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Täglich in den Schriften forschen – 2026
es26

Juni

Montag, 1. Juni

Du, o Jehova, bist nämlich gut und vergibst gern (Ps. 86:5)

Wir profitieren schon heute von Jesu Loskaufsopfer. Auf der Grundlage des Lösegelds vergibt Jehova unsere Sünden. Dazu ist er nicht verpflichtet. Aber er möchte es gern (Ps. 103:3, 10-13). Manche fühlen sich unwürdig und denken, sie hätten die Vergebung Jehovas nicht verdient. Tatsächlich können wir sie uns auch nicht verdienen. Der Apostel Paulus schrieb: „Ich bin es nicht wert, ein Apostel genannt zu werden.“ Doch er verstand: „Durch Gottes unverdiente Güte bin ich, was ich bin“ (1. Kor. 15:9, 10). Wenn wir unsere Sünden bereuen, vergibt uns Jehova – nicht weil wir es verdienen, sondern weil er uns liebt. Falls dir Gefühle der Unwürdigkeit zu schaffen machen, dann denk daran, dass Jehova das Lösegeld nicht für sündenlose Menschen beschafft hat, sondern für reumütige Sünder (Luk. 5:32; 1. Tim. 1:15). w25.01 5:3-4

Dienstag, 2. Juni

Mit Freundlichkeit tut man sich selbst einen Gefallen, doch mit Grausamkeit bringt man sich in Schwierigkeiten (Spr. 11:17)

Wir haben nicht immer Einfluss darauf, was andere sagen oder tun, aber wir haben Einfluss darauf, wie wir reagieren. Und oft ist die beste Reaktion zu vergeben. Warum? Weil sich Jehova genau das von uns wünscht und wir ihn lieben. Wenn wir wütend bleiben und nicht vergeben, könnte es sein, dass wir uns unvernünftig verhalten und uns sogar selbst schaden (Spr. 14:17, 29, 30). Ärger loszulassen schützt unser Herz davor, von Verbitterung zerfressen zu werden. Wir machen uns dadurch außerdem selbst ein Geschenk: Wir können wieder nach vorn schauen und unsere Lebensfreude zurückgewinnen. Wie kannst du verletzte Gefühle überwinden? Gib dir Zeit zum Heilen. Nachdem eine buchstäbliche Verletzung behandelt worden ist, braucht es eine gewisse Zeit, bis sich der Körper erholt hat. Genauso ist es bei emotionalen Wunden. Es mag eine Zeit dauern, bis sie verheilen und wir bereit sind, von Herzen zu vergeben (Pred. 3:3; 1. Pet. 1:22). Bitte Jehova darum, dass du es schaffst zu vergeben. w25.02 8:8-11

Mittwoch, 3. Juni

Die feste Nahrung ist für reife Menschen (Heb. 5:14)

Zu den Grundlehren gehören Reue, Glauben, Taufe, Auferstehung und Ähnliches (Heb. 6:1, 2). Diese Lehren bilden das Fundament des christlichen Glaubens. Deshalb sprach der Apostel Petrus an Pfingsten über solche Themen (Apg. 2:32-35, 38). Um ein Christ werden zu können, muss man die Grundlehren akzeptieren. Wie der Apostel Paulus sagte, würde jemand, der nicht an die Auferstehung glaubt, den gesamten christlichen Glauben ablehnen (1. Kor. 15:12-14). Allerdings dürfen wir uns nicht mit den Grundwahrheiten zufriedengeben. Wir brauchen auch feste geistige Nahrung. Dazu gehören nicht nur Jehovas Gesetze, sondern auch seine Grundsätze, die uns Einblick in seine Denkweise geben. Damit diese Nahrung ihre volle Wirkung entfalten kann, müssen wir Gottes Wort studieren, darüber nachdenken und danach leben. So lernen wir, Entscheidungen zu treffen, die Jehova gefallen. w24.04 14:12-13

Donnerstag, 4. Juni

Einwohner von Ninive werden im Gericht aufstehen (Mat. 12:41)

Jehova erinnerte Jona daran, dass die Niniviten „nicht einmal zwischen Richtig und Falsch unterscheiden“ konnten (Jona 1:1, 2; 3:10; 4:9-11). Jesus griff dieses Beispiel später auf, um Jehovas Barmherzigkeit und Gerechtigkeit zu verdeutlichen. Er sagte: „Einwohner von Ninive werden … im Gericht aufstehen.“ Wie ist diese Aussage zu verstehen? Jesus lehrte, dass es eine „Auferstehung zum Gericht“ geben wird (Joh. 5:29). Er bezog sich hierbei auf seine tausendjährige Regierung, in der „Gerechte“ und „Ungerechte“ auferstehen werden (Apg. 24:15). Die „Auferstehung zum Gericht“ betrifft die Ungerechten. Jehova und Jesus werden ihr Verhalten beobachten und beurteilen, ob sie bereit sind das, was sie lernen, umzusetzen. Falls ein auferstandener Ninivit sich weigert Jehova anzubeten, wird das Urteil ewiger Tod sein (Jes. 65:20). Doch alle, die sich der wahren Anbetung anschließen, werden ein positives Urteil erhalten. Sie haben die Aussicht, für immer am Leben zu bleiben (Dan. 12:2). w24.05 18:13-14

