Nachrichten und ihre tiefere Bedeutung
Homosexuelle abgelehnt
● George Sullivan, der Bürgermeister von Anchorage (Alaska), lehnte es ab, die Homosexuellenvereinigung von Alaska in das sogenannte Blaue Buch der Stadt aufzunehmen. Seine Entscheidung wurde von Richter Justin Ripley in höherer Instanz gerichtlich überprüft. Die Homosexuellenvereinigung vertrat den Standpunkt, der Entscheid „verletze das ihren Mitgliedern verfassungsmäßig zustehende Recht der Rede- und Versammlungsfreiheit“, berichtete „The National Observer“. Gemäß diesem Blatt soll Bürgermeister Sullivan gesagt haben: „Meines Wissens verstoßen Homosexualität und Inzucht immer noch gegen die staatlichen Gesetze. Ich hielt es daher nicht für richtig, in einer kommunalen Publikation derartige Eintragungen erscheinen zu lassen.“
Offensichtlich war es in den Augen des Bürgermeisters mit den bestehenden Staatsgesetzen nicht zu vereinbaren, eine Homosexuellengruppe in ein städtisches Adreßbuch von Organisationen des öffentlichen Dienstes aufzunehmen. Doch selbst wenn es heute keine Gesetze gegen Homosexualität und Blutschande gäbe, bliebe doch die Tatsache bestehen daß die höchste Autorität gegen solche Handlungen ist. Unter Gottes Volk in alter Zeit waren derartige Handlungen verboten (3. Mose 18:5-30). Überdies brachte der Apostel Paulus den für Christen geltenden Maßstab Jehovas mit den Worten zum Ausdruck: „Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei Männern liegen, ... werden Gottes Königreich ererben“ (1. Kor. 6:9, 10).
„Die größte Katastrophe“
● Der Nobelpreisträger Linus Pauling war der Hauptredner bei einem Treffen, das Anfang April 1976 in New York anläßlich des 100. Jahrestages der Gründung der American Chemical Society stattfand. Dr. Pauling sagte gemäß den „Chemical & Engineering News“, daß in 25 bis 50 Jahren „die größte Katastrophe in der Weltgeschichte eintreten werde“. In dem Blatt hieß es weiter: „Doch er rechnet damit, daß die Menschheit überlebt, und bis 2076 hat sie vielleicht ihre Probleme gelöst.“
Aus dem einen oder anderen Grund äußern sich gut unterrichtete Männer nicht sehr optimistisch über die Zukunft der Menschheit. Ganz sachlich betrachtet, weiß natürlich niemand von sich selbst, ob er morgen noch am Leben ist. Der Jünger Jakobus schrieb: „[Ihr wißt nicht,] was euer Leben morgen sein wird. Denn ihr seid ein Dunst, der für eine kleine Weile erscheint und dann verschwindet“ (Jak. 4:14).
Anders verhält es sich jedoch mit der Menschheit im allgemeinen. Über ihre Zukunft äußert sich die Bibel recht deutlich. Sie zeigt, daß die Menschheit innerhalb der heutigen Generation Gottes Krieg von Harmagedon erleben wird, in dem die Bösen vernichtet werden (Matth. 24:34; Offb. 16:14-16). Die Erde wird jedoch bestehenbleiben, und gerechtgesinnte Menschen werden überleben. Der Psalmist sagte: „Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen“ (Ps. 37:29).