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  • Von Gott gestärkt, um mit Freimut zu reden

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  • Von Gott gestärkt, um mit Freimut zu reden
  • Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1970
Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1970
w70 15. 3. S. 192

Von Gott gestärkt, um mit Freimut zu reden

JESUS CHRISTUS verhieß seinen Nachfolgern, daß sie, wenn es nötig wäre, vor hervorragenden Männern zu reden, sicher sein könnten, daß Jehova ihnen durch Jesus helfen würde. Ja, er sagte: „Ich will euch Mund und Weisheit geben, welcher alle eure Gegner zusammen nicht zu widerstehen oder zu widersprechen vermögen.“ (Luk. 21:15) Vor kurzem erlebte eine Person, die mit Jehovas Zeugen studiert, die Erfüllung dieser Verheißung. Wie? Wir wollen sie berichten lassen, wie das geschah:

„Nachdem ich eine kurze Zeit mit Jehovas Zeugen die Bibel studiert hatte, begann ich ihren Zusammenkünften beizuwohnen. Beeindruckt davon, daß sie so lehrreich waren, und beeindruckt von der Freundlichkeit der Zeugen Jehovas, entschloß ich mich, nicht mehr zur Kirche zu gehen. Als nächstes veranlaßte ich meinen Vater, für mich keine Abgaben mehr an die Kirche zu entrichten. Da ich völlig mit dieser Einrichtung der babylonischen, falschen Anbetung zu brechen wünschte, wollte ich meinen Namen von der Kirchenmitgliederliste streichen lassen.

Eines Abends war der Pastor in unserer Familie zum Essen eingeladen, und ich erklärte meine neue Einstellung. Ich sagte ihm, ich wolle meinen Namen von der Kirchenmitgliederliste streichen lassen. Er fragte nach dem Grund, und als ich begann, die Wahrheiten der Bibel zu erklären, unterbrach er mich, indem er sagte, ich müßte vor der gesamten Kirche erscheinen, damit man darüber abstimmen könnte. Ich dachte, das sei recht merkwürdig, denn in anderen Fällen hatte man das nicht verlangt. Zuerst war ich ängstlich, aber dann dachte ich: ‚Warum nicht?‘ Dies würde eine ausgezeichnete Gelegenheit sein, Jehova zu preisen. Ich betete zu Jehova um Hilfe. Der Tag kam herbei, und zwei andere begleiteten mich zur Kirche.

Zuerst begann der Pastor, sarkastische Bemerkungen zu machen, aber wir hielten stand. Nachdem ich erwähnt hatte, daß wir als Nachfolger Christi das tun sollten, was er tat, bat ich den Prediger, seine Bibel benutzen zu können, um einen Schrifttext vorzulesen. Er sagte, er hätte keine. Daher las ich den Text aus der Neuen-Welt-Übersetzung vor. Es war Lukas 8:1, wo davon die Rede ist, daß Jesus von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf ging und die gute Botschaft vom Königreich predigte. Wir lasen den Zuhörern weitere Bibeltexte vor und erklärten die Gründe für unsere Überzeugung. Wir konnten ein gutes Zeugnis geben.

Nachdem ich fertig war, stand der Hauptdiakon auf und lobte uns, weil wir so viel Mut gehabt hätten. Er sagte, er wünschte, daß mehr junge Leute einen solchen Mut hätten, um für das, was sie glaubten, einzustehen. Dann stellte er den Antrag, daß man unsere Namen von der Mitgliederliste streichen sollte, und es wurde darüber abgestimmt. Die Abstimmung fiel positiv aus. Wir waren außer uns vor Freude und konnten es kaum erwarten, den Ausgang zu erreichen, um Jehova zu danken.“

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