Zusammenkünfte, die uns helfen, Jünger zu machen
WOCHE VOM 1. SEPTEMBER
10 Min. Lied 82, „Bekanntmachungen“ und Örtliche Bekanntmachungen. Besprich Galater 6:7-10 mit den Zuhörern, und zeige, wie die Dienstzusammenkunft uns hilft, „das zu tun, was vortrefflich ist“, und ‘das Gute zu wirken’. Führe den nächsten Redner ein.
15 Min. „Gegenüber allen das Gute wirken“. Ein Ältester hält eine lebendige Ansprache mit Beteiligung der Zuhörer, gestützt auf diesen Artikel.
15 Min. „Die gute Botschaft darbieten — Mit dem Traktat und einem Taschenbuch“. Besprich den Artikel, und laß die Darbietungen demonstrieren. Erwähne, welche Taschenbücher angeboten werden sollten („kmX“ 8/80, S. 2). (Wohnungsinhaber, die nicht zu Hause sind, können das „Wahrheits“-Buch mit dem Coupon im Traktat bestellen.) Ermuntere die Anwesenden, sich mit Verkündigern zu verabreden, die Hilfe im Predigtdienst schätzen würden.
10 Min. Behandle die Höhepunkte der Artikel „Änderung während des Besuches des Kreisaufsehers“ und „Neues Kreiskongreßprogramm“. Wenn der Kreisaufseher die Versammlung besucht, wird er den Lichtbildervortrag „Was uns die Länder der Bibel zu sagen haben“ halten. Da diese Vorträge gewöhnlich einen außergewöhnlichen Eindruck hinterlassen, sollte alles Mögliche unternommen werden, um jeden Interessierten hierzu einzuladen. Gib das Datum des nächsten Besuches des Kreisaufsehers bekannt.
10 Min. Kurze abschließende Bemerkungen, gestützt auf 1. Korinther 15:58. Betone die Höhepunkte, und zeige, wie uns die Dienstzusammenkunft heute abend zum Nachdenken veranlassen sollte. Ermuntere alle, einzelne Verkündiger sowie Familien, den Treffpunkt am Wochenende zu unterstützen. Lied 91 und Gebet.
WOCHE VOM 8. SEPTEMBER
10 Min. Lied 11 und örtliche Bekanntmachungen. Umreiße das folgende Programm. Besprich den Jahrestext aus Apostelgeschichte 4:29, und leite zum nächsten Programmpunkt über.
12 Min. Besprich auf positive Weise den August-Predigtdienstbericht der Versammlung. Zeige, wie der große Bücherfeldzug erfolgreich abgeschlossen wurde, und erwähne, wie viele im Hilfspionierdienst standen und wer auf dem Bezirkskongreß getauft wurde. Laß einige Verkündiger erzählen, wie sie die Urlaubszeit in einem theokratischen Rahmen gestaltet haben. Wer hat Grüße von anderen Versammlungen aus dem Urlaub mitgebracht? Welche Erfahrungen hat man im Predigtdienst am Urlaubsort gemacht? (Siehe „kmX“ 7/80, Seite 2, Woche vom 30. Juni.)
13 Min. Wie mir geholfen wurde, in Jehovas Dienst Gutes zu wirken. Interviewe verschiedene Verkündiger, die Hilfe empfangen haben, z. B. jemand, der jetzt wirkungsvoller im Predigtdienst tätig ist; jemand, der ein persönliches Problem über wunden oder die neue Persönlichkeit angezogen hat; jemand, dem beim persönlichen Studium oder mit einem Zeitplan für den Predigtdienst geholfen wurde; jemand, dem geholfen wurde, die Zusammenkünfte zu besuchen. Verwende nur Erfahrungen, die wirklich etwas aussagen.
20 Min. Dem neuen Dienstjahr positiv entgegenblicken.
(5 Min.) Ansprache. Am Ende des Dienstjahres ist es angebracht, sich zu fragen: „Bin ich im vergangenen Jahr geistig gewachsen, und was habe ich erreichen können? Einige hatten sich persönliche Ziele für das Jahr gesetzt; was haben sie erreichen können?
(10 Min.) Interviewe Verkündiger, die ausgezeichnete Fortschritte in verschiedener Hinsicht gemacht haben, z. B. solche, die den Pionierdienst aufgenommen haben, sich am Hilfspionierdienst beteiligt haben, ein Heimbibelstudium einrichten konnten, sich taufen ließen, sich in die Theokratische Schule einschreiben ließen, den Haus-zu-Haus-Dienst aufgenommen haben, Kommentare in den Zusammenkünften geben, sich nun besser auf die Zusammenkünfte vorbereiten, ein regelmäßiges Familienstudium durchführen, als Älteste die Hirtenarbeit verbessert durchführen. Welche Jugendlichen nahmen den Dienst auf, und welche Fortschritte machen sie? Bitte die Verkündiger, sich zu den folgenden Fragen zu äußern: Hast du alles erreicht, was du dir vorgenommen hast? Welche Hindernisse mußtest du überwinden? An welchen Feldzügen hast du besonders gern teilgenommen? Lohnt es sich, sich persönliche Ziele zu setzen, und wie würdest du andere hierzu ermuntern?
