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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1965
w65 1. 6. S. 343

Ursprung der Zeremonien und Gebräuche der Christenheit

✔ Johann Lorenz von Mosheim berichtet über die Zugeständnisse, die die Christenheit zur Zeit ihrer Entstehung in den Tagen Konstantins machte, um mehr Heiden zu veranlassen, das Christentum anzunehmen, in seiner Kirchengeschichte (1770) folgendes: „Indem die Gunst der Kaiser die christliche Religion zu erheben suchte, verdunkelte und unterdruckte die unbesonnene Frömmigkeit der Bischöffe ihre wahre Beschaffenheit und Natur durch die Menge der Gebräuche und Ceremonien. Der Ausspruch AUGUSTINS ist bekannt, welcher behauptet, den Juden sey vorzeiten ein erträglicheres Joch aufgelegt gewesen, als vielen Christen seiner Zeit. Denn die christlichen Bischöffe führten die Anstalten und Gebräuche, wodurch vorher die Römer, Griechen und andre Völker ihren erdichteten Gottheiten ihre Ehrerbietung bezeugt hatten, mit einer kleinen Veränderung in das Christentum ein, weil sie glaubten, die Völker würden die christliche Religion leichter annehmen, wenn sie bemerkten, daß die von ihren Vorfahren ererbten Ceremonien bey den Christen ungeändert blieben, und wenn sie sähen, daß CHRISTUS und die Märtyrer auf eben die Weise, wie vorher die Götter, verehrt würden. Und eben deswegen ist zwischen dem öffentlichen Gottesdienst der Griechen und Römer und der Christen dieser Zeiten kein großer Unterschied. Bey beyden sahe man prächtige Kleidung, Bischofsmützen, Hauptdecken, Wachslichter, Bischofsstäbe, Supplicationen, Lustrationen, Bilder, güldne und silberne Gefässe und unzähliche andre Dinge.

Sobald CONSTANTIN die Religion seiner Vorfahren verlassen hatte, wurden überall prächtige Tempel erbaut, welche mit Mahlereyen und Bildern ausgeschmückt, und sowohl der innerlichen als äusserlichen Einrichtung nach den Tempeln und Häusern der Götzen sehr ähnlich waren. Diese ... wurden mit großer Pracht und mit gewissen Gebräuchen, welche größtentheils aus dem alten Rechte der Priester hergenommen waren, eingeweiht.“ — 4. Jahrhundert, 2. Teil, 4. Hauptstück, ¶¶ 1, 2.

Die ersten Christen übernahmen nichts von den Heiden. Sie hielten das göttliche Gebot: „‚Geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren.‘“ An ihnen sollten sich wahre Christen heute ein Beispiel nehmen. — 2. Kor. 6:17.

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