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  • Die Bedeutung der Familie in der Christenversammlung
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1999
Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1999
w99 15. 2. S. 31

Die Bedeutung der Familie in der Christenversammlung

In der Christenversammlung gilt die Familie als Keimzelle der christlichen Gesellschaft. In den Christlichen Griechischen Schriften nehmen Anweisungen über das Familienleben einen ziemlich großen Raum ein. Der Mann gilt als das Haupt der Familie, die Frau ist ihrem Mann untertan und führt den Haushalt unter seiner allgemeinen Aufsicht (1. Korinther 11:3; 1. Timotheus 2:11-15; 5:14). Paulus spricht von Jesus vergleichsweise als von dem Ehemann und Haupt seiner „Frau“, der Versammlung, und ermahnt dadurch Ehemänner, ihre Autorität als Haupt liebevoll auszuüben, und Ehefrauen, ihre Männer zu respektieren und ihnen untertan zu sein (Epheser 5:21-33). Kindern wird geboten, ihren Eltern zu gehorchen, und Vätern wird besonders die Verantwortung auferlegt, die Kinder in der Zucht und in der ernsten Ermahnung Jehovas zu erziehen (Epheser 6:1-4).

Ein Mann, der in der Christenversammlung als Aufseher dient, muß, sofern er verheiratet ist, als Familienhaupt einem hohen Maßstab entsprechen. Er muß seiner Familie richtig vorstehen und seine Kinder in Unterwürfigkeit halten, ja er muß Kinder haben, die nicht widerspenstig sind und nicht der Ausschweifung beschuldigt werden. Es ist so, wie Paulus sagt: „Wenn jemand seinem eigenen Haushalt nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Versammlung Gottes Sorge tragen?“, denn die Versammlung ist wie eine Familie (1. Timotheus 3:2-5; Titus 1:6). Frauen werden ermahnt, ihre Männer und ihre Kinder zu lieben, im Haus zu arbeiten und sich ihren Männern zu unterwerfen (Titus 2:4, 5).

Jesus sagte voraus, daß Widerstand gegen Gottes Wahrheit die Familien entzweien würde (Matthäus 10:32-37; Lukas 12:51-53). Doch der Apostel Paulus riet Gläubigen ernstlich von einer Auflösung der Familiengemeinschaft ab und forderte sie auf, an das Wohl des ungläubigen Gefährten und das der Kinder zu denken. Er hob den großen Nutzen der Familiengemeinschaft hervor, indem er darauf hinwies, daß Gott die Kinder als heilig betrachtet, obgleich der ungläubige Gefährte nicht von seinen Sünden gereinigt worden ist durch den Glauben an Christus. Er mag einiges von dem tun, was nach den Worten des Paulus manche Christen taten, bevor sie die gute Botschaft über den Christus annahmen (1. Korinther 7:10-16; 6:9-11). Zur Aufrechterhaltung der Einheit in der christlichen Familie gab der Apostel Paulus Eheleuten auch Anweisungen über die Erfüllung der Ehepflicht (1. Korinther 7:3-5).

Die Gemeinschaft im Familienkreis erwies sich für viele als ein Segen in Verbindung mit dem Christentum. „Denn wie weißt du, Frau, daß du deinen Mann nicht retten wirst? Oder wie weißt du, Mann, daß du deine Frau nicht retten wirst?“ (1. Korinther 7:16). Dies wird auch durch die Grußworte bestätigt, die der Apostel Paulus an mehrere Hausgemeinschaften sandte. Einige Gläubige hatten das Vorrecht, ihre Wohnung als Zusammenkunftsort für die Versammlung zur Verfügung zu stellen (Römer 16:1-15). Der christliche Missionar Philippus war Familienvater und hatte vier treue christliche Töchter. Es war für ihn ein Segen, den Apostel Paulus und dessen Mitarbeiter eine Zeitlang in seinem Haus in Cäsarea zu beherbergen (Apostelgeschichte 21:8-10). Die Christenversammlung selbst wird „Haus Gottes“ genannt. Das wichtigste Glied und Haupt dieser Hausgemeinschaft ist Jesus Christus, und dieses „Haus“ oder diese Hausgenossen anerkennen ihn als den Samen, durch den sich alle Familien der Erde segnen werden (1. Timotheus 3:15; Epheser 2:19; Kolosser 1:17, 18; 1. Mose 22:18; 28:14).

In den inspirierten Schriften wurde prophezeit, daß der Teufel die Familieneinrichtung angreifen würde und daß ein Verfall der Sittenmaßstäbe und der menschlichen Gesellschaft außerhalb der Christenversammlung die Folge wäre. Zu den von Dämonen inspirierten Lehren „in späteren Zeitperioden“ rechnet Paulus das ‘Verbot zu heiraten’. Für ‘die letzten Tage’ sagte er voraus, daß die Menschen — sogar Personen, die „eine Form der Gottergebenheit haben“ — den Eltern ungehorsam, nicht loyal und ohne „natürliche Zuneigung“ wären. Er ermahnt Christen, sich von solchen wegzuwenden (1. Timotheus 4:1-3; 2. Timotheus 3:1-5).

Babylon die Große, die Feindin der „Frau“ Gottes (1. Mose 3:15; Galater 4:27) und der „Braut“ Christi (Offenbarung 21:9), ist eine große „Hure“, eine Organisation, die mit den Königen der Erde Hurerei begeht. Die Bezeichnung „Mutter der Huren und der abscheulichen Dinge der Erde“ läßt erkennen, daß ihre sogenannten Töchter Huren sind und daß sie andere veranlaßt, die Einrichtungen und Gebote Jehovas Gottes mit Füßen zu treten, einschließlich seiner Anweisungen, die zur Familieneinheit beitragen (Offenbarung 17:1-6). Babylon die Große möchte verhindern, daß Christus eine keusche „Braut“ hat. Deshalb hat sie Anstrengungen unternommen, andere zur Hurerei zu verleiten, und es ist ihr gelungen, viele „Huren“töchter hervorzubringen. Dessenungeachtet geht Christi „Braut“ aus all den Versuchungen siegreich, keusch und gerecht hervor, so daß sie es verdient, als „Frau“ Jesu Christi in Jehovas „Familie“ zu sein — zum Segen und zur Freude des ganzen Universums (2. Korinther 11:2, 3; Offenbarung 19:2, 6-8).

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