrheit entfernen, verursachen Spaltungen in der Versammlung. Deshalb warnt uns Jehova: „Meidet sie.“ Andernfalls könnten wir selbst abdriften (Röm. 16:17). Wenn wir die Wahrheit kennen und daran festhalten, bleiben wir Jehova nah und im Glauben stark (Eph. 4:15, 16). Wir werden dann nicht auf die falschen Lehren des Teufels und seine Propaganda hereinfallen. Und während der großen Drangsal können wir auf den Schutz Jehovas zählen. Lassen wir uns nie von der Wahrheit abbringen und „der Gott des Friedens“ wird uns beistehen (Phil. 4:8, 9). w24.07 13 Abs. 16-17
Mittwoch, 13. Mai
Dieser Mann hat für alle Zeiten ein einziges Opfer für Sünden dargebracht (Heb. 10:12)
Jesus schenkte Menschen, die unter ihrer Sündhaftigkeit litten, besondere Aufmerksamkeit und forderte sie auf, seine Nachfolger zu werden. Er wusste, dass die Sünde die Wurzel allen Übels ist. Deshalb bemühte er sich um Männer und Frauen, die als Sünder bekannt waren. Zur Begründung zog er folgenden Vergleich heran: „Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken.“ Und er fügte hinzu: „Ich bin … nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder“ (Mat. 9:12, 13). Diese Einstellung prägte sein Handeln. Er ging liebevoll mit der Frau um, die seine Füße mit ihren Tränen benetzte, und vergab ihr ihre Sünden (Luk. 7:37-50). Er brachte der Samariterin am Brunnen wichtige Wahrheiten bei, obwohl er von ihrem unmoralischen Lebensstil wusste (Joh. 4:7, 17-19, 25, 26). Und durch die Kraft Jehovas brachte er Menschen unterschiedlichen Alters und Geschlechts wieder zum Leben (Mat. 11:5). w24.08 4 Abs. 9-10
Donnerstag, 14. Mai
Ein gerechter Richter wird er sein für die bewohnte Erde, ein treuer Richter für die Völker (Ps. 96:13)
Wie wird Jehova seinen Namen in naher Zukunft verherrlichen? Indem er für Gerechtigkeit sorgt. Schon bald wird er Babylon die Große vernichten, da die falsche Religion viel Schande auf seinen Namen gebracht hat (Offb. 17:5, 16; 19:1, 2). Einige, die das beobachten, werden sich uns dann vielleicht in der wahren Anbetung anschließen. In Armageddon wird Jehova schließlich Satans gesamtes Weltsystem beseitigen. Alle, die sich gegen ihn stellen und Lügen über ihn verbreiten, werden dann vernichtet. Doch alle, die ihn lieben, ihm gehorchen und die es stolz macht, ihn zu ehren, wird er retten (Mar. 8:38; 2. Thes. 1:6-10). Nach der Schlussprüfung, die auf Christi Tausendjahrherrschaft folgt, wird Jehovas Name vollständig geheiligt sein (Offb. 20:7-10). Die Erde wird dann „von der Erkenntnis über die Herrlichkeit Jehovas erfüllt sein, so wie das Wasser den Meeresboden bedeckt“ (Hab. 2:14). Wie schön wird es sein, wenn jeder Jehova die Ehre gibt, die seinem Namen gebührt! w25.01 7 Abs. 15-16
Freitag, 15. Mai
Ihr müsst ausharren, das ist Teil eurer Erziehung (Heb. 12:7)
Was würde den hebräischen Christen helfen, mit Widerstand zurechtzukommen? Die richtige Sichtweise. Wie der Apostel Paulus erklärte, lässt Gott manchmal Glaubensprüfungen als Teil der christlichen Erziehung oder Schulung zu. Wir können dadurch christliche Eigenschaften entwickeln und veredeln. Sich auf dieses gute Ergebnis zu konzentrieren würde es den Hebräern leichter machen auszuharren (Heb. 12:11). Paulus wünschte sich, dass die hebräischen Christen Schwierigkeiten noch mutiger angehen. Er wusste, wovon er schrieb. Als ehemaliger Christenverfolger war ihm klar, was auf sie zukommen würde. Und er kannte Verfolgung auch aus eigener Erfahrung. Nachdem er das Christentum angenommen hatte, erlebte er verschiedene Formen von Widerstand (2. Kor. 11:23-25). w24.09 12-13 Abs. 16-17