Freitag, 5. Juni

Der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren war (Luk. 19:10)

Jesus verkörperte die Barmherzigkeit seines Vaters auf vollkommene Weise (Joh. 14:9). Durch das, was er sagte und tat, machte er deutlich, dass sein Vater Menschen liebt und jedem helfen möchte, den Kampf gegen die Sünde zu gewinnen. Jesus weckte in sündigen Menschen den Wunsch, ihr Leben zu ändern und ihm nachzufolgen (Luk. 5:27, 28). Er wusste, was vor ihm lag. Mehr als einmal sagte er seinen Jüngern, man werde ihn verraten und an einem Pfahl hinrichten (Mat. 17:22; 20:18, 19). Ihm war bewusst, dass sein Opfer die Sünde der Welt wegnehmen würde. Jesus sagte, dass er nach seinem Tod „Menschen aller Art“ zu sich ziehen würde (Joh. 12:32). Um Jehova zu gefallen, müssten sie Jesus als ihren Herrn anerkennen und seinen Fußspuren folgen. Dadurch könnten sie schließlich „von der Sünde befreit“ werden (Röm. 6:14, 18, 22; Joh. 8:32). Aus diesem Grund sah Jesus mutig und bereitwillig einem qualvollen Tod ins Auge (Joh. 10:17, 18). w24.08 31:11-12

Samstag, 6. Juni

Unter allen Völkern muss zuerst die gute Botschaft bekannt gemacht werden (Mar. 13:10)

Erinnerst du dich noch, wie es war, als du die Wahrheit aus Gottes Wort kennengelernt hast? Dir wurde bewusst, dass dein himmlischer Vater dich liebt, dass er dich in die Familie seiner Anbeter aufnehmen will, dass er versprochen hat allem Leid ein Ende zu machen, dass du in der neuen Welt geliebte Verstorbene wiedersehen kannst und vieles mehr (Mar. 10:29, 30; Joh. 5:28, 29; Röm. 8:38, 39; Offb. 21:3, 4). Das alles hat dich tief berührt (Luk. 24:32). Du hast Liebe zur Wahrheit entwickelt und konntest das, was du gelernt hast, nicht für dich behalten (Vergleiche Jeremia 20:9.). Wenn die Liebe zur biblischen Wahrheit unser Herz erfüllt, können wir nicht schweigen (Luk. 6:45). Wir fühlen uns dann wie die Christen im 1. Jahrhundert, die sagten: „Wir … können nicht aufhören, über das zu reden, was wir gesehen und gehört haben“ (Apg. 4:20). Weil wir die Wahrheit lieben, möchten wir so vielen Menschen wie möglich davon erzählen. w24.05 20:5, 7

Sonntag, 7. Juni

Dient Jehova voller Freude (Ps. 100:2)

Als Zeugen für Jehova sprechen wir mit anderen über unseren himmlischen Vater, weil wir ihn lieben und weil wir möchten, dass sie ihn kennenlernen. Einigen von uns fällt der Dienst allerdings schwer. Woran kann das liegen? Vielleicht sind sie sehr schüchtern und trauen sich nicht zu, Gespräche zu führen. Oder sie fühlen sich bei dem Gedanken, unangemeldet zu fremden Leuten zu gehen, nicht wohl. Manche haben Angst, auf Ablehnung zu stoßen. Und anderen wurde beigebracht Konflikten aus dem Weg zu gehen. Das alles sind Gründe, die es einem schwer machen können, über die gute Botschaft zu sprechen. Fällt es dir auch manchmal schwer, in den Dienst zu gehen? Wenn ja, dann sei nicht entmutigt. Vielleicht stehst du einfach nicht gern im Mittelpunkt oder gehst Konflikten am liebsten aus dem Weg. Und keiner möchte abgelehnt werden – schon gar nicht, wenn er versucht, anderen etwas Gutes zu tun. Jehova weiß genau, was dir zu schaffen macht, und er möchte dir helfen (Jes. 41:13). w24.04 16:1-2

Montag, 8. Juni

Bei den Bescheidenen ist Weisheit (Spr. 11:2)

