Eure Dienstzusammenkünfte
WOCHE VOM 8. MAI
25 Min. Lied 60. Bekanntmachungen. Lenke die Aufmerksamkeit der Verkündiger auf die Bekanntmachung in „Unserem Königreichsdienst“, mit der darauf hingewiesen wird, daß Verkündiger, die Literatur und Zeitschriften mit der Post versenden, unbedingt den eigenen Absender angeben sollten. Besprich „Schätzt du deinen Besitz?“ Leite kurz mit Gedanken aus Absatz 1 und 2 ein, und erkläre die Anwendung von Psalm 16:5, 6 und 17:14, 15. Laß dann Absatz 3 lesen, und frage: Weshalb sollten wir über die hier aufgeworfenen Fragen nachdenken? (Es ist nicht erforderlich, jede Frage zu besprechen. Man sollte daran denken, daß die erwähnten Dinge, wenn ihnen der richtige Platz zugeordnet wird, an sich nicht verkehrt sind.) Frage, nachdem die Absätze 4 und 5 gelesen worden sind: Warum sollten wir auf unseren persönlichen Predigtdienst achten? Ermuntere die Brüder abschließend herzlich, sich am Dienste Jehovas zu erfreuen.
20 Min. „Die gute Botschaft darbieten — Mit Traktat Nr. 25“. Behandle mit den Anwesenden den Stoff aus Absatz 1 und 2. Zeige dann in einer gut vorbereiteten Demonstration, wie man sich verhält, wenn die in Absatz 4 erwähnten Umstände eintreten. Dabei kann die in Absatz 3 gezeigte Einführung verwendet werden. Laß dann anhand der Gedanken aus Absatz 5 demonstrieren, wie man mit Hilfe des „Leben“-Buches, Kapitel 3 ein Bibelstudium beginnen kann. (Weise darauf hin, daß man ein Traktat zurücklassen sollte, wenn niemand zu Hause ist. Ermuntere die Verkündiger, darauf zu achten, daß das Traktat für vorübergehende Personen nicht zu sehen ist. Falls die Versammlung Gebiete hat, die in letzter Zeit nicht bearbeitet worden sind, kann bekanntgegeben werden, welche Vorkehrungen für die Bearbeitung dieser Gebiete mit Traktat Nr. 25 getroffen worden sind.)
15 Min. Brief des Zweigbüros. Ermuntere anhand des Stoffes dazu, daß im Mai oder in den Sommermonaten so viele wie möglich den Hilfspionierdienst aufnehmen. Lied 68 und Gebet.
WOCHE VOM 15. MAI
20 Min. Lied 31 und örtliche Bekanntmachungen. „Entwickle ein Verlangen nach geistiger Speise“ (Fragen und Antworten). Besprich mit den Anwesenden die Anwendung der erwähnten Schriftstellen.
10 Min. Ansprache über den Artikel „Warum nachsinnen?“ („Wachtturm“, 15. Juni 1977, S. 357, 358).
30 Min. Örtliche Gestaltung. Lied 100 und Gebet.
WOCHE VOM 22. MAI
10 Min. Lied 8 und Bekanntmachungen.
15 Min. Ansprache über „Teilnehmer der Kongresse 1978 in Tätigkeit!“ (Beilage von „Christliche Zeugen leben ihrem Namen gemäß“ bis einschließlich „Menschen treffen Menschen“).
15 Min. Besprechung der Beilage von „Anständige Kleidung“ bis einschließlich „Ordnung halten“ (Fragen und Antworten). Lies bitte den Stoff unter „Anständige Kleidung“. Frage dann: Wie erschienen Jesus und die Engel während ihrer Versammlungen vor Jehova, und was lernen wir daraus? Wie können wir ihr Beispiel nachahmen? Lies die Absätze unter „Reinheit und Rechtschaffenheit“, und frage dann: Welche Verantwortung trägt in Übereinstimmung mit 1. Petrus 1:16 auf Kongressen jeder von uns? Lies abschließend die Absätze unter „Ordnung halten“. Frage die Zuhörerschaft: Welche Verantwortung auf Kongressen haben die Kinder? Wie sollten wir uns im Einklang mit 1. Korinther 10:31 in unserer Unterkunft benehmen? Weshalb ist dies wichtig? Weshalb sollten wir in bezug auf den Genuß alkoholischer Getränke Vorsicht walten lassen? Was sollte unternommen werden, wenn sich irgend jemand von den Brüdern ungebührlich benimmt?
20 Min. Der Predigtdienstaufseher beschreibt die Vorkehrungen für das besondere Zeugnisgeben während des Kongresses, den die meisten Verkündiger besuchen werden. Wenn Brüder ihre Unterkunft nahe zusammen haben, können Auto- oder Busgruppen vor der Abreise zum Kongreß organisiert werden. Kleinere Gruppen können sich an einem passenden Ort treffen und sich dann schnell ins Gebiet begeben. Eine Gruppe von Pionieren und Verkündigern bespricht begeistert den Stoff unter „Wirst du zu dem ,Heuschrecken‘schwarm in Aktion gehören?“ und „Die Pläne für den Feldzug“. Lied 89 und Gebet.
WOCHE VOM 29. MAI
‘Seht nach Waisen und Witwen.’
