Kommunisten senden Zeugen nach Sibirien
● Die New York Times vom 5. März 1957 veröffentlichte folgende Meldung aus London: „Sieben Mitglieder der Sekte der Zeugen Jehovas sind von der Moldauischen Sowjetrepublik auf die Anklage hin, ‚Spione für Organisationen der Vereinigten Staaten‘ zu sein, vor Gericht gezogen worden — so enthüllte ein Radiobericht aus Kischinew. Kischinew ist die Hauptstadt der Moldauischen Republik, die im südwestlichen Teil der Sowjetunion liegt. Gemäß dem Bericht sind zwei der sieben Angeklagten Frauen.“ Unter diesem Bericht bemerkte die Times: „Beamte im internationalen Hauptbüro der Zeugen Jehovas in Brooklyn, N. Y., sagten, sie seien von der Verhaftung der sieben Mitglieder der Sekte nicht unterrichtet gewesen. Sie sagten, die Sekte betätige sich in der ganzen Sowjetunion unterirdisch, und etwa 7000 Zeugen seien bereits nach Sibirien verschickt worden.“