Was, wenn du beim Bibellesen feststellst, dass du dich in einigen Bereichen verbessern könntest? Dann setz dir realistische Ziele, statt zu versuchen an allem gleichzeitig zu arbeiten. Vielleicht hilft dir folgender Ansatz: Mach dir eine Liste von den Punkten, in denen du dich verbessern möchtest, und wähle einen oder zwei davon aus. Die anderen Punkte kannst du dir für später aufheben. Was wäre ein guter Start? Vielleicht möchtest du mit einem Ziel beginnen, das leicht zu erreichen ist. Oder du suchst dir ein Gebiet aus, wo du dringenden Verbesserungsbedarf siehst. Wenn dein Ziel feststeht, dann forsche in unseren Publikationen zu diesem Thema nach. Bitte Jehova darum, dass er dir „sowohl den Wunsch als auch die Kraft gibt“, dein Ziel zu erreichen (Phil. 2:13). Dann gilt es, das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Sobald du Fortschritte an dir beobachtest, motiviert dich das bestimmt, dir dein nächstes Ziel vorzunehmen. Und wenn du dich in einer Eigenschaft verbessert hast, wird es dir wahrscheinlich leichterfallen, an einer weiteren zu arbeiten. w24.09 36:13-14

Dienstag, 9. Juni

Ihr habt euch in dieser Sache in jeder Hinsicht als rein erwiesen (2. Kor. 7:11)

Vielleicht bist du niedergeschlagen, weil andere unter den Folgen deines Handelns zu leiden haben. Was dann? Tu dein Möglichstes, den Schaden wieder­gut­zu­machen. Dazu gehört eine aufrichtige Entschuldigung. Bitte Jehova, den Betroffenen beizustehen. Er kann sowohl dir als auch ihnen helfen, weiterzumachen und inneren Frieden zurückzugewinnen. Lerne aus deinen Fehlern und lass dich weiter von Jehova gebrauchen. Dazu passt, was der Prophet Jona erlebt hat. Statt der Aufforderung Jehovas zu folgen, nach Ninive zu gehen, floh er in die entgegengesetzte Richtung. Doch er ließ sich von Jehova korrigieren und lernte aus seinem Fehler (Jona 1:1-4, 15-17; 2:7-10). Jehova gab Jona nicht auf, sondern schickte ihn erneut nach Ninive. Diesmal gehorchte Jona ohne zu zögern. Er ließ sich nicht von Gefühlen der Unwürdigkeit daran hindern, den Auftrag Jehovas anzunehmen (Jona 3:1-3). w24.10 40:10-11

Mittwoch, 10. Juni

Bereut also und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden, sodass von Jehova Zeiten der Erholung kommen (Apg. 3:19)

Jehova streicht unsere Sünden oder Schulden nicht einfach, sondern er löscht sie aus. Wenn eine Summe durchgestrichen wird, sind die Zahlen normalerweise noch lesbar. Auslöschen ist etwas anderes. Denken wir daran, dass Tinte in alter Zeit eine Mischung aus Ruß, Gummi und Wasser war. Sie konnte mit einem feuchten Schwamm entfernt werden. Wenn eine Schuld also ausgelöscht wurde, verschwand sie vollständig. Man konnte nicht mehr sehen, was einmal notiert worden war. Es war, als hätte es diese Aufzeichnung nie gegeben. Macht das nicht Mut? Wenn Jehova unsere Sünden vergibt, sind sie für immer ausgelöscht (Ps. 51:9). w25.02 7:11

Donnerstag, 11. Juni

Ärgere dich nicht und fang nicht an, Schlechtes zu tun (Ps. 37:8)

Wenn andere uns falsch einschätzen oder schlecht behandeln, haben wir die Gewissheit, dass Jehova die Wahrheit kennt. Die Tatsache, dass er letzten Endes für Recht sorgen wird, hilft uns unfaire Behandlung zu ertragen. Dinge Jehova zu überlassen schützt uns davor, von Ärger oder Verbitterung zerfressen zu werden. Solche Gefühle könnten dazu führen, dass wir überreagieren, die Freude verlieren oder dass unsere Freundschaft zu Jehova Schaden nimmt. Folgen wir stattdessen dem guten Beispiel Jesu, selbst wenn es uns nicht vollkommen gelingt. Manchmal sagen oder tun wir etwas, das wir später bereuen (Jak. 3:2). Und manche Ungerechtigkeiten hinterlassen schlimme seelische oder körperliche Narben. Trifft das auf dich zu? Dann sei dir sicher, dass Jehova genau weiß, was du durchmachst. Und auch Jesus, der zu Unrecht litt, versteht deine Gefühle (Heb. 4:15, 16). Wie gut, dass Jehova uns in seinem Wort praktische Hinweise gegeben hat, die uns bei Ungerechtigkeiten eine Hilfe sein können. w24.11 44:12-13

Freitag, 12. Juni

Gott will, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat (Joh. 6:29)

