Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • w67 1. 2. S. 95-96
  • Fragen von Lesern

Kein Video für diese Auswahl verfügbar.

Beim Laden des Videos ist ein Fehler aufgetreten.

  • Fragen von Lesern
  • Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1967
  • Ähnliches Material
  • Christen beten Gott mit Geist und Wahrheit an
    Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 2002
  • Halte an der „guten Botschaft“ fest!
    Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1982
  • Das Wunder der Auferstehung
    Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1954
  • Die Auferstehung — Eine Lehre, die uns berührt
    Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 2005
Hier mehr
Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1967
w67 1. 2. S. 95-96

Fragen von Lesern

● Hin und wieder ändert sich die Ansicht über biblische Themen, die in den Schriften der Wachtturm-Gesellschaft behandelt werden. Wir sagen, das, was wir glauben, sei „die Wahrheit“. Ändert sich aber „die Wahrheit“? — W. P., USA.

In der Bibel werden Glaubensansichten, die mit der Bibel übereinstimmen, tatsächlich als „die Wahrheit“ bezeichnet. In 2. Petrus 2:2 ist von der Anbetung, die sich auf solche Glaubensansichten stützt, als vom „Wege der Wahrheit“ die Rede. Hinsichtlich dieses Weges der Wahrheit lesen wir in Sprüche 4:18: „Der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, das stets heller leuchtet bis zur Tageshöhe.“ Wir wissen also noch nicht alles, was man wissen könnte, ja selbst nach Harmagedon, im neuen System der Dinge, werden wir nicht alles wissen. Es wird in alle Ewigkeit etwas zu lernen geben. Das geht auch aus den Worten des Apostels Paulus in Römer 11:33 hervor: „O Tiefe des Reichtums und der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unausspürbar seine Wege!“

Es ist also zu erwarten, daß sich hin und wieder eine Ansicht ändern mag. Unser Glaube mag im wesentlichen die zuverlässige Wahrheit der Bibel sein, aber es mag einige Einzelheiten geben, die wir in der Vergangenheit nicht völlig verstanden haben. Im Laufe der Zeit erhalten wir mit der Hilfe des Geistes Jehovas eine klare Vorstellung von diesen Dingen.

Beispielsweise erschien vor einigen Jahren in der Zeitschrift Der Wachtturm (Ausgaben vom 1. Januar bis 1. Februar 1963) eine aufschlußreiche Artikelserie über die „obrigkeitlichen Gewalten“. Bevor diese Artikel veröffentlicht wurden, wußten wir und lehrten wir, daß Jehova der Höchste und Jesus Christus der Zweite an Macht und Gewalt ist. Wir wußten, daß wir gesetzestreue Bürger sein sollten, daß wir aber im Falle eines Widerspruchs zwischen dem Gesetz der Menschen und dem Gesetz Gottes Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen würden als Menschen. Diese grundlegenden Wahrheiten sind heute dieselben wie damals, sie haben sich nicht geändert. Durch ein sorgfältiges Studium der Heiligen Schrift haben wir jedoch erkannt, daß gewisse Bibeltexte anders angewandt werden sollten. Zum Beispiel erkannten wir klar, daß die in Römer 13:1 erwähnten „obrigkeitlichen Gewalten“ nicht Jehova Gott und Jesus Christus, sondern die politischen Herrscher sind. Das trifft auch auf Titus 3:1 und 1. Petrus 2:13, 14 zu. Die grundlegende Wahrheit hat sich jedoch nicht geändert. Unser Standpunkt gegenüber Gott und gegenüber dem Staat ist derselbe wie vorher.

Ähnlich verhält es sich mit unserem Studium der Auferstehung. Wir glaubten an die Auferstehung der Toten, bevor die Artikelserie über dieses Thema im Wachtturm (Ausgaben vom 15. März, 1. April, 1. Mai und 15. Mai 1965) erschien, und wir glauben jetzt noch daran. Wir glaubten auch, daß 144 000 zu himmlischem Leben mit Christus auferweckt würden. Wir glaubten, daß darüber hinaus viele als Menschen auferweckt würden, daß einige von diesen Gott in der Vergangenheit treu dienten, während andere als „Ungerechte“ lebten. Wir glaubten ferner, daß nach ihrer Auferstehung ein großes Erziehungswerk durchgeführt werde. Diese Wahrheiten haben sich nicht geändert. Wir wissen heute jedoch, daß nach der Bibel mehr Menschen zurückkehren werden, als wir erwarteten. Die Wahrheit über die Auferstehung ist also nicht verworfen, sondern noch besser erkannt worden, wodurch unsere Wertschätzung für Jehovas Liebe und Barmherzigkeit, die sich in der Auferstehungsvorkehrung zeigen, noch erhöht worden ist.

Das steht in krassem Gegensatz zu dem, was unter gewissen Männern geschah, über die Paulus gemäß 2. Timotheus 2:18 an Timotheus schrieb: „Diese Männer sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger.“ Diese Männer erwarteten die Auferstehung überhaupt nicht mehr; sie glaubten, was sich in der Vergangenheit ereignet habe, sei alles gewesen. Sie verwarfen die Wahrheit, die Jesus gelehrt hatte. Auch in der Christenheit haben sich manche Ansichten geändert; die Bibel wird verworfen, weil sie voll von Mythen sei, und ihr Sittengesetz abgelehnt mit der Begründung, es sei altmodisch.

Welch ein gewaltiger Unterschied zwischen dem, was in der Christenheit vor sich geht, und dem, was Jehova für sein Volk tut, um dessen Denkweise immer mehr mit seinem inspirierten Wort der Wahrheit in Übereinstimmung zu bringen!

    Deutsche Publikationen (1950-2026)
    Abmelden
    Anmelden
    • Deutsch
    • Teilen
    • Einstellungen
    • Copyright © 2026 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
    • Nutzungsbedingungen
    • Datenschutzerklärung
    • Datenschutzeinstellungen
    • JW.ORG
    • Anmelden
    Teilen