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  • „Ein Korb Sommerfrüchte“
  • Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1979
Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1979
w79 15. 2. S. 31

„Ein Korb Sommerfrüchte“

Manchmal gab Jehova Gott seinen Propheten eine Botschaft in Form einfacher Gleichnisse bekannt. Ein Beispiel dafür finden wir in Amos 8:1-3, wo wir lesen: „Dies ist, was der Herr Jehova mich sehen ließ, und siehe! da war ein Korb Sommerfrüchte. Dann sprach er: ,Was siehst du, Amos?‘ Da sprach ich: ,Einen Korb Sommerfrüchte.‘ Und Jehova sprach weiter zu mir: ,Das Ende ist gekommen für mein Volk Israel. Ich werde sie fernerhin nicht mehr entschuldigen. „Und die Tempellieder werden tatsächlich ein Geheul sein an jenem Tage“ ist der Ausspruch des Herrn Jehova. „Viele Leichname wird es geben. An jedem Ort wird man sie gewißlich hinwerfen — still!“‘“

Im hebräischen Text sind die Ausdrücke „Sommerfrüchte“ („qajiz“) und „Ende“ („qez“) sehr ähnlich, was zu einem Wortspiel führt. Der „Korb Sommerfrüchte“ weist darauf hin, daß die Ernte und damit das landwirtschaftliche Jahr zu Ende ging. So stand auch das Ende des untreuen Israel bevor. Jehova entschuldigte oder verzieh die Sünden seines Volkes nicht mehr. Zur Zeit seiner Urteilsvollstreckung würden die Lieder des Lobpreises, die im Tempel gesungen wurden, zu einem „Geheul“ werden, zu lauten und bitteren Klageliedern über die vielen Getöteten. Angesichts dieser furchteinflößenden Kundgebung des Mißfallens Gottes war nur Stille angebracht.

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