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  • Weltfriede — auf Gottes eigene Weise
  • Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1950
Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1950
w50 15. 1. S. 28-29

Weltfriede — auf Gottes eigene Weise

MÖCHTEN alle Menschen, die gerne eine gerechte Weltherrschaft über die Erde aufgerichtet sehen, jetzt still sein und auf die heilige Prophezeiung horchen. Möchten sie aufhören, über belanglose Dinge zu zanken und zu streiten. Keine politische Partei kann der Menschheit Befreiung und Glück bringen. Keine Religionsorganisation der Christenheit kann das von jedermann Ersehnte herbeiführen. In der Tat kann keine menschliche Organisation euch irgendwelche wirklichen Segnungen verschaffen, denn all dies muss und wird bald vergehen. Die Weltkrise ist hier und die alles überragende Frage dreht sich um das Reich Gottes der Gerechtigkeit und um die Beziehung, die man dazu hat.

Christus Jesus, der im Jahre 1914 n. Chr. als amtierender König eingesetzt wurde, ist der gerechte, erwählte Knecht Gottes Jehovas, und ihm hat Jehova die Herrschaft der neuen Welt übertragen. Jehova sagt von ihm durch seinen Propheten Jesaja: „Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an welchem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat; ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Nationen Gericht ankündigen …; ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Gericht hinausführe zum Siege; und auf seinen Namen werden die Nationen hoffen.“ (Matthäus 12:18-20 als Zitat aus Jesaja 42:1-4) So könnt ihr denn keine Hoffnung auf Befreiung finden, indem ihr zu den Herrschern dieser bösen Welt aufblickt, doch finden wir im obigen Text die bestimmte Erklärung Gottes des Allmächtigen, dass die gläubigen Menschen aller Nationen auf den Namen Christi Jesu, des gerechten Herrschers, hoffen werden. Warum denn werden sie auf seinen Namen hoffen? Derselbe Prophet, Jesaja, antwortet: „Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst. Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Throne Davids und über sein Königreich, um es zu befestigen und zu stützen durch Gericht und durch Gerechtigkeit, von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer Jehovas der Heerscharen wird dieses tun.“ — Jes. 9:6, 7, Fussnote.

Jawohl, Jehova Gott wird Weltfrieden schaffen, und zwar auf seine eigene Weise. Und wenn er Frieden schafft, wird es für immer sein. Es sollte allen Denkenden klar sein, dass es auf Erden keinen wirklichen Frieden geben kann, solange die Bosheit nicht vollständig beseitigt ist. Während die Ungerechtigkeit herrscht, werden einige auf Kosten anderer Vorteile haben. Die Starken überleben eine Zeit lang und fallen, wenn andere Starke aufkommen. So haben nun während Jahrtausenden Unordnung, Streit, Bedrückung und Mord geherrscht, weil Satan, der Böse, der „Gott dieser Welt“ gewesen ist. Es muss ein Grösserer, Stärkerer kommen, als Satan der Teufel es ist, einer, der genau im Einklang mit Gott dem Allmächtigen und unter seiner Leitung handelt und freudig seinen Geboten gehorcht. Dann wird er die Menschen guten Willens in Frieden und Gerechtigkeit zu sich ziehen. Jehova Gott hat vor langem durch seine Propheten das Kommen dieses Mächtigen vorausgesagt. Dieser eine, der den Menschen Frieden untereinander und besonders Frieden mit Gott bringen wird, muss auch der Erlöser der Menschheit sein.

Deshalb hat Jehova Gott angeordnet, dass sein geliebter Sohn die himmlischen Höfe verlasse und als ein männliches Kind geboren werde, dass er dann zum Manne heranwachse, den Tod erleide, um den Preis zur Erlösung des Menschen zu beschaffen, aber aus den Toten auferstehe und der hohe Herrscher der neuen Welt werde und für immerdar Frieden unter den Menschen aufrichte. Als daher Jesus in Bethlehem-Juda geboren wurde, wie dies der Prophet Micha (5:2) prophezeit hatte, liess Gott durch seinen mächtigen Engel vom Himmel folgende Prophezeiung ergehen: „Denn siehe, ich verkündige euch grosse Freude, die für das ganze Volk sein wird; denn euch ist heute, in Davids Stadt, ein Erretter geboren, welcher ist Christus, der Herr.“ Gleich nach dieser Prophezeiung hinsichtlich der grossen Freude für alles Volk stimmte ein Heer von Engeln das Loblied an, das die Hirten hörten. Wahrlich, die Worte jenes Liedes waren prophetisch, denn sie sagten den Tag voraus, da das Volk Frieden haben wird und da Jehova Gott ihm durch seinen geliebten Sohn, der an jenem Tage in der Geburtsstadt Davids geboren wurde, Frieden bringt. Die Engel sangen: „Ehre sei Gott in der Höhe, und Friede auf Erden den Menschen, die eines guten Willens sind!“ — Luk. 2:10-14, Elberf. u. van Ess.

