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  • 1. Timotheus
  • Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift — mit Studienverweisen
Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift — mit Studienverweisen
1. Timotheus

DER ERSTE BRIEF AN TIMOTHEUS

1 Paulus, ein Apostel+ Christi Jesu, unter [dem] Befehl Gottes,+ unseres Retters,*+ und Christi Jesu, unserer Hoffnung,+ 2 an Timọtheus*+, ein echtes Kind+ im Glauben:

Unverdiente Güte, Barmherzigkeit, Friede von Gott, [dem] Vater, und Christus Jesus, unserem Herrn.+

3 So, wie ich dich ermuntert habe, in Ẹphesus zu bleiben, als ich im Begriff war, meines Weges nach Mazedọnien zu gehen,+ so tue ich es jetzt, damit du gewissen Leuten gebietest+, nicht eine andere Lehre zu lehren+ 4 noch unwahren Geschichten+ und Geschlechtsregistern Aufmerksamkeit zu schenken, die zu nichts führen,+ sondern eher Fragen zur Nachforschung hervorrufen, als etwas von Gott darzureichen,* was mit Glauben in Verbindung ist. 5 Das Ziel* dieses Auftrags ist tatsächlich Liebe+ aus reinem Herzen+ und gutem Gewissen+ und ungeheucheltem+ Glauben. 6 Indem einige von diesen Dingen abgewichen sind,+ haben sie sich eitlem Gerede+ zugewandt 7 und wollen Gesetzeslehrer+ sein, begreifen aber weder die Dinge, die sie sagen, noch die Dinge, über die sie feste Behauptungen aufstellen.

8 Nun wissen wir, daß das GESETZ vortrefflich ist,+ vorausgesetzt, daß man es gesetzmäßig handhabt,+ 9 in der Erkenntnis der Tatsache, daß [das] Gesetz nicht für einen gerechten Menschen öffentlich bekanntgegeben ist, sondern für Gesetzlose+ und Widerspenstige,+ für Gottlose und Sünder, für die, denen es an liebender Güte fehlt,+ und für Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger,   10 Hurer+, Männer, die bei männlichen Personen liegen, Menschenräuber, Lügner, Falschschwörende+ und was sonst noch der gesunden Lehre+ entgegengesetzt ist,+ 11 gemäß der herrlichen guten Botschaft des glücklichen+ Gottes, mit der ich betraut worden bin.+

12 Ich bin Christus Jesus, unserem Herrn, der mir Kraft verliehen hat, dankbar, weil er mich als treu+ erachtete, indem er mir ein Dienstamt zuwies,+ 13 obwohl ich früher ein Lästerer und ein Verfolger+ und ein unverschämter+ Mensch war. Dennoch wurde mir Barmherzigkeit erwiesen,+ weil ich unwissend+ war und im Unglauben handelte. 14 Aber die unverdiente Güte unseres Herrn ist über die Maßen überströmend+ geworden mit Glauben und Liebe, die in Verbindung mit Christus Jesus sind.+ 15 Zuverlässig ist das Wort und verdient völlige Annahme,+ daß Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten.+ Unter diesen stehe ich an erster Stelle.+ 16 Dennoch wurde mir deshalb Barmherzigkeit erwiesen,+ damit Christus Jesus vornehmlich durch mich seine ganze Langmut als Musterbeispiel für die zeigen könnte, die ihren Glauben+ zum ewigen Leben+ in ihn setzen werden.

17 Dem König der Ewigkeit*+ nun, dem unvergänglichen+, unsichtbaren+, [dem] alleinigen Gott,+ sei Ehre und Herrlichkeit für immer und ewig.+ Amen.

18 Diesen Auftrag+ vertraue ich dir an, Kind, Timọtheus, gemäß den Voraussagen,+ die direkt zu dir hingeführt haben, damit du durch diese den vortrefflichen Kriegszug fortsetzest,+ 19 indem du [den] Glauben und ein gutes Gewissen bewahrst,+ das einige beiseite gedrängt haben,+ wodurch sie an [ihrem] Glauben Schiffbruch erlitten haben.+ 20 Zu diesen gehören Hymenạ̈us+ und Alexander+, und ich habe sie dem Satan übergeben,+ damit sie durch Züchtigung gelehrt werden*, nicht zu lästern.*+

