Generalleutnant Hershey ist gleicher Meinung
● Im Wachtturm vom 1. Januar 1956 erschien eine Äußerung, die der oberste Verwaltungsbeamte der presbyterianischen Kirche der Vereinigten Staaten vor 400 Delegierten des „World Presbyterian Alliance“ machte. In dieser Äußerung wurde die Tatsache hervorgehoben, daß es weltlichen Regierungen nicht gestattet werden kann, die innere Verwaltung und Verhältnisse einer religiösen Körperschaft zu bestimmen. Es wurde gezeigt, daß Jehovas Zeugen den gleichen Standpunkt vertreten. Generalleutnant Lewis B. Hershey, Leiter des Amtes für Wehrdienst in den Vereinigten Staaten, stimmt mit dieser Ansicht überein, wie dies aus seinen Bemerkungen hervorgeht, die in der Zeitung Daily Chronicle (Spokane) vom 11. Oktober 1956 veröffentlicht wurden. Unter anderem sagte Generalleutnant Hershey: „Es ist das Recht einer Kirche, ihre geistigen Führer auf ihre Weise auszuwählen. Wir haben nicht das Recht, zu sagen, daß einer kein Geistlicher sei, wenn er nicht ein Seminar besucht hat, noch können wir ihm diesen Titel aberkennen, wenn er gezwungen ist, für seinen Unterhalt noch eine andere Arbeit zu verrichten, wie dies auch die Jünger taten.“ Hershey bemerkte ferner, daß es keine religiöse Freiheit geben könne, wenn irgendeine Regierungsstelle einer Kirche vorzuschreiben suche, wer ihre geistigen Führer sein sollen, welche Ausbildung sie haben müssen oder welche Pflichten sie zu erfüllen haben.