Wer ewiges Leben erhalten möchte, muss an Jesus glauben (Joh. 3:16-18, 36). Viele Juden, an die sich Jesus wandte, waren nicht ohne Weiteres bereit, an ihn zu glauben. Sie fragten ihn: „Was für ein Zeichen vollbringst du, damit wir es sehen und dir glauben?“ (Joh. 6:30). Dann erwähnten sie, dass ihre Vorfahren zur Zeit von Moses Manna bekamen, das ihr tägliches Brot war (Neh. 9:15; Ps. 78:24, 25). Für die Menschenmenge stand also immer noch im Vordergrund, von buchstäblichem Brot satt zu werden. Und als Jesus über „das wahre Brot vom Himmel“ sprach, das ihnen im Gegensatz zum Manna ewiges Leben geben konnte, wollten sie nicht einmal wissen, was damit gemeint war (Joh. 6:32). Sie waren so auf ihre körperlichen Bedürfnisse fixiert, dass ihnen die wichtigen Wahrheiten entgingen, die Jesus ihnen vermitteln wollte. w24.12 48:10-11

Samstag, 13. Juni

Der, der alles gemacht hat, ist Gott (Heb. 3:4)

Vielleicht wird sich dein Kind in der Schule irgendwann damit beschäftigen, dass hinter vielen Formen in der Natur bestimmte Gesetzmäßigkeiten stecken. Schneeflocken zum Beispiel setzen sich aus geometrischen Mustern zusammen, die als Fraktale bezeichnet werden. Fraktale Strukturen findet man oft in der Natur. Doch wer steckt hinter den Gesetzen dieser wunderschönen Muster? Wer ist verantwortlich für die Ordnung in der Natur? Je mehr sich dein Kind mit solchen Fragen beschäftigt, desto wahrscheinlicher ist es, dass es einen starken Glauben an einen Schöpfer entwickelt. Wenn es alt genug ist, könntest du ihm auch einmal folgende Frage stellen: „Wenn Gott uns erschaffen hat, ist es dann nicht vernünftig anzunehmen, dass er auch für Moralgesetze gesorgt hat, die uns glücklich machen?“ Als Nächstes könntest du herausstellen, dass die Bibel diese wertvolle Anleitung enthält. w24.12 50:8

Sonntag, 14. Juni

Tatsächlich wird von sexueller Unmoral unter euch berichtet, und zwar von einer solchen Unmoral, wie es sie nicht einmal unter Ungläubigen gibt – nämlich dass ein Mann mit der Frau seines Vaters zusammenlebt (1. Kor. 5:1)

Unter dem Einfluss des heiligen Geistes gab der Apostel Paulus in einem Brief die Anweisung, einen reuelosen Sünder aus der Versammlung zu entfernen (1. Kor. 5:13). Wie sollten sich treue Christen ihm gegenüber verhalten? Paulus forderte sie auf, „keinen Umgang mehr“ mit ihm zu haben. Was meinte er damit? Wie er erklärte, schloss das ein, „nicht einmal mit einem solchen Menschen [zu] essen“ (1. Kor. 5:11). Mit jemandem zu essen kann leicht dazu führen, dass man noch mehr Zeit mit ihm verbringt. Offensichtlich wollte Paulus also ausdrücken, dass die Versammlung keinen Kontakt mit diesem Mann pflegen sollte. Das wäre ein Schutz vor seinem schlechten Einfluss (1. Kor. 5:5-7). Zusätzlich würde dem Mann dadurch vielleicht bewusst werden, wie weit er sich von Jehovas Maßstäben entfernt hatte. Das könnte ihn dazu bewegen, sich für sein Verhalten zu schämen und zu bereuen. w24.08 33:4-5

Montag, 15. Juni

Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gegeben hat (Joh. 3:16)

In Israel gab es den jährlichen Sühnetag. Der Hohe Priester brachte an diesem Tag Tieropfer für das Volk dar. Natürlich konnten diese Opfer Sünden nicht vollständig sühnen, da Tiere kein gleichwertiger Ersatz für Menschen sind. Aber solange die Israeliten bereuten und die von Jehova geforderten Opfer darbrachten, war er bereit, ihre Sünden zu vergeben (Heb. 10:1-4). Diese Regelung machte den Israeliten bewusst, dass sie sündig waren. Doch Jehova hatte eine endgültige Regelung zur Sündenvergebung im Sinn: Sein geliebter Sohn hat sich „ein für alle Mal geopfert, um die Sünden vieler zu tragen“ (Heb. 9:28). Jesus gab „sein Leben als Lösegeld für viele“ (Mat. 20:28). w25.02 6:9-10

Dienstag, 16. Juni

Bleibt wachsam und hört nicht auf zu beten, damit ihr nicht in Versuchung geratet (Mat. 26:41)

