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  • D’Buch vum Hiob hëlleft dir a schwéieren Zäiten

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  • D’Buch vum Hiob hëlleft dir a schwéieren Zäiten
  • De Wachtturm mécht Jehova säi Kinnekräich bekannt (Studienausgab) 2025
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  • GOTT LÉISST ZOU, DATT DEN HIOB LEIT
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De Wachtturm mécht Jehova säi Kinnekräich bekannt (Studienausgab) 2025
w25 Dezember S. 2-7

STUDIENARTIKEL 48

LIDD 129 Gedëlleg halen aus

D’Buch vum Hiob hëlleft dir a schwéieren Zäiten

„Gott handelt mat Sécherheet net schlecht“ (HIOB 34:12)

ËM WAT GEET ET?

Am Bibelbuch Hiob gi mir gewuer, firwat Gott Misär zouléisst a wéi mir et packen a schwéieren Zäiten auszehalen.

1, 2. Firwat ass et derwäert, d’Bibelbuch Hiob ze liesen?

HAST du kürzlich das Bibelbuch Hiob gelesen? Obwohl es schon rund 3500 Jahre alt ist, zählt es zu den Meisterwerken der Weltliteratur. Wegen seines einfachen Aufbaus, seines wunderschönen Schreibstils und seiner kraftvollen Sprache wurde sein Verfasser einmal als „literarisches Genie“ bezeichnet. Geschrieben wurde das Buch von Moses, aber der eigentliche Autor ist Jehova (2. Tim. 3:16).

2 Das Buch Hiob ist ein äußerst bedeutender Teil der Bibel. Es dreht sich um ein wichtiges Thema, das alle Menschen und alle Engel betrifft: die Heiligung des Namens Jehovas. Es gibt uns Einblick in Jehovas Eigenschaften – seine Liebe, Weisheit, Gerechtigkeit und Macht. Der Ausdruck „der Allmächtige“ kommt darin 31 Mal vor, öfter als in allen anderen Bibelbüchern zusammen. Und es beantwortet verschiedene Fragen des Lebens, darunter eine, über die sich viele Menschen den Kopf zerbrechen: Warum lässt Gott Leid zu?

3. Wat hu mir dovun, d’Bibelbuch Hiob ze studéieren?

3 Von einem Berg aus hat man einen guten Blick auf die gesamte Umgebung. Ähnlich ermöglicht uns das Bibelbuch Hiob, die Probleme des Lebens wie Jehova aus der Vogelperspektive zu sehen. Wie kann uns dieses Buch in schwierigen Zeiten trösten? Was haben die Israeliten möglicherweise aus der Geschichte von Hiob gelernt, und was können wir für uns mitnehmen? Wie können wir anderen mit diesem Bibelbericht helfen?

GOTT LÉISST ZOU, DATT DEN HIOB LEIT

4. Wat war beim Hiob anescht ewéi bei den Israelitten an Ägypten?

4 Hiob lebte im Land Uz, das wahrscheinlich östlich des verheißenen Landes und irgendwo im Norden von Arabien lag. Damals waren die Israeliten Sklaven in Ägypten und hatten sich dort auf den Götzenkult eingelassen (Jos. 24:14; Hes. 20:8). Anders als sie hielt Hiob treu zu seinem Gott. Jehova sagte: „Auf der Erde gibt es keinen wie ihn“ (Hiob 1:8).a Hiob war außergewöhnlich reich und genoss großes Ansehen – mehr als alle anderen Bewohner des Ostens (Hiob 1:3). Die Treue dieses einflussreichen Mannes muss dem Teufel ein Dorn im Auge gewesen sein!