2 Ich ermahne daher vor allem, daß Flehen, Gebete+, Fürbitten, Danksagungen in bezug auf* Menschen von allen Arten+ dargebracht werden, 2 in bezug auf Könige+ und alle, die in hoher Stellung sind,+ damit wir weiterhin ein ruhiges und stilles Leben führen können in völliger Gottergebenheit* und Ernsthaftigkeit.+ 3 Das ist vortrefflich und annehmbar+ in den Augen Gottes, unseres Retters,+ 4 dessen Wille es ist, daß alle Arten von Menschen+ gerettet werden+ und zu einer genauen Erkenntnis+ der Wahrheit kommen.+ 5 Denn da ist e i n Gott+ und e i n Mittler+ zwischen Gott+ und Menschen,+ ein Mensch, Christus Jesus,+ 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld* für alle*+ hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden. 7 Für dieses Zeugnis+ wurde ich zum Prediger und Apostel eingesetzt+ — ich rede die Wahrheit,+ ich lüge nicht —, zum Lehrer der Nationen+ in bezug auf Glauben+ und Wahrheit.

8 Daher möchte ich, daß die Männer an jedem Ort weiterhin Gebete darbringen, indem sie loyale Hände erheben,+ ohne Zorn+ und Streitgespräche.+ 9 Ebenso möchte ich, daß sich die Frauen in wohlgeordnetem Kleid mit Bescheidenheit+ und gesundem Sinn schmücken, nicht mit [besonderem] Flechten der Haare und mit Gold oder Perlen oder sehr kostspieligem Gewand,+ 10 sondern in einer Weise, wie es sich Frauen ziemt, die Gott zu verehren* bekennen,+ nämlich durch gute Werke.+

11 Eine Frau lerne in Stille* mit aller Unterwürfigkeit.+ 12 Ich erlaube einer Frau nicht, zu lehren+ oder Gewalt über einen Mann auszuüben,+ sondern sie sei in [der] Stille. 13 Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva.+ 14 Auch wurde Adam nicht betrogen,+ aber die Frau wurde gründlich betrogen+ und geriet in Übertretung.+ 15 Doch wird sie durch Kindergebären+ in Sicherheit bleiben*, vorausgesetzt, daß sie in Glauben und Liebe und Heiligung mit gesundem Sinn+ verharren.

3 Dieses Wort ist zuverlässig.+

Wenn jemand nach dem Amt eines Aufsehers*+ strebt, begehrt er vortreffliche Arbeit. 2 Der Aufseher* muß daher untadelig+ sein, Mann e i n e r Ehefrau, mäßig+ in den Gewohnheiten,* gesunden Sinnes+, ordentlich*+, gastfreundlich,*+ lehrfähig+, 3 kein lärmender Trinker,*+ kein Schläger,*+ sondern vernünftig,*+ nicht streitsüchtig*+, nicht geldliebend+, 4 ein Mann, der seinem eigenen Haushalt in vortrefflicher Weise vorsteht,*+ der die Kinder mit allem Ernst in Unterwürfigkeit hält+ 5 (in der Tat, wenn jemand seinem eigenen Haushalt nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Versammlung Gottes Sorge tragen?); 6 nicht ein Neubekehrter,*+ damit er nicht [vor Stolz] aufgeblasen werde+ und dem Urteil verfalle, das über den Teufel gefällt worden ist.+ 7 Ferner muß er auch ein vortreffliches Zeugnis* von Außenstehenden haben,+ damit er nicht in Schmach und in eine Schlinge+ des Teufels gerate.

8 Dienstamtgehilfen*+ müssen ebenfalls ernsthaft sein, nicht doppelzüngig*, nicht vielem Wein ergeben, nicht auf unehrlichen Gewinn erpicht,+ 9 die das heilige Geheimnis+ des Glaubens mit reinem Gewissen bewahren.+

10 Auch laßt diese zuerst auf [ihre] Eignung geprüft werden,+ darauf laßt sie als Diener tätig sein, wenn sie frei von Anklage sind.+

11 Frauen müssen ebenfalls ernsthaft sein, nicht verleumderisch,+ mäßig+ in den Gewohnheiten, treu in allen Dingen.+

12 Dienstamtgehilfen* seien Männer e i n e r Ehefrau,+ die Kindern und dem eigenen Haushalt in vortrefflicher Weise vorstehen.+ 13 Denn die, die in vortrefflicher Weise dienen, erwerben sich eine vortreffliche Stufe+ und großen Freimut der Rede*+ in dem Glauben, der in Verbindung mit Christus Jesus ist.

