Wertschätzung für Bildungsfeldzug unter den Mexikanern
Von den 3000 mexikanischen Analphabeten, die sich im Februar 1956 für die Kurse zur Ausbildung im Schreiben und Lesen einschreiben ließen, die von Jehovas Zeugen durchgeführt wurden, haben bis zum Dezember jenes Jahres die meisten den Kurs mit Erfolg beendet, und seit Februar 1957 haben sich 1500 weitere Personen einschreiben lassen. In Verbindung mit einem Bericht über diese Tätigkeit erscheint im Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1958 (engl.) folgender Auszug aus dem Brief eines Beamten der Schulbehörde in Veracruz (Mexiko), der zeigt, was seine Regierung von dieser Tätigkeit der Zeugen hält: „Ich bin für Ihre Mitarbeit dankbar und möchte Ihnen im Namen der staatlichen Behörde zu Ihrem edlen, dem Fortschritt dienenden Werk, das Sie im Interesse des Volkes durchführen und durch das Sie die Aufklärung der Analphabeten ermöglichen, aufrichtig gratulieren … Ich wünsche Ihnen zu Ihrem Bildungswerk Erfolg.“ Wenn eine Handvoll Zeugen Jehovas in so kurzer Zeit so viel ausrichten konnte, was hätte dann wohl die größte Religionsorganisation der Welt, die das Land vierhundert Jahre lang sozusagen beherrschte, ausrichten können, wenn ihr die Interessen der Mexikaner wirklich am Herzen gelegen hätten?