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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1973
w73 1. 4. S. 224

Fragen von Lesern

● Was bedeutet 1. Korinther 7:1, wo gesagt wird: „Es ist für einen Menschen gut, keine Frau zu berühren.“? — USA.

Mit diesen Worten leitete der Apostel Paulus eine Erörterung ein, in der er das Ledigsein als eine bessere Gabe als die Ehe für Personen empfiehlt, die Selbstbeherrschung haben und entschlossen sind, sich völlig der Förderung der wahren Anbetung zu widmen. (1. Kor. 7:6-9) Sooft das Wort „berühren“ in den Hebräischen Schriften in einem ähnlichen Zusammenhang gebraucht wird, bezieht es sich auf geschlechtliche Berührung. Hinsichtlich Saras, der Frau Abrahams, sagte zum Beispiel Jehova zu Abimelech: „Ich hielt dich auch davon zurück, gegen mich zu sündigen. Darum gestattete ich nicht, daß du sie berührtest. Doch nun gib die Frau des Mannes zurück.“ (1. Mose 20:6, 7) Auch in Sprüche 6:29 wird die sexuelle Berührung mit „anrühren“ gleichgestellt: „Ebenso bei irgendeinem, der Beziehungen mit der Ehefrau seines Mitmenschen hat: Keiner, der sie anrührt, wird straflos bleiben.“

In Übereinstimmung damit, wie der Ausdruck „berühren“ in der Bibel gebraucht wird, bezieht sich der Hinweis des Paulus, „keine Frau zu berühren“, darauf, jede sinnliche oder geschlechtliche Berührung zu vermeiden. Solcher Berührungen kann sich jemand auf ehrbare Weise nur innerhalb der Ehe erfreuen. Da dem so ist, erklärte also Paulus — als er schrieb, es „sei für einen Menschen gut, keine Frau zu berühren“ —, daß es für den Christen vorteilhaft sei, unverheiratet zu bleiben. Und sowohl das Neue Testament von Bruns als auch das Neue Testament von Pfäfflin geben diesen Text in diesem Sinne wieder. Der Apostel Paulus entwickelte dann diesen Gedanken noch weiter.

Man sollte auch beachten, daß Paulus den Rat, „keine Frau zu berühren“, gibt, nachdem er zuvor ernsthaft vor Hurerei gewarnt hat. (1. Kor. 6:15-20) Jesus Christus sagte einmal: „Ich aber sage euch, daß jeder, der fortwährend eine Frau ansieht, um so in Leidenschaft zu ihr zu entbrennen, in seinem Herzen schon mit ihr Ehebruch begangen hat.“ (Matth. 5:28) Daraus kann man erkennen, daß es sogar falsch ist, wenn ein Mann eine Frau mit leidenschaftlichem Verlangen ansieht. Denn er würde dem ehebrecherischen Verlangen seines Herzens nachkommen, wenn er die Gelegenheit dazu hätte. (Vergleiche 2. Samuel 11:2-4.) In erweitertem Sinne könnten die Worte, ‘eine Frau zu berühren’, jede körperliche Berührung, die aus Leidenschaft erfolgt oder die Leidenschaft erregt, einschließen, da es sich dabei bereits um mehr als bloßes Ansehen handelt.

Demgemäß sollte ein Mann, der seinen ledigen Stand auf ehrbare Weise zu bewahren sucht, alle Handlungen vermeiden, die Leidenschaft erregen oder zu Hurerei führen könnten. Fällt ihm das zu schwer, ist es besser für ihn zu heiraten. Der Apostel Paulus schrieb: „Wegen der weitverbreiteten Hurerei habe jeder Mann seine eigene Frau, und jede Frau habe ihren eigenen Mann.“ — 1. Kor. 7:2.

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