Berufliche Tätigkeit der ersten Christen
✔ Roland H. Bainton berichtet in seinem Buch The Horizon History of Christianity (Umriß der Geschichte des Christentums) darüber, wie die ersten Christen in beruflicher Hinsicht eingeschränkt waren. Sie wollten nichts mit Götzendienst oder falscher Religion zu tun haben. Bainton, ehemaliger Professor für Kirchengeschichte an der Yale University, schreibt:
„Der Christ mußte sich des Götzendienstes nicht nur enthalten, sondern durfte ihn auch in keiner Weise unterstützen, etwa, indem er bei der Herstellung von Götzen mitgeholfen hätte. Er konnte Bildhauer sein, aber er durfte keine Bilder von Göttern herstellen. Er mußte sich deshalb auf die Verzierung von Grabmälern oder Monumenten beschränken, durfte dabei aber keinen Löwen, Walfisch oder Stier anfertigen — auch keine Figur vergolden —, sofern sie einen Gott darstellten.“ — S. 64.