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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1956
w56 15. 10. S. 639

Fragen von Lesern

● Wenn eine unverheiratete Schwangere, welche Vorkehrungen getroffen hat, daß ihr Kleines adoptiert werde, zur Erkenntnis der Wahrheit kommt, bevor das Kind geboren ist, sollte sie sich dann verpflichtet fühlen, das Kind zu behalten, um es die Wahrheit des Wortes Gottes zu lehren?

Es mag jemand folgern, das Kind empfange in materieller Hinsicht mehr, und es werde ihm nicht der Schandfleck der illegalen Geburt anhaften, wenn es adoptiert werde. Aber geistige Fürsorge ist lebenswichtiger als materielle; und wenn es notwendig werden sollte, kann der soziale Schandfleck dadurch vermieden werden, daß die Mutter an einen anderen Ort zieht.

Jehova gebietet den Eltern: „Diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen gewißlich auf deinem Herzen sein. Und du sollst sie deinem Sohne einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt, und wenn du auf dem Wege gehst, und wenn du dich niederlegst, und wenn du aufstehst.“ Wie könnte eine Mutter dies tun, wenn sie ihr Kleines hergibt? Wie könnte sie ihm im Leben den richtigen Anfang geben? „Erziehe den Knaben [ein Kind, Me] gemäß dem Wege, den er einhalten soll, so wird er auch im Alter nicht davon abgehen.“ — 5. Mose 6:6, 7, NW; Spr. 22:6, Kautzsch.

Im Augenblick mag es weise erscheinen, das Problem dadurch zu lösen, daß man das Kleinkind adoptieren läßt, doch wäre es gegen die mütterlichen Instinkte, und im Laufe der Zeit könnte man es bitter bereuen. Es wäre gegen die natürliche Zuneigung, obwohl uns gesagt ist, daß in diesen letzten Tagen kritischer, schwerer Zeiten viele ‚ohne natürliche Zuneigung‘ seien. Es scheint besser zu sein, den Grundsätzen der mütterlichen Zuneigung und der Liebe zur Nachkommenschaft zu folgen und das Gewissen rein zu bewahren. Auch die Grundsätze des christlichen Glaubens werden verletzt durch ein Versagen, sich des Kindes, das man ins Dasein gebracht hat, anzunehmen. Paulus schrieb: „Gewißlich, wenn jemand für die Seinigen und besonders für die Glieder seines Haushalts nicht sorgt, so hat er den Glauben verleugnet und ist schlechter als ein Ungläubiger.“ — 2. Tim. 3:3; 1. Tim. 5:8, NW.

So erscheint es denn mutiger und christlicher, die Last zu schultern und das Kleine zu behalten und es aufzuziehen, indem man allen Folgen ins Auge schaut, z. B. dem Verlust des guten Rufes. Besonders jetzt, da die Mutter zu einer Erkenntnis der Wahrheit gelangt ist und sich in der Lage befindet, ihrem Nachkommen die Wahrheit zu lehren und es ihm vielleicht zu ermöglichen, ewiglich in einer neuen Welt der Gerechtigkeit zu leben. Jemand, der sich in dieser schwierigen Lage befindet, muß hinsichtlich des einzuschlagenden Weges seine Entscheidung selbst treffen.

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