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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1979
w79 15. 6. S. 31

Fragen von Lesern

● Lezithin ist im Blut zu finden. Viele chemisch behandelte Lebensmittel enthalten Lezithin als Zutat. Wird dieses Lezithin aus Blut gewonnen?

Nein, es besteht kein Grund zu dieser Annahme.

Lezithin ist eine natürliche Substanz die in der Industrie wegen ihrer stofflich-chemischen Verwandtschaft sowohl zu Öl als auch zu Wasser häufig in Emulsionen verwendet wird. Es findet oft in Speiseeis, Konfekt und Backwaren sowie in einigen kosmetischen und chemischen Produkten Verwendung. Woher stammt aber dieses Lezithin?

Lezithin gehört zu den Phospholipoiden, die in allen lebenden Zellen vorkommen. In der Encyclopedia Americana (Ausgabe 1977) ist zu lesen: „Die höchsten Konzentrationen von Lezithinen sind im Hirn- und Nervengewebe zu finden sowie in den roten Blutkörperchen. Sie sind in großer Menge auch im Eidotter und im Samen einiger Pflanzenarten anzutreffen“ (Bd. 17, S. 147).

Die Tatsache, daß Lezithin im Blut vorkommt, hat einige Christen etwas beunruhigt, weil es bei einigen Lebensmitteln als Zutat deklariert wird. Die Bibel gebietet Christen, ‘sich des Blutes zu enthalten’ (Apg. 15:28, 29). Sie sollten also Fleisch, das nicht ausgeblutet ist, und Lebensmittel, die Blut enthalten, wie zum Beispiel Blutwurst oder Blutpudding, nicht essen. Da Lezithin in einer bestimmten Konzentration in roten Blutkörperchen enthalten ist, haben es einige Christen abgelehnt, ein Lebensmittelprodukt zu genießen, bei dem Lezithin als ein Bestandteil deklariert wird. Andere haben sich veranlaßt gesehen, an Hersteller zu schreiben, um sich über die Herkunft des Lezithins, das in bestimmten Lebensmitteln verwendet wird, zu erkundigen.

In dem Werk The Encyclopedia Americana heißt es indes weiter: „Die Lebensmittelindustrie verwendet Lezithin als Emulgator, besonders bei der Herstellung von Margarine und Schokolade. Für industrielle Zwecke wird Lezithin aus Eiern oder als ein Nebenprodukt bei der Herstellung von Sojabohnenöl gewonnen“ (Kursivschrift von uns).

Da handelsübliche Mengen des relativ preiswerten Lezithins aus Eiern oder Sojabohnenöl gewonnen werden können, ergibt sich für einen Hersteller kein Grund, weshalb er Lezithin aus Blut gewinnen sollte. Folgendes diene als Beispiel: Rote Blutkörperchen enthalten auch Eisenmoleküle. Für einen Eisenwarenhersteller wäre es jedoch sinnlos, sich mit der Gewinnung von Eisen aus Blut zu befassen, damit er Kochtöpfe oder andere Eisenprodukte herstellen könnte, da dieselbe Substanz (Eisen) zu einem Bruchteil der Kosten aus Eisenerz gewonnen werden kann.

Tatsache ist also, daß das handelsübliche Lezithin nicht aus Blut gewonnen wird. Daher brauchen sich Christen über ein Lebensmittelprodukt, bei dem „Lezithin“ als Bestandteil deklariert wird, keine Gedanken in Verbindung mit der Blutfrage zu machen.

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