Biblischer Geschichtsbericht untermauert
● Zwei neuerliche archäologische Funde untermauern interessanterweise den biblischen Geschichtsbericht. Wie die New York Times berichtet, fand man in einer alten jüdischen Festung, die in der Wüste Sinai entdeckt wurde, hebräische und phönizische Inschriften, die man als „höchst bedeutsam betrachtet, weil auf mehreren ,Jehova‘, der althergebrachte Name Gottes, erwähnt wird“.
Außerdem wurden in der alten Kanaaniterstadt Ebla im heutigen Nordsyrien ungefähr 15 000 Tontafeln gefunden. Man schätzt, daß sie aus einer Zeit vor dem Jahre 2000 v. u. Z. stammen. Auf den Tafeln stehen viele biblische Namen und Orte der damaligen Zeit, unter anderem „Urusalima“ (Jerusalem) — Hinweise, die um Hunderte von Jahren älter sein sollen als andere Bezugnahmen auf Jerusalem. Die Forscher staunen über die Ähnlichkeit der Tafeln mit dem alten Hebräisch.
Die Gelehrten hoffen auch, daß die Berichte etwas darüber aussagen, weshalb die Religion des Volkes Israel so ganz anders war als die sittlich verderbten polytheistischen Religionen seiner Nachbarvölker. Der Archäologe David Freedman von der University of Michigan bezeichnete die hebräische Form der Anbetung als eine „bedeutende Mutation aller ihr vorangegangenen Religionen“. Die richtige Erklärung kann man aber nicht dadurch finden, daß man die Geschichte polytheistischer Kanaaniter erforscht. Israels Religion war nicht irgendeine Naturreligion. Nur eine Religion, die aus einer Quelle außerhalb des menschlichen Bereichs stammte, konnte so ganz anders sein. Die Bibel zeigt, daß diese Quelle Gott war (Josua 24:14, 15).