Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • w72 15. 5. S. 317-318
  • Gottes machtvolles Wort ändert den Menschen

Kein Video für diese Auswahl verfügbar.

Beim Laden des Videos ist ein Fehler aufgetreten.

  • Gottes machtvolles Wort ändert den Menschen
  • Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1972
  • Ähnliches Material
  • Hast du den großen Kampf des Glaubens aufgenommen?
    Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1971
  • Teil 4 — Zeugen bis zum entferntesten Teil der Erde
    Jehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes
  • Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1971
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1971
  • Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1976
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1976
Hier mehr
Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1972
w72 15. 5. S. 317-318

Gottes machtvolles Wort ändert den Menschen

KANN Gottes Wort einen Verbrecher veranlassen keine Straftaten mehr zu begehen? Übt es genügend Macht aus, um einen Trinker von seinem Laster zu befreien? Ja, die Bibel kann bei Menschen, die sie als das „Wort Gottes“ anerkennen, durch ihre Macht viel Gutes bewirken. Das hat sich schon im Leben vieler, die heute christliche Zeugen Jehovas sind, gezeigt.

Ein junger Katholik, der in Quezon City (Philippinen) lebt, versuchte zuerst, gegen das „Wort Gottes“ zu kämpfen. Er hatte sich vorgenommen, mit fünfundvierzig Jahren Millionär zu sein. Er kaufte sich deshalb teure Geräte, um pornographische Filme zu reproduzieren, die er dann vertrieb. Als er aber erkannte, daß Gottes Gebote, auf die ihn Jehovas Zeugen aufmerksam gemacht hatten, gut und gerecht sind, änderte er seine Einstellung vollständig. Er vernichtete nicht nur die schmutzigen Filme, die er noch hatte, sondern auch die vielen Hausgötzen. Trotz heftiger Anfeindungen von seiten der Verwandten bezogen er und seine Frau unerschrocken Stellung für die reine Anbetung.

In Cebu, einer anderen Stadt auf den Philippinen, kam ein Mann zu viel Geld, indem er mit einer Barkasse Waren aus Borneo und Indonesien ins Land schmuggelte. Bei seinen illegalen Unternehmungen wurde er von sechs Leibwächtern beschützt. Schließlich wurden zwei davon bei Feuergefechten mit Regierungsbeamten und feindlichen Banden getötet. Das brachte ihn zum Nachdenken.

Als daher einer seiner Männer, der durch Jehovas Zeugen die biblische Botschaft kennengelernt hatte, mit ihm darüber sprach, war er sofort einverstanden, daß mit ihm und seiner Familie die Bibel studiert werde. Das bewirkte, daß er seine ungesetzliche Beschäftigung aufgab. Heute sind er, seine Frau und drei seiner ehemaligen Leibwächter aktive Zeugen Jehovas, die andere ermuntern, nach den Lehren der Bibel zu leben.

Im Jahre 1949 kam ein anderer Mann auf den Philippinen mit Jehovas Zeugen in Berührung, nahm aber die Wahrheit nicht an. Später zog er auf die Insel Guam und ließ seine Familie zurück. Dort besuchte er so häufig die Bars, daß ihn einige Barbesitzer ziemlich gut kannten. Einer ließ ihn sogar jeweils auf der Bartheke schlafen, wenn er betrunken war. Er wußte nie, wo er aufwachen würde: in einer Gosse, in einer Gefängniszelle, im Krankenhaus oder zu Hause. Einmal merkte er beim Aufwachen mit Entsetzen, daß er seinen Wagen zwischen zwei etwa neun Meter tiefen Gräben geparkt hatte. Er nahm sich immer wieder vor, nüchtern zu bleiben, aber es gelang ihm nicht.

Nach einiger Zeit folgten ihm seine Frau und seine Kinder nach Guam. Eines Tages bat ihn seine Frau, sie mit den Kindern zum Königreichssaal der Zeugen Jehovas zu fahren. Obwohl er selbst nicht interessiert war, war er doch davon beeindruckt, wie die Zeugen von der Bibel Gebrauch machten und daß sie den Ahnenkult ablehnten. Er kam daher zu dem Schluß, daß es gut sei, wenn seine Kinder in den Königreichssaal gingen, für ihn aber sei dies nichts.

Anfänglich wartete er jeweils auf seine Familie irgendwo in der Nähe des Königreichssaals, manchmal saß er auch halb betrunken oder schlafend im Wagen. Später wartete er auf sie am Eingang, damit er, wenn etwas gesagt würde, was ihm nicht gefiele, sogleich verschwinden könne. Mit der Zeit gefiel ihm das, was er hörte, aber immer besser. Schließlich begann er, mit Jehovas Zeugen die Bibel zu studieren. Innerhalb von drei Monaten entschloß er sich, ein Zeuge Jehovas zu werden. Nun führt dieser stadtbekannte Trinker als Christ einen beispielhaften Lebenswandel.

Die Änderung, die im Leben eines Menschen vor sich geht, nachdem er ein christlicher Zeuge Jehovas geworden ist, bleibt nicht unbemerkt. Das Zweigbüro der Wachtturm-Gesellschaft auf den Philippinen erhielt zum Beispiel folgenden Brief: „Wir sind dabei, unsere Produktionsabteilung zu reorganisieren. In diesem Zusammenhang möchten wir bei Ihnen anfragen, ob Sie so freundlich wären, uns zu helfen, einige Facharbeiter zu finden. Wir wenden uns vor allem deshalb an Ihre Gesellschaft, weil wir beobachtet haben, daß die Angehörigen Ihrer Organisation sehr zuverlässig sind und man ihnen wegen ihrer Ehrlichkeit und ihres uneigennützigen Fleißes jede Arbeit übertragen kann, und wir wundern uns auch darüber, wie gut sie es verstehen, sich den gegenwärtigen wirtschaftlichen Verhältnissen anzupassen und mit den Lohnschwierigkeiten fertig zu werden.“

Das Studium der Bibel hat vielen geholfen, sich zu ändern und ein mustergültiges Leben zu führen, was beweist, daß Gottes Wort wirklich Macht ausübt. Das sollte Menschen, die sich ebenfalls ändern möchten, die aber das Gefühl haben, sie könnten es nie tun, ermuntern. Eine Änderung ist bei allen möglich, die die Macht des Wortes Gottes richtig auf sich einwirken lassen. — Hebr. 4:12.

    Deutsche Publikationen (1950-2026)
    Abmelden
    Anmelden
    • Deutsch
    • Teilen
    • Einstellungen
    • Copyright © 2026 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
    • Nutzungsbedingungen
    • Datenschutzerklärung
    • Datenschutzeinstellungen
    • JW.ORG
    • Anmelden
    Teilen