14 Ich schreibe dir diese Dinge, obwohl ich hoffe, in kurzem zu dir zu kommen,+ 15 für den Fall aber, daß ich aufgehalten werde, sollst du wissen, wie du dich im Hause Gottes zu benehmen hast,+ das die Versammlung [des] lebendigen Gottes, eine Säule und Stütze+ der Wahrheit, ist. 16 Ja, das heilige Geheimnis+ dieser Gottergebenheit* ist anerkannt groß: „Er wurde offenbar gemacht im Fleische,+ gerechtgesprochen im Geiste,+ erschien Engeln,+ wurde gepredigt unter [den] Nationen,+ geglaubt in [der] Welt,+ aufgenommen in Herrlichkeit.“+

4 Die inspirierte Äußerung* aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeitperioden+ einige vom Glauben abfallen werden,+ indem sie auf irreführende inspirierte Äußerungen*+ und Lehren von Dämọnen+ achtgeben, 2 durch die Heuchelei von Menschen, die Lügen reden,+ die in ihrem Gewissen+ gebrandmarkt sind, 3 die verbieten zu heiraten+ und gebieten, sich von Speisen zu enthalten,+ die Gott geschaffen hat,+ damit sie mit Danksagung von denen genossen werden, die Glauben haben+ und die Wahrheit genau erkennen. 4 Der Grund hierfür ist, daß jede Schöpfung Gottes vortrefflich+ und nichts verwerflich ist,+ wenn es mit Danksagung empfangen wird,+ 5 denn es wird durch Gottes Wort und Gebet dafür geheiligt*.

6 Wenn du den Brüdern diese Ratschläge erteilst, wirst du ein vortrefflicher Diener Christi Jesu sein, genährt mit den Worten des Glaubens und der vortrefflichen Lehre+, der du genau gefolgt bist.+ 7 Doch weise die unwahren Geschichten zurück,+ die verletzen, was heilig ist, und Altweibergeschwätz sind. Übe dich andererseits mit Gottergebenheit* als deinem Ziel.+ 8 Denn die Leibesübung* ist zu wenigem nützlich; Gottergebenheit*+ aber ist für alle Dinge nützlich,+ da sie eine Verheißung auf gegenwärtiges und künftiges Leben hat.+ 9 Dieses Wort ist zuverlässig und verdient völlige Annahme.+ 10 Denn dafür arbeiten wir hart und strengen uns an,+ weil wir unsere Hoffnung+ auf einen lebendigen Gott gesetzt haben, der ein Retter+ aller Arten von Menschen ist,+ besonders von treuen.+

11 Fahre fort, diese Dinge zu gebieten+ und sie zu lehren.+ 12 Niemand blicke je auf deine Jugend herab.+ Im Gegenteil, werde ein Vorbild+ für die Treuen+ im Reden, im Wandel, in [der] Liebe, im Glauben, in [der] Keuschheit.+ 13 Bis ich komme, widme dich weiterhin dem Vorlesen+, dem Ermahnen, dem Lehren. 14 Vernachlässige die Gabe+ in dir nicht, die dir durch eine Voraussage verliehen wurde+ und dadurch, daß dir die Körperschaft der älteren Männer* die Hände+ auflegte. 15 Sinne über diese Dinge nach;+ geh darin auf, damit dein Fortschritt+ allen [Menschen] offenbar werde. 16 Gib beständig acht auf dich selbst+ und auf dein Lehren.+ Bleibe bei diesen Dingen, denn dadurch, daß du dies tust, wirst du sowohl dich selbst als auch die retten, die auf dich hören.+

5 An einem älteren Mann* übe nicht strenge Kritik.+ Im Gegenteil, rede ihm bittend zu wie einem Vater, jüngeren Männern wie Brüdern, 2 älteren Frauen+ wie Müttern, jüngeren Frauen wie Schwestern+ mit aller Keuschheit.

3 Ehre Witwen, die wirklich Witwen sind.+ 4 Wenn aber irgendeine Witwe Kinder oder Enkel hat, so laß diese zuerst lernen, in ihrem eigenen Hause Gottergebenheit* zu pflegen+ und ihren Eltern und Großeltern beständig eine gebührende Vergütung zu erstatten,+ denn das ist in Gottes Augen annehmbar.+ 5 Die Frau nun, die wirklich Witwe ist und hilfsbedürftig hinterlassen wurde,+ hat ihre Hoffnung auf Gott gesetzt+ und verharrt Nacht und Tag im Flehen und in Gebeten.+ 6 Diejenige aber, die an sinnlicher Befriedigung+ Gefallen findet, ist tot+, obwohl sie lebt. 7 So fahre fort, diese Dinge zu gebieten,+ damit sie untadelig seien.+ 8 Bestimmt hat jemand, der für die Seinigen+ und besonders für seine Hausgenossen nicht sorgt,+ den Glauben+ verleugnet+ und ist schlimmer als ein Ungläubiger*.