(5 Min.) Fasse alles zusammen, und betone den Wert persönlicher Ziele. Sie sollten einem helfen, in geistiger Hinsicht Fortschritte zu machen, sollten aber nicht bewirken, daß jemand entmutigt wird oder den Eindruck hat, Jehova sei mit unserem Fortschritt nie zufrieden. Weitere empfohlene Ziele sind: mit der Bibellesung der Theokratischen Schule Schritt zu halten; die Bibel im Predigtdienst wirkungsvoller zu gebrauchen; sich regelmäßig am Predigtdienst zu beteiligen; eine Zeitschriftenroute einzurichten; den Laden-zu-Laden-Dienst regelmäßig durchzuführen; den allgemeinen Pionierdienst aufzunehmen; einige Monate als Hilfspionier zu dienen; alle Zusammenkünfte zu besuchen und sich am Kommentargeben zu beteiligen; mehr Gemeinschaft vor und nach den Zusammenkünften zu pflegen. (Andere Ziele, die den Bedürfnissen der Versammlung entsprechen, könnten ebenfalls erwähnt werden.)
5 Min. Lied 118 und Gebet.
WOCHE VOM 15. SEPTEMBER
12 Min. Lied 63, örtliche Bekanntmachungen und Rechnungsbericht. Besprich mit den Zuhörern Prediger 11:9 bis 12:1, und leite zum nächsten Programmpunkt über.
20 Min. „Gegenüber Jugendlichen das Gute wirken“ (Fragen und Antworten). Interviewe Eltern, die Kinder in der Wahrheit erzogen haben oder in der Kindererziehung ein gutes Beispiel geben. Frage sie, wie sie Zeit für das Studium, den Dienst und die Entspannung einplanen. Wie ist es ihnen gelungen, ihren Kindern zu helfen, die richtige Einstellung gegenüber der Schule, dem persönlichen Studium, dem Predigtdienst und Arbeiten zu Hause zu entwickeln?
20 Min. Die Verantwortung der Jugendlichen. Besprich mit einer Gruppe von Jugendlichen verschiedenen Alters, welche Verantwortung sie haben, das Gute zu wirken. Wenn die Zeit es erlaubt, gebrauche Prediger 11:9 bis 12:1; Psalm 8:2; Epheser 6:1-4; Hebräer 13:7, 17; Sprüche 27:11; 1. Timotheus 4:12. Andere Schriftstellen können ebenfalls ausgewählt werden.
8 Min. Besprich die Vorkehrungen für den Predigtdienst, und ermuntere jung und alt, sich während dieser Woche daran zu beteiligen. Lied 81 und Gebet.
WOCHE VOM 22. SEPTEMBER
8 Min. Lied 48 und örtliche Bekanntmachungen. Besprich mit den Zuhörern Psalm 27:4, und leite zum nächsten Programmpunkt über.
20 Min. „Dem Beispiel des Herrn folgen“. Behandle den Stoff, und analysiere die angeführten Schriftstellen.
17 Min. Der Dienstaufseher hält eine begeisternde Ansprache über die Zeitschriftenverbreitung im Monat Oktober (siehe den Brief vom 21. Juli 1980). Erwähne, welche Vorkehrungen getroffen wurden, um alle untätigen Verkündiger, Interessierten usw. mit der Ausgabe vom 1. Oktober 1980 zu besuchen. Welche Treffpunkte sind für den Haus-zu-Haus-Dienst und den Laden-zu-Laden-Dienst angesetzt? Behandle die Abschnitte 7 und 8 des Artikels über wirkungsvolle Feldzüge („kmX“ 5/80, S. 4). Ermuntere alle, der Zeitschriftenverbreitung in den kommenden Monaten mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
10 Min. Besprich den Jahrestext aus Apostelgeschichte 4:29, und zeige, daß diese Worte zu einem Gebet gehören, in dem es darum geht, daß Jehova seine Diener in ihrer Tätigkeit leitet und stärkt. Lies mit der Versammlung Apostelgeschichte 4:23-30. Erwähne den Zusammenhang, und ermuntere alle, es sich zum Ziel zu setzen, Jehovas Wort weiterhin mit Freimut zu reden. Sporne alle an, sich diese Woche ganzherzig am Predigtdienst zu beteiligen.
5 Min. Lied 44 und Gebet.