Fußnote
a Der Betreffende sagte praktisch zu seinen Eltern: „Was euch betrifft, so ist mein Besitz ,Korban‘, eine Gott gewidmete Gabe, und ihr könnt sie in keiner Weise gebrauchen oder Nutzen daraus ziehen.“ Durch das Aussprechen des Wortes „Korban“ übergab er seinen Besitz nicht notwendigerweise Gott. Gewöhnlich bedeutete das Wort, daß er die Sache einer Gott gewidmeten Gabe gleichmachte, damit sie von der Person oder den Personen, mit denen er sprach, nicht benutzt werde. In dem Buch The Life and Times of Jesus the Messiah schreibt Alfred Edersheim: „Es kann nicht geleugnet werden, daß solche Gelübde hinsichtlich der Eltern bindend waren und tatsächlich abgelegt wurden.“