9 Eine Witwe trage man in die Liste ein, wenn sie nicht weniger als sechzig Jahre alt ist, [die] e i n e s Mannes Ehefrau+ [war], 10 der man das Zeugnis vortrefflicher Werke gibt,+ wenn sie Kinder aufgezogen,+ wenn sie Fremde gastlich aufgenommen,+ wenn sie Heiligen die Füße gewaschen,+ wenn sie Bedrängten Hilfe geleistet hat+ [und] wenn sie fleißig jedem guten Werk nachgegangen ist.+

11 Jüngere Witwen dagegen weise ab, denn wenn sich ihre sexuellen Regungen zwischen sie und den Christus drängen,+ wollen sie heiraten 12 und haben ein Gericht [auf sich], weil sie ihre erste [Äußerung des] Glaubens mißachtet haben.+ 13 Zugleich lernen sie auch, unbeschäftigt zu sein, indem sie in den Häusern umherlaufen, ja nicht nur unbeschäftigt, sondern auch Schwätzer und solche, die sich in die Angelegenheiten anderer Leute einmischen+ und Dinge reden, die sich nicht gehören. 14 Daher möchte ich, daß die jüngeren Witwen heiraten,+ Kinder gebären+, einen Haushalt führen und dem Gegner keinen Anlaß zur Beschimpfung geben.+ 15 Tatsächlich haben sich bereits einige abgewandt, um dem Satan zu folgen. 16 Wenn irgendeine gläubige Frau Witwen* hat, so möge sie ihnen Hilfe leisten,+ und die Versammlung werde nicht damit belastet. Dann kann sie denen Hilfe leisten, die wirklich Witwen sind.+

17 Die älteren Männer,* die in vortrefflicher Weise als Vorsteher dienen,+ halte man doppelter Ehre für würdig,+ besonders die, die hart arbeiten in Wort und Lehre.+ 18 Denn das Schriftwort sagt: „Du sollst einem Stier, wenn er das Getreide ausdrischt, das Maul nicht verbinden“+ und: „Der Arbeiter ist seines Lohnes würdig.“+ 19 Gegen einen älteren Mann* nimm keine Anklage an, außer aufgrund der Aussage von zwei oder drei Zeugen.+ 20 Weise Personen, die Sünde treiben+, vor den Augen aller zurecht,+ damit auch die übrigen Furcht haben.+ 21 Ich gebiete dir feierlich vor Gott und Christus Jesus*+ und den auserwählten Engeln, diese Dinge ohne Vorurteil zu bewahren und nichts nach einer Neigung zu Voreingenommenheit zu tun.+

22 Lege niemals deine Hände+ jemandem voreilig auf;+ auch habe nicht teil an den Sünden anderer;+ bewahre dich selbst keusch.+

23 Trink nicht länger Wasser, sondern gebrauche ein wenig Wein+ um deines Magens und deiner häufigen Erkrankungen willen.

24 Die Sünden einiger Menschen sind öffentlich kund+ und führen direkt zum Gericht, bei anderen Menschen aber werden [die Sünden] später ebenfalls kund.+ 25 Ebenso sind auch die vortrefflichen Werke öffentlich kund,+ und die, die anders sind, können nicht verborgen gehalten werden.+

6 So viele, die als Sklaven unter einem Joch sind, sollen ihre Besitzer weiterhin aller Ehre würdig achten,+ damit von dem Namen Gottes und der Lehre nie nachteilig geredet werde.+ 2 Überdies mögen die, die gläubige Besitzer+ haben, nicht auf sie herabblicken,+ weil sie Brüder sind.+ Im Gegenteil, sie mögen um so bereitwilliger Sklaven sein, weil die, die den Nutzen ihres guten Dienstes empfangen,* Gläubige und Geliebte sind.

