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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1973
w73 15. 11. S. 703-704

Fragen von Lesern

● Wie kommt es, daß einem Menschen selbst dann manchmal böse Gedanken in den Sinn kommen, wenn er versucht, seine Aufmerksamkeit guten Dingen zuzuwenden? — USA.

Das ist darauf zurückzuführen, daß die Menschen unvollkommen sind, in Sünde geboren. In 1. Johannes 1:8 heißt es: „Wenn wir erklären: ,Wir haben keine Sünde‘, führen wir uns selbst irre, und die Wahrheit ist nicht in uns.“ Über seinen eigenen Kampf, den er in Verbindung mit schlechten Neigungen zu führen hatte, schrieb der eifrige Apostel Paulus: „Ich finde also in meinem Fall dieses Gesetz: daß, wenn ich das Rechte zu tun wünsche, das Schlechte bei mir vorhanden ist. Ich habe wirklich Lust an dem Gesetz Gottes gemäß dem Menschen, der ich innerlich bin, aber ich sehe in meinen Gliedern ein anderes Gesetz, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich gefangennimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.“ Der Apostel geriet dadurch in beträchtliche Trübsal. — Röm. 7:21-24.

Wie Paulus haben auch wir mit sündigen Begierden und Leidenschaften zu kämpfen, die uns daran hindern, den göttlichen Anforderungen vollkommen zu entsprechen. Wenngleich wir wirklich das, was recht ist, zu tun wünschen, stellen wir doch immer wieder fest, daß wir von den Neigungen des sündigen Fleisches daran gehindert werden. Wir mögen wirklich Freude an Gottes Gesetz haben, weil wir dessen Rechtmäßigkeit und Gerechtigkeit erkennen. Und trotzdem können wir durch irgendwelche Umstände oder Einflüsse, die auftreten mögen, dazu angeregt werden, falschen Gedanken Raum zu geben. Der Umstand, daß wir das zu tun verfehlen, was wir gern tun möchten, führt in uns zu einem schmerzlichen Konflikt. Trotzdem können wir aber wie Paulus auf der Grundlage des Opfers Christi wahre Vergebung der Sünden erlangen und dadurch vor Gott und Menschen ein reines Gewissen bewahren.

Darüber hinaus werden wir, wenn wir zulassen, daß wir von Gottes Geist geleitet werden, nicht zu Personen, die Sünde treiben. In Galater 5:16 lesen wir: „Wandelt beständig durch den Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches überhaupt nicht vollbringen.“ Das heißt, wenn auch in unserem Sinn Begierden des sündigen Fleisches auftauchen mögen, werden wir sie zurückweisen und sie also nicht befriedigen oder nicht ausführen. Was unsere sündigen Neigungen betrifft, so müssen wir uns fortgesetzt sehr bemühen, falsche Begierden in unserem Herzen nicht Wurzel schlagen und befruchten zu lassen, so daß sie Sünde gebären. (Jak. 1:14, 15) Der Apostel Paulus konnte aus eigener Erfahrung Rat geben, als er schrieb: „Ich zerschlage meinen Leib und mache ihn zum Sklaven, damit ich mich nicht, nachdem ich anderen gepredigt habe, selbst irgendwie als unbewährt erweise.“ — 1. Kor. 9:27.

Wir sollten außerdem im Sinn behalten, daß es böse Geistermächte gibt, Dämonen, denen daran gelegen ist, daß Christen vom rechten Weg abweichen und falsche Gedanken zu hegen beginnen. Wir dürfen nicht zulassen, unter ihren Einfluß zu geraten, sondern müssen ihnen widerstehen. „Unser Ringkampf geht nicht gegen Blut und Fleisch, sondern gegen ... die bösen Geistermächte.“ — Eph. 6:12.

Auf welche Weise wird uns geholfen, unsere Gedanken und Wünsche zu beherrschen? Wir müssen die Gemeinschaft mit gewissen Personen und Umstände, durch die Versuchungen entstehen, meiden. Wenn falsche Begierden oder Gedanken in unserem Sinn aufkommen, dürfen wir ihnen nicht Raum geben, sondern sollten uns bemühen, sie zurückzuweisen. Wir sollten sofort versuchen, diese Gedanken auszuschalten, indem wir unseren Sinn zwingen, über gute und erbauende Dinge nachzudenken. Gottes Wort rät uns: „Was irgend wahr, was irgend von ernsthaftem Interesse, was irgend gerecht, was irgend keusch, was irgend liebenswert ist, worüber irgend man wohlredet, wenn es irgendeine Tugend und irgend etwas Lobenswertes gibt, diese Dinge erwägt weiterhin.“ — Phil. 4:8.

Wichtig ist auch, daß wir uns an Jehova Gott um Hilfe wenden. Wir können sicher sein, daß er uns hilft, nicht zuzulassen, daß falsche Begierden und sündige Leidenschaft die Oberhand bei uns gewinnen. Er wird uns die nötige Weisheit verleihen, um mit Prüfungen fertig zu werden, und wird bewirken, daß uns sein Geist dazu bewegt, das zu tun, was recht ist, indem er unseren Sinn auf biblische Gedanken lenkt, so daß wir beständig einen vortrefflichen Wandel führen. (Phil. 4:6, 7; Jak. 1:5) Schließlich kann auch jemand, der sich falscher Gedanken oder Begierden wegen in Schwierigkeiten befindet, schriftgemäße Hilfe von Männern erhalten, die geistig dazu befähigt sind, nämlich von Ältesten in den Versammlungen der christlichen Zeugen Jehovas. — Jak. 5:14, 15.

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