5. Firwat huet Jehova zougelooss, datt den Hiob huet misse leiden? (Hiob 1:20-22; 2:9, 10).

5 Satan behauptete, Hiob würde sich von Jehova abwenden, wenn ihm schweres Leid zustoßen würde (Hiob 1:7-11; 2:2-5). Diese dreiste Unterstellung warf viele Fragen auf, die unbedingt geklärt werden mussten. Obwohl Jehova Hiob sehr liebte, gab er dem Teufel die Gelegenheit, Beweise für seine Behauptung zu liefern (Hiob 1:12-19; 2:6-8). Daraufhin wurden Hiobs Herden vernichtet, seine zehn Kinder kamen um und er hatte von Kopf bis Fuß schlimme Geschwüre. Doch diese sadistischen Angriffe des Teufels konnten Hiobs Treue nicht brechen. (Lies Hiob 1:20-22; 2:9, 10.) Nach einiger Zeit erhielt er seine Gesundheit, seinen Reichtum und sein Ansehen zurück, und Jehova schenkte ihm zehn weitere Kinder. Außerdem wurde sein Leben durch ein Wunder um 140 Jahre verlängert, sodass er noch vier Generationen seiner Nachkommen erlebte (Hiob 42:10-13, 16). Was haben Diener Jehovas in alter Zeit möglicherweise aus diesem Bericht gelernt, und was können wir für uns mitnehmen?

6. Wéi hunn d’Israelitten eventuell vun der Geschicht vum Hiob profitéiert? (Kuck och d’Bild.)

6 Mögliche Lehren für die Israeliten. Die Israeliten hatten in Ägypten kein leichtes Leben. Josua und Kaleb zum Beispiel verbrachten ihre Jugend als Sklaven. Und dann mussten sie 40 Jahre mit den anderen Israeliten durch die Wildnis ziehen, obwohl sie nichts verkehrt gemacht hatten. Angenommen, die Israeliten kannten die Geschichte Hiobs. In diesem Fall hätten sie und künftige Generationen besser verstanden, wer in erster Linie für Leid verantwortlich ist. Sie hätten auch besser einordnen können, warum Gott Leid zulässt und wie viel ihm die Treue von Menschen bedeutet.

Ein Israelit in Ägypten schaut nachdenklich, während er Ziegelsteine stapelt. In der Nähe schlagen Ägypter israelitische Sklaven mit Stöcken.

Das Volk Israel, das lange Zeit in Ägypten versklavt war, erfuhr irgendwann von Hiobs Geschichte und konnte davon profitieren (Siehe Absatz 6)


7, 8. Wéi kann d’Buch vum Hiob engem hëllefen, dee Misär huet? Erziel e Beispill.

7 Lehren für uns. Leider haben viele den Glauben an Gott verloren, weil sie nicht verstehen können, wieso guten Menschen Schlechtes widerfährt. Hazelb aus Ruanda glaubte in jungen Jahren an Gott. Aber dann ließen sich ihre Eltern scheiden, und sie bekam einen Stiefvater, der sie schlecht behandelte. Und von einem anderen Mann wurde sie als Jugendliche vergewaltigt. Hazel suchte Trost bei den Gottesdiensten ihrer Gemeinde, fand aber keinen. Schließlich schrieb sie einen Brief an Gott, in dem es hieß: „Gott, ich hab zu dir gebetet. Ich hab versucht, Gutes zu tun, hab aber nur Schlechtes von dir bekommen. Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben. Ab jetzt mache ich einfach, was ich will.“ Es tut uns richtig weh, wenn Menschen wie Hazel zu dem Schluss kommen, dass Gott an ihrer Situation schuld ist.

8 Dank der Geschichte Hiobs wissen wir, dass nicht Gott für Leid verantwortlich ist, sondern der Teufel. Wir gehen auch nicht davon aus, dass Menschen, die schwere Zeiten durchmachen, einfach nur ernten, was sie gesät haben. Wie die Bibel zeigt, können „Zeit und unerwartete Ereignisse“ jeden treffen (Pred. 9:11; Hiob 4:1, 8). Außerdem ist uns klar, dass wir durch unsere Treue die Anklagen Satans widerlegen und den Namen Jehovas verteidigen (Hiob 2:3; Spr. 27:11). Zu verstehen, warum wir und auch liebe Freunde und Angehörige leiden, ist für uns ein großer Gewinn. Durch einen Bibelkurs lernte Hazel schließlich die Antworten kennen. Sie erzählt: „Ich habe Gott dann noch einmal meine innersten Gefühle mitgeteilt. Ich hab ihm erklärt: ‚Jehova, als ich damals sagte, ich würde dich verlassen, meinte ich nicht, dass ich dich verlasse. Ich kannte dich ja gar nicht!‘ Jetzt weiß ich, dass Jehova mich liebt. Endlich bin ich glücklich.“ Wir können wirklich dankbar sein, dass wir verstehen, wer hinter allem Leid steckt! Sehen wir uns jetzt an, wie uns der Bericht über Hiob helfen kann, wenn wir gerade selbst schwere Zeiten durchmachen.