„Der Geist ist zwar voller Eifer, aber der Körper ist schwach“ (Mat. 26:41b). Mit diesen Worten zeigte Jesus Verständnis für unsere Unvollkommenheit. Gleichzeitig sind sie eine Warnung: Wir dürfen nicht zu selbstsicher werden. Jesu Jünger hatten am gleichen Abend selbstbewusst zum Ausdruck gebracht, sie würden nie von der Seite ihres Herrn weichen (Mat. 26:35). Sie hatten die besten Beweggründe. Es war ihnen allerdings nicht bewusst, wie schnell man unter Druck einknicken kann. Deshalb warnte Jesus sie mit den Worten des heutigen Tagestextes. Was geschah später bei Jesu Festnahme? Waren die Jünger wachsam geblieben und hielten sie fest zu Jesus? Oder gaben sie der Versuchung nach zu fliehen? Durch ihre Unachtsamkeit wurden sie leider von der Situation überrascht und taten genau das, was sie nie tun wollten: Sie ließen ihren Herrn im Stich (Mat. 26:56). w24.07 29:1-2

Mittwoch, 17. Juni

Durch den Tod seines Sohnes wurden wir mit Gott versöhnt (Röm. 5:10)

Adam und Eva verloren nicht nur die Aussicht auf ewiges Leben, sondern auch das gute Verhältnis zu ihrem Vater Jehova. Anfangs waren die beiden Teil von Gottes Familie (Luk. 3:38). Doch durch ihren Ungehorsam verloren sie das Privileg, zu dieser Familie zu gehören, und das noch bevor sie Kinder bekamen (1. Mo. 3:23, 24; 4:1). Wir als ihre Nachkommen müssen deshalb mit Jehova versöhnt werden – also wieder in ein gutes Verhältnis zu ihm kommen (Röm. 5:10, 11). Einem Nachschlagewerk zufolge kann das hier verwendete griechische Wort für „versöhnen“ auch bedeuten „den Feind zum Freund machen“. Erstaunlicher­weise ergriff Jehova selbst die Initiative dafür. Wodurch machte er Versöhnung möglich? Durch die Sühneregelung. Sie ist die von Jehova getroffene Maßnahme, durch die sündige Menschen wieder in ein gutes Verhältnis zu ihm kommen können. In den Hebräischen Schriften beschreibt das Wort Sühne einen Ausgleich, sodass etwas Verloren­gegangenes oder Zerstörtes zurückgewonnen oder durch etwas Gleichwertiges ersetzt werden kann. w25.02 6:7-8

Donnerstag, 18. Juni

Traurigkeit im Sinne Gottes führt zur Reue und damit zur Rettung (2. Kor. 7:10)

Der Apostel Paulus schrieb: „Dieser Verweis vonseiten der Mehrheit genügt für einen solchen Menschen“ (2. Kor. 2:5-8). Mit anderen Worten: Die Erziehungs­maßnahme hatte ihren Zweck erfüllt und den Mann, der sexuelle Beziehungen mit seiner Stiefmutter gehabt hatte, zur Reue geführt (1. Kor. 5:1; Heb. 12:11). Paulus schrieb deshalb, die Versammlung solle dem Mann „verzeihen und ihn trösten“. Er forderte sie auch auf, ihm ihre „Liebe zu bestätigen“. Die Korinther sollten dem Mann also nicht einfach nur gestatten, zu Jehovas Volk zurückzukehren, sondern ihm durch ihre Worte und ihr Verhalten zeigen, dass sie ihm wirklich vergeben hatten und ihn liebten. So würde er deutlich erkennen, dass sie sich über seine Rückkehr freuten. w24.08 33:4, 6-8

Freitag, 19. Juni

Ihr wart öffentlich Beleidigungen und Schwierigkeiten ausgesetzt (Heb. 10:33)

Der Apostel Paulus konnte voller Überzeugung über Ausharren sprechen. Er erinnerte seine Glaubensbrüder daran, dass es in solchen Situationen darauf ankommt, nicht auf sich selbst zu vertrauen, sondern auf Jehova. Voller Mut sagte er: „Jehova ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten“ (Heb. 13:6). Auch einige unserer Brüder und Schwestern heute erleiden Verfolgung. Wir können sie durch unsere Gebete unterstützen und manchmal auch durch praktische Hilfe. Die Bibel sagt allerdings ganz offen, dass „alle, die mit Christus Jesus verbunden sind und in Gottergebenheit leben wollen, auch verfolgt werden“ (2. Tim. 3:12). Aus diesem Grund müssen wir uns alle auf schwierige Zeiten vorbereiten. Vertrauen wir weiter fest auf Jehova und seien wir uns sicher, dass er uns helfen wird, mit jeder Prüfung zurechtzukommen. Er wird allen seinen treuen Dienern schon bald Erleichterung verschaffen (2. Thes. 1:7, 8). w24.09 37:17-18

