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Erwachet! 1982
g82 22. 12. S. 8-9

Was kann man tun, um die Erde zu retten?

Wird die Erde in einem Atomkrieg zugrunde gehen?

DAS enorme Ausmaß der Bedrohung sollte die Menschen dazu drängen, ihre Atomwaffenarsenale abzubauen. Was treibt sie jedoch in die entgegengesetzte Richtung? Hoffst du und vertraust du darauf, daß sich die Weltführer dennoch an einen Tisch setzen und die Atomwaffen verbieten werden?

Welche Aussichten bestehen, daß sie jemals so etwas tun werden? Haben Menschen irgendwann in der Geschichte die jeweils fortschrittlichsten Waffen verboten? Auf Dauer? Unsere Generation hat die Kernspaltung und die Kernverschmelzung in den Griff bekommen. Wird es dem Menschen eher möglich sein, dieses Wissen zu verbannen, als abzurüsten? Kann er ein solches Wissen von der nächsten Generation fernhalten?

Die Söhne Adams haben sich wie ihr Vater dazu verstiegen, selbst zu bestimmen, was gut und was böse sein soll. Die Kenntnisse auf dem Gebiet der Kernspaltung verbreiten sich zusehends. Sie überschreiten die Grenzen, durch die die menschliche Gesellschaft in feindliche Lager mit der jeweiligen Staatsgewalt unterteilt wird. Was ist die Folge?

In einem totalen Atomkrieg gibt es kein Versteck. Bunker sind nutzlos. Evakuiert zu werden würde bedeuten, von einem Atompilz zum nächsten zu fliehen. Die beiden Atomsupermächte schätzen, daß Atomraketen, die von U-Booten aus abgeschossen werden, Ziele an der Küste des Feindeslandes innerhalb von 10 Minuten erreichen könnten. Interkontinentalraketen, die vom Landesinnern aus abgeschossen werden, können 15 bis 20 Minuten später eintreffen. Einige Stunden danach können Langstreckenbomber folgen. Doch die frühestmögliche Warnung kann im Feindesland erst 15 Minuten nach dem Abschuß der Raketen gegeben werden, also erst 5 Minuten nachdem die Bomben begonnen haben zu fallen.

Warum vertreten Menschen die Ansicht, daß Gewalttätigkeit der menschlichen Natur eigen sei? So wurden wir nicht erschaffen. „Gott [hat] den Menschen rechtschaffen gemacht ..., sie selbst aber haben viele Pläne ausgesucht“ (Prediger 7:29).

Hast du den Eindruck, daß die Menschen durch eine übermenschliche Kraft ins Verderben getrieben werden? Die Bibel spricht von einem solchen Einfluß.

Diese Kraft geht von einer unsichtbaren Geistperson aus. Es handelt sich dabei um denselben Unsichtbaren, der die Rebellion im Garten Eden angestiftet hat. In der Heiligen Schrift wird er als „der große Drache“ oder Verschlinger bezeichnet, als „die Urschlange“ oder Betrüger, als der Verleumder und Widersacher Gottes, genannt „Teufel und Satan“. Und die Bibel sagt, daß er „die ganze bewohnte Erde irreführt“ (Offenbarung 12:9).

Denke nicht, Satan sei nur eine symbolische Figur oder ein abstrakter Begriff. Er ist eine Person. Er ist der große Lügenmeister. Er ist der erste Mörder (Johannes 8:44). Ihm stehen andere rebellische Geister, Dämonen, bei. Sie bilden „die Weltbeherrscher dieser Finsternis“, „die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern“ (Epheser 6:12).

Hast du dich schon einmal gefragt, warum die Menschheit seit Urzeiten von bedrückenden politischen Systemen beherrscht wird? Sie sind das Machwerk Satans, der „der Gott dieses Systems der Dinge“ ist und „den Sinn der Ungläubigen verblendet hat“ (2. Korinther 4:4). Diese Herrschaftssysteme werden in der Bibel als ungeheuerliche wilde Tiere beschrieben, durch die die Dämonen „unreine inspirierte Äußerungen“ hervorbringen (Offenbarung 16:13, 14, 16; Daniel 8:20-22; Offenbarung 13).

Außerdem hat Satan über die Königreiche der Erde eine hurenhafte Liebhaberin, die falsche Religion, „Babylon die Große“, gesetzt. Sie ist ebenfalls „eine Wohnstätte von Dämonen“ geworden (Offenbarung 17:5, 18; 18:2).

In der Zeit des Endes der Welt gerät die Menschheit in große Bedrängnis, „weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, daß er nur eine kurze Frist hat“ (Offenbarung 12:12).

Hast du eine bessere Erklärung für die Verhältnisse in unserer heutigen Zeit? Wenn ja, wie werden die Menschen dann dem zum Tode führenden Lauf der Dinge Einhalt gebieten? Nehmen wir an, sie blenden in diese Szene eine momentane Hochstimmung von „Frieden und Sicherheit“ ein. Würde ihre Verkündigung von „Frieden und Sicherheit“ dann zu internationaler Ruhe oder zur Vernichtung führen? (1. Thessalonicher 5:3).

Wenn die Erde bestehenbleiben soll, damit die Sanftmütigen sie ererben können, dann muß sie durch Hilfe von außerhalb vor dem Ruin bewahrt werden — außerhalb jeder Kraft, die im Menschen oder in Dämonen wirksam ist. Kein politisches Parlament, kein religiöses Konzil, kein philosophisches Seminar, keine Wissenschaft und keine technische Erfindung bietet auch nur einen einzigen Hoffnungsschimmer. Diese menschlichen Bestrebungen sind ebenfalls tödliche Raketen, die verkehrt gelenkt werden und sowohl diejenigen treffen, die sie abschießen, als auch überall dort, wo sie landen, jegliche Überlebenschance zerstören.

An wen können wir uns wenden, damit die Erde gerettet werden kann? Wir müssen uns an denjenigen wenden, der sie erschaffen hat.

[Herausgestellter Text auf Seite 8]

Hast du den Eindruck, daß die Menschen durch eine übermenschliche Kraft ins Verderben getrieben werden?

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