WÉI EIS DE BERICHT IWWER DEN HIOB HËLLEFT AUSZEHALEN

9. Beschreif dem Hiob seng Situatioun (Jakobus 5:11).

9 Stell dir Hiob vor, wie er einsam in der Asche sitzt. Er ist übersät mit Geschwüren und krümmt sich vor Schmerzen. Seine Haut ist von der Krankheit schwarz geworden und löst sich ab. Völlig abgemagert und erschöpft kann er sich nur noch mit einer Tonscherbe kratzen und Worte der Verzweiflung ausstoßen. Doch Hiob überlebt nicht einfach nur – er harrt aus. (Lies Jakobus 5:11.) Wie schaffte er das?

10. Wéi eng Frëndschaft hat den Hiob mat Jehova?

10 Hiob sagte Jehova ganz offen, wie er fühlte (Hiob 10:1, 2; 16:20). In Kapitel 3 beklagt er sich beispielsweise bitter über das, was er erleben musste. Er geht fälschlicher­weise davon aus, seine Probleme kämen von Jehova. Dann folgt eine Reihe von Debatten mit seinen drei Freunden. Dabei beteuert Hiob seine Integrität und richtet sich oft direkt an Jehova. Seine Worte lassen erkennen, dass er zeitweise dachte, er sei gerechter als Gott (Hiob 10:1-3; 32:1, 2; 35:1, 2). Doch gleichzeitig räumt er ein, er habe manchmal „unsinniges Gerede“ von sich gegeben (Hiob 6:3, 26). In Kapitel 31 verlangt er, dass Jehova ihm antwortet und ihn von Schuld freispricht (Hiob 31:35). Natürlich hatte Hiob kein Recht, von Gott eine Erklärung einzufordern, was die Ursache für sein Leid war.

11. Wéi huet Jehova reagéiert, wéi den Hiob sech verteidegt huet?

11 Alles in allem lässt das, was Hiob in seiner Verzweiflung sagte, erkennen, wie unerschütterlich er Jehova ergeben war und wie sehr er sich von ihm Gerechtigkeit erhoffte. Irgendwann antwortete Jehova Hiob aus einem Sturm. Allerdings lieferte er ihm keine detaillierten Erklärungen, warum er so viel durchmachen musste. Und er verurteilte ihn nicht dafür, dass er sich beklagt und so sehr auf seine Unschuld gepocht hatte. Vielmehr brachte er ihn wie ein liebevoller Vater zum Umdenken. Das war genau das, was Hiob brauchte. Demütig gab er zu, wie wenig er wusste, und bereute seine übereilten Worte (Hiob 31:6; 40:4, 5; 42:1-6). Was haben Menschen in alter Zeit möglicherweise aus diesem Bericht gelernt, und was können wir daraus lernen?

