Glauben entwickeln
● Für Millionen und aber Millionen „Christen“ besteht Religion nur aus der Kenntnis einiger biblischer Geschichten, die sie in ihrer Kindheit und bei gelegentlichen Besuchen der Kirche ihrer Wahl kennengelernt haben.
Doch über das Christentum des ersten Jahrhunderts schrieb Henry B. Parkes, Professor für Geschichte, in dem Buch Gods and Men (Götter und Menschen): „Ein Christ zu werden bedeutete, sich einer Gefühlswandlung zu unterziehen, die darin begründet war, daß man auf Jesus Christus vertraute und entschlossen war, ihn nachzuahmen. Das Christentum stützte sich nicht auf Theorie, sondern auf Glauben, . . . und dieser Glaube führte zu einer Neugestaltung der ganzen Persönlichkeit des Gläubigen und der Annahme einer neuen Art des Benehmens und eines neuen sittlichen Verhaltens“ (Seite 373).
Nach demselben Muster entwickeln heute Hunderttausende von Menschen auf der ganzen Erde einen solchen Glauben, indem sie die Bibel mit Jehovas Zeugen studieren. Ein solcher Glaube, der jemandes Denk- und Handlungsweise grundlegend beeinflußt, ist unbedingt erforderlich, denn der Apostel Paulus schrieb: „Ohne Glauben aber ist es unmöglich, . . . [Gott] wohlzugefallen“ (Hebr. 11:6).