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  • Was bedeutet der Spruch?
  • Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1976
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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1976
w76 1. 9. S. 542

Was bedeutet der Spruch?

Kümmere dich um dein eigenes Geschäft

Der von Gottes Geist inspirierte Schreiber der Sprüche sagte: „Wie einer, der die Ohren eines Hundes packt, ist irgendein Vorbeigehender, der sich erzürnt über den Zank, der nicht sein ist“ (Spr. 26:17).

Wenn ein Mann einen Zank oder Streit zwischen Personen beobachtet, kann es zwar sein, daß er Frieden stiftet, besonders dann, wenn er dazu ermächtigt ist und wenn die streitenden Parteien einverstanden sind, auf ihn zu hören und über seinen Rat nachzudenken (Gal. 6:1; 2. Tim. 2:24-26). Aber der Spruch handelt von einem Mann, der sich in eine Auseinandersetzung, mit der er eigentlich nichts zu tun hat, verwickeln läßt. Anfangs mag er vermittelt haben, doch läßt er sich gefühlsmäßig erregen und ergreift Partei. Er gleicht einem Mann, der die Ohren eines fremden Hundes packt. Wenn er losläßt, wird ihn der Hund anspringen und verletzen. Hält er sie fest, so sind beide Hände beansprucht, und er kann nichts anderes tun. Ebenso ergeht es jemandem, der sich in die Angelegenheiten anderer einmischt und versucht, sich aus dem Streit herauszuwinden; wahrscheinlich wird er mit beiden Parteien Schwierigkeiten bekommen. Wenn er die Finger nicht davonläßt, kann er sich nicht seinen eigenen rechtmäßigen Aufgaben widmen und verschlimmert außerdem nur noch den Streit. Das, worum er sich eigentlich kümmern sollte — sein eigenes Geschäft —, kann er nicht ausführen. Er wird Grund haben, zu bedauern, daß er sich in das Geschäft anderer Leute eingemischt hat (1. Petr. 4:15).

Vermeide Schwierigkeiten, indem du bescheiden lebst

Ein anderer Spruch lautet: „Das Lösegeld für eines Mannes Seele ist sein Reichtum, der Minderbemittelte aber hat kein Schelten gehört [hört keine Drohung, Elberfelder Bibel]“ (Spr. 13:8).

Reich zu sein hat gewisse Vorteile, doch Reichtum zu haben ist kein „ungetrübter“ Segen. Besonders in unruhigen Zeiten, wie sie die Welt heute durchmacht, laufen die Reichen und Männer in hohen politischen Stellungen sowie deren Familien oft Gefahr, entführt und nur gegen ein Lösegeld freigelassen zu werden. In günstigen Fällen kann der Reiche sein Leben und das seiner Angehörigen erkaufen. Doch manchmal wird der Entführte auch ermordet. Für einen Reichen besteht stets eine derartige Bedrohung.

Andererseits entbehrt zwar derjenige, der wenig hat, viele Bequemlichkeiten und materielle Dinge, deren sich ein Reicher erfreut, doch ist er nicht so sehr das Ziel von Kidnappern und politischen Terroristen. Das gilt noch mehr für einen Christen, dessen Bedürfnisse bescheiden sind und der seine Zeit und sein Bemühen nicht darauf verwendet, Reichtum aufzuhäufen oder Ruhm oder Macht zu erlangen. Er läßt sich nicht in Bestrebungen hineinziehen, die auf politische Einflußnahme abzielen, und läßt sich nicht in das Wirtschaftssystem verstricken, das heutzutage nur aus Kampf und Uneinigkeit besteht (2. Tim. 2:4).

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