Die Wirkung von Begräbnisansprachen
● Die Erfahrung einer Zeugin Jehovas in Saskatchewan, Kanada, hebt den hohen Wert von Begräbnisansprachen hervor: „Im letzten Sommer war ich Ferienpionier und arbeitete in einem Gebiet, das niemand zugeteilt war. An einer Tür, an der ich vorsprach, sagte die Dame, sie habe sich noch nie mit Jehovas Zeugen unterhalten. Sie fuhr fort: ‚Möchten Sie bitte hereinkommen? Sie können ein Glas Wasser trinken, es ist so heiß draußen.‘ Als ich in die Küche ging, rief ihr Mann aus dem anderen Zimmer: ‚Wer ist da?‘ Sie sagte: ‚Ein Fräulein von den Zeugen Jehovas.‘ Darauf antwortete er: ‚Sage ihr, sie soll hereinkommen.‘ Ich ging in das Wohnzimmer, und sie erzählten mir, daß vor einigen Wochen ein Zeuge Jehovas beerdigt worden sei, der in diesem abgelegenen Gebiet gewohnt habe. Ein Bruder von Saskatoon hatte die Begräbnisansprache gehalten. Der Mann sagte, die Ansprache habe wirklich Hoffnung vermittelt. Einige der Schrifttexte habe er vorher nie gehört. Er sagte: ‚Sie nennen sich doch Prediger, nicht wahr? Dann nehmen Sie mal Platz und halten Sie uns eine Predigt.‘ So hielt ich dann die Predigt und anschließend die Nachbesuchspredigt. Ich holte das Buch Vom verlorenen Paradies zum wiedererlangten Paradies hervor und ließ es ihnen da. Ich erklärte, warum dieses Buch gedruckt worden sei, und dann studierten wir einen Teil des ersten Kapitels. Vor dem Weggehen bemerkten sie, daß sie in all den Jahren, in denen sie zur Kirche gegangen wären, diese Schrifttexte nie gelesen hätten.“