Samstag, 20. Juni

Viele von den Korinthern, die die Botschaft hörten, wurden gläubig und ließen sich taufen (Apg. 18:8)

Was half den Korinthern, sich taufen zu lassen? (2. Kor. 10:4, 5). Gottes mächtiger heiliger Geist und sein Wort. Dadurch konnten sie drastische Änderungen in ihrem Leben vornehmen und schlechte Gewohnheiten ablegen (Heb. 4:12). Schließlich befanden sich unter denen, die die gute Botschaft annahmen, Menschen, die früher Trinker, Diebe und Homosexuelle waren (1. Kor. 6:9-11). Interessanter­weise kamen die Korinther nicht zu dem Schluss, es sei aussichtslos, gegen ihre schlechten Gewohnheiten anzukämpfen. Statt zu denken, sie würden es nie schaffen, Christen zu werden, gaben sie sich die allergrößte Mühe, den schmalen Weg zum ewigen Leben zu betreten (Mat. 7:13, 14). Hält dich noch eine bestimmte Gewohnheit oder ein bestimmtes Verhalten von der Taufe ab? Gib den Kampf nicht auf! Bitte Jehova um seinen heiligen Geist, damit du dem Druck, etwas Schlechtes zu tun, widerstehen kannst. w25.03 9:15-17

Sonntag, 21. Juni

Wenn es irgendjemandem von euch an Weisheit fehlt, dann soll er Gott immer wieder darum bitten (Jak. 1:5)

Jehova hat versprochen, uns die nötige Weisheit zu geben, damit wir herausfinden können, ob eine Entscheidung ihm gefällt. Diese Weisheit gibt er „allen großzügig und ohne Vorwürfe“ (Jak. 1:5). Wenn du Jehova um Anleitung gebeten hast, dann achte genau auf seine Antwort. Dazu ein Vergleich: Du hast dich verlaufen und fragst jemanden, der sich auskennt, nach dem Weg. Würdest du anschließend einfach weitergehen, ohne seine Antwort abzuwarten? Natürlich nicht. Du würdest dir die Wegbeschreibung aufmerksam anhören. Ähnlich ist es, wenn du Jehova um Weisheit bittest. Versuch, seine Antwort zu erkennen, indem du herausfindest, welche biblischen Gesetze und Prinzipien zu deiner Situation passen. Wenn du zum Beispiel überlegst, ob du zu einer Feier gehst, könntest du durchdenken, was die Bibel über wilde Partys und schlechten Umgang sagt und wie wichtig es ist, Gottes Königreich über persönliche Vorlieben zu stellen (Mat. 6:33; Röm. 13:13; 1. Kor. 15:33). w25.01 3:6-7

Montag, 22. Juni

Seht! Meine Diener werden essen, ihr aber werdet Hunger leiden (Jes. 65:13)

In Jesajas Prophezeiung erkennt man einen klaren Unterschied zwischen den Bewohnern des geistigen Paradieses und denen, die nicht darin leben. Jehova versorgt seine Diener reichlich mit allem, was sie brauchen, um ihm nah zu bleiben. Wir haben seinen heiligen Geist, die Bibel und jede Menge geistige Nahrung, sodass wir „essen“, „trinken“ und uns „freuen“ können. (Vergleiche Offenbarung 22:17.) Von denen, die nicht im geistigen Paradies sind, heißt es hingegen, dass sie „Hunger leiden“, „Durst leiden“ und „Schande erdulden“. Sie genießen nicht die Vorteile, die eine Freundschaft zu Jehova mit sich bringt (Am. 8:11). Jehova versorgt sein Volk wirklich großzügig (Joel 2:21-24). Er schenkt uns geistige Nahrung im Überfluss. Neben der Bibel und unseren Veröffentlichungen haben wir unsere Website sowie Zusammenkünfte und Kongresse. Wir können uns jeden Tag an einem reich gedeckten Tisch bedienen und sind dadurch im Glauben gesund und gut ernährt. w24.04 17:5-6

Dienstag, 23. Juni

Eure Worte sollen immer freundlich sein (Kol. 4:6)

