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  • Erfahrungen im Verkündigen von Jehovas Königreich
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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1950
w50 1. 12. S. 368

Erfahrungen im Verkündigen von Jehovas Königreich

ALLEINSTEHENDE VERKÜNDIGER IN HAWAII

Es war eine helle Freude, am letzten Freitag in Kawaihae mindestens drei alleinstehende Verkündiger in dieser am Strand gelegenen Stadt zu finden. Eine Familie sagte, sie seien vor etwa zehn Jahren durch einen Bruder, der früher im Gebiet wohnte, getauft worden. Einer von ihnen hatte uns im chinesischen Laden gesehen und uns später auf der Strasse angehalten, um mit uns Fühlung zu nehmen. Es scheint, dass während mehr als drei Jahren niemand hier vorbeigekommen ist, und die Religionisten hatten versucht, sie zum Verbrennen ihrer Bücher zu veranlassen, aber sie hatten sich geweigert und ihnen den Grund deutlich gesagt. Eine Familie verlor ihr Haus in der Flutwelle vom April 1946, ja, sie verlor alles, nur nicht das Buch Die Rettung. Nun möchten sie wiederum einige dieser älteren Bücher haben. Sie nahmen Exemplare der Publikationen ab, die wir gerade bei uns hatten, und abonnierten den Wachtturm und Erwachet! Die Zeitschrift Erwachet! und das Buch Ausgerüstet waren für sie etwas ganz Neues, und sie hatten grosse Freude, als wir ihnen von dem vielen erzählten, das geschehen ist, seitdem jemand das letzte Mal dort vorbeikam. Sie wussten nichts von der Gileadschule und den Kongressen. Wir trafen Anstalten, in zwei Wochen wieder vorbeizukommen und ein Studium des Buches „Gott bleibt wahrhaftig“ durchzuführen und ihnen behilflich zu sein, sich für den Königreichsdienst zu organisieren. Auf dieser grossen Insel von Hawaii gibt es viele abgelegene Orte, und durch die Gnade des Herrn hoffen wir sie bald erreichen zu können. — Sonderpionier.

FRÜCHTE DER NÄCHSTENLIEBE IN TENNESSEE

„Hier folgt die herzerquickende Geschichte von einem freundlichen Diener Jehovas und einem dankbaren Wandersmann, der drei kleine Kinder bei sich hatte. Vor einiger Zeit befand sich in den Bergen von Tennessee ein Zeuge auf dem Rückweg von einem Heimbibelstudium. Der Abend nahte, und es regnete. Als er langsam des Weges fuhr, sah er einen Mann, der kleine Kinder an der Hand führte und sich dem vom Winde getriebenen Regen entgegenzustemmen suchte. Der Zeuge hielt seinen Wagen an und lud sie ein, mit ihm zu fahren. Er erfuhr, dass der Mann mit den Kindern die letzten Tage gegen 150 Kilometer weit im Regen gewandert war. Der Zeuge lud sie ins Haus zum Übernachten und Essen ein. Der Wanderer wollte nicht im Hause bleiben, nahm aber warmes Essen an, und er und die Kinder blieben die Nacht über in der Scheune. Ehe sie sich für die Nacht niederlegten, wurde das Interesse des Wanderers auf die neue Welt der Gerechtigkeit gelenkt, und er erhielt ein Buch „Gott bleibt wahrhaftig“ als Geschenk. Nachdem er am andern Morgen dem Gastgeber für Essen und Obdach gedankt hatte und auch Wertschätzung bekundete für die neue Erkenntnis der Bibel und für das Buch, machte er sich mit seinen Kindern wieder auf den Weg. Der Schauplatz der Geschichte wechselt nun hinüber nach Keener, einer kleinen Stadt in Alabama. Der Wandersmann war weitergereist und hatte das Buch mitgenommen. Er und seine Kinder übernachteten in einem Hause in Keener, und er erzählte seinem Gastgeber von der neuen Welt der Gerechtigkeit. Sein Gastgeber bekundete Interesse und wollte das Buch „Gott bleibt wahrhaftig“ haben. Doch war es das geschätzte Eigentum des Reisenden, er konnte sich davon nicht trennen. Er sagte aber seinem Gastgeber, wie er eines bekommen könne; er solle doch dem freundlichen Diener Jehovas in Tennessee schreiben. Der Gastgeber schrieb tatsächlich und bekam ebenfalls ein solches Buch von demselben Diener Gottes, der dem Reisenden vorher Gastfreundschaft erwiesen hatte. Wieder einmal sieht man, wie Jehova auf mancherlei Weise wirkt, damit die ‚Schafe‘ gefunden werden.“

EIN KIND GEDENKT SEINES SCHÖPFERS

Jeden Tag greift ein Arzt in einer grösseren Stadt an der Westküste [USA.] fünf Schulkinder heraus, veranstaltet ein kleines Fest für sie und stellt ihnen dann etwa acht bis neun Minuten lang über den nationalen Rundfunk Fragen. Heute wurde eine Gruppe von Sieben- oder Achtjährigen befragt, und es wurde auch die Frage an sie gestellt: „Was möchtest du tun, wenn du erwachsen bist?“ Darauf hörte man ein kleines Mädchen antworten: „Ich möchte mit Jehovas Zeugen Missionarin sein.“ Der Arzt erwiderte: „Bestimmt wird aus dir eine vortreffliche Missionarin.“ — B. S., New York.

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