Bekanntmachungen
PREDIGTDIENST
Als Jesus nach seiner Taufe wieder nach Nazareth, seiner Heimatstadt, zurückkehrte, ging er nach seiner Gewohnheit in die Synagoge. Er ließ sich die Buchrolle des Propheten Jesaja reichen und las dann die Stelle vor: „Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen die Freilassung zu predigen und den Blinden die Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.“ (Luk. 4:18, 19) Die Juden, denen Jesus dort in der Synagoge predigte, waren nicht buchstäblich blind und auch nicht buchstäblich in Gefangenschaft. Sie waren durch die Überlieferungen und Vorschriften nichtinspirierter Männer geistig blind geworden und in religiöser Hinsicht in Knechtschaft geraten, in die Gefangenschaft Groß-Babylons. Auch heute befinden sich die meisten Menschen in der Knechtschaft oder Gefangenschaft Groß-Babylons. Darum muß die Botschaft von der Freilassung auch heute gepredigt werden. Jehovas Zeugen predigen diese Botschaft heute in über 190 Ländern. Im Oktober bieten sie bei ihrer Tätigkeit überall die Zeitschrift Erwachet! an, die schon vielen Menschen geholfen hat, von Babylon der Großen frei zu werden. Der Beitrag für ein Jahresabonnement beläuft sich auf 5 DM (Österreich öS 30; Schweiz 5 sfr; Luxemburg 50 lfrs). Als Geschenk erhält in diesem Monat jeder neue Abonnent drei lehrreiche bibelerklärende Broschüren.
„WACHTTURM“-STUDIEN FÜR DIE WOCHE VOM
15. Oktober: Entwickle und übe Selbstbeherrschung, ¶ 1—23. Seite 585. Lieder: Nr. 84, 53.
22. Oktober: Entwickle und übe Selbstbeherrschung, ¶ 24—26, ferner: Selbstbeherrschung für den Fortschritt unerläßlich. Seite 592. Lieder: Nr. 57, 55.