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RömerIndex der Wachtturm-Publikationen 1945-1985
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4:17 lp 116; w75 1. 5. 274; w73 15. 7. 441; kj 335; bf 211, 659; ns 74; dh 49; w55 15. 11. 693; w47 15. 6. 181
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Römer: Studienanmerkungen zu Kapitel 4Die Bibel. Neue-Welt-Übersetzung (Studienausgabe)
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wie es in den Schriften steht: Gemeint ist hier 1Mo 17:5, wo Jehova zu Abram sagte: „Ich werde dich zum Vater von vielen Völkern machen.“ Aufgrund dieses Versprechens gab Jehova ihm den Namen Abraham, was „Vater von vielen“ bedeutet. Jehovas Versprechen erfüllte sich folgendermaßen: Abrahams Sohn Ismael wurde Vater von „zwölf Vorstehern nach ihren Familienverbänden“ (1Mo 25:13-16; 17:20; 21:13, 18). Abrahams sechs Söhne mit seiner Frau Ketura waren Vorfahren weiterer Völker (1Mo 25:1-4; 1Ch 1:28-33; Rö 4:16-18). Und von Abrahams Sohn Isaak stammten die Edomiter und die Israeliten ab (1Mo 25:21-26). Abgesehen davon, wurde Abraham im übertragenen Sinn der Vater von Menschen aus vielen Völkern, und zwar von allen, „die sich an den Glauben Abrahams halten“ (Rö 4:16). Dazu gehörten auch die Christen in Rom.
der … das nicht Vorhandene ruft, als wäre es vorhanden: Gott kann alles, was er sich vorgenommen hat, mit absoluter Sicherheit wahr werden lassen (Jes 55:10, 11). Paulus bezieht sich hier auf Gottes Versprechen, Abram zu einem „Vater von vielen Völkern“ zu machen, und das als Abram und Sarai noch gar keine Kinder hatten (1Mo 17:4-6). Für Gott war es so, als gäbe es Abrahams Söhne und ihre Nachkommen schon. Die griechische Wendung könnte auch mit „der … das nicht Vorhandene ins Dasein ruft“ wiedergegeben werden. Diese Formulierung betont die Schöpfermacht Jehovas, die er sicher einsetzte, um Abraham zu einem „Vater von vielen Völkern“ zu machen.
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