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  • Was ist bloß mit unserer Welt los?
  • Erwachet! 1983
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Erwachet! 1983
g83 22. 12. S. 23

Was ist bloß mit unserer Welt los?

DIESE Frage taucht immer wieder auf, wenn man liest, was ganz gewöhnliche Leute so tun. Zum Beispiel:

● Dorice, einem jungen Mädchen aus Queens, einem Stadtteil von New York, wurden von einem unbekannten Mann schwere Schnittwunden am Kopf, im Gesicht und an den Beinen beigebracht. Nachher rannte der Mann wortlos weg. Da die Wunden stark bluteten, klingelte das Mädchen bei mehreren Leuten in einem nahe stehenden Haus und wollte sie um Hilfe bitten. Einige Hausbewohner riefen die Polizei, aber niemand machte ihr auf oder half ihr. Warum nicht? Anscheinend fürchteten sie sich. „Es ist eine schreckliche Welt“, sagte später Dorices Mutter.

● In der Nähe des Flughafens der Stadt Detroit stürzte ein Flugzeug ab. Als die Notärzte und die Rettungssanitäter am Unglücksort eintrafen, mußten sie feststellen, daß zwei schwerverletzte Fluggäste (einer lag sogar im Sterben) bereits ausgeraubt worden waren — Brieftaschen und andere Wertsachen fehlten. Wer in aller Welt tut so etwas? „Personen mit makabren Gelüsten“, kommentierte die New Yorker Zeitung Daily News, die über den Vorfall berichtete.

● Ein Lieferwagen, dessen Fahrer die Gewalt über das Fahrzeug verloren hatte, rammte eine Mutter, die ihr vierjähriges Söhnchen auf dem Arm trug. Das Kind wurde zu Boden geschleudert. Die Mutter, die glaubte, es sterbe, schrie: „Du darfst nicht sterben, du darfst nicht sterben!“ Der unverletzte Fahrer sprang aus seinem Wagen, um dem verletzten Jungen und seiner von panischer Angst erfüllten Mutter zu helfen. Sogleich sammelten sich Passanten an, und als sie sahen, daß das Auto unbeaufsichtigt war, fielen sie über die Trainingsblusen her, mit denen es beladen war, und stritten sich sogar darum. „Es ist äußerst traurig“, meinte ein Zuschauer. „Es ist eine gesetzlose Welt.“ Der Junge hatte einen Beckenbruch und hatte mehrere Rippen gebrochen.

● Ein außerordentlicher Professor der Psychologie und seine Studenten „begingen“ im Laufe von zwei Jahren auf den Straßen verschiedener Städte zum Schein einige „Verbrechen“, um zu sehen, wie sich die Passanten verhalten würden. Wie reagierten sie? Die meisten nahmen keine Notiz davon. In einem Fall, als die Studenten ein Auto „aufbrachen“, wollte sich ein Passant sogar daran beteiligen. Ein anderes Mal „stahlen“ sie ziemlich dreist ein Motorrad. Nur 15 Meter davon entfernt, parkte ein Streifenwagen. Aber niemand griff ein. Bei einem anderen „Verbrechen“ beförderten sie einen anscheinend bewußtlosen Mann in den Kofferraum eines Autos. In der Stadt New York wurden lediglich drei Prozent der „Verbrechen“ von Augenzeugen gemeldet. Das war aber noch mehr als in Städten wie Boston und Miami, wo keiner der Zeugen Meldung erstattete.

● Ein 26jähriger, der keinerlei Freunde hatte und äußerst deprimiert war, kletterte am Silvesterabend auf einen 30 m hohen Schornstein und rief: „Ich möchte sterben! Ich möchte sterben!“ Drei Polizisten kamen angerast und kletterten ihm nach, um ihn zu retten. In diesem Augenblick sprang ein automatischer Dampfkessel im Keller des Gebäudes an, worauf Rauch aus dem Schornstein quoll, an dem der junge Mann fast erstickte und der ihn zum Brechen reizte. So wäre er beinah unabsichtlich zu Tode gestürzt. In der Zwischenzeit hatten sich auf der Straße Zuschauer angesammelt. Angesichts der Notlage des jungen Mannes zeigten ihm einige die Faust und pfiffen ihn aus. Andere schrien: „Spring doch! Er soll doch springen.“

Was ist bloß mit unserer Welt los? Eine sehr gute Frage!

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