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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1964
w64 15. 9. S. 575-576

Fragen von Lesern

● In 1. Mose 2:1, 2 lesen wir: „So wurden vollendet der Himmel und die Erde und all ihr Heer. Und Gott hatte am siebenten Tage sein Werk vollendet, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebenten Tage von all seinem Werk, das er gemacht hatte.“ Bedeutet das, daß Jehova seit dem Ende des sechsten Schöpfungstages auch im Himmel nicht mehr schöpferisch wirkt? Wenn ja, wie ist das mit den Worten Jesu zu vereinbaren: „Mein Vater hat bis jetzt fortwährend gewirkt, und ich wirke fortwährend“? (Joh. 5:17, NW) — G. G., USA.

Die Worte nach 1. Mose 2:1 widersprechen den Worten Jesu nach Johannes 5:17 keineswegs. Jehova Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, hatte schon lange vor der Erschaffung unseres Himmels und der Erde, der Wohnstätte der Menschheit, gewirkt. Er beschäftigte sich sechs lange Schöpfungstage mit der Erschaffung dessen, was mit dem Menschen in Verbindung steht. Am Ende des sechsten Schöpfungstages hörte er auf, weitere materielle Dinge zum Nutzen der Menschheit zu erschaffen. Seine Tätigkeit im Himmel, dem unsichtbaren Bereich seiner Engel, und jede andere Tätigkeit außerhalb des Bereiches der Menschheit setzte er jedoch fort.

Gott wirkte während des siebenten Schöpfungstages sogar auch im Interesse der Menschheit, wenn auch nicht in materieller, so doch in geistiger Hinsicht. Er brachte nämlich eine „neue Schöpfung“ hervor. „Wenn somit jemand Gemeinschaft mit Christus hat, so ist er eine neue Schöpfung; die alten Dinge sind vergangen, siehe, neue Dinge sind ins Dasein gekommen.“ (2. Kor. 5:17, NW) Hier spricht der Apostel Paulus von einer „neuen Schöpfung“. Damit meinte er die 144 000 „Berufenen und Auserwählten und Treuen“ aus der Menschheit, die mit Jesus Christus — nicht als Gesamtheit, sondern als einzelne — herrschen werden. Die Krönung des Schöpfungswerkes Jehovas, die „neue Schöpfung“, ist eine geistige Schöpfung, die für den für Menschenaugen unsichtbaren Bereich bestimmt ist. Darüber hinaus dient das Hervorbringen der „neuen Schöpfung“ zu einer Klasse, die schließlich 144 001 Glieder umfaßt, einem barmherzigen Werk zugunsten der sterbenden Menschheit, die „von der Sklaverei des Verderbens frei gemacht werden“ muß. Ein solch gutes Werk verstößt nicht gegen das Gesetz. Das bestätigte Jesus Christus, als ihn die Gesetzeskundigen und die Pharisäer fragten: „Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen oder nicht?“ Er beantwortete die Frage bejahend, indem er einen Menschen heilte und dann die Frage aufwarf: „Wer von euch, dessen Sohn oder Stier in einen Brunnen fällt, wird ihn am Sabbattag nicht sogleich herausziehen?“ Somit hat Gott durch das Hervorbringen einer geistigen „neuen Schöpfung“ die Ruhe des siebenten Tages, an dem er von seinen materiellen Werken für die Menschheit ruhte, nicht gebrochen. — Offb. 17:14; Röm. 8:21; Luk. 14:3-5, NW.

● Wäre es passend, bei einer christlichen Hochzeit den Brautjungfern einen Blumenstrauß zuzuwerfen, oder ist das ein heidnischer Brauch? — F. G., USA.

Der Brauch, den Brautjungfern das Brautbukett zuzuwerfen, ist heidnischen Ursprungs und auch mit Aberglauben verbunden. Man nimmt zum Beispiel an, die Brautjungfer, die das Brautbukett auffängt, sei die erste von den Brautjungfern, die als nächste heirate. Da dieser Brauch bei weltlichen Hochzeiten gepflegt wird und aus dem Heidentum stammt, kann er niemals zu einem heiligen Wandel gehören und sollte daher bei christlichen Hochzeiten nicht üblich sein. (1. Petr. 1:14-16) Er sollte auf keinen Fall im Königreichssaal gepflegt werden, sofern die Hochzeit dort stattfindet.

Möchte jemand dieser Sitte entsprechen bei einer Hochzeitsfeier, die nicht im Königreichssaal stattfindet, so ist das seine Sache. Er gibt dadurch aber ein schlechtes, unchristliches Beispiel und verrät große Unreife. Heidnische Bräuche wie dieser dürfen in einem Königreichssaal nicht geduldet werden, denn sie sind nicht nur unbiblisch, sondern können unter den Gliedern der Versammlung auch Meinungsverschiedenheiten hervorrufen. Manche könnten sich daran stoßen, wenn sie sehen, daß so etwas in einem Gebäude geschieht, das der reinen Anbetung Jehovas Gottes gewidmet ist. Es könnte für sie eine Ursache zum Straucheln werden. Der Apostel Paulus schrieb aber den Philippern folgende inspirierte Worte: „... damit ihr euch der wichtigeren Dinge vergewissern mögt, um bis zum Tage Christi lauter zu sein und nicht andere zum Straucheln zu bringen, und daß ihr erfüllt sein mögt mit der Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus kommt, zur Verherrlichung und zum Lobpreis Gottes.“ — Phil. 1:10, 11, NW.

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