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  • Schätzt du deinen Besitz?
  • Unser Königreichsdienst 1978
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Unser Königreichsdienst 1978
km 5/78 S. 1

Schätzt du deinen Besitz?

1 Freust du dich heute über deinen Besitz? Handelt es sich um den gleichen Besitz, dessen sich David, ein treuer Diener Gottes, erfreute? David schrieb darüber: „Jehova ist das Teil des mir beschiedenen Anteils und meines Bechers. ... Die Meßschnüre selbst sind mir gefallen an lieblichen Orten. Wahrlich, mein eigener Besitz hat sich für mich als angenehm erwiesen“ (Ps. 16:5, 6).

2 Beachte, daß David den ihm „beschiedenen Anteil“ in Gott, dem Höchsten, fand. Sein kostbarer Besitz bestand in einem annehmbaren Verhältnis zu Jehova und in der Möglichkeit, ihm zu dienen. Dieser ihm beschiedene Anteil war für ihn „lieblich“. Im Gegensatz zum Leben ungläubiger „Menschen dieses Systems der Dinge“ drehte sich Davids Leben nicht um materielle Dinge. Was für ihn wirklich zählte, war das stetige Bewußtsein der Gegenwart Jehovas. Wenn er des Morgens aufwachte, drehten sich seine Gedanken um Gott, den Höchsten. David war durch die Erkenntnis „gesättigt“, daß Jehova stets bei ihm war, bereit, ihm zu helfen (Ps. 17:14, 15).

STEHT DER DIENST FÜR JEHOVA AN ERSTER STELLE?

3 Wie verhält es sich mit uns heute? Betrachten wir wie David unser Verhältnis zu Jehova und unseren Dienst für ihn als unseren kostbarsten Besitz? Ist das daran zu erkennen, daß wir mit vortrefflichen Werken beschäftigt sind, u. a. mit dem Predigen des Königreiches und dem Jüngermachen? Oder werden wir durch die täglichen Sorgen des Lebens, durch Vergnügungen, irgendein Hobby oder andere Interessen abgelenkt? Was tust du, wenn du die Wahl hast, dir entweder einen persönlichen Wunsch zu erfüllen oder im Predigtdienst tätig zu sein, beim Reinigen des Königreichssaals mitzuhelfen, ein krankes Glied der Versammlung zu besuchen usw.? Erhält der persönliche Wunsch häufig den Vorzug? Findest du die Zeit, deine Lieblingsfernsehsendung anzusehen oder einen Roman zu lesen, während du nicht dazu kommst, die Bibel oder biblische Veröffentlichungen zu lesen? Verbringst du am Samstagnachmittag mehrere Stunden mit Körperertüchtigung oder Entspannung, während du am Vormittag keine Zeit für den Predigtdienst hast, weil andere Dinge erledigt werden müssen? Oder stellst du bereitwillig deinen Zeitplan um, so daß du nach der Erfüllung anderer wichtiger Aufgaben den größten Teil der verbleibenden Zeit darauf verwenden kannst, Gliedern der Versammlung und auch Außenstehenden Hilfe zu leisten?

4 Das Werk des Predigens und Jüngermachens ist eine Möglichkeit, Außenstehenden zu helfen. Natürlich kann niemand für den einzelnen von uns entscheiden, wieviel Zeit er dieser Tätigkeit widmen sollte. Wäre es aber logisch, daß jemand, der Jehova wirklich liebt, dächte, es sei nicht von Belang, wieviel Zeit er einsetze, solange er zumindest etwas tue, selbst wenn er viel mehr tun könnte? Könnte jemand sagen, er schätze es, Gott und Christus zu dienen, wenn er mehr Zeit für ein Hobby oder ein anderes Vergnügen aufwendet als für Tätigkeiten, die mit dem Glauben zu tun haben? Gibt ein solcher wirklich sein Bestes? (Vergleiche Maleachi 1:8.)

5 Da wir wissen, daß wir von Gott und Christus zur Rechenschaft gezogen werden, sollten wir überprüfen, wie wir unsere Zeit nutzen (Röm. 14:10; 2. Kor. 5:10; vergleiche Lukas 12:35-40, 47, 48). Wir haben uns entschlossen, Gott und Christus zu dienen, und haben daher unschätzbare Segnungen empfangen, wie die Vergebung unserer Sünden, Gottes Hilfe und Leitung sowie die Verheißung auf ewiges Leben. Wie wir unsere Zeit verwenden, sollte daher im Einklang mit dem stehen, wozu wir uns bereit erklärt haben, und es sollte unsere Dankbarkeit für das zeigen, was Jehova Gott und Jesus Christus für uns getan haben. Jeder einzelne von uns kann sich fragen: Würde ich mir wünschen, vor Gott zu stehen, um meine vortrefflichen Werke überprüfen zu lassen? Bin ich bereit, wie David zu beten „Prüfe mich, o Jehova.“ (Ps. 26:2)?

6 Vielleicht stellen wir fest, daß wir unsere Zeit nicht gut genutzt haben, und fürchten nun geprüft zu werden. Wenn dem so ist, sollten wir ernsthaft daran denken, uns künftig zu verbessern. Unsere Liebe zu Jehova und Jesus Christus sollte uns drängen, ihnen mit ganzer Seele zu dienen. Wenn wir tun, was wir vernünftigerweise tun können, werden wir keinen Grund haben, eine sorgfältige Untersuchung der Werke, die wir als Christen verrichtet haben, zu fürchten. Ja, wir werden uns freuen, daß unsere vortrefflichen Werke überprüft werden, im Vertrauen darauf, daß uns Jehova belohnt (Hebr. 6:10).

7 Wir möchten wie David an unserem Verhältnis zu Jehova und unserem Dienst für ihn Freude finden. Wenn wir dies weiterhin als einen kostbaren Besitz betrachten, dürfen wir erwarten, von dem Richter Jesus Christus und somit auch von Jehova Gott anerkannt zu werden.

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