12. Wéi huet de Bericht iwwer den Hiob den Israelitte méiglecherweis gehollef?

12 Mögliche Lehren für die Israeliten. Was Hiob erlebte, enthielt für die Israeliten viele Lehren. Nehmen wir zum Beispiel Moses. Als Führer des Volkes Israel musste er viele Härten und Enttäuschungen hinnehmen. Anders als seine Zeitgenossen, deren Beschwerden sich oft gegen Jehova richteten, ging er mit seinen Sorgen zu Jehova (2. Mo. 16:6-8; 4. Mo. 11:10-14; 14:1-4, 11; 16:41, 49; 17:5). Moses musste es auch hinnehmen, von Jehova korrigiert zu werden. Als die Israeliten bei Kadesch lagerten – wahrscheinlich im 40. Jahr ihrer Wüstenwanderung – „redeten [seine Lippen] übereilt“, und er gab Jehova nicht die Ehre, die ihm zustand (Ps. 106:32, 33). Daraufhin durfte er das verheißene Land nicht betreten (5. Mo. 32:50-52). Das muss Moses sehr wehgetan haben. Aber er nahm diese Korrektur demütig an. Der Bericht über Hiob konnte auch späteren Generationen helfen, mit Schwierigkeiten zurechtzukommen. Sie konnten daraus lernen, Jehova offen ihre Gefühle anzuvertrauen, sich nicht selbst zu rechtfertigen und sich demütig von ihm korrigieren zu lassen.

13. Wéi hëlleft eis de Bericht iwwer den Hiob, a schwieregen Zäiten auszehalen? (Hebräer 10:36).

13 Lehren für uns. Auch wir müssen schwierige Situationen hinnehmen und brauchen Ausharren. (Lies Hebräer 10:36.) Manche von uns haben eine chronische Krankheit, sind emotional belastet, haben eine schwierige Familiensituation, trauern über den Verlust eines lieben Menschen oder machen andere Probleme durch. Dazu kommen manchmal noch gedankenlose Worte und Reaktionen anderer (Spr. 12:18). Von Hiob lernen wir, dass wir mit Jehova über unsere innersten Gefühle reden können und dass er uns zuhört (1. Joh. 5:14). Und falls das, was wir in unserer Verzweiflung sagen, an „unsinniges Gerede“ grenzt, wird Jehova uns nicht verurteilen. Wie Hiob werden wir von ihm Kraft und Weisheit bekommen, um auszuharren (2. Chr. 16:9; Jak. 1:5). Vielleicht müssen wir aber auch wie er korrigiert werden. Aus dem Bericht über ihn lernen wir, nicht aufzugeben, sondern den Rat anzunehmen, den wir durch die Bibel, Jehovas Organisation oder reife Freunde erhalten (Heb. 12:5-7). Wie bei Hiob wird es sich gut auf uns auswirken, wenn wir uns demütig korrigieren lassen (2. Kor. 13:11). Das Bibelbuch Hiob enthält wirklich viele Lehren für uns!

GEBRAUCH D’BIBELBUCH HIOB, FIR ANEREN ZE HËLLEFEN

14. Wéi kënne mir engem erklären, firwat et Misär a Leed gëtt?

14 Hat dich im Predigtdienst schon einmal jemand gefragt, warum Menschen leiden müssen? Wie würdest du diese Frage beantworten? Vielleicht nimmst du auf die Ereignisse im Garten Eden Bezug – darauf, dass Satan, ein böses Geistwesen, die ersten Menschen mit einer Lüge dazu anstachelte, sich gegen Gott aufzulehnen (1. Mo. 3:1-6). Dann erklärst du, dass die Rebellion von Adam und Eva die Ursache für die schlimmen Zustände in der Welt ist (Röm. 5:12). Und schließlich argumentierst du, dass Gott genügend Zeit einräumt, um die Lügen des Teufels zu widerlegen. Es braucht auch Zeit, die gute Botschaft bekannt zu machen, dass eine Zukunft ohne Leid und Tod bevorsteht (Offb. 21:3, 4). Das ist eine gute Argumentationslinie, die schon manchen überzeugt hat.