Am Schlusse der „Schlacht jenes grossen Tages Gottes des Allmächtigen“ muss diese grosse Prophezeiung erfüllt werden. Gott wird für den Frieden kämpfen, und dann wird auf Erden ewiglich Frieden sein, und er wird dies durch seinen mächtigen Sohn und Kriegshelden Jesus Christus vollbringen. Gleich einem Mantel von Licht wird Friede die Erde überziehen, und den Menschen wird dauernd guter Willen erwiesen werden. Folglich sind Menschen, die anmassend Jehova Gott vorauszueilen suchen und behaupten, sie könnten den Frieden durch ihre menschlichen Einrichtungen aufrichten, ein Greuel in seinen Augen.

Unter der friedevollen Herrschaft Christi Jesu wird es keine Beamten geben, die durch Steuererhebung Geld einziehen und dann dieses Geld dem Farmer leihen, in der Absicht, diesen schliesslich zu einem Leibeigenen zu machen Es wird keine barschen, bedrückenden Regierungsbeamte mehr geben, die das Volk einschüchtern und ihm Furcht einjagen und es mit Strenge richten und eine Missherrschaft über dasselbe führen. Die Schlacht von Harmagedon wird aller Bedrückung ein Ende machen. Dies bedeuten die Worte in Psalm 72:4: „Er wird Recht schaffen den Elenden des Volkes; er wird retten die Kinder des Armen, und den Bedrücker wird er zertreten.“ Die Menschen werden nie mehr in die Angst versetzt werden, ihre Häuser zu verlieren, die sie unter grosser Mühe und Opfern erbaut haben, noch werden sie gezwungen werden, einen Teil ihrer Ernten zu vernichten und gewisse Haustiere abzutun, um die von kommerziellen Ausbeutern festgelegten Preise oben zu halten. Eine Beschreibung dessen, was kommen wird, findet sich in den Worten Jesajas: „Und sie werden Häuser bauen und bewohnen, und Weinberge pflanzen und ihre Frucht essen.“ Zu diesen Worten fügt Micha hinzu: „Und niemand wird sie aufschrecken.“ — Jes 65:21; Micha 4:4.

Wie gut weiss doch das Volk, dass die Kleingrundbesitzer seit langem von denen bedrückt worden sind, die religiöse Autorität politische Macht und Finanzkraft besitzen. Die Taglöhner sind hinsichtlich ihrer Entlohnung ungerecht behandelt worden. Die Witwen und Waisen sind bedrückt worden, und schwer hat die Hand des Bedrückers in jeder Nation auf dem Schwächeren gelastet. Zu dieser Bedrückung haben jene religiösen Führer noch beigetragen, welche sich nach dem Namen Christi genannt haben. (Jak. 2:6-7) Doch unter der Verwaltung der gerechten Herrschaft Gottes, die durch Christus ausgeübt wird, muss alle Bedrückung aufhören, weil der Herrscher in Gerechtigkeit regieren wird. Kein Bedränger wird mehr unter dem Volke geduldet sein. (Sach. 9:8) Über die Zeit, da er als Richter zum Tempel kommt, sagt Jehova Gott: „Und ich werde euch nahen zum Gericht und werde ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer und gegen die Ehebrecher und gegen die falsch Schwörenden; und gegen die, welche den Taglöhner im Lohn, die Witwe und die Waise bedrücken und das Recht des Fremdlings beugen und mich nicht fürchten, spricht Jehova der Heerscharen.“ — Mal. 3:5.

Für die Armen wird die Verwaltung der Theokratischen Herrschaft eine günstige sein: „Er wird die Armen richten mit Gerechtigkeit.“ (Jes. 11:4, Zürcher B.) Ein jeder wird genötigt sein, mit seinem Nachbarn gerecht zu handeln oder dann die sichern Folgen zu tragen: „So spricht Jehova der Heerscharen und sagt: Übet ein wahrhaftiges Gericht und erweiset Güte und Barmherzigkeit einer dem anderen; und bedrücket nicht die Witwe und die Waise, den Fremdling und den Elenden; und sinnet keiner auf seines Bruders Unglück in euren Herzen.“ (Sach. 7:9, 10) Die Gegenwart ist die Zeit, damit zu beginnen!