Samstag, 16. Mai
Bleibt wachsam (Mat. 25:13)
Die Zeit für dieses Weltsystem läuft ab. Deshalb ist unser Predigtwerk so dringend wie nie zuvor. Über dieses Predigtwerk in den letzten Tagen sprach Jesus unter anderem in Markus 13:10. Laut dem Parallelbericht von Matthäus würde die gute Botschaft auf der ganzen bewohnten Erde bekannt gemacht werden, bevor „das Ende“ kommt (Mat. 24:14). Damit ist das Ende von Satans bösem Weltsystem gemeint, das kurz bevorsteht. Jehova hat „den Tag und die Stunde“ dafür festgelegt (Mat. 24:36; Apg. 1:7). Der Zeitpunkt rückt immer näher (Röm. 13:11). Und bis dahin dürfen wir nicht aufhören die gute Botschaft zu predigen. Wenn es um unseren Predigtdienst geht, sollten wir über eine wichtige Frage nachdenken: Warum machen wir die gute Botschaft bekannt? Einfach gesagt, aus Liebe. Unser Einsatz spiegelt unsere Liebe zur guten Botschaft wider, unsere Liebe zu Menschen und vor allem unsere Liebe zu Jehova und zu seinem Namen. w24.05 14-15 Abs. 2-3
Sonntag, 17. Mai
Gott sah, dass alles, was er gemacht hatte, sehr gut war (1. Mo. 1:31)
Mach dein Kind auf die Schöpfung aufmerksam. Bei einem Spaziergang oder bei der Gartenarbeit könntest du ihm die faszinierenden Muster in der Natur zeigen. Was ist das Besondere daran? Diese Muster sprechen für ein intelligentes und durchdachtes Design. Wissenschaftler erforschen zum Beispiel seit Langem Spiralformen. Wie der Biophysiker Nicola Fameli erklärt, stößt man bei der Zählung von spiralförmigen Mustern in der Natur auf eine bestimmte Zahlenreihe, die sogenannte Fibonacci-Folge. Spiralstrukturen kommen sehr häufig vor. Denken wir beispielsweise an die Form von Galaxien, den Aufbau von Nautilusmuscheln oder an die Blätter von Pflanzen und den Blütenkopf von Sonnenblumen. w24.12 16 Abs. 7
Montag, 18. Mai
Er ist dein Leben (5. Mo. 30:20)
Moses, David und Johannes lebten in einer ganz anderen Zeit und unter völlig anderen Umständen als wir. Dennoch haben wir viel mit ihnen gemeinsam. Wie wir dienten sie dem wahren Gott, beteten zu ihm, vertrauten auf ihn und suchten bei ihm nach Anleitung. Und noch etwas verbindet uns mit ihnen: Wie diese Männer aus alter Zeit sind wir davon überzeugt, dass Jehova unseren Gehorsam belohnen wird. Nehmen wir uns deshalb ihre letzten Worte zu Herzen und befolgen wir Jehovas Gebote. Dann werden wir bei allem, was wir tun, Erfolg haben. Wir werden „lange in dem Land wohnen“, das Jehova uns zugesichert hat, ja für immer! (5. Mo. 30:20). Und wir werden Freude verspüren, weil wir unserem Vater im Himmel gefallen, der viel mehr für uns tun wird, als wir uns heute vorstellen können (Eph. 3:20). w24.11 13 Abs. 20-21
Dienstag, 19. Mai
Gott hat sie in der Versammlung eingesetzt (1. Kor. 12:28)
