Die Wahrheit ist nicht mit Geld zu bezahlen
EIN Jude aus Israel, der sich seit einiger Zeit für das Werk der Zeugen Jehovas interessiert, berichtet über folgendes Erlebnis: „Eines Tages klopfte es an meine Tür. Ein Vertreter des Rabbinats trat ein und sagte zu mir, sie hätten gehört, ich hätte meine Religion gewechselt. Das Komitee des Rabbinats sei zusammengekommen, um die Sache zu besprechen, und habe beschlossen, mir finanziell zu helfen, sofern ich zur jüdischen Religion zurückkehre, denn wahrscheinlich sei ich aus finanziellen Gründen zu einer anderen Religion übergetreten. Ich antwortete ihm, es gäbe Dinge, die man nicht mit Geld bezahlen könne, und zu diesen Dingen gehöre auch die Wahrheit aus Gottes Wort, der Bibel. Diese Wahrheit hätte ich mit Hilfe der Zeugen Jehovas gefunden. Der Vertreter des Rabbinats fragte mich: ‚Wer ist Jehova?‘ Ich antwortete ihm: ‚Es ist für einen Juden beschämend, den Namen Jehova nicht zu kennen!‘ Ich nahm meine Bibel, zeigte ihm zum Beweis verschiedene Texte und fragte ihn dann, ob er mit diesen Beweisen einverstanden sei. Er war offensichtlich verlegen und murmelte: ‚Ich habe schon so lange keine Bibel mehr in der Hand gehabt, daß ich Ihnen darauf keine Antwort geben kann.‘ Dann sagte ich zu ihm: ‚Wenn Sie den Namen Gottes und sein geschriebenes Wort, die Bibel, nicht kennen, warum und zu wem beten Sie dann in der Synagoge?‘ Der Mann wußte nichts zu erwidern. Er sagte: ‚Soll ich Ihnen ein Geheimnis verraten? Ich glaube überhaupt nichts. Ich setze einfach die Tradition meiner Vorfahren fort. Die Hauptsache ist, ich habe meine Stellung beim Rabbinat und werde dafür bezahlt.‘ Ich sprach mit ihm noch eingehend über die Wahrheit, gab ihm einige bibelerklärende Schriften und bat ihn, den Rabbinern zu sagen, ich würde ihnen für die angebotene Hilfe danken, aber ich benötigte sie nicht, weil ich auf Jehova vertraue.“