Fahre fort, diese Dinge zu lehren+ und diese Ermahnungen zu erteilen. 3 Wenn jemand eine andere Lehre lehrt+ und den gesunden+ Worten, denen unseres Herrn Jesus Christus, und der Lehre, die der Gottergebenheit* entspricht,+ nicht zustimmt, 4 so ist er [vor Stolz] aufgeblasen+ und versteht nichts,+ sondern ist wegen Streitfragen und Debatten über Worte+ geistig+ krank. Aus diesen Dingen entspringen Neid+, Streit, Lästerreden+, böse Verdächtigungen, 5 heftige Wortwechsel um Kleinigkeiten* von seiten der Menschen, die verderbten Sinnes+ und der Wahrheit beraubt sind+ und denken, Gottergebenheit sei ein Mittel zum Gewinn.+ 6 Gewiß ist sie ein Mittel zu großem Gewinn,+ [diese] Gottergebenheit*+ zusammen mit Selbstgenügsamkeit*+. 7 Denn wir haben nichts in die Welt hineingebracht, und wir können auch nichts mit hinaustragen.+ 8 Wenn wir also Lebensunterhalt und Bedeckung haben, werden wir mit diesen Dingen zufrieden sein.+

9 Die aber, die entschlossen sind, reich zu werden, fallen in Versuchung+ und in eine Schlinge und in viele unsinnige und schädliche Begierden,+ die die Menschen in Vernichtung und Verderben stürzen.+ 10 Denn die Geldliebe+ ist eine Wurzel+ von schädlichen Dingen aller Arten,*+ und indem einige dieser Liebe nachstrebten, sind sie vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst mit vielen Schmerzen überall durchbohrt.+

11 Du aber, o Mensch Gottes, fliehe vor diesen Dingen.+ Jage aber nach Gerechtigkeit, Gottergebenheit*, Glauben, Liebe, Ausharren, Mildgesinntheit.+ 12 Kämpfe den vortrefflichen Kampf des Glaubens,*+ ergreife fest das ewige Leben, wozu du berufen worden bist und wofür du die vortreffliche öffentliche Erklärung+ vor vielen Zeugen abgegeben hast.

13 Vor den Augen Gottes, der alles am Leben erhält*, und Christi Jesu,* der als ein Zeuge+ vor Pọntius Pilạtus+ die vortreffliche öffentliche Erklärung abgab,+ gebe ich dir Weisung,+ 14 daß du das Gebot auf fleckenlose und untadelige Weise bis zum Offenbarwerden+ unseres Herrn Jesus Christus hältst. 15 Dieses [Offenbarwerden] wird der glückliche und einzige Machthaber+ zu seinen eigenen* bestimmten Zeiten+ zeigen, [er,] der König+ derer, die als Könige regieren, und Herr+ derer, die als Herren herrschen, 16 der allein Unsterblichkeit* hat,+ der in einem unzugänglichen Licht wohnt,+ den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann.+ Ihm sei Ehre+ und ewige Macht. Amen.

17 Gib denen, die reich+ sind im gegenwärtigen System der Dinge*, Weisung, nicht hochmütig* zu sein+ und ihre Hoffnung nicht auf unsicheren Reichtum zu setzen,+ sondern auf Gott, der uns alle Dinge reichlich darbietet zum Genuß;+ 18 Gutes zu wirken,+ reich zu sein an vortrefflichen Werken,+ freigebig zu sein, bereit zu teilen,+ 19 indem sie für sich sichere Schätze sammeln+ als vortreffliche Grundlage+ für die Zukunft, damit sie das wirkliche Leben fest ergreifen.+

20 O Timọtheus, behüte, was als anvertrautes Gut bei dir hinterlegt ist,+ indem du dich von den leeren Reden abwendest, die verletzen, was heilig ist, und von den Widersprüchen der fälschlich so genannten „Erkenntnis“.+ 21 Denn indem einige eine solche [Erkenntnis] zur Schau gestellt haben, sind sie vom Glauben abgewichen.+

Möge die unverdiente Güte mit euch sein.

Od.: „Gottes, [des] Retters von uns“. Gr.: theoú sōtḗros hēmṓn; lat.: Dẹi salvatọris nọstri; J17,18,22(hebr.): haʼElohím Mōschiʽénu.

„An Timotheus“. Gr.: Timothéōi (sprich: Timothéō), bedeutet „Gott ehrend“.

Wtl.: „[als] eine Hausverwaltung [Gottes]“. Gr.: oikonomían.

Wtl.: „Ende“. Gr.: télos.

Od.: „Dem ewigen König“.

„Durch Züchtigung gelehrt werden“. Od.: „gezüchtigt werden“, „unterwiesen (erzogen) werden“.