Im 1. Jahrhundert wurden einige Brüder zu Dienstamtgehilfen ernannt (1. Tim. 3:8). Wie es scheint, nahm der Apostel Paulus auf sie Bezug, als er von denjenigen schrieb, die „Hilfe leisten“ (1. Kor. 12:28). Offensichtlich kümmerten sie sich um verschiedene notwendige Angelegenheiten, sodass sich die Ältesten auf die Lehr- und Hirtentätigkeit konzentrieren konnten. Es ist zum Beispiel denkbar, dass Dienstamtgehilfen dabei mitgeholfen haben, Abschriften der Bibelbücher anzufertigen, oder dass sie das Material dafür beschafften. Welche wertvolle Hilfe leisten Dienstamtgehilfen in deiner Versammlung? (1. Pet. 4:10). Vielleicht kümmern sie sich um die Kontenführung, die Gebiete, bestellen Literatur und geben diese aus, bedienen die Audio- und Videoanlage, werden als Ordner eingesetzt oder helfen bei der Instandhaltung des Königreichssaals mit. Alle diese Dienste sind für einen reibungslosen Ablauf wichtig (1. Kor. 14:40). w24.10 19 Abs. 4-5
Mittwoch, 20. Mai
Für alles bin ich stark durch den, der mir Kraft gibt (Phil. 4:13)
Der Gedanke, dass Jehova lebendig ist und uns zur Seite steht, hilft uns jede Herausforderung – ob groß oder klein – zu bewältigen. Er ist der Allmächtige und kann uns die Kraft geben auszuharren. Deshalb haben wir allen Grund, in Schwierigkeiten zuversichtlich zu bleiben. Zu erleben, wie Jehova uns bei kleineren Problemen unterstützt, gibt uns die Sicherheit, dass wir auch bei größeren Problemen auf seine Hilfe zählen können. Sehen wir uns kurz zwei Erlebnisse an, die König Davids Vertrauen auf Jehova stärkten. Als junger Hirte erlebte er, wie ein Löwe und ein Bär jeweils ein Schaf aus der Herde seines Vaters wegholten. David lief beide Male mutig hinterher und rettete die Schafe. Doch er schrieb sich den Erfolg nicht selbst zu. Er wusste, dass Jehova ihm beigestanden hatte (1. Sam. 17:34-37). Über diese Erlebnisse nachzudenken überzeugte David davon, dass der lebendige Gott ihm auch in Zukunft helfen würde. w24.06 21 Abs. 5-6
Donnerstag, 21. Mai
Wenn jemand eine Antwort gibt, bevor er zugehört hat, ist das dumm und beschämend (Spr. 18:13)
Angenommen, du bist zu einer Feier eingeladen und überlegst, ob du hingehen sollst. Wenn du den Gastgeber noch nicht gut kennst und nicht genau weißt, was geplant ist, wäre es gut, ihm Fragen zu stellen wie: Wo und wann findet die Feier statt? Wie viele sind eingeladen? Gibt es jemanden, der darauf achtet, wie die Feier verläuft? Wer wird kommen? Was für ein Programm ist geplant? Wird es alkoholische Getränke geben? Die Antworten auf diese Fragen werden dir helfen, eine gute Entscheidung zu treffen. Wenn du die Fakten kennst, dann durchdenke sie und füge sie zu einem Gesamtbild zusammen. Was ist zum Beispiel, wenn du erfährst, dass Personen eingeladen sind, die nicht nach biblischen Prinzipien leben? Oder dass niemand beaufsichtigt, wie viel Alkohol getrunken wird? Siehst du die Gefahr, dass sich die Feier zu einer „wilden Party“ entwickeln könnte? (1. Pet. 4:3). Wenn du das ganze Bild vor Augen hast, bist du auf einem guten Weg, eine kluge Entscheidung zu treffen. w25.01 15 Abs. 4-5
Freitag, 22. Mai
Wenn eure Sünden auch scharlachrot sind, werden sie so weiß werden wie Schnee (Jes. 1:18)
