Nachrichten und ihre tiefere Bedeutung
Keine Evolution im Mutterleib
● Einst war die „Rekapitulationstheorie“ unter Evolutionisten eine vorherrschende Auffassung. Sie besagt, die Entwicklung des Kindes im Mutterleib sei eine kurzgedrängte Wiederholung der Entwicklungsgeschichte des Menschen. Diese Theorie ist bereits von den meisten Evolutionisten verworfen worden. Doch sollte nun auch jegliche noch verbliebene Ungewißheit weichen, wenn man die Entdeckungen berücksichtigt, die mit Hilfe moderner Geräte zur vorgeburtlichen Überwachung gemacht wurden. Ultraschallsonden und winzig kleine Linsensysteme, die in den Mutterleib eingeführt werden, haben Aufschluß über die Entwicklung des Kindes gegeben. Durch diese Entdeckungen sind, wie United Press International berichtet, „viele Mythen über die Entwicklung des Menschen verschwunden“.
In der UPI-Meldung heißt es weiter: „Die vorgeburtliche Überwachung, z. B. mit Hilfe der Amnioskopie und durch Ultraschallsonden, die die Gestalt des ungeborenen Fetus reproduzieren, hat ergeben, daß der Mensch keine vollständige Entwicklung des Lebens durchläuft — von einem primitiven Einzeller über ein fischähnliches Wasserlebewesen bis hin zum Menschen. ... Jede Stufe in der Entwicklung des Fetus ist spezifisch menschlich.“
Keine Aufteilung in Geistliche und Laien
● Die Auffassung, nur der Geistlichkeit als einem „höheren“ Stand sei das Lehren vorbehalten, während die Laienschaft als ein „niedrigerer“ Stand eingeordnet werde, sei, wie der presbyterianische Geistliche Thomas Gillespie aus Kalifornien (USA) in der Zeitschrift „Theology Today“ schreibt, „dem theologischen Verständnis von der Laienschaft in der Schrift fremd“.
Wenngleich auffalle, daß die Bibel von verschiedenen Rollen der Führerschaft spreche, so sei doch das ganze „Volk Gottes“ beauftragt, das Werk Gottes zu verrichten. Gillespie sagt: „Soweit es diesen Dienst an den Völkern der Erde betrifft, gibt es nicht die geringste Rechtfertigung ... für die Aufspaltung in ,gewöhnliche Gläubige‘ und ,Geistliche‘, in ,Amateure‘ und ,Fachleute‘, eine Aufspaltung, die für die heutige Verwendung des Ausdrucks ,Laien‘ kennzeichnend ist.“
Der Geistliche sagt, man müsse „das Bild der biblischen Einheit des ,laos‘ [Volkes] Gottes und den Dienst aller Glieder ehren“. Er fügt hinzu: „Sie wird nur dann zu erkennen sein, wenn die ,Nichtgeistlichen‘ bereit sind, sich zu erheben, wenn die ,Geistlichen‘ bereit sind, ihnen Platz zu machen, und wenn das gesamte Volk Gottes bereit ist hinauszuziehen.“
Zeigt sich aber in den großen Kirchen der Christenheit eine derartige Bereitwilligkeit?