15. Wéi kënne mir d’Bibelbuch Hiob gebrauchen, fir engem ze erklären, firwat et Misär gëtt? (Kuck och d’Biller.)

15 Vielleicht möchtest du aber einmal ausprobieren, mit dem Buch Hiob zu argumentieren. Zunächst könntest du deinen Gesprächspartner dafür loben, dass er so eine wichtige Frage aufwirft. Dann kannst du erwähnen, dass Hiob – ein treuer Mann aus alter Zeit, der viel durchmachte – dieselbe Frage hatte. Er glaubte sogar, Gott sei in irgendeiner Form für sein Leid verantwortlich (Hiob 7:17-21). Es kann dein Gegenüber tief beeindrucken, zu erfahren, dass diese Frage Menschen schon so lange beschäftigt. Erkläre als Nächstes, dass nicht Gott, sondern der Teufel für Hiobs Leid verantwortlich war. Er versuchte, zu beweisen, dass Menschen nur aus egoistischen Gründen zu Gott halten. Doch weil Jehova darauf vertraut, dass Menschen treu zu ihm stehen und die Lügen des Teufels widerlegen können, ließ er Hiobs Prüfungen zu. Zum Schluss könntest du zeigen, wie Hiob für seine Treue belohnt wurde. Zu verstehen, dass Gott für Leid nicht verantwortlich ist, kann für andere ein großer Trost sein.

Collage: 1. Nach einem Flächenbrand sucht eine Frau verzweifelt nach Gegenständen, die von ihrem Zuhause übrig geblieben sind. Sie hält ein gerahmtes Foto in der Hand. 2. Später kommt sie in der Nähe eines Katastrophen­hilfszentrums an einem Trolley vorbei. Eine Schwester liest ihr einen Bibeltext vor.

Wie kannst du andere mit dem Buch Hiob davon überzeugen, dass Gott nicht schlecht handelt? (Siehe Absatz 15)


16. Erziel vun engem, deem duerch d’Bibelbuch Hiob gehollef gouf.

16 Wie hat das Buch Hiob einem Mann namens Mario geholfen? Im Jahr 2021 bekam er einen Anruf von einer Schwester. Sie las ihm einen Bibeltext vor und erklärte, dass Gott uns zuhört, wenn wir beten, und dass er uns außerdem eine Zukunft und eine Hoffnung gibt. Als sie Mario nach seiner Meinung dazu fragte, sagte er, dass er gerade dabei war, einen Abschiedsbrief zu schreiben, weil er sich das Leben nehmen wollte. Er fügte hinzu: „Ich glaube an Gott, aber heute Morgen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass er mich aufgegeben hat.“ Beim zweiten Anruf sprachen die beiden über das Leid, das Hiob durchmachte. Mario nahm sich vor, das ganze Bibelbuch zu lesen. Deshalb schickte ihm unsere Schwester einen Link zur Neuen-Welt-Übersetzung. Mario begann ein Bibelstudium und war begeistert, den liebevollen Gott kennenzulernen, der sich sehr wohl für ihn interessiert.

17. Firwat bass du Jehova dankbar, datt de Bericht iwwer den Hiob an der Bibel steet? (Hiob 34:12).

17 Die Bibel hat wirklich die Macht, das Leben von Menschen zu verändern, und sie spendet in schweren Zeiten echten Trost (Heb. 4:12). Wir können Jehova sehr dankbar sein, dass er den Bericht über Hiob in sein inspiriertes Wort aufnahm (Hiob 19:23, 24). Durch dieses Buch wissen wir: „Gott handelt mit Sicherheit nicht schlecht.“ (Lies Hiob 34:12.) Wir verstehen auch, warum Gott Leid zulässt und wie es uns gelingen kann auszuharren. Und wir sind in der Lage, mit dem Buch Hiob andere zu trösten. Im nächsten Artikel werden wir sehen, wie uns dieses Bibelbuch helfen kann, guten Rat zu geben.

WÉI GÉIFS DU ÄNTWEREN?

  • Firwat ass et wichteg ze verstoen, firwat den Hiob esou vill huet misse leiden?

  • Wéi kann eis de Bericht iwwer den Hiob hëllefen, Schwieregkeeten auszehalen?

  • Wéi kënne mir mam Bibelbuch Hiob aneren hëllefen?

LIDD 156 Duerch Glawe staark

a Hiob lebte offensichtlich in der Zeit zwischen dem Tod des treuen Joseph (1657 v. u. Z.) und der Ernennung von Moses zum Führer Israels (ca. 1514 v. u. Z.). Die Gespräche zwischen Jehova und Satan und die Prüfungen Hiobs fielen wahrscheinlich in diese Zeit.

b Einige Namen wurden geändert.

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