20 Min. Lied 108 und örtliche Bekanntmachungen. Besprich das Interesse, das Jehova und Jesus Christus für Witwen zeigen, wie das aus Jesaja 1:17, 23; 10:1, 2; Jeremia 22:3; Hesekiel 22:7; Sacharja 7:9, 10; Maleachi 3:5 und Lukas 20:46, 47 hervorgeht.
20 Min. „Witwen und Waisen beistehen“ (Fragen und Antworten). Hebe hervor, was alle in der Versammlung in dieser Hinsicht tun können.
20 Min. Interviewe zunächst ein oder zwei Schwestern, die Witwen sind, und dann ein oder zwei junge Brüder oder Schwestern, die keinen Vater oder keine Mutter haben. Sie können erzählen, welche Freude sie bei der Zusammenarbeit mit anderen im Predigtdienst haben und inwiefern sie mit ihren eigenen Problemen leichter fertig werden, wenn sie anderen in geistiger Hinsicht helfen. Laß abschließend einige Anwesende erzählen, was sie als besonders hilfreich gefunden haben, um Personen in ihrem Gebiet oder ungläubige Glieder ihrer Verwandtschaft zu ermuntern. Lied 85 und Gebet.
WOCHE VOM 5. JUNI
15 Min. Lied 103 und örtliche Bekanntmachungen. Falls vom Mai noch Traktate übrig sind, können die Verkündiger sie im Juni verwenden, um Gespräche zu beginnen. Wenn noch viele Traktate übrig sind, könnte es ratsam sein, sie abzugeben, ohne zu versuchen, ein Gespräch zu beginnen. Sprich über Apostelgeschichte 4:20, und betone, daß wir mit den Menschen über das sprechen, was wir gehört und gesehen haben. Auch wenn man nicht viel über die Bibel weiß, gibt es keinen Grund, nicht zu predigen. Jeder von uns weiß etwas, hat biblische Wahrheiten kennengelernt und hat Jehovas Hilfe und den Nutzen, der sich aus dem Anwenden seines Wortes ergibt, selbst erfahren.
15 Min. Was könnten wir sagen? Bitte die Anwesenden, Schriftstellen zu nennen, mit deren Hilfe bei folgenden Situationen ein Zeugnis gegeben werden könnte: 1. Ein Angehöriger ist gestorben. 2. Ein Nachbar beklagt sich über Ungezogenheit der Nachbarkinder. 3. Ein Arbeitskollege spricht über die hohen Lebenshaltungskosten. 4. Ein Nachbar erwähnt gesundheitliche Probleme und die damit verbundenen Ausgaben. (Die Texte können, wenn möglich, auf eine Tafel geschrieben werden.) Wenn eine Schriftstelle genannt wird, könnte nach dem Hauptgedanken gefragt werden und danach, wie dieser angewandt werden kann. Weise auf die vielen sich für uns ergebenden Gelegenheiten hin, im Predigtdienst und anderswo diese Schriftstellen zu verwenden.
30 Min. Aus dem Bibellesen den größten Nutzen ziehen. Weise kurz darauf hin, daß Bibellesen eine Notwendigkeit für uns ist und für uns persönlich von Nutzen sein sollte. Es geht nicht nur darum, um des Lesens willen zu lesen. Wenn wir die Bibel lesen, lesen wir Gottes Wort. Ermuntere die Anwesenden mitzulesen, während ein Ältester oder ein Dienstamtgehilfe Matthäus 5:1-16 liest. (Verwende nicht viel Zeit für die Einleitung, sondern beginne sogleich mit dem Lesen der Schriftstelle. Achte darauf, für jede Frage gleich viel Zeit einzuräumen Es mag von Nutzen sein, bestimmte Verkündiger zu bitten, sich auf diesen Programmpunkt vorzubereiten, indem sie die „Wachtturm“-Artikel, in denen Teile der Bergpredigt behandelt worden sind, studieren.) Frage die Anwesenden, nachdem die ersten 5 Verse gelesen worden sind: Warum werden wir glücklich sein, wenn wir uns unserer geistigen Bedürfnisse bewußt sind? Inwiefern werden wir getröstet, wenn wir trauern? Weshalb macht uns das glücklich? Warum werden die Mildgesinnten die Erde ererben? Lies Vers 6-8, und frage: Was bedeutet es, zu hungern und zu dürsten? Inwiefern werden wir gesättigt und glücklich werden? Wie können wir zeigen, daß wir barmherzig sind? Weshalb werden wir glücklich, wenn uns Barmherzigkeit erwiesen wird? Wie können wir reinen Herzens sein? In welchem Sinne können wir Gott sehen? Lies Vers 9-12, und frage: Wie können wir friedsam sein? Warum werden wir glücklich, wenn wir „Söhne Gottes“ genannt werden? Warum können wir glücklich sein, wenn wir verfolgt werden? Lies abschließend Vers 13-16 und frage: Inwiefern sind wir das Salz der Erde? Inwiefern sind wir ein Licht in der Welt? Auf welche Weise kann jemandes Licht verborgen sein? Mache die Anwesenden darauf aufmerksam, daß weiterer Aufschluß in den kommenden „Wachtturm“-Ausgaben zu finden ist. Ermuntere alle, die Artikel über die Bergpredigt zu lesen und über den Aufschluß nachzusinnen. Wir sollten darauf achten, unsere Studiengelegenheiten zu nutzen und Gottes Wort mit dem Ziel zu lesen, Jehova besser kennenzulernen. Lied 77 und Gebet.