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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1959
w59 1. 8. S. 479-480

Fragen von Lesern

● Was meinte Jesus mit den in Johannes 3:13 (NW) aufgezeichneten Worten: „Kein Mensch ist in den Himmel aufgefahren, außer jenem, der vom Himmel herabgekommen war, der Sohn des Menschen“? Nahm er, da er ja zu der Zeit noch auf Erden war, auf Fälle Bezug, in denen er, als das „Wort“ Gottes, während seines vormenschlichen Daseins als Gottes himmlischer Wortführer erschien und dann wieder in den Himmel auffuhr? — F. B., Vereinigte Staaten.

Nein, der Text in Johannes 3:13 (NW) bezieht sich nicht auf sein vormenschliches Wirken als das „Wort“ Gottes. Wir müssen den Zusammenhang, in dem diese Erklärung steht, berücksichtigen. Als Jesus diese Worte sprach, war er vom Himmel herabgekommen, war als Mensch geboren worden, war aber noch nicht in den Himmel aufgefahren; dies geschah erst vierzig Tage nach seiner Auferstehung von den Toten.

Man beachte bitte, daß Johannes 3:13 in der Elberfelder Bibel mit dem Wort „und“ und in der Neuen-Welt-Übersetzung (engl.) mit dem Wort „überdies“ beginnt, wodurch dieser Ausspruch mit den vorausgegangenen Worten in Zusammenhang gebracht wird. Jesus sprach bei jener Gelegenheit mit Nikodemus, einem Obersten der Juden, der nachts zu ihm kam. Er hatte ihm eben erklärt, was jemand tun muß, um in Gottes Königreich einzugehen. Obwohl Nikodemus Lehrer des Volkes war, fiel es ihm schwer, zu begreifen, wie jemand wiedergeboren werden kann, um in das himmlische Königreich einzugehen. Deshalb gab Jesus ihm zur Antwort: „Du bist ein Lehrer Israels, und weißt dennoch diese Dinge nicht? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben; aber ihr nehmt das Zeugnis nicht an, das wir geben. Wenn ich von irdischen Dingen zu euch gesprochen habe und ihr trotzdem nicht glaubt: wie werdet ihr glauben, wenn ich von himmlischen Dingen zu euch spreche? Überdies ist kein Mensch in den Himmel aufgefahren, außer jenem, der vom Himmel herabgekommen war, der Sohn des Menschen.“ (Joh. 3:10-13, NW) Mit anderen Worten: Jesus sagte Nikodemus, daß er, der von Anfang der Schöpfung an bei seinem Vater im Himmel gewohnt habe, vom Himmel herabgekommen sei und ihn daher über himmlische Dinge unterrichten könne; wenn aber Nikodemus seine Belehrung nicht annehme, dann gebe es keine andere Möglichkeit für ihn, den gewünschten Aufschluß zu erhalten, weil noch nie ein Mensch in den Himmel hinaufgestiegen sei, um sich diesen Aufschluß zu verschaffen, und damit wieder herabgekommen sei. Jesus wollte damit nicht sagen, daß er früher schon einmal in den Himmel aufgefahren sei.

In der Elberfelder Bibel sind am Schluß des erwähnten Verses noch die Worte, „der im Himmel ist“, beigefügt. Jesus befand sich jedoch, als er dies sagte, nicht im Himmel, sondern auf der Erde und unterhielt sich mit Nikodemus. In Übereinstimmung damit sagt eine Fußnote in der Zürcher Bibel hierzu: „Mehrere alte Textzeugen lassen die Worte weg: der im Himmel ist.“ Aus diesem Grunde sind sie auch im revidierten Text (1956) der Luther-Bibel und auch in der Neuen-Welt-Übersetzung (engl.) weggelassen, und in der Aschaffenburger Bibel sowie in der Übersetzung von Weizsäcker und Rösch stehen sie eingeklammert.

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