Wie kannst du jemand wissen lassen, dass du gern eine feste Freundschaft mit ihm beginnen würdest? Du könntest ihn fragen, wann ein günstiger Zeitpunkt für ein Gespräch wäre. Trefft euch an einem Ort, wo ihr nicht unbeobachtet seid, oder telefoniert miteinander. Kommuniziere klar und deutlich, dass du den anderen näher kennenlernen möchtest (1. Kor. 14:9). Wenn nötig, gib ihm Zeit zum Nachdenken (Spr. 15:28). Und wenn das Interesse nicht auf Gegenseitigkeit beruht, dann respektiere das. Was, wenn jemand dich anspricht? Wahrscheinlich brauchte der andere Mut, um den ersten Schritt zu machen. Sei also freundlich und respektvoll. Falls du Zeit zum Nachdenken brauchst, dann sag das einfach. Versuch deine Antwort aber nicht zu lang hinauszuzögern (Spr. 13:12). Wenn du kein Interesse an einer festen Freundschaft hast, dann bring das taktvoll, aber klar und deutlich zum Ausdruck. Bist du dagegen an der anderen Person interessiert, dann sprecht offen darüber, was ihr von einer Beziehung erwartet. Es könnte nämlich sein, dass eure Erwartungen unterschiedlich sind. w24.05 21:12-13

Mittwoch, 24. Juni

Ich trete dir im Namen von Jehova, dem Herrn der Heere, entgegen (1. Sam. 17:45)

David war wahrscheinlich noch keine zwanzig, als er einmal das Heerlager der Israeliten besuchte. Er bekam mit, dass der Philisterriese Goliath „die Schlachtreihe Israels“ verhöhnte (1. Sam. 17:10, 11). Die Soldaten waren in Angst und Schrecken. Warum? Weil sie sich auf Goliaths Größe konzentrierten und sich von seinen Drohungen einschüchtern ließen (1. Sam. 17:24, 25). David betrachtete die Situation aus einer anderen Perspektive. Für ihn richteten sich die Beleidigungen nicht einfach gegen das Heer Israels, sondern gegen „das Heer des lebendigen Gottes“ (1. Sam. 17:26). David dachte in erster Linie an Jehova. Er vertraute darauf, dass der Gott, der ihm als Hirten geholfen hatte, ihn auch jetzt nicht im Stich lassen würde. Daher stellte er sich Goliath mutig entgegen und siegte! (1. Sam. 17:45-51). w24.06 25:7

Donnerstag, 25. Juni

Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott. Ich werde dich stärken, ja, ich werde dir helfen. Ich werde dich wirklich festhalten mit meiner rechten Hand der Gerechtigkeit (Jes. 41:10)

Stellen wir uns vor, wie unser Leben aussehen würde, wenn wir Jehova nicht kennen würden. Das kann uns helfen, treu zu ihm zu stehen und zu demselben Schluss zu kommen wie der Psalmist: „Für mich aber ist es gut, Gottes Nähe zu suchen“ (Ps. 73:28). Wir können uns jeder Herausforderung der heutigen letzten Tage stellen, weil wir dem „lebendigen und wahren Gott … dienen“ (1. Thes. 1:9). Unser Gott ist für uns eine Realität, und wir wissen, dass er sich für seine Diener einsetzt. Das hat er in der Vergangenheit bewiesen und heute können wir das auch beobachten. Uns steht die größte Drangsal bevor, die es je gegeben hat. Doch wir müssen sie nicht allein durchstehen. Wir alle können „voller Zuversicht sagen: ‚Jehova ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten‘“ (Heb. 13:5, 6). w24.06 25:17-18

Freitag, 26. Juni

Ihr werdet den Unterschied zwischen einem Gerechten und einem Bösen sehen (Mal. 3:18)

In der Bibel werden mehr als 40 Könige Israels namentlich erwähnt. Selbst gute Könige wie David begingen schwere Fehler. Über ihn sagte Jehova: „Mein Diener David … ist mir von ganzem Herzen gefolgt und hat immer getan, was in meinen Augen richtig war“ (1. Kö. 14:8). Dabei hatte David mit einer verheirateten Frau Ehebruch begangen und durch eine Intrige dafür gesorgt, dass ihr Mann in einer Schlacht getötet wurde (2. Sam. 11:4, 14, 15). Andererseits machten viele untreue Könige einiges richtig. Da war zum Beispiel Rehabeam. Wie die Bibel sagt, „handelte er schlecht“ (2. Chr. 12:14). Doch sie berichtet auch Gutes über ihn. Auf Jehovas Befehl hin ließ er zu, dass sich zehn Stämme von seinem Königreich lossagten. Auch baute er befestigte Städte für sein Volk (1. Kö. 12:21-24; 2. Chr. 11:5-12). Wonach beurteilte Jehova, ob ein König treu war oder nicht? Er achtete offensichtlich darauf, wie es in seinem Herzen aussah, ob er seine Fehler bereute und ob er an der wahren Anbetung festhielt. w24.07 30:1-3

Samstag, 27. Juni

Erzieht sie weiter nach den Maßstäben und der Anleitung Jehovas (Eph. 6:4)

