In Gottergebenheit weiter vorandrängen
Die Bezirkskongresse „Gottergebenheit“ in diesem Jahr haben uns alle mit tiefer Dankbarkeit und Wertschätzung erfüllt. Davon zeugen auch die vielen Briefe, die wir nach den Kongressen erhalten haben, in denen zum Ausdruck gebracht wird, daß die Brüder sehr erfreut waren, so viele neue Publikationen zu erhalten. Es trifft zu, daß die Bethelfamilie sehr fleißig gearbeitet hat, um dies alles zu schaffen. Wir haben aber auch festgestellt, daß wir das Bethel wirklich erweitern müssen, wenn wir den Bedarf an geistiger Speise in Form von Publikationen immer rechtzeitig zur Verfügung stellen wollen.
In der Schlußansprache wurde euch mitgeteilt, daß die leitende Körperschaft uns gebeten hat, unsere Möglichkeiten zur Bethelerweiterung zu überprüfen. Wir planen daher, unsere Druckerei-, Büro- und Wohnbereiche zu erweitern. Außerdem müßten der Speisesaal und der Königreichssaal vergrößert werden, um der wachsenden Bethelfamilie Platz zu bieten.
Noch sind die diesbezüglichen Verhandlungen mit den zuständigen Behörden nicht abgeschlossen. Wir hoffen jedoch, daß es zu günstigen Entscheidungen kommt und wir noch in diesem Jahr mit gewissen Bauarbeiten beginnen können. Was die Druckerei betrifft, so möchten wir so viel Platz schaffen, daß wir je nach Bedarf bis zu drei weitere Rollenoffsetanlagen aufstellen können und außerdem sowohl für Papierrollen als auch für fertige Produkte genügend Lagerkapazität haben.
Gegenwärtig sind wir dabei, eine dritte Buchbindereilinie zu installieren, um den großen Bedarf an Bibeln und Büchern kurzfristiger decken zu können. Jehova hat durch den Propheten Jesaja eine Beschleunigung seines Werkes vorausgesagt, und wir alle freuen uns, die Erfüllung dieser Worte selbst deutlich zu verspüren (Jes. 60:22).
Wir haben als Zeugen unseres Gottes auch die inspirierte Zusage, daß Jehova uns mit ‘allem Guten ausrüsten wird, um seinen Willen zu tun’ (Heb. 13:21). Ganz offensichtlich ist es sein Wille, daß die ‘gute Botschaft gepredigt wird’ (Mat. 24:14), daß ‘Jünger gemacht werden’ (Mat. 28:19, 20) und daß auch „die Stunde seines Gerichts“ angekündigt wird (Offb. 14:7). Daher sind wir zuversichtlich, daß Jehova sein Volk mit dem dafür Erforderlichen ausrüstet, was immer auch benötigt wird.
Da wir alle in Gottergebenheit weiter vorandrängen möchten, ist jeder von uns eingeladen, zu überprüfen, was er als einzelner tun kann, um die Erweiterung des Bethels zu unterstützen. Dieses Mal werden wir keine so große Baumannschaft haben können wie beim Bethelneubau 1979 bis 1984, doch möchten wir gern etliche Fachkräfte aus dem Land einladen, uns beim Bauen zu helfen. Wir sind jedoch überzeugt, daß alle Gott hingegebenen Diener gern die Möglichkeiten überprüfen, um herauszufinden, wie sie mit ihren Mitteln die Bethelerweiterung gemäß Sprüche 3:9 unterstützen können. Für diesen Zweck gedachte Spenden bitten wir mit dem Vermerk „Bethelerweiterung“ zu versehen und an die Gesellschaft zu senden.
Gern erinnern wir uns an die segensreiche Zusammenarbeit mit euch während des Bethelneubaus, und wir bekommen selbst heute noch Briefe mit Dankesäußerungen jene Zeit betreffend. Wir sind sicher, daß Jehova uns auch in der kommenden Zeit als seine Mitarbeiter in dem weltweiten, nie wiederkehrenden Werk, in dem jeder seinen Teil tut, reichlich segnen wird (Spr. 10:22).
Das Bild zeigt im Modell, wie der Bethelkomplex nach der Errichtung aller geplanten Gebäude aussehen wird.
[Bild auf Seite 6]
Bethelerweiterung Selters
1 Druckerei
2 Speisesaal
3 Königreichssaal
4 Büros
5 Wohngebäude 6 und 7
6 Büro- und Wirtschaftsgebäude
mit Tiefgaragen
7 Königreichssaal und Empfang
8 Haupteinfahrt