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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1971
w71 1. 6. S. 351

Den Wettlauf laufen und den Blick auf Jesus gerichtet halten

Warum sollten Christen den Blick eher auf Jesus gerichtet halten als auf sonst jemand?

Den Blick auf jemand gerichtet zu halten bedeutet, den Sinn oder die Aufmerksamkeit fest auf den Betreffenden gerichtet zu halten; sich in das zu vertiefen, was die Person sagt und tut. Es bedeutet, sein Wahrnehmungsvermögen mit anhaltender, gespannter Aufmerksamkeit auf etwas zu richten. Zu den Gründen, warum Christen den Blick eher auf Jesus als auf sonst jemand gerichtet halten sollten, gehören folgende:

Die Bibel, Gottes Wort, sagt uns, daß wir dies tun sollen. In Hebräer 12:1, 2 lesen wir: „Da wir denn von einer so großen Wolke von Zeugen umgeben sind, so wollen auch wir allen Ballast sowie die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und in dem vor uns liegenden Wettlauf mit Ausharren laufen, während wir unseren Blick auf Jesus, den Hauptvermittler und Vervollkommner unseres Glaubens, gerichtet halten.“a

Auch sollten wir unseren Blick eher auf Jesus als auf sonst jemand gerichtet halten, weil er der größte Lehrer war, der je auf Erden wandelte. Er wurde von Gott gesandt, und was er lehrte, stammte von Gott. Zu den Anweisungen, die er seinen Nachfolgern gab, gehörte auch jene, zuerst Gottes Königreich und seine Gerechtigkeit zu suchen, die gute Botschaft des Königreiches zu predigen und Jünger zu machen aus Menschen aller Nationen.

Inwiefern ist es uns eine Hilfe, wenn wir, um in dem Wettlauf erfolgreich zu laufen, unseren Blick auf Jesus gerichtet halten?

Jesus hat allezeit seinem himmlischen Vater wohlgefallen. Indem wir unseren Blick auf ihn gerichtet halten, ahmen wir ihn nach und können auch Gott wohlgefallen. Wir wollen uns daher stets fragen: Was würde Jesus unter diesen Umständen tun? Dann wollen wir uns vergewissern, daß wir diese Frage gemäß der Bibel beantworten und nicht bloß gemäß unserer persönlichen Meinung. Was sollten wir zum Beispiel tun, wenn uns unsere Familienangehörigen zu entmutigen suchen, um uns zu veranlassen, den Dienst für Gott aufzugeben? Auf Jesus blickend, finden wir, daß selbst seine Brüder, während er auf Erden war, nicht Glauben an ihn ausübten. Hielt ihn dies aber zurück, Gott zu dienen? Nicht im geringsten! (Joh. 7:5) Wenn wir den Blick auf ihn gerichtet halten, kann auch uns so etwas nicht derart entmutigen, daß wir unseren Wettlauf verlangsamen.

Auf Jesus zu blicken hilft uns, in dem Wettlauf mit Erfolg zu laufen, denn es wird uns demütig erhalten. Als jemand Jesus mit „Guter Lehrer“ anredete, wies Jesus ihn zurecht, indem er sprach: „Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott.“ Und obwohl er der Lehrer und Meister oder Herr seiner Jünger war, betonte er, daß er gekommen sei, nicht um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben für sie zu geben.

Bisweilen mag ein Christ beim Durchführen seines Predigtauftrages geneigt sein, sich auf menschliche Vernunftschlüsse oder weltliche Kenntnisse zu stützen, um irrige Ansichten zu widerlegen und die Wahrheit zu lehren. Auch hier wiederum wird er, wenn er auf Jesus blickt, dem weisen, dem rechten Lauf folgen können, denn Jesus verwies seine Zuhörer und seine Gegner immer wieder auf die Schrift, indem er sprach: „Es steht geschrieben.“ Wieviel besser, wieviel wirksamer ist es doch und wieviel mehr Ehre zollt man Gott, wenn man auch hierin dem Beispiel Jesu folgt!

[Fußnote]

a In bezug auf Näheres siehe den Wachtturm vom 1. Dezember 1970.

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