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  • Heiligt der Zweck die Mittel?
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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1957
w57 15. 3. S. 163-164

Heiligt der Zweck die Mittel?

DIE orthodoxen Konfessionen bejahen diese Frage, wenn nicht durch ihre Worte, so doch durch ihre Taten. Ihre Geschichte, während der sie Grundsätze mit der Axt der Zweckdienlichkeit enthaupteten, reicht weit zurück. Ihre Handlungen besagen, daß ihnen mehr daran gelegen ist, bei der Welt Ansehen zu genießen als bei Gott.

Gottes Grundsatz lautet: „Die Freundschaft mit der Welt ist Feindschaft mit Gott“, ferner: „Liebet nicht die Welt, noch was in der Welt ist.“ Aber die meisten Konfessionen der Christenheit verwerfen diesen Grundsatz, der Abgesondertheit von der Welt fordert, und predigen statt dessen: „Der Zweck heiligt die Mittel.“ Die Geistlichkeit sucht sich wegen ihrer Beteiligung an der Politik zu rechtfertigen, indem sie sagt, sie wolle das Sittengesetz fördern und Gott in die Regierung hineinbringen. Obwohl sie seit Jahrhunderten politisiert hat, ist dies nicht geschehen, noch wird es je geschehen. — Jak. 4:4; 1. Joh. 2:15, NW.

Sie läßt sich in die Kriege dieser Welt ein, segnet die Seite, auf der sie gerade stehen mag, und billigt es schließlich, wenn Katholiken eines Landes Katholiken eines anderen Landes töten und wenn in ähnlicher Weise Protestanten Protestanten umbringen und Juden Juden töten. Diese schlechten Mittel — so sagen sie — würden durch den beabsichtigten Zweck geheiligt.

Die Wissenschaft lehrt Evolution und verleumdet die Bibel. Die Konfessionen der Christenheit suchen Popularität und stimmen daher der Evolutionstheorie bei. Sie kompromittieren die Bibel durch die Worte, Gott habe die Evolution dazu gebraucht, lebendige Dinge ins Dasein zu bringen. Der Zweck, sich Kirchenmitglieder zu sichern, heilige Kompromisse, so folgern sie.

In Wirklichkeit wünschen solche Konfessionen, daß die Welt sie liebe, und während sie diese Liebe von der Welt erlangen, scheiden sie als Christen selbst aus. Jesus sagte: „Wenn ihr ein Teil der Welt wäret, so würde die Welt das Ihrige lieben. Weil ihr aber kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt.“ — Joh. 15:19, NW.

Falsche Religionen gehen nicht führend voran, sie folgen nach. Sie ermangeln der moralischen Kraft, die richtige Führung zu geben, und enden damit, selbst falsch geführt zu werden. In den Tagen des Kaisers Konstantin und danach haben die abgefallenen Christen Kompromisse geschlossen, indem sie heidnische Lehren in ihre Glaubensbekenntnisse aufnahmen, und sie rechtfertigten diese Mittel mit der Begründung, sie würden dadurch viele aus den heidnischen Religionen bekehren.

Die jüdischen Sekten in der Zeit Jesu haben Jesus hingerichtet, weil sie dachten, dies würde ihre Nation, die unter der Herrschaft der Römer stand, retten. Sie folgerten, der Zweck, ihre Nation zu retten, sollte ihre Mordtat an Jesus heiligen. — Joh. 11:45-48.

Das unmoralische Schlagwort, das die Zweckdienlichkeit dem Grundsatz voranstellt, taugt nichts. Jesus sagte, daß es nichts taugen könnte. „Ein guter Baum kann nicht schlechte Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum edle Frucht hervorbringen.“ Schlechte Mittel führen nicht zu guten Zwecken. Gute Mittel, gute Zwecke — böse Mittel, böse Zwecke! Nur durch ein Festhalten an göttlichen Prinzipien kann Gutes kommen, das beständig ist. — Matth. 7:18, NW.

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