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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1962
w62 15. 8. S. 512

Fragen von Lesern

● Hin und wieder hört man den Gedanken, daß Jehovas Diener den Beginn der Schlacht von Harmagedon beschleunigen könnten, wenn sie sich eifriger am Zeugniswerk beteiligten, da vor dem Beginn der Schlacht alle „anderen Schafe“ eingesammelt werden müßten. Ist diese Ansicht richtig? — W. S., Vereinigte Staaten.

Jesus sagte über den Beginn von Harmagedon: „Von jenem Tage aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel der Himmel, sondern mein Vater allein. Aber gleichwie die Tage Noahs waren, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.“ Das läßt darauf schließen, daß Jehova den Zeitpunkt für den Beginn von Harmagedon festgesetzt hat und daß dieser Zeitpunkt nicht von der Tätigkeit von Menschen abhängt. — Matth. 24:36, 37.

Jehovas Diener befinden sich heute in einer ähnlichen Lage wie einst Hesekiel. Zu ihm sagte Jehova warnend, daß er ihn für den Tod des Gesetzlosen verantwortlich mache, wenn er diesen nicht warne, und heute ist es genauso: Wenn Jehovas Diener die Bösen nicht warnen, werden sie einst nicht rein sein vom Blute aller Menschen. Könnte die Schlacht von Harmagedon erst kommen, wenn alle gewarnt wären, dann müßte sie, wenn sie ihrer Verantwortung nicht nachkämen, immer wieder aufgeschoben werden. — Hes. 3:16-21.

In der Vergangenheit haben einige die Worte aus 2. Petrus 3:12: „Indem ihr erwartet und beschleuniget die Ankunft des Tages Gottes“, so erklärt, daß dieser Tag Gottes oder Harmagedon beschleunigt werden könne. Das trifft jedoch nicht zu. Die Neue-Welt-Übersetzung (engl.) gibt den Gedanken richtig wieder, wenn sie sagt: „Indem ihr erwartet und fest im Sinn behaltet die Gegenwart des Tages Jehovas, durch den die Himmel im Feuer aufgelöst und die Elemente in Gluthitze zerschmelzen werden.“ In einem gewissen Sinne kann jedoch gesagt werden, Gottes Volk beschleunige den Tag Gottes: Es kündigt ihn als unabwendbar an und bringt die Menschen zu der Erkenntnis, daß er näher ist, als sie denken!

● Können Satan und seine Dämonen unsere Gedanken lesen? — M. C., Vereinigte Staaten.

Wir haben keinen Anhaltspunkt in der Bibel dafür, daß Satan und seine Dämonen unsere Gedanken lesen könnten. Die Bibel deutet eher an, daß Gott allein die Gedanken des Menschen lesen kann: „Der Mensch sieht auf das Äußere, aber Jehova sieht auf das Herz.“ Weiter wird von Gott gesagt: „Es gibt nichts Geschaffenes, das sich vor ihm verbergen könnte, nein, alles liegt entblößt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft abzulegen haben.“ — 1. Sam. 16:7; Heb. 4:13, Me.

Da uns die Dämonen an Intelligenz jedoch überlegen sind und über eine bessere Beobachtungsgabe verfügen, können sie sehr wahrscheinlich an der Handlungsweise und dem Gesichtsausdruck eines Menschen feststellen, womit er sich im Geiste beschäftigt. Ein Mann, der zum Beispiel den Worten aus Matthäus 5:28 entspricht, mag dies durch seinen Gesichtsausdruck verraten und so erkennen lassen, womit er sich im Geiste beschäftigt, obwohl man seine Gedanken nicht lesen könnte. Folglich können die Dämonen gewisse Schwächen, die wir erkennen lassen, ausnutzen und uns zur Sünde verleiten.

Daraus ersehen wir, wie wichtig es ist, richtig zu denken und sich auf Jehova zu verlassen. Wenn verkehrte Gedanken in uns aufkommen wollen, sollten wir sie sogleich unterdrücken, wir dürfen sie nicht nähren und so der Sünde Einlaß gewähren. (Jak. 1:14, 15) Nahen wir uns Gott im Gebet und sinnen wir über sein Wort nach, denn das wird uns vor falschen Begierden und den Versuchungen des Teufels und seiner Dämonen schützen! — Jak. 4:7, 8; Phil. 4:8, 9.

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