Dienstag, 14. April
Wird der Richter der ganzen Erde nicht tun, was gerecht ist? (1. Mo. 18:25)
Die ewige Zukunft eines Menschen hängt nicht vom zufälligen Zeitpunkt seines Todes ab. Als vollkommener Richter entscheidet Jehova immer fair und gerecht (Ps. 33:4, 5). Wir können völlig darauf vertrauen, dass „der Richter der ganzen Erde“ tun wird, was richtig ist. Es ist auch vernünftig anzunehmen, dass die ewige Zukunft einer Person nicht von ihrem zufälligen Wohnort abhängt. Man kann sich unmöglich vorstellen, dass Jehova Millionen von Menschen automatisch als „Ziegen“ einstuft, nur weil sie in einem Land leben, in dem sie nie von der Königreichsbotschaft erfahren konnten (Mat. 25:46). Wenn diese Menschen schon uns am Herzen liegen, wie muss dann erst „der Richter der ganzen Erde“ empfinden? Wir wissen nicht, was Jehova in der großen Drangsal alles bewirken wird. Vielleicht erhalten solche Menschen die Gelegenheit, ihn kennenzulernen und Stellung für ihn zu beziehen, wenn er sich vor den Augen aller Völker heiligt (Hes. 38:16). w24.05 12 Abs. 14-15
Mittwoch, 15. April
Liebt einander (Joh. 15:12)
Jehovas Dienern ist es ein Herzensbedürfnis, füreinander da zu sein (2. Kor. 8:4). In manchen Situationen erfordert das großen Mut. Bricht zum Beispiel ein Krieg aus, ist den Ältesten bewusst, dass ihre Brüder und Schwestern Trost und Unterstützung brauchen. Vielleicht müssen sie mit Lebensmitteln oder Literatur versorgt werden. Aus Liebe zu den Schafen beweisen Älteste Mut und riskieren oft viel, um Hilfe zu leisten. In gefährlichen Situationen kommt es auf Einheit an. Setze deshalb die Hinweise des Zweigbüros um (Heb. 13:17). Die Ältesten sollten sich regelmäßig mit den Anweisungen beschäftigen, wie man sich auf eine Katastrophe vorbereitet und wie man sich im Katastrophenfall verhält (1. Kor. 14:33, 40). Sei mutig, aber auch vorsichtig (Spr. 22:3). Denk nach, bevor du etwas unternimmst, und geh keine unnötigen Risiken ein. Vertraue auf Jehova. Er kann dir helfen überlegt vorzugehen. w24.07 4 Abs. 8; 5 Abs. 11
Donnerstag, 16. April
In meiner Not rief ich Jehova an, und mein Hilferuf drang an seine Ohren (Ps. 18:6)
König David kannte Jehova und vertraute ihm. Als er von König Saul und anderen Feinden verfolgt wurde, betete er um Hilfe. Nachdem ihn Jehova erhört und gerettet hatte, rief er aus: „Jehova lebt!“ (Ps. 18:46). Damit wollte er nicht einfach sagen, dass Gott existiert. Wie in einem Nachschlagewerk erklärt wird, betrachtete er Jehova „als einen lebendigen Gott, der zu allen Zeiten für sein Volk handelt“. David wusste aus eigener Erfahrung, dass sein Gott lebendig ist, und das stärkte seine Entschlossenheit, ihm zu dienen und ihn zu preisen (Ps. 18:28, 29, 49). Die Überzeugung, dass Jehova der lebendige Gott ist, kann auch uns enorm stärken. Sie gibt uns die Kraft, schwierige Zeiten durchzustehen. Sie motiviert uns, im Dienst für Jehova vollen Einsatz zu bringen. Und sie hilft uns Jehova nah zu bleiben. w24.06 20 Abs. 3-4