Bekanntmachungen
DER GEBRAUCH THEOKRATISCHER KRIEGSLIST
In Kriegszeiten machen die verschiedenen Parteien große Anstrengungen, um ihre Bewegungen oder Pläne vor dem Feinde zu verheimlichen. Um den Feind im Ungewissen zu lassen oder ihn daran zu hindern, Kenntnis über ihre Absichten zu erlangen, wenden sie Kriegslist an. Soldaten Christi, die mit den Feinden Gottes zu tun haben, welche die Wahrheit hassen und andere daran hindern wollen, sie kennenzulernen, gebrauchen weislich theokratische Kriegslist. Dies tun sie, nicht um jemanden zu verletzen oder ihm Schaden zuzufügen, sondern um zu verhindern, daß die „Wölfe“ die Bemühungen vereiteln, durch die den schafähnlichen Menschen, die nach Erkenntnis der Wahrheit und Gerechtigkeit hungern, Hilfe gebracht werden soll. Wenn Christen solchen „Wölfen“ begegnen, wenden sie Kriegslist an, indem sie in Übereinstimmung mit Jesu Anweisung in Matthäus 10:16 so vorsichtig sind wie Schlangen und dabei so harmlos wie Tauben. Wie im April, so werden Jehovas Zeugen auch im Mai fortfahren, Menschen zu suchen, die wie Schafe sind, indem sie von Haus zu Haus gehen und bei den Leuten vorsprechen. Sie werden im Mai zwei Bibelstudienbücher mit zwei Broschüren anbieten. Beitrag 3 DM (Schweiz 4 Fr.). Alle, die im April am Werke teilnehmen, werden den Wunsch haben, Jehova auch im Mai und in den kommenden Monaten Ehre zu zollen.
SICH LOHNENDE POPULARITÄT
Viele Menschen denken, Popularität sei eine Errungenschaft an sich. Sofern es eine gute Ursache für diese Popularität gibt, könnten einige sie wohl als etwas Großes empfinden, aber bei vielen ist ihre Ursache relativ unwichtig. Dies trifft besonders zu auf dem Gebiete des Lesestoffes. Gewisse Leute wollen „Bestseller“ lesen, aber ein Leser, der unterscheiden kann, wird auch den Autor oder Herausgeber berücksichtigen. Deshalb nimmt die Zeitschrift Erwachet! an Popularität so schnell zu. Sie hat denselben Herausgeber wie Der Wachtturm. Sie zu lesen wirkt erfrischend, belebend und macht glücklich. Als Folge der in fünf Jahren erfolgten Zunahme um 150 % beträgt ihre Auflagezahl jetzt über zwei Millionen. Lies sie ein Jahr lang, zweimal im Monat für den geringen Beitrag von 4 DM (Schweiz 5 Fr.). Schreibe sogleich darum und laß dir außerdem die neueste Broschüre kostenlos zustellen.
Tagestexte für Juni
1. Jehova, mein Gott, du bist sehr groß, mit Majestät und Pracht bist du bekleidet … der die Himmel ausspannt gleich einer Zeltdecke … er hat die Erde gegründet auf ihre Grundfesten; sie wird nicht wanken immer und ewiglich. — Ps. 104:1, 2, 5. wX 1. 3. 57 1—3
2. Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft kundzutun. — Luk. 4:18, NW. wX 1. 2. 57 6
3. Ein Alter an Tagen setzte sich … tausend mal Tausende dienten ihm. — Dan. 7:9, 10. wX 1. 11. 56 9
4. Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis.— 1. Mose 1:26, NW. 1. 1. 57 4, 5
5. Zehn Männer werden ergreifen … den Rockzipfel eines jüdischen Mannes und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, daß Gott mit euch ist. — Sach. 8:23. wX 15. 1. 57 9, 10a
6. Ich wünsche aber, alle Menschen wären wie ich selbst. Doch jeder hat seine eigene Gabe von Gott, der eine diese, der andere jene. — 1. Kor. 7:7, NW. wX 1. 12. 56 6, 9a
7. Laßt uns aufeinander achtgeben, um uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Werken anzuregen, indem wir unsere Zusammenkünfte nicht versäumen, wie das bei etlichen Gewohnheit ist. — Heb. 10:24, 25, Me. wX 15. 12. 56 12
8. Aber wenn der Sklave beharrlich sagen sollte: „Ich habe meinen Meister, meine Frau und meine Söhne wirklich lieb; ich will nicht als Freigelassener Weggehen“, so … soll sein Meister sein Ohr mit einem Pfriem durchbohren, und er soll sein Sklave sein auf unbestimmte Zeit. — 2. Mose 21:5, 6, NW. wX 15. 2. 56 18, 20a
9. Sei weise, mein Sohn, und erfreue mein Herz, damit ich Antwort geben könne meinem Schmäher. — Spr. 27:11. wX 15. 10. 56 11
10. Sie ist frei, verheiratet zu werden, mit wem sie will; aber nur im Herrn. — 1. Kor. 7:39, NW. wX 15. 11. 56 13
11. Ja, fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt gemäß dem Gesetz, und ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung. — Heb. 9:22, NW. wX 1. 3. 56 25, 26
12. Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jeder Äußerung, die durch den Mund Jehovas ausgeht. — Matth. 4:4, NW. wX 15. 5. 56 16, 18, 19a
13. Nun sage ich den Ledigen [Jungfräulichen] und den Witwen: Es ist für sie gut, so zu bleiben wie ich selbst bin. Wenn es ihnen aber an Selbstbeherrschung mangelt, so laßt sie heiraten; denn es ist besser zu heiraten, als von Leidenschaft entflammt zu sein. — 1. Kor. 7:8, 9, NW. wX 1. 12. 56 10—12a
14. Ich fürchte aber, daß etwa, wie die Schlange Eva durch ihre List verführt hatte, euer Sinn verderbt und abgezogen werde von der Aufrichtigkeit und der Keuschheit, die ihr dem Christus schuldet. — 2. Kor. 11:3, NW. wX 15. 5. 56 16, 17
15. Ja, ich sehe sogar alles als Verlust an gegenüber dem überragenden Werte der Erkenntnis Christi. — Phil. 3:8, NW. wX 1. 6. 56 23, 24
„WACHTTURM“-STUDIEN FÜR DIE WOCHE VOM
2. Juni: Wie Jehovas Zeugen ihren Predigtdienst betrachten, ¶ 1—29. Seite 273.
9. Juni: Wie Jehovas Zeugen ihren Predigtdienst betrachten, ¶ 30—40, ferner: Aufseher über den Predigtdienst. Seite 280.