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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1980
w80 1. 9. S. 30-31

Fragen von Lesern

● Was ist die „Bedeutung der Brote“, von der in Markus 6:52 die Rede ist?

In Markus 6:51, 52 lesen wir: „Er [Jesus] stieg zu ihnen [den Jüngern] in das Boot, und der Wind ließ nach. Darüber waren sie bei sich selbst überaus erstaunt denn sie hatten die Bedeutung der Brote nicht erfaßt, sondern ihr Herz blieb im Verständnis abgestumpft.“ Die Jünger hatten zuvor erlebt, wie Jesus Christus fünf Brote und zwei Fische auf übernatürliche Weise so sehr vermehrte, daß ungefähr 5 000 Männer außer den Frauen und Kindern gespeist werden konnten. Die übriggebliebenen Brocken, die man gesammelt hatte, füllten 12 Körbe, was eindeutig bewies, daß alle Anwesenden satt geworden waren. Die Jünger hätten daraus erkennen sollen, daß Jesus von Gott ermächtigt worden war, Wunder zu wirken (Matth. 14:19-21; Mark. 6:41-44).

Als daher Jesus später über das Wasser schritt und der Wind nachließ, als er in das Boot stieg, hatten die Jünger Grund, diese Wunder mit der übernatürlichen Vermehrung der Brote in Zusammenhang zu bringen. Wenn Jesus Christus die Volksmenge speisen konnte, sollte es bestimmt nicht so ungewöhnlich oder erstaunlich erschienen sein, daß er auch über das Wasser schreiten und den Wind beschwichtigen konnte.

Doch die Jünger waren noch nicht in der Lage, das eine Wunder im Lichte des anderen zu sehen. Sie erfaßten in ihrem Herzen einfach noch nicht die Größe der Macht, die Jesus Christus durch den heiligen Geist gewährt worden war. Sie reagierten mit einem Erstaunen wie es für Personen charakteristisch gewesen wäre, die keinen Grund gehabt hatten, zu glauben, daß der Sohn Gottes über das Wasser schreiten und dem Wind Einhalt gebieten konnte.

● Was meinte der Apostel Paulus, als er schrieb, daß durch Sekten, die es unter den Korinthern gab, die Bewährten offenbar werden würden?

Aufgrund der Berichte, die der Apostel Paulus von anderen erhalten hatte, schrieb er: „Ich [höre], daß wenn ihr in einer Versammlung zusammenkommt, Spaltungen unter euch bestehen; und zum Teil glaube ich es. Denn es muß auch Sekten unter euch geben, damit die Bewährten unter euch auch offenbar werden mögen“ (1. Kor. 11:18, 19).

Der Apostel wußte, daß Berichte nicht immer ein vollständiges Bild der wirklichen Situation vermitteln. Da er jedoch die Versammlung in Korinth persönlich kannte, wußte er auch, daß die ihm überbrachte Nachricht stimmen mochte. Deshalb konnte er sagen: „Zum Teil glaube ich es.“ Er schlußfolgerte, daß es unter den Korinthern Spaltungen oder Sekten geben mußte. Doch gerade das Vorhandensein dieser Spaltungen würde zeigen, wer in den Augen Gottes bewährt war.

Wenn Spaltungen entstehen, sind oft bestimmte Personen bemüht, andere als ihre Anhänger zu gewinnen. Ihr Geist der Unzufriedenheit und ihr Verlangen nach Ansehen oder Anerkennung wird schnell offenbar. Doch Personen, die bewährte Diener des Höchsten sind, leisten ihren Glaubensbrüdern weiterhin demütig Hilfe. Durch ihre Worte und Taten beweisen sie, daß sie davon überzeugt sind, daß der Herr Jesus Christus das Haupt der Christenversammlung ist. Weder erklären sie sich mit Gruppen solidarisch, die unvollkommene Menschen erhöhen, noch suchen sie den Beifall von Menschen.

Personen, die wirklich bewährte Diener Gottes sind, vermeiden, zur Entstehung von Spaltungen beizutragen oder damit etwas zu tun zu haben. Und wenn Sekten entstehen, tun solche Bewährten alles, was in ihrer Macht steht, um die Einheit und die Liebe zu fördern. Ja, wahrheitsliebende Menschen stechen dadurch ab, daß sie einen Geist der Parteilichkeit ablehnen und an deren ständig behilflich sind, zu erkennen, wie notwendig es ist, die Einheit unter dem Haupt, Jesus Christus, zu bewahren. So dienen Sekten oder Spaltungen tatsächlich dazu, echte Gläubige, Personen mit reinen Beweggründen, zu ermitteln.

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