Fußnote
d Über diese Verunreinigung der wahren Lehre und der wahren Anbetung schreibt J. L. von Mosheim in seiner Kirchengeschichte: „Da in diesen Zeiten niemand den Christen verbot, die Meinungen ihrer [heidnischen] Vorfahren von den Seelen, Helden, Dämonen, Tempeln und anderen Dingen beizubehalten, und auf das Christentum zu verpflanzen; da auch niemand befahl, die alten [heidnischen] Anstalten aufzuheben, sondern nur ein wenig zu verändern und zu reinigen, so mußte durch diese Fehler notwendig die Religion und der Gottesdienst der Christen verunreinigt werden. Nur dieses will ich hinzusetzen, daß jene Lehre vom Fegfeuer, welche hernach der Geistlichkeit so große Schätze erworben hat, in diesen Zeiten mehr Licht und Ansehen erhalten habe.“