Unter den jetzigen weltlichen Regierungen liegen Leute, die nichts produzieren, auf ihren Lagern und hecken Pläne aus, wie sie ihre Mitmenschen betrügen könnten. Solches bleibt nicht bestehen unter der gerechten Herrschaft Gottes Jehovas, die durch Christus ausgeübt wird. Keine derartigen schlauen Manöver wird man zur Reife kommen lassen. Dann werden keine Länder mit Ölquellen gestohlen, noch andere ähnliche Verbrechen begangen werden. Dann wird es keine grausamen Korporationen mehr geben, die man Trusts und Kartelle nennt und die dem Volk ungerechte Bürden auferlegen. Jehovas Wort sagt: „Wehe denen, die Unheil sinnen und Böses vorbereiten auf ihren Lagern! Beim Morgenlicht führen sie es aus, weil es in der Macht ihrer Hand steht. Und sie begehren nach Äckern und rauben sie, und nach Häusern und nehmen sie weg; und sie verüben Gewalttat an dem Manne und seinem Hause, an dem Menschen und seinem Erbteil.“ (Micha 2:1, 2) Was kümmern sie sich um die Erbteile anderer?

Ja, die Herrschaft der neuen Welt unter Jesus Christus wird nicht nur dauernden Frieden und Wohlfahrt bringen, sondern wird das Volk auch frei machen von Sünde, Teufel und Tod und es vollends auf Pfade der Gerechtigkeit führen und ihm ewiges Leben hier auf einer paradiesischen Erde verleihen. Der Herrscher der neuen Welt hat gesagt: „Es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und hervorkommen werden: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben, zur Auferstehung des Gerichts.“ (Joh. 5:28, 29) Und in 1. Korinther 15:25, 26 wird uns gesagt: „Er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füsse gelegt hat. Der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod.“ Die lieben Verstorbenen werden aus den Gräbern zurückkehren, und alle, die Gott und seinen König lieben, werden dann zusammen an friedlichen Wassern unter Blumen wandeln und gemeinsam das Lob Gottes des Höchsten singen. Tränen der Bitterkeit werden zu fliessen aufhören, und die Todesfurcht wird für immer verschwinden. In unvergleichlicher Sinnbildersprache sagt der Apostel Johannes: „Er [Gott] wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste (Storr: das Frühere) [von dieser gegenwärtigen bösen Welt] ist vergangen.“ — Off. 21:4.

Die Schlacht von Harmagedon, die gerade bevorsteht, wird die Tore dieser herrlichen, gerechten Herrschaft der neuen Welt öffnen, und diese Herrschaft wird man auf der ganzen Erde sehen und fühlen. Wegen dieses grossen Wechsels zum Guten, der gerade bevorsteht, gebietet Jehova Gott seinen Zeugen auf Erden heute, allen Nationen zu sagen, dass er durch Christus Jesus, seinen König, regiere und dass ‚der Erdkreis feststehe und nicht wanken werde. Er wird die Menschen richten nach Gerechtigkeit.‘ (Ps. 96:10, van Ess) Folglich sagen es Jehovas Zeugen jetzt den Nationen.

Wünschest du diese Herrschaft der neuen Welt und die Segnungen, die sie bringt? Ungeachtet dessen, was andere Menschen wünschen mögen, ist Christus Jesus jetzt der gerechte Herrscher der neuen Welt und wird in Gerechtigkeit regieren. Alle Gesetzlosen wird er vernichten. Alle Menschen werden eine Gelegenheit haben, sich zum Dienste Satans des Teufels zu entschliessen und vernichtet zu werden oder zum Dienste Jehovas Gottes und seines Königs und immerdar zu leben. Die Zeit, da du wählen kannst, ist für dich gekommen. Möge jeder Wachtturm-Leser, der aufrichtig wünscht, die Herrschaft der neuen Welt in Gerechtigkeit zu sehen und sich der Segnungen zu erfreuen, die Gott durch Christus bereitet hat, jetzt Stellung auf der Seite Jehovas Gottes beziehen. Dann unterrichte er sich ferner über die grossen Wahrheiten des Wortes Gottes, die jetzt verstanden werden können, suche Gerechtigkeit und handle recht und beweise seine Lauterkeit gegen ihn und seinen König, bis seine ewige Rechtfertigung in Harmagedon herbeigeführt ist. Dann werden seine Segnungen vollständig sein.

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