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  • Nachrichten und ihre tiefere Bedeutung
  • Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1979
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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1979
w79 15. 7. S. 30-31

Nachrichten und ihre tiefere Bedeutung

Priester antwortet Papst

● In den letzten Jahren sind eine Anzahl katholischer Priester in verschiedenen Ländern politisch aktiv geworden, indem sie sogenannte „terroristische Vereinigungen“ oder „Guerillas“ unterstützt haben. Diese politische Haltung der Priester ist als „Theologie der Befreiung“ bekannt geworden. Als Papst Johannes Paul II. Mexiko besuchte, verurteilte er eine derartige Einmischung von Priestern in die Politik. Es bestehe zwar die Notwendigkeit, den Armen zu helfen, sagte er, Priester dürften aber nicht in politische Aktivitäten verwickelt werden, die zu Gewalt führten.

In diesem Zusammenhang erklärte der Papst: „Das Verständnis von Christus als Politiker, Revolutionär und Umstürzler von Nazareth läßt sich mit der Katechese der Kirche nicht in Einklang bringen. Die Evangelien zeigen deutlich, daß für Jesus alles, was seine Sendung als Knecht Jahwes verändert hätte, eine Versuchung war.“

Andere hohe Kirchenführer sagen ebenfalls, daß sich Priester nicht auf politische Aktivitäten einlassen sollten, die zu Blutvergießen führen würden. Aber ist das schon immer die Einstellung der Kirche gewesen? Wird sie diese Einstellung auch dann noch vertreten, wenn es irgendwann wieder zu einem Krieg zwischen Nationen kommt? Oder treffen auf die Kirche die Worte Jesu zu: „Sie sagen es wohl, aber handeln nicht entsprechend.“ (Matth. 23:3)?

Nach Ansicht des Priesters Ernesto Cardenal, der zu den Befürwortern der „Theologie der Befreiung“ in Lateinamerika zählt, ist das letztere der Fall. Er ist der Auffassung, daß die Kirche inkonsequent handle, wenn sie einerseits Priestern verbiete, sich auf solche politischen Kontroversen einzulassen, andererseits aber seit Jahrhunderten Regierungen segne, die töten. Auch die „New York Times“ nahm in einem Artikel zu diesem Widerspruch Stellung. Es hieß darin: „In der Vergangenheit unterstützten die katholischen Priester fast immer die Kriege ihrer Nation, segneten die Truppen und beteten um den Sieg, während auf der anderen Seite die Bischöfe öffentlich um den gegenteiligen Ausgang des Krieges beteten.“

Deutschland — ein Missionsland

● Seit Jahrhunderten wurde das Leben vieler Menschen in Deutschland von den Kirchen der Christenheit bestimmt. Doch jetzt trifft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), von zahlreichen freireligiösen Gemeinden unterstützt, Vorbereitungen, 1980 zu einem „missionarischen Jahr“ in der Bundesrepublik Deutschland zu machen. Warum hält man das für erforderlich? Der „Schweizerische Evangelische Pressedienst“ nennt den Grund: „Deutschland ist Missionsland geworden.“

Wie der Pressedienst ausführte, sei die Evangelisation jahrhundertelang ein Stiefkind der evangelischen Kirche gewesen. Man vertraute darauf, daß sich der christliche Glaube automatisch von Generation zu Generation fortpflanzen würde. Doch heute sei es anders. In dem Bericht heißt es: „Familie, Schule und Gesellschaft sind gegenwärtig keineswegs mehr zuverlässige Vermittler oder Trabanten des christlichen Glaubens. Die innere und äußere Auswanderung aus Kirche und Christentum habe einen unvermuteten Umfang erreicht.“

Sollten Kinder geschlagen werden?

● Früher war es üblich, daß Kinder Schläge erhielten, wenn es notwendig wurde. Doch haben unfähige Eltern mit dieser Gewohnheit Mißbrauch getrieben. Unter anderem hat das die meisten der heutigen Kinderpsychologen veranlaßt, sich gegen eine körperliche Züchtigung auszusprechen. Wenn es auch einige gibt, die heute anderer Auffassung sind, denkt die Mehrheit noch so, wie es die New Yorker Kolumnistin Brenda Woods zum Ausdruck brachte: „Es ist klar, daß keiner der Experten Schläge für eine gute Idee hält, aber sie wollen einen auch nicht länger in dem Glauben lassen, daß gelegentliche Schläge genauso verkehrt sind.“

Doch wie zum Beispiel der enorme Anstieg der Jugendkriminalität beweist, hat die Einstellung, ein Kind zu schlagen sei verkehrt, zu keinen guten Ergebnissen geführt. An wen müssen wir uns also wenden, wenn wir erfahren wollen, welches die vernünftigste Ansicht ist? Bestimmt an Gott, der die Menschen erschaffen hat. Sein inspiriertes Wort erklärt: „Torheit ist an das Herz eines Knaben geknüpft; die Rute der Zucht ist das, was sie von ihm entfernen wird“ (Spr. 22:15). Die Bibel macht deutlich, daß Zucht eine richtige Belehrung und ein gutes Beispiel einschließt. Zeigt sie aber, daß Schläge nicht dazugehören? Nein. Sprüche 23:13 sagt nämlich: „Enthalte doch dem, der noch ein Knabe ist, die Zucht nicht vor. Falls du ihn mit der Rute [oder der Hand] schlägst, wird er nicht sterben.“ (Vergleiche auch Sprüche 13:24.)

Eine solche Zucht sollte nicht aus Zorn oder Haß, sondern aus Liebe erteilt werden, wobei man dem Kind, das alt genug ist, es zu verstehen, mit passenden Worten erklärt, warum es bestraft wird. Eltern, die eine derart ausgeglichene, gottgemäße Ansicht haben, werden feststellen, daß sich diese Zucht auszahlt und Schläge immer weniger nötig werden.

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