Was ist, wenn ein getaufter Minderjähriger (unter 18 Jahren) schwer sündigt? Die Ältestenschaft wird zwei Älteste bitten, sich mit ihm und seinen gläubigen Eltern zu treffen. Sie werden die Eltern fragen, was sie bereits unternommen haben, um ihrem Kind zu helfen zur Reue zu finden. Wenn der Minderjährige eine gute Einstellung hat und die Eltern sein Herz erreichen, können die beiden Ältesten entscheiden, dass keine weiteren Schritte nötig sind. Schließlich hat Jehova den Eltern die Verantwortung übertragen, ihre Kinder liebevoll anzuleiten und zu erziehen (5. Mo. 6:6, 7; Spr. 6:20; 22:6; Eph. 6:2-4). Die Ältesten werden mit den Eltern im Gespräch bleiben, um sicherzustellen, dass der Minderjährige die Hilfe bekommt, die er braucht. Doch was, wenn ein getaufter Minderjähriger an seinem Fehlverhalten festhält und nicht bereut? In diesem Fall trifft sich ein Komitee aus Ältesten mit ihm und seinen gläubigen Eltern. w24.08 34:18

Sonntag, 28. Juni

Geben macht glücklicher als Empfangen (Apg. 20:35)

Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie schön es ist, ein Geschenk zu erhalten. Doch noch schöner ist es, wenn man selbst der Geber ist. Dass Jehova uns so gemacht hat, ist gut für uns. Warum? Weil wir dadurch unser Glück selbst beeinflussen können. Wenn wir nach Möglichkeiten Ausschau halten, anderen Gutes zu tun, steigert das unsere Freude. Es ist wirklich wunderbar, wie Jehova uns gemacht hat (Ps. 139:14). Da die Bibel Geben mit Glück in Zusammenhang bringt, ist es nicht verwunderlich, dass Jehova als der „glückliche Gott“ beschrieben wird (1. Tim. 1:11). Er ist der erste und größte Geber. „Durch ihn haben wir Leben und bewegen uns und existieren“, wie der Apostel Paulus sagte (Apg. 17:28). „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk“ kommt von Jehova (Jak. 1:17). Wahrscheinlich möchten wir alle gern ein bisschen mehr vom Glück des Gebens verspüren. Das können wir, wenn wir uns Jehovas Großzügigkeit zum Vorbild nehmen (Eph. 5:1). w24.09 39:1-4

Montag, 29. Juni

Lasst uns in dem Maß, wie wir Fortschritte gemacht haben, auf demselben Weg geordnet weitergehen (Phil. 3:16)

Dienstamt­gehilfen, die sich mit den Voraussetzungen für Älteste beschäftigen, könnten das Gefühl bekommen, sie würden es nie schaffen, sich zu eignen. Doch denk daran, dass weder Jehova noch seine Organisation Perfektion von dir erwarten (1. Pet. 2:21). Und es ist sein mächtiger heiliger Geist, der dir hilft die nötigen Eigenschaften zu entwickeln (Phil. 2:13). Gibt es einen bestimmten Bereich, in dem du dich verbessern möchtest? Sprich mit Jehova darüber. Stell Nachforschungen zu dem Thema an und bitte einen Ältesten um Vorschläge, woran du konkret arbeiten könntest. Hör nicht auf, dich weiter­zu­entwickeln. Bitte Jehova dich zu schulen und zu formen, damit er dich noch besser in der Versammlung einsetzen kann (Jes. 64:8). Wir wünschen dir Jehovas Segen für deine Bemühungen, dich als Ältester zu eignen. w24.11 47:17-18

Dienstag, 30. Juni

Gott ist nicht ungerecht. Er vergisst eure Arbeit und die Liebe nicht, die ihr für seinen Namen gezeigt habt, indem ihr den Heiligen gedient habt und weiter dient (Heb. 6:10)

Keiner von uns sollte denken, er hätte ein Anrecht auf Jehovas Barmherzigkeit – selbst wenn er schon auf viele Jahre treuen Dienstes zurückblickt. Natürlich vergisst Jehova nicht, was wir alles für ihn getan haben. Doch er hat seinen Sohn als Geschenk für uns gegeben, nicht als Bezahlung für geleistete Dienste. Würden wir behaupten, wir hätten Jehovas Barmherzigkeit verdient oder hätten Anspruch auf eine besondere Behandlung, würden wir damit eigentlich ausdrücken, Jesus wäre umsonst gestorben. (Vergleiche Galater 2:21.) Der Apostel Paulus wusste, dass er sich Gottes Anerkennung nicht erkaufen konnte. Warum hat er sich dann so verausgabt? Nicht, um sich etwas zu verdienen, sondern aus Dankbarkeit für Jehovas unverdiente Güte (Eph. 3:7). Auch wir möchten uns aus Dankbarkeit weiter mit ganzem Herzen für Jehova einsetzen. w25.01 5:5-6

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