Od.: „lästerlich zu reden“.

„In bezug auf“. Od.: „für“.

„Gottergebenheit“, אAVg; J7,8: „Furcht Jehovas“.

„Ein entsprechendes Lösegeld“. Gr.: antílytron (von antí, „gegen“, „als Entsprechung [Ersatz] für“, „an Stelle“, u. lýtron, „Lösegeld“, „[bezahlter] Loskauf[spreis]“). Vgl. Mat 20:28, Fn. („Lösegeld“).

Od.: „alle Arten von Menschen“.

„Gott zu verehren“, אA; J7,8: „Furcht Jehovas“.

Od.: „Ruhe“.

Od.: „wird sie . . . gerettet werden“.

„[Dem] Amt eines Aufsehers“. Gr.: episkopḗs; J17(hebr.): peqidhúth, „[der] Aufsicht“.

„Aufseher“. Gr.: epískopon; J17​(hebr.): upheqídh, „Und ein Aufseher“.

Wtl.: „nüchtern“.

Wtl.: „geordnet“.

Wtl.: „Fremden zugeneigt“.

Wtl.: „nicht [dem] Wein ergeben“.

Wtl.: „kein Austeiler von Schlägen“.

Wtl.: „nachgiebig“, „nachsichtig“.

Wtl.: „ohne Kampf[sucht]“.

„Ein Mann, der . . . vorsteht“. Wtl.: „ein . . . Vorstehender“.

„Ein Neubekehrter“. Wtl.: „ein Neophyt“. Gr.: neóphyton.

Od.: „einen vortrefflichen Ruf [bei]“.

Od.: „Diakone“. Gr.: diakónous; lat.: diạconos.

Wtl.: „doppelt (zweimal) redend“.

Od.: „Diakone“. Gr.: diákonoi; lat.: diạcones.

 Od.: „großen Freimut“.

„Gottergebenheit“, אAVg; J7,8: „Furcht Jehovas“.

Od.: „Der Geist“.

Od.: „auf irreführende Geister“.

Od.: „es wird . . . heiliggehalten (als geheiligt behandelt)“. Gr.: hagiázetai; lat.: sanctificạtur; J17(hebr.): jequddásch.

„Gottergebenheit“, אAVg; J7,8: „der Furcht Jehovas“.

Wtl.: „leibliche Übung [als Sportler]“. Gr.: sōmatikḗ gymnasía; lat.: corporạlis exercitạtio.

„Gottergebenheit“, אAVg; J7,8: „die Furcht Jehovas“.

Od.: „Körperschaft der Ältesten“. Gr.: presbyteríou; J17,18(hebr.): hasseqením, „die Ältesten“. Siehe 4Mo 11:25.

Od.: „An einem Ältesten“. Gr.: Presbytérōi (sprich: presbytérō), Dat. Sg.

„Gottergebenheit“, אA; J7,8: „Weisheit und Furcht Jehovas“.

„Ein Ungläubiger“, אAVgSyp; J13,​14,18: „einer, der Jehova verleugnet hat“.

„Witwen“, d. h. verwitwete Angehörige.

Od.: „Die Ältesten“.

Od.: „einen Ältesten“. Gr.: presbytérou.

Siehe Anh. 6E.

„Die den Nutzen ihres guten Dienstes empfangen“, אA; J7,8: „die am Guten von Jehova auf Erden teilhaben“.

„Gottergebenheit“, אAVg; J7,8: „Furcht Jehovas“.

Od.: „gegenseitige Zänkereien (Reibereien)“.

„Gottergebenheit“, אAVg; J7,8: „Furcht Jehovas“.

Od.: „Zufriedenheit“.

Od.: „aller schädlichen Dinge“.

„Gottergebenheit“, AVgSyp; J7,8: „der Furcht Jehovas“.

Od.: „Kämpfe für den Sieg im rechten (guten) Kampf des Glaubens“.

Od.: „zum Leben bringt“.

Siehe Anh. 6E.

„Seinen eigenen“. Kann sich sowohl auf „Offenbarwerden“ als auch auf „Machthaber“ beziehen.

Wtl.: „Untödlichkeit“. Gr.: athanasían; lat.: inmortalitạtem.

Od.: „[in der . . .] Ordnung der Dinge“. Gr.: aiṓni; lat.: saeculi; J17,18,22(hebr.): haʽōlám hasséh, „[in] dieser Ordnung der Dinge“.

Od.: „überheblich (arrogant, anmaßend)“.

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