Jehova gebraucht Wortbilder, die deutlich machen, dass er die Sünden reumütiger Menschen durch das Lösegeld auslöscht. Es ist sehr schwer, rote Flecken aus einem Stück Stoff zu entfernen. Durch dieses Wortbild versichert Jehova uns also, unsere Sünden so gründlich wegzuspülen, dass sie nicht mehr sichtbar sind. Sünden werden auch mit Schulden verglichen (Mat. 6:12; Luk. 11:4). Mit jeder Sünde, die wir begehen, verschlimmern wir unsere Situation und häufen mit der Zeit einen riesigen Schuldenberg an. Doch wenn Jehova uns vergibt, ist es so, als würde er uns die Schuld erlassen. Er erwartet dann keine Rückzahlung mehr. Dieses Bild beschreibt treffend, wie erleichtert wir uns durch Jehovas Vergebung fühlen können. w25.02 9-10 Abs. 9-10
Samstag, 23. Mai
Nicht die Kinder sollen etwas für ihre Eltern zurücklegen, sondern die Eltern für ihre Kinder (2. Kor. 12:14)
Es mag sein, dass Eltern im Alter Unterstützung benötigen, und viele Kinder leisten gern Hilfe (1. Tim. 5:4). Christlichen Eltern ist aber bewusst, dass es viel glücklicher macht, in ihren Kindern die Liebe zu Jehova zu fördern, als bei der Kindererziehung an die Zukunftsabsicherung zu denken (3. Joh. 4). Lebt euren Kindern vor, was es bedeutet, für sich selbst zu sorgen und gleichzeitig auf Jehova zu vertrauen. Bringt ihnen von klein auf bei, wie wertvoll es ist, fleißig zu sein (Spr. 29:21; Eph. 4:28). Und unterstützt sie darin, sich in der Schule anzustrengen. Beschäftigt euch auch mit biblischen Grundsätzen, die euren Kindern in Sachen Bildung helfen, gute Entscheidungen zu treffen, damit sie einerseits für ihren Lebensunterhalt sorgen und sich andererseits voll für Jehova einsetzen können. w25.03 30-31 Abs. 15-16
Sonntag, 24. Mai
Zieht die neue Persönlichkeit an (Eph. 4:24)
Jehova ließ durch den Propheten Jesaja aufschreiben, wie es sein würde, im geistigen Paradies zu leben. Wir finden diese Beschreibung in Jesaja, Kapitel 65. Zum ersten Mal erfüllte sich diese Prophezeiung im Jahr 537 v. u. Z. Damals wurden reumütige Juden aus der babylonischen Gefangenschaft freigelassen und kehrten in ihr Heimatland zurück. Mit dem Segen Jehovas konnte das Volk das zerstörte Jerusalem wieder zu einer schönen Stadt machen und den Tempel wieder aufbauen – das Zentrum der wahren Anbetung in Israel (Jes. 51:11; Sach. 8:3). Die zweite Erfüllung begann 1919, als Jehovas Volk aus der Gefangenschaft Groß-Babylons freigelassen wurde. Seitdem nimmt das geistige Paradies auf der ganzen Erde immer mehr Form an. Tatkräftige Verkündiger gründeten viele Versammlungen und leisteten Erstaunliches. Ihre Arbeit zahlte sich aus. Männer und Frauen, die ein unmoralisches Leben führten und gewalttätig waren, zogen „die neue Persönlichkeit“ an, „die nach Gottes Willen … geschaffen worden ist“. w24.04 20-21 Abs. 3-4
Montag, 25. Mai
Jeder wird seine eigene Last tragen (Gal. 6:5)
In einigen Ländern wird von den Eltern oder von anderen Erwachsenen erwartet, einen Ehepartner auszusuchen. Woanders ist es üblich, dass Freunde oder Familie ein Treffen arrangieren, bei dem sich ein Mann und eine Frau kennenlernen können, um herauszufinden, ob sie zueinander passen. Wenn du gebeten wirst, einen Partner für jemand anders auszuwählen, dann berücksichtige die Wünsche und Bedürfnisse beider Seiten. Kommt jemand in die engere Wahl, dann versuch so viel wie möglich über seine Persönlichkeit, seine Eigenschaften und vor allem über sein Verhältnis zu Jehova herauszufinden. Ein starker Glaube ist viel wichtiger als Geld, Bildung oder der soziale Status. Vergiss allerdings nicht: Die endgültige Entscheidung, ob die beiden heiraten, müssen sie selbst treffen. w24.05 23 Abs. 11
Dienstag, 26. Mai
Ein echter Freund zeigt immer Liebe (Spr. 17:17)
Durch das, was wir sagen oder nicht sagen, können wir es einem Paar, das sich näher kennenlernt, leichter machen. Manchmal ist Zurückhaltung gefragt (Spr. 12:18). Vielleicht würden wir am liebsten anderen erzählen, dass es ein neues Pärchen gibt, statt das den beiden selbst zu überlassen. Es wäre auch lieblos, hinter ihrem Rücken über sie zu reden oder sie in persönlichen Angelegenheiten zu kritisieren (Spr. 20:19; Röm. 14:10; 1. Thes. 4:11). Vermeiden wir es außerdem, durch Fragen oder Bemerkungen anzudeuten, dass sie heiraten werden oder heiraten sollten. Wie sollten wir uns verhalten, wenn eine Beziehung beendet wird? Ergreifen wir für keine Seite Partei und stellen wir keine neugierigen Fragen (1. Pet. 4:15). Eine Trennung bedeutet nicht unbedingt, dass die beiden etwas falsch gemacht haben. In der Regel bedeutet es einfach, dass die Kennenlernphase ihren Zweck erfüllt hat – nämlich zu einer guten Entscheidung zu kommen. Trotzdem tut eine Trennung oft weh. Versuchen wir in so einer Situation für unsere Freunde da zu sein. w24.05 31 Abs. 15-16
Mittwoch, 27. Mai
Wenn du in schwierigen Zeiten den Mut verlierst, wirst du wenig Kraft haben (Spr. 24:10)
Kaum etwas ist schmerzlicher, als wenn jemand aus der Familie oder ein enger Freund Jehova verlässt (Ps. 78:40). Je enger die Bindung ist, desto schwieriger kann es sein, die Situation zu akzeptieren. Wenn du so etwas erlebt hast, kann dir das Beispiel von Zadok Kraft geben. Er hielt loyal zu Jehova, als sein enger Freund Abjathar untreu wurde. Das geschah, als König David im Sterben lag und sein Sohn Adonia versuchte, den Thron zu besteigen, obwohl Jehova Salomo als Nachfolger bestimmt hatte (1. Chr. 22:9, 10). Abjathar stellte sich auf die Seite Adonias (1. Kö. 1:5-8). Das war nicht nur ein Verrat an David und Zadok, sondern auch an Jehova. Zadok und Abjathar hatten jahrzehntelang als Priester eng zusammengearbeitet (2. Sam. 8:17; 15:29; 19:11-14). w24.07 6 Abs. 14-15
Donnerstag, 28. Mai
Glücklich ist der Mensch, der immer auf der Hut ist (Spr. 28:14)
Man kann gar nicht genug betonen, wie sehr es sich lohnt, wachsam zu bleiben und Versuchungen aus dem Weg zu gehen. So verlockend der „vorübergehende Genuss der Sünde“ auch erscheint, nach Jehovas Maßstäben zu leben macht viel glücklicher (Heb. 11:25; Ps. 19:8). Schließlich sind wir dafür geschaffen, ein Leben zu führen, das Jehova gefällt (1. Mo. 1:27). Wer diesen Weg geht, hat ein gutes Gewissen und darf darauf hoffen, einmal ewig zu leben (1. Tim. 6:12; 2. Tim. 1:3; Jud. 20, 21). Es stimmt, „der Körper ist schwach“ (Mat. 26:41). Doch wir sind unserer Unvollkommenheit nicht hilflos ausgeliefert. Jehova ist bereit uns zur Seite zu stehen (2. Kor. 4:7). Von ihm bekommen wir Kraft, die über das Normale hinausgeht. Die normale Kraft müssen wir selbst aufbringen, also täglich unseren Teil tun, um uns vor Versuchungen zu schützen. Dann wird Jehova unsere Gebete erhören und uns zusätzliche Kraft geben, sobald wir sie brauchen (1. Kor. 10:13). Mit Jehovas Hilfe können wir wachsam bleiben und Versuchungen widerstehen. w24.07 19 Abs. 19-21
Freitag, 29. Mai
Weise diejenigen, die Sünde treiben, vor aller Augen zurecht (1. Tim. 5:20)
Der Apostel Paulus schrieb an seinen Mitältesten Timotheus, was im heutigen Tagestext steht, nämlich dass „diejenigen, die Sünde treiben, vor aller Augen“ zurechtgewiesen werden sollten. Was wollte er damit sagen? Mit „vor aller Augen“ meinte er nicht unbedingt die ganze Versammlung, sondern diejenigen, die von der Sache Kenntnis hatten. Dabei konnte es sich um Augenzeugen des Fehlverhaltens handeln oder um Personen, denen sich der Sünder anvertraut hatte. Die Ältesten würden sie diskret darüber informieren, dass die Angelegenheit behandelt worden ist und dem Sünder sein Fehler vor Augen geführt wurde. Manchmal wissen viele in der Versammlung bereits von dem Fehlverhalten oder man kann davon ausgehen, dass es in naher Zukunft allgemein bekannt wird. In so einem Fall würde sich der Ausdruck „vor aller Augen“ auf die ganze Versammlung beziehen. Ein Ältester gibt dann bei einer Zusammenkunft bekannt, dass der Bruder oder die Schwester zurechtgewiesen worden ist. Paulus nennt den Grund dafür: „Damit die Übrigen gewarnt sind“ und nicht ebenfalls einen verkehrten Weg einschlagen. w24.08 24 Abs. 16-17
Samstag, 30. Mai
Das sind die wahren Worte Gottes (Offb. 19:9)
Wir müssen uns bis zum Ende fleißig für Jehova einsetzen. Gesalbte Christen müssen wachsam bleiben, damit sie von Jesus „mitgenommen“ werden und ihre himmlische Belohnung erhalten (Mat. 24:40). Sie freuen sich sehr darauf, mit Jesus im Himmel „versammelt [zu] werden“. Nach dem Krieg von Armageddon werden sie bei der Hochzeit des Lammes als Braut an Jesu Seite sein (2. Thes. 2:1). Wenn Jesus bald als Richter auftritt, brauchen wir keine Angst zu haben. Jehova gibt seinen treuen Anbetern „die Kraft, die über das Normale hinausgeht“, damit sie es schaffen, „vor dem Menschensohn zu stehen“ (2. Kor. 4:7; Luk. 21:36). Wenn wir die Warnungen aus Jesu Vergleichen beachten, machen wir unserem Vater Freude – ob wir auf ewiges Leben im Himmel oder auf der Erde hoffen. Dank der unverdienten Güte Gottes werden unsere Namen im „Buch des Lebens“ verzeichnet sein (Dan. 12:1; Offb. 3:5). w24.09 25 Abs. 19-20
Sonntag, 31. Mai
Für mich ist es gut, Gottes Nähe zu suchen (Ps. 73:28)
Durch Gottes Wort kannst du inneren Frieden verspüren. Wie? Denk über das nach, was du hast, zum Beispiel über deine Schätze im Himmel. Vergleiche es damit, was Menschen erwartet, die nur das haben, was diese Welt ihnen bietet. Bei vielen dreht sich das Leben ausschließlich um Erfolg und Besitz, weil sie keine echte Zukunftsperspektive haben. Bei dir ist das anders. Jehova verspricht dir eine Zukunft, die deine Erwartungen bei Weitem übertreffen wird (Ps. 145:16). Und noch eine Überlegung: Weißt du wirklich, wie dein Leben verlaufen wäre, wenn du anders entschieden hättest? Eins steht fest: Wer Entscheidungen auf seine Liebe zu Gott und zu seinen Mitmenschen gründet, dem wird auf lange Sicht nie etwas Gutes entgehen